
Bundesheer entsendet AW169-Hubschrauber zur Lawinenbekämpfung nach Tirol
Das Österreichische Bundesheer hat am Samstag, den 21. Februar 2026, einen großangelegten Assistenzeinsatz im Land Tirol gestartet, um auf die kritische Schneelage und die damit verbundene Lawinengefahr zu reagieren. Nach heftigen Niederschlägen und Windverfrachtungen rief die Landeswarnzentrale Tirol die Lawinenwarnstufe 4 aus, was eine unmittelbare Gefährdung für Verkehrswege und Siedlungsbereiche im hochalpinen Gelände bedeutet. Auf Grundlage einer offiziellen Anforderung der zivilen Behörden wurde ein Mehrzweckhubschrauber des Typs AW169 Lionheart in das Einsatzgebiet entsandt. Die Mission konzentriert sich primär auf die Unterstützung der örtlichen Lawinenkommissionen bei der Lagebeurteilung sowie auf den Transport von Spezialkräften der Bergrettung. Durch den Einsatz moderner militärischer Luftfahrttechnologie sollen gezielte Lawinensprengungen ermöglicht werden, um unkontrollierte Abgänge zu verhindern und die Sicherheit der Infrastruktur zu gewährleisten. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner unterstrich die Notwendigkeit der engen Kooperation zwischen zivilen und militärischen Einheiten, um im Katastrophenschutz rasch und effektiv agieren zu können. Die technische Überlegenheit des AW169 im alpinen Einsatz Der Einsatz des AW169 Lionheart markiert einen technologischen Sprung in der staatlichen Katastrophenhilfe. Dieser Hubschrauber, der erst in den letzten Jahren schrittweise die veraltete Alouette III-Flotte ersetzt hat, wurde speziell für komplexe Einsätze unter schwierigen klimatischen Bedingungen beschafft. Mit seiner leistungsstarken Avionik und der integrierten Rettungswinde ist das Gerät in der Lage, auch in exponierten Lagen präzise Manöver durchzuführen. Besonders die Sensorik des Hubschraubers spielt bei der aktuellen Lawinenlage eine entscheidende Rolle. Infrarot- und hochauflösende Kamerasysteme erlauben es den Experten der Lawinenkommission, Schneewechten und potenzielle Anbruchgebiete aus sicherer Entfernung im Detail zu inspizieren. Ein weiterer Vorteil des AW169 ist seine Kapazität








