
Statusbericht zur Modernisierung und Einsatzbereitschaft der österreichischen Streitkräfte im Jahr 2025
Das österreichische Bundesheer blickt auf ein Jahr intensiver Umstrukturierungen und strategischer Weichenstellungen zurück. Im Zentrum der militärischen Entwicklung steht der Aufbauplan 2032+, der eine umfassende Modernisierung der Ausrüstung sowie eine strukturelle Stärkung der personellen Ressourcen vorsieht. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner zog eine positive Bilanz über die Fortschritte des vergangenen Jahres und betonte die Notwendigkeit, Beschaffungsvorgänge und infrastrukturelle Anpassungen eng miteinander zu verzahnen. Trotz globaler Herausforderungen zeigen die Kennzahlen in den Bereichen Personalrekrutierung, Auslandseinsätze und technologische Innovation eine deutliche Aufwärtstendenz. Die personelle Situation des Bundesheeres stellt eine der zentralen Säulen der aktuellen Reformbestrebungen dar. Nach Jahren der personellen Konsolidierung verzeichnet das Ressort im Jahr 2025 einen signifikanten Zuwachs bei den Kaderanwärtern. Über 1200 junge Männer und Frauen haben ihre Ausbildung zum Unteroffizier oder Offizier angetreten, was die Attraktivität des Soldatenberufs in einem kompetitiven Arbeitsmarkt unterstreicht. Parallel dazu gelang es, im zivilen Sektor das gesamte Kontingent von 700 Planstellen auszuschöpfen. Ein wesentlicher Faktor für die Stabilität des Personalkörpers ist zudem der Rückgang der freiwilligen Austritte im Vergleich zum Vorjahr, was auf eine verbesserte Mitarbeiterbindung und attraktivere Dienstbedingungen hindeutet. Ein wesentlicher Teil der militärischen Kapazitäten war auch 2025 durch Inlandseinsätze gebunden. Der Fokus lag hierbei auf dem sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz im Kontext der Migration sowie dem Schutz kritischer Infrastruktur. Zwischen Januar und November leisteten durchschnittlich 505 Soldaten Dienst an den Grenzen und im Hinterland, wobei über 2100 Aufgriffe verzeichnet wurden. In der Bundeshauptstadt Wien sicherte das Bundesheer mit durchschnittlich 100 Kräften strategisch wichtige Objekte. Dieser Einsatz wurde aufgrund der anhaltenden Sicherheitslage vorerst bis Ende März







