Militär

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Luftwaffe startet heiße Phase der Übung „Pacific Skies 24“ über Nordamerika

Tornado-Besatzungen der deutschen Luftwaffe haben die heiße Phase der multinationalen Übung „Pacific Skies 24“ begonnen. Bei dieser großangelegten militärischen Übung über Nordamerika kommen die Kampfflugzeuge aus extrem niedrigen Höhen, um Übungsbomben abzuwerfen. Die Maschinen sinken dabei auf bis zu 30 Meter ab, um unerkannt zu bleiben und steigen erst zum eigentlichen Angriff auf. Trainiert wird der Einsatz von lasergesteuerten Präzisionsbomben vom Typ GBU-54. Im Rahmen der Übung „Pacific Skies 24“ verlegt die Luftwaffe über 30 Kampfjets, Hubschrauber sowie Transport- und Tankflugzeuge weit über Europa hinaus. Bis Mitte August finden insgesamt fünf Übungen in Alaska („Arctic Defender“), Japan („Nippon Skies“), Australien („Pitch Black“), Indien („Tarang Shakti 1“) und auf Hawaii („RIMPAC“) statt. Die Luftwaffe beschreibt diese Verlegung als die bisher „größte und herausforderndste“. Neben der deutschen Luftwaffe nehmen auch die französische und spanische Luftwaffe sowie die US-Luftwaffe als Gastgeber teil.

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Bundesheer beendet „Schutzschild 24“-Übung mit internationaler Beteiligung

Das Bundesheer hat die „Schutzschild 24“, die größte Übung seit einem Jahrzehnt, erfolgreich abgeschlossen. Vom 10. bis 21. Juni 2024 trainierten 7.500 Soldaten und Zivilbedienstete aus Österreich sowie aus Deutschland, Bosnien und Herzegowina, Schweden, Kroatien und Montenegro in den Bundesländern Burgenland, Niederösterreich, Steiermark und Kärnten. Ziel war die Vorbereitung auf Schutzaufgaben zur Landesverteidigung sowie die Überprüfung der Einsatzbereitschaft im internationalen Krisenmanagement. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte die Bedeutung solcher Übungen für eine effektive Landesverteidigung und unterstrich die Rückkehr zu regelmäßigen Großübungen. Generalmajor Martin Dorfer lobte die Leistung der Truppe und betonte die Wichtigkeit täglichen Trainings und regelmäßiger Übungen für eine funktionierende Verteidigungsfähigkeit.

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Vier EU-Staaten: Vereinbarung über die gemeinsame Beschaffung von Mistral 3 Luftabwehrsystemen

In einem bedeutenden Schritt zur Stärkung der kollektiven Sicherheit und Souveränität der Europäischen Union haben Frankreich, Belgien, Zypern, Estland und Ungarn eine Vereinbarung über die gemeinsame Beschaffung von mindestens 1.500 bodengestützten Luftabwehrsystemen des Typs Mistral 3 unterzeichnet. Diese Zusammenarbeit, die von der französischen Beschaffungsbehörde für Verteidigungsgüter (DGA) angeführt wird, könnte durch das im Oktober 2023 verabschiedete Gesetz zur Stärkung der europäischen Verteidigungsindustrie durch gemeinsame Beschaffung (EDIRPA) finanziell unterstützt werden. Eric Béranger, CEO von MBDA, dem Hersteller der Mistral 3, betonte die Bedeutung dieser Vereinbarung für die europäische Verteidigungsindustrie: „Diese Zusammenarbeit ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten und trägt zur kollektiven Sicherheit und Souveränität bei. Diese Vereinbarung wird die Effizienz steigern und die Widerstandsfähigkeit der europäischen Verteidigungsindustrie erhöhen.“ Mehrere andere Länder haben bereits Interesse bekundet, sich dieser Zusammenarbeit anzuschließen, was die Bedeutung und Attraktivität dieses Projekts weiter unterstreicht. Durch die gemeinsame Beschaffung können die beteiligten Länder von Skaleneffekten profitieren, Kosten senken und die Interoperabilität ihrer Verteidigungssysteme verbessern. Technologische Überlegenheit der Mistral 3 Der Mistral 3 ist ein Kurzstrecken-Luftverteidigungsflugkörper (SHORAD), der mit einem Infrarot-Zielsuchsystem ausgestattet ist. Dieses System ermöglicht die sogenannte „fire-and-forget“-Funktion, bei der der Flugkörper nach dem Abschuss automatisch sein Ziel verfolgt. Die fortschrittlichen Bildverarbeitungsfunktionen des Mistral 3 erlauben es, auch Ziele mit geringer thermischer Signatur wie Drohnen, turbogetriebene Raketen und schnelle Angriffsfahrzeuge aus großer Entfernung zu bekämpfen. Mit einer Reichweite von bis zu 8.000 Metern und einer maximalen Bekämpfungshöhe von 6.000 Metern bewegt sich der Mistral 3 mit einer Überschallgeschwindigkeit von 930

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Airbus Defence and Space präsentiert Geschützten Verwundeten-Transportcontainer für Bundeswehr

Airbus Defence and Space hat im Rahmen der Informationslehrübung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr in Feldkirchen das erste Seriensystem des Geschützten Verwundeten-Transportcontainers (GVTC) vorgestellt. Die Bundeswehr erhält insgesamt 12 Seriencontainer sowie ein Nachweismuster. Diese Container spielen eine zentrale Rolle in der medizinischen Evakuierung und Sicherstellung der Versorgung von Verwundeten in Krisengebieten. Der GVTC bietet eine umfassende medizinische Versorgung für bis zu acht Patienten und schließt eine bedeutende Fähigkeitslücke innerhalb der Bundeswehr. Das System ist auf geschützten Trägerfahrzeugen mobil einsetzbar und verfügt über Schutzmaßnahmen gegen Minen, Explosionen und ABC-Gefahren. Die Auslieferung der 12 Systeme ist für die Jahre 2024 bis 2026 geplant.

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Das Ende einer Ära: Die Ausmusterung der KC-10A Extender der US Air Force

Die Luftbetankungsplattform McDonnell Douglas KC-10A Extender der US Air Force steht vor der Ausmusterung, ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte der militärischen Luftfahrt geht damit zu Ende. Am 6. Juni 2023 verabschiedete die Travis Air Force Base in Kalifornien das 349th Air Mobility Wing, 79th Air Refueling Squadron 83-0078, und übergab die KC-10A an die 309th Aerospace Maintenance and Regeneration Group der Davis-Monthan Air Force Base in Arizona, besser bekannt als „The Boneyard“. Das Flugzeug 83-0078, von der Besatzung liebevoll „Outlaw“ genannt, war die Nummer 389 auf der Produktionslinie von McDonnell Douglas in Long Beach, Kalifornien. Die 40,7 Jahre alte KC-10A wurde im Dezember 1983 an die US-Luftwaffe ausgeliefert und bot sowohl Luftbetankungs- als auch Transportkapazitäten. Trotz ihrer Dreistrahligkeit, die sie weniger effizient machte als zweimotorige Flugzeuge wie die Boeing KC-45A Pegasus, war die KC-10A eine zuverlässige Stütze der US-Luftwaffe. Laut einer Erklärung der US-Luftwaffe vom 6. Oktober 2023 hat die KC-10 ihre letzten Kampfeinsätze bereits hinter sich. Maj. Joseph Rush, Kommandeur des 908th Expeditionary Air Refueling Squadron (EARS), erklärte, dass die KC-10 seit der Operation Desert Storm 1991 der Anker der Luftbetankung im Einsatzgebiet war. Die Fähigkeit, ein anderes Flugzeug in der Luft zu betanken, ermöglichte es diesem, länger in der Luft zu bleiben und seine Reichweite erheblich zu erweitern. Für Kampfflugzeuge bedeutete dies, aus einem zweistündigen Flug ohne Betankung einen achtstündigen Kampfeinsatz zu machen, was ununterbrochene Unterstützung für die Truppen am Boden oder Schutz für wertvolle Luftfahrzeuge in Kampfgebieten bedeutete. Rush betonte auch, dass die besten Elemente der

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Lockheed Martin liefert 2.700. C-130 Hercules an das U.S. Marine Corps aus

Lockheed Martin hat kürzlich das 2.700. taktische Mehrzweck-Luftfahrzeug vom Typ Hercules ausgeliefert und dadurch die weltweite C-130-Flotte erweitert. Das ausgelieferte KC-130J Super Hercules-Tankflugzeug wird vom U.S. Marine Corps Aerial Refueler Transport Squadron 252 am Marine Corps Air Station in Cherry Point, North Carolina, betrieben. Die C-130-Lufttransporter von Lockheed Martin sind in 70 Nationen im Einsatz und unterstützen verschiedene Missionen weltweit. Die KC-130J ist speziell als taktischer Tanker konzipiert und zählt zur C-130J Super Hercules-Familie, die für 18 verschiedene Missionsprofile zertifiziert ist. Rod McLean, Vizepräsident und Geschäftsführer des Lockheed Martin-Geschäftsbereichs Luftmobilität und maritime Einsätze, betonte die Bedeutung dieses Meilensteins für die weltweite Luftfahrtindustrie und die militärische Unterstützung weltweit.

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Belgien erweitert Hubschrauberflotte mit H145M-Hubschraubern

Das Königreich Belgien hat einen Vertrag über den Kauf von 15 Mehrzweckhubschraubern des Typs H145M für seine Armee sowie zwei Hubschrauber mit drei zusätzlichen Optionen für die föderale Polizei unterzeichnet. Die Transaktion, abgewickelt durch die NATO Support and Procurement Agency (NSPA) in Zusammenarbeit mit Airbus Helicopters, soll die militärischen und sicherheitsrelevanten Kapazitäten Belgiens stärken. Airbus Helicopters CEO Bruno Even äußerte sich erfreut über die Entscheidung Belgiens, den H145M in seine Flotte aufzunehmen: „Der robuste Mehrzweckhubschrauber wird in Europa immer mehr zur Referenz für taktische Lufttransporte, Spezialeinsätze und medizinische Evakuierungen.“ Er betonte die Vielseitigkeit der H145M, die von leichter Angriffs- bis hin zu Spezialeinsatzrollen innerhalb weniger Minuten umgerüstet werden kann. Der H145M zeichnet sich durch ihre umfangreichen Einsatzmöglichkeiten aus, darunter Hebe- und Außenlastfähigkeiten sowie fortschrittliche Kommunikations- und Selbstschutzsysteme. Angetrieben von zwei Turbomeca Arriel 2E-Triebwerken und ausgestattet mit der digitalen Avionik Helionix, bietet der Hubschrauber auch einen leistungsstarken 4-Achsen-Autopiloten zur Reduzierung der Pilotenarbeitsbelastung. Belgien reiht sich damit in die wachsende Gruppe von Nationen ein, die die H145M für anspruchsvolle Missionen nutzen. Bereits im Einsatz sind H145M-Hubschrauber unter anderem in Deutschland, den USA, Ungarn, Serbien und Thailand. Die Entscheidung Belgiens markiert einen weiteren Schritt zur Modernisierung seiner Verteidigungs- und Sicherheitsinfrastruktur.

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Eurofighter in Linz-Hörsching: Bundesheer nutzt Ausweichbasis für Großveranstaltungen

Ab Freitag wird der Flughafen Linz-Hörsching vorübergehend zur Heimatbasis für drei Eurofighter des österreichischen Bundesheeres. Der Grund für diese Verlagerung liegt in den geplanten Großveranstaltungen auf dem Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg, Steiermark, wo sowohl die internationale Großübung „Schutzschild 24“ als auch die Flugshow „Airpower“ stattfinden sollen. Die Entscheidung, Eurofighter nach Linz-Hörsching zu verlegen, ermöglicht es dem Bundesheer, die Einsatzbereitschaft der Kampfflugzeuge auch außerhalb ihrer regulären Basis zu trainieren. Martin Beyrer vom Bundesheer betont die Bedeutung dieser Maßnahme: „Wir haben schon Ausweichlandungen in Linz durchgeführt, aber jetzt führen wir auch die Luftraumüberwachung von Linz-Hörsching aus.“ Diese Operationen sind entscheidend für die Sicherheit des österreichischen Luftraums, da die stationierten Eurofighter im Ernstfall sofort einsatzbereit sein müssen, um etwaige Bedrohungen zu identifizieren und zu überwachen. Die Verlegung der Eurofighter nach Linz-Hörsching bis Mitte September unterstreicht die Flexibilität und Reaktionsfähigkeit des Bundesheeres auf geplante Großveranstaltungen, die eine temporäre Verlagerung der Militäroperationen erfordern. Dieser Schritt gewährleistet, dass trotz der Veranstaltungen in Zeltweg die Luftraumüberwachung und Einsatzbereitschaft der Eurofighter ohne Unterbrechung aufrechterhalten werden kann.

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Airpower24 geht am 6. und 7. September 2024 über die Bühne

Am 6. und 7. September 2024 veranstaltet das Österreichische Bundesheer die Airpower24 am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg. Unter dem Motto „Fliegen. Freiheit. Begeisterung“ wird Europas größte Flugshow gemeinsam mit Red Bull und dem Land Steiermark ausgerichtet. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner kündigte ein umfangreiches Programm mit 206 Flugzeugen aus über 20 Nationen an. Highlights sind unter anderem Flugdemonstrationen der neuen Mehrzweckhubschrauber AW-169 „LION“, eine Dog-Fight-Demonstration mit Eurofightern und Solo-Displays einer amerikanischen F-35A. Die Airpower24 verspricht nicht nur spektakuläre Flugvorführungen, sondern auch touristische und wirtschaftliche Impulse für die Region Murtal und die Steiermark, mit geschätzten Einnahmen von neun Millionen Euro. Zusätzlich wird ein neues Verkehrskonzept umgesetzt, das eine bequeme und nachhaltige Anreise ermöglichen soll.

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Schutzschild 24: Die erste Woche ist vorbei

Die Übung „Schutzschild 24“ ist die größte Bundesheer-Übung seit zehn Jahren und findet vom 10. bis 21. Juni 2024 in den Bundesländern Burgenland, Niederösterreich, Steiermark und Kärnten statt. Beteiligt sind 7.500 Soldatinnen, Soldaten und Zivilbedienstete, darunter auch Kräfte aus Deutschland, Bosnien und Herzegowina, Schweden, Kroatien und Montenegro. Ziel der Übung ist die Vorbereitung auf Schutzoperationen zur militärischen Landesverteidigung und die Überprüfung der Einsatzbereitschaft im internationalen Krisenmanagement. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte die Bedeutung der Übung für die Landesverteidigung und wünschte allen Teilnehmenden einen erfolgreichen und unfallfreien Verlauf. Generalmajor Martin Dorfer, Gesamtübungsleiter und Kommandant der Land- und Spezialeinsatzkräfte, lobte die Leistungsfähigkeit der Truppen und betonte die Notwendigkeit der Übung für die Glaubwürdigkeit der österreichischen Streitkräfte. In der ersten Woche lag der Schwerpunkt auf der Formierung und Einbindung der Milizkräfte sowie der Vorbereitung und dem Training erster Szenarien. Ein besonderer Fokus wurde auf die Bekämpfung aktueller Bedrohungslagen und hybrider Bedrohungen gelegt. Ein Teil der Kräfte lebt während der Übung in einem autarken Zeltlager auf einer Fläche von 240.000 m². Hier betreiben deutsche und schwedische Soldaten gemeinsam ein Feldspital. In der zweiten Woche werden die Szenarien weiter verschärft, was die Herausforderungen für die Teilnehmenden erhöht.

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