Militär

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Polen und Slowakei wollen MiG-29 an die Ukraine liefern

Polen und Slowakei planen der Ukraine sowjetische Kampfflugzeuge zukommen zu lassen. Hierbei handelt es sich um die Mikojan-Gurewitsch MiG-29, einem Kampfflugzeug, welches ihren Ursprung in der Sowjetunion findet. Der Verteidigungsminister Jaroslav Nad verkündet in einem Facebook-Post die künftige Lieferung von Kampfjets des Typs MiG-29 an, dies wird unter Kooperation Polens durchgeführt. Wann dies schlussendlich durchgeführt werden kann, ist noch nicht bekannt, der Verteidigungsminister Polens zeigt jedoch bereits früh die Solidarität gegenüber der Ukraine. Polen unterstütze die Ukraine bereits mit 10 Panzerlieferungen, mit welchem ein dortiges Panzerbataillon vervollständigt werden soll – Polen, Kanada, Norwegen und Spanien sollen das besagte Bataillon mit Panzern ausstatten. Der Verteidigungsminister der Slowakei stellt jedoch klar, dass bei den Lieferungen der Kampfjets kein Zögern gestattet ist: „Ich glaube, es ist Zeit für die Entscheidung. Die Menschen in der Ukraine sterben. Wir können ihnen tatsächlich helfen. Daher bleibt kein Raum mehr zum Politisieren. Das ist unmenschlich und unverantwortlich.“ Die Slowakei kann die Ukraine mit der Lieferung von 10 Kampfjets unterstützen, während Polen über 30 Exemplare der MiG-29 zur Lieferung freigeben kann. Nad erhofft sich jedoch die Hilfe von Deutschland oder einem anderen NATO-Mitglied, diese sollen ebenso Bereitschaft zeigen und die Ukraine mit Lieferungen unterstützen.

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Bundesheer führt Hubschrauber-Trainings durch

Das österreichische Bundesheer wird im Zeitraum von 13. bis 31. März 2023 mit bis zu sieben Helikoptern verschiedener Typen und vier Flächenflugzeugen Übungen durchführen. Sie fliegen vor allem in Ober- und Niederösterreich. Zivilflugplätze – ausgenommen jener in Ottenschlag – werden ausgespart. „Die Zusammenarbeit von Hubschraubern ist ein überaus komplexes Unterfangen und bedarf intensiver Vorbereitung und somit der regelmäßigen Übung. Dieser ‚Hubschrauber-Taktik-Kurs‘ ermöglicht es den Luftstreitkräften, in unterschiedlichsten Bedrohungsszenarien herausfordernde Abläufe und in Einsätzen die dafür notwendigen Verfahren zu beherrschen. Gerade die derzeitige Sicherheitslage in Europa zeigt, wie wichtig es ist, militärische Verfahren zu trainieren und somit auf den Ernstfall vorbereitet zu sein“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP). Im Zeitraum vom 13. bis zum 31. März 2023 fliegen beim „Hubschrauber-Taktik-Kurs“ Transporthubschrauber S-70 „Black Hawk“, Agusta Bell 212 und Flächenflugzeuge wie PC-6 und 7 werktags, ausgenommen samstags, grundsätzlich zwischen 08:00 und 18:00 Uhr. In der Nacht wird nicht geflogen. Dabei soll den angehenden Einsatzpiloten das taktische Fliegen in verschiedenen Höhen – auch im Tiefflug – und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten beigebracht werden. Gestartet und gelandet wird an den Fliegerhorsten Brumowski in Langenlebarn, Vogler in Hörsching und Hinterstoisser in Zeltweg. Diese Ausbildung dient auch als Vorbereitung auf die Auslandsübung „Hot Blade 2023“ in Portugal. Geflogen wird in Oberösterreich vor allem in den Bezirken Freistadt, Eferding, Linz Land, Rohrbach, Urfahr Umgebung, Grieskirchen, Perg, Steyr Land, Wels Land, Gmunden und in Niederösterreich vor allem in den Bezirken Waidhofen/Thaya, Retz, Horn, St. Pölten Stadt und Land, Amstetten, Zwettl, Gmünd, Melk, Krems, Tulln Umgebung, Hollabrunn, Mistelbach, Korneuburg und

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Bundesheer hat zweiten Leonardo AW169 übernommen

Das österreichische Bundesheer hat am 3. März 2023 einen zweiten Hubschrauber des Typs Leonardo AW169 „Lion“ formell übernommen. An der Zeremonie, die in Aigen im Ennstal stattfand, nahm auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) teil. Neben dem Zulauf der zwölf Hubschrauber des Typs AW169MA werden in Aigen mit über 40 Millionen Euro auch umfangreiche Investitionen in eine neue Intrastruktur getätigt. Zur Erhöhung der militärischen Sicherheit ist die Einzäunung der gesamten „Flightline“ geplant und die Pistenrandmarkierung sowie Befeuerung wird auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Neben der Neuerrichtung der Fliegerwerft, die für die Basismaterialerhaltung der gesamten AW169-Flotte verantwortlich ist, erfolgt die Neuerrichtung eines Simulatorgebäudes sowie der Neubau eines Flugbetriebsgebäudes im Bereich der „Flightline“. „Unsere Mission Vorwärts schreitet voran. Wir gestalten unser Bundesheer moderner und einsatzfähiger und es ist mir persönlich besonders wichtig, nun den zweiten „Leonardo“ hier in Aigen an die Luftstreitkräfte zu übergeben. Dieser Hubschrauber setzt einen Schlussstrich unter die jahrelange Diskussion über diesen Standort. Mit zwölf Hubschraubern, die hier landen werden, ist dieser Standort auf Jahrzehnte gesichert“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Insgesamt werden bis 2028 24 in der Variante AW169MA (taktische Hubschrauber mit Bewaffnung) und zwölf Hubschrauber in der Variante AW169B (Schulungshubschrauber) sowie ein umfassendes Unterstützungs- und Schulungspaket an Österreich geliefert. Die neuen Hubschrauber sind als Nachfolge für die leichten Verbindungs- und Transporthubschrauber „Alouette“ III vorgesehen, die 2023 ausgeschieden werden sowie als Ersatz für den leichten bewaffneten Verbindungshubschrauber OH-58 „Kiowa“. Der Leonardo AW169 „Lion“ ist ein Hubschrauber der 5-Tonnen-Klasse, der von zwei Triebwerken mit je 826 kW Dauerleistung angetrieben

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U.S.-Navy ordert zehn Beechcraft King Air 260

Die U.S.-Navy hat sich dazu entschieden bei Textron das Muster Beechcraft King Air 260 als neues Multi-Engine Training System zu bestellen. Im ersten Schritt werden zehn Einheiten bestellt. Die Lose II und III würden, falls die Optionen ausgeübt werden, jeweils bis zu 27 Flugzeuge beschaffen, deren Auslieferung zwischen 2024 und 2026 geplant ist. Die Beechcraft King Air 260 wird die T-44C Pegasus-Flotte des Chief of Naval Air Training (CNATRA) ersetzen, die seit 1977 im Einsatz ist.

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Rheinmetall produziert künftig F-35-Komponenten

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall sowie Lockheed Martin und Northrop Grumman haben eine Vereinbarung zur Fertigung von Rumpfteilen für die F35-Kampfjets geschlossen. Diese beinhaltet unter anderem, dass einige Komponenten in der Bundesrepublik hergestellt werden sollen. Bei Rheinmetall soll eine integrierte Montagelinie für F-35-Rumpfteile hochgezogen werden. Dadurch will man den europäischen Anteil an diesem Kampfjetmuster erhöhen. In einer Medienmitteilung ist auch die Rede davon, dass die neue Kooperation zwischen den drei Konzernen die sicherheitspolitische Bedeutung von Rheinmetall unterstreichen würde.

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Xian Y-20A erstmals in Innsbruck gelandet

Auf dem Flughafen Innsbruck ist am Montag, den 20. Feber 2023, ein nicht alltäglicher Special-Visitor gelandet. Ein von der chinesischen Luftwaffe betriebener Xian Y-20A landete erstmals auf dem Tiroler Airport. Es handelt sich um die Typenerstlandung dieses Musters auf diesem Flughafen. Das vierstrahlige Transportflugzeug aus chinesischer Produktion ist nach Innsbruck geflogen, um an einem Gebirgskampf-Wettbewerb teilzunehmen. Die 20240 ist am 20. Feber 2023 kurz nach 9 Uhr 00 in Innsbruck angekommen und wurde durch das Bundesheer sowie einen VIP-Service am Boden empfangen. Die Xian Y-20A ist ein vierstrahliger Militärtransporter, der ursprünglich für die Streitkräfte der Volksrepublik China entwickelt wurde. Der offizielle Erstflug fand am 26. Jänner 2013 statt. Die maximale Startmasse beträgt 200.000 Kilogramm. Die Nutzlast soll bei etwa 60 Tonnen liegen. Angetrieben wird dieser Flugzeugtyp von vier Solowjow D-30KP-2 Mantelstromtriebwerken. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt rund 918 Stundenkilometer. Die offizielle Range wird mit zirka 10.000 Kilometern angegeben. Nachstehende Slideshow zeigt einige Impressionen des Special Visitors, die von der Webcam des Innsbrucker Flughafens aufgenommen wurden.

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Bundesheer trainiert Hubschraubereinsätze in Westösterreich

Gemeinsam mit der deutschen Bundeswehr üben die Soldaten des Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg in dieser und in der kommenden Woche Hubschraubereinsätze in Westösterreich. Im Rahmen dieses Hochgebirgslandekurses werden nicht nur Außenlandungen im hochalpinen Gelände geübt, sondern auch Evakuierungsflüge sowie Such- und Rettungsflüge. „Ich bin stolz auf die Leistungen unserer Fliegerkräfte. Hubschraubereinsätze im Hochgebirge verlangen sowohl Mensch als auch Maschine alles ab. Gerade unsere Pilotinnen und Piloten erbringen beinahe täglich diese fliegerische Höchstleitung, zuletzt erst vor ein paar Tagen beim Lawinensprengen in der Obersteiermark“, so Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP). Etwa 15 Hubschrauber aus Österreich und einer aus Deutschland kommen zum Einsatz. Das alpine Einsatzgebiet beschränkt sich vorwiegend auf Westösterreich. Berücksichtigt werden Faktoren wie Lawinengefahr sowie der Tier- und Umweltschutz, aus diesen Gründen gibt es ausgewiesene Lande- und Übungsplätze. Im Rahmen des Flugbetriebes kommt es auch zu Nachtflügen bis etwa 22:00 Uhr. Der erste Nachtflug ist für heute (14.02.) geplant und der nächste in der kommenden Woche – wetterabhängig entweder am Dienstag oder Donnerstag. Da der Fliegerhorst in Aigen im Ennstal derzeit aufgrund von Umbauarbeiten für den neuen Hubschrauber Leonardo AW169 „Lion“ nicht zur Verfügung steht, wird in Zeltweg gestartet und gelandet.

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Oberpfaffenhofen: Re-Delivery einer Dornier Do-228

Im Februar 2021 wurde bekannt gegeben, dass die ersten beiden Dornier Do228 der thailändischen Marine in einer Antonov 124 in Oberpfaffenhofen eingetroffen sind, um von General Atomics (früher bekannt als RUAG) modernisiert zu werden. Die aus sieben Einheiten bestehende Flotte wird auf den Do228NG-Standard umgerüstet; der gesamte Auftrag hat einen Wert von über 40 Millionen Euro. Am 12. Februar 2023 kreuzten sich die Wege von MAviO News mit einem der ersten modernisierten Exemplare, das über Larnaca ausgeliefert wurde.

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U.S. Air Force bestellt 15 weitere KC-46A Pegasus

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte seitens der U.S. Air Force einen Auftrag über 15 Tankflugzeuge des Typs KC-46A Pegasus an Land ziehen. Der Wert nach Listenpreisen beträgt rund 2,3 Milliarden U.S.-Dollar. Derzeit besteht die KC-46A-Flotte der U.S.-amerikanischen Streitkräfte aus 68 Exemplaren. Aus früheren Bestellungen hat Boeing noch 60 Exemplare auszuliefern. Unter Berücksichtigung der jüngsten Order ist das Auftragsvolumen somit auf 75 Einheiten gestiegen. „Die kampffähige KC-46A verändert die Rolle des Tankflugzeugs für das 21. Jahrhundert“, so James Burgess, Vizepräsident und KC-46-Programmleiter. „Wir sind stolz darauf, Seite an Seite mit der Air Force zu arbeiten, um sicherzustellen, dass der Pegasus unübertroffene Fähigkeiten bietet und sich für die globalen Missionsanforderungen der USA und ihrer Verbündeten weiterentwickelt.“ Die KC-46A Pegasus liefert wichtigen Treibstoff und Daten für die Flotte sowie Fracht, Personal und medizinische Versorgung für die schnelle Mobilität der Streitkräfte, die globale Reichweite und den flexiblen Kampfeinsatz. Im vergangenen Jahr hat das U.S. Air Force Air Mobility Command die KC-46A für weltweite Einsätze einschließlich Kampfeinsätzen zugelassen. Die Pegasus demonstriert weiterhin ihre flexiblen Kampfeinsatzfähigkeiten und absolvierte kürzlich einen 42-stündigen Langstreckenflug zur Unterstützung einer Mission der U.S. Air Force Bomber Task Force im indopazifischen Raum. Im Jahr 2022 haben KC-46A-Flugzeuge, die in einer Reihe von globalen Einsatzübungen der US-Luftwaffe im europäischen Raum, im indopazifischen Raum und im Nahen Osten eingesetzt wurden, eine Einsatzfähigkeit von mehr als 95 % erreicht und damit die Zuverlässigkeit und Kampfbereitschaft des Flugzeugs unter Beweis gestellt.

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Bundesheer beendet „Dädalus 23“ erfolgreich

Zwischen 16. und 20. Jänner 2023 hat das österreichische Bundesheer aufgrund des Weltwirtschaftsforums, das in Davos (Schweiz) abgehalten wurde, den Luftraum verstärkt kontrolliert. Über Teilen Vorarlbergs und Tirols wurde ein Flugbeschränkungsgebiet eingerichtet. Mehr als 1.000 Soldatinnen und Soldaten und 20 Luftfahrzeuge, elf Flächenflugzeuge und neun Hubschrauber sorgten für die Sicherheit der Veranstaltung. Zu den Aufgaben zählten unter anderem Patrouillenflüge zur Überwachung, Flüge zur Identifizierung von Luftraumverletzungen sowie Transportflüge. In 119 Einsätzen leisteten die Piloten 202 Flugstunden. Aufgrund der grenznahen geografischen Lage von Davos zu Österreich erging im Vorfeld seitens der Schweiz das Ersuchen, während der Dauer des Weltwirtschaftsforums den österreichischen Luftraum durch die österreichischen Luftstreitkräfte zu sichern. „Ich bedanke mich bei allen eingesetzten Soldatinnen, Soldaten und Zivilbediensteten für die ausgezeichnete Leistung im Rahmen der ‚Dädalus23‘. Die sehr professionelle Zusammenarbeit mit unseren Schweizer und deutschen Nachbarn zeugt von der hohen Leistungsfähigkeit und Kompetenz aller Teilnehmer“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

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