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VC-Mitglieder winken Satzungsänderung durch

Die Mitglieder der Vereinigung Cockpit haben einer Satzungsänderung, die zu einer umfangreichen Umstrukturierung der Gewerkschaft führen wird, zugestimmt. Nun ist es möglich, dass einheitliche Tarifkommissionen gebildet werden können. Diese besitzen damit künftig die tarifpolitische Zuständigkeit für alle gegenwärtigen und künftigen Flugbetriebe innerhalb eines Airline-Konzerns. „Diese Änderung ist ein wichtiger Schritt, um unsere Verhandlungsposition zu verstärken“, so Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Wir können in Tarifverhandlungen mit einer Stimme auftreten, weil alle Verhandlungen für sämtliche AOCs innerhalb einer Airline-Gruppe immer von denselben Personen geführt werden. Davon werden alle Beteiligten profitieren. Der durch die Gründung immer neuer Flugbetriebe geschaffene interne Tarifkonkurrenz innerhalb eines Konzerns wird die VC nun wirksam entgegentreten. Egal, auf wie viele Flugbetriebe AOCs uns ein Konzern aufteilt: Die Pilotinnen und Piloten stehen zusammen und verhandeln gemeinsam.“

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Flyone nimmt Flüge nach Prag und Zürich nicht auf

Die Billigfluggesellschaft Flyone wird die ursprünglich für Juni 2023 angekündigten Nonstopverbindungen ab Chișinău nach Prag und Zürich vorerst nicht aufnehmen. Der Verkauf von Flugtickets wurde bereits eingestellt. Ursprünglich hatte der Carrier angekündigt, dass man ab Ende Juni 2023 die Hauptstadt der Republik Moldau jeweils zweimal pro Woche mit Zürich und Prag verbinden wird. Diese Planung hat man verworfen. Zu den Gründen machte man keine Angaben, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Vorausbuchungszahlen nicht zufriedenstellend waren durchaus hoch.

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April 2023: Zürich erreicht 90 Prozent des Vorkrisenaufkommens

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im April 2023 von 2.450.409 Reisenden genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte der größte Airport der Schweiz um 34 Prozent zulegen. Das Vorkrisenniveau wurde zu 90 Prozent erreicht. Dies entspricht dem höchsten Monatswert im Vergleich zum Vorpandemie-Niveau. Am 28. April 2023 reisten 95.196 Passagiere über den Flughafen Zürich, was der höchsten Anzahl Passagiere pro Tag seit Ausbruch der Corona-Pandemie entspricht. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im April 2023 bei 1.745.811. Der Anteil der Umsteiger betrug 29%, was 699.628 Passagieren entspricht. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 15% auf 20.529 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 88% des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 136 Fluggästen 11% über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6 Prozentpunkte auf 81% gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im April 31.706 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Abnahme von 14% gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit April 2019 wurde 15% weniger Fracht abgewickelt.

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Smartwings mit zusätzlichen Strecken ab Brno und Ostrava

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings plant ab Juni 2023 ab Brno und Ostrava zusätzliche Sommerstrecken aufzulegen. Diese sollen jeweils einmal pro Woche mit Boeing 737-800 bedient werden. Aus Flugplandaten des Anbieters OAG geht hervor, dass Smartwings beabsichtigt ab 12. Juni 2023 an Montagen zwischen Brno und Lamezia Terme zu fliegen. Ab 15. Juni 2023 will man an selbigem Verkehrstag auch Kurs auf Preveza nehmen. Diese Route soll auch ab Ostrava angeboten werden. Es handelt sich um keine Nonstopverbindung, da von Preveza aus zunächst nach Brno geflogen wird, anschließend geht es weiter nach Ostrava und dann wieder zurück zum Ursprüngsort. Das Fluggerät selbst ist in Prag stationiert.

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Streit um Spritkosten: Air France stellt DomRep-Flüge ein

Im Streit um Treibstoffkosten schafft Air France Fakten. Man hat beschlossen, dass man bis auf weiteres nicht mehr in die Dominikanische Republik fliegen wird. Man hat die Planungen für den Winterflugplan 2023/24 aus dem Verkauf genommen. Betroffen sind die Flugverbindungen ab Paris-Charles de Gaulle nach Punta Cana und Santo Domingo. Diese hätten im Winter 2023/24 mit Boeing 777-300ER bedient werden sollen. Nach Punta Cana waren tägliche Flüge geplant und nach Santo Domingo (mit Zwischenlandung in Punta Cana) zumindest drei pro Woche. Dies wird man nicht umsetzen und hat den Verkauf eingestellt. Hintergrund ist, dass zahlreiche Airlines im Clinch mit lokalen Treibstofflieferanten sind und diesen überhöhte Kosten vorwerfen. Die Streichung seitens Air France ist kein Einzelfall.

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Bratislava: Smartwings legt weitere Charterstrecken auf

Die Fluggesellschaft Smartwings startet im Juni 2023 drei weitere Flugstrecken ab Bratislava. Diese werden im Auftrag von Reiseveranstaltern bedient. Die operative Durchführung übernimmt der slowakische Ableger des tschechischen Luftfahrtkonzerns. Aus Verkaufsunterlagen eines Tour Operators geht hervor, dass Preveza mit Zwischenstopp auf Korfu angesteuert werden soll. Diese Route soll ab 6. Juni 2023 jeweils an Dienstagen bedient werden. Als Fluggerät sind Boeing 737-800 geplant. Nach Olbia geht es an Freitagen ab 9. Juni 2023 mit Boeing 737-Max-8. An Montagen soll ab 12. Juni 2023 mit B737-800 Kurs auf die albanische Hauptstadt Tirana genommen warden. Die genannten Charterverbindungen sind vorerst bis September 2023 befristet.

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Wetlease: Hifly Malta fliegt mit Airbus A330 für SAS

Im Auftrag von SAS wird Hifly Malta ab 1. Juni 2023 mit einem Airbus A330-300 zwischen Kopenhagen und Chicago fliegen. Der Wetlease-Auftrag ist vorerst für die Dauer der Sommerflugplanperiode 2023 befristet. Der skandinavische Carrier bestätigte, dass man ab 1. Juni 2023 das Kurspaar SK943/944 im Ramen eines Wetlease-Vertrags von Hifly Malta bedienen lässt. Derzeit ist die Zusammenarbeit bis vorerst 27. Oktober 2023 befristet. Der maltesische Carrier wird einen mit 249 Sitzplätzen bestuhlten Airbus A330-300 einsetzen.

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Croatia Airlines verbindet Split mit Oslo und Skopje

Die kroatische Fluggesellschaft Croatia Airlines eröffnet weitere Strecken im Sinne der Flugprogramm-Erweiterung: Die Airline konnte die Eröffnung von Flügen ab Split nach Oslo und Skopje verkünden. Der kroatische Carrier Croatia Airlines erweitert sein Streckennetz mit der Aufnahme von Flügen ab Split nach Oslo und Skopje. Die Flüge in die norwegische Stadt Oslo sollen zwei mal wöchentlich durchgeführt werden, wie das Portal Ex-Yu Aviation News berichtet. Flüge in die mazedonische Stadt Skopje sollen zweimal wöchentlich bis zum 12. Oktober bewältigt werden.

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Kuwait Airlines stockt Kuwait City-Mailand auf

Die Fluggesellschaft Kuwait Airways plant mit Eintritt des Monats Juni die Flugfrequenzen zwischen Kuwait City und Mailand aufzustocken. Künftig sollen vier wöchentliche Flüge nach Mailand durchgeführt werden. Der Carrier Kuwait Airways plant die Aufstockung von Flügen der Verbindung Kuwait City-Mailand Malpensa, ab dem 5. Juni 2023 sollen vier wöchentliche Flüge seitens der Airline durchgeführt werden, wie das Portal Aero Routes bestätigt.

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EuGH: Kurzfristiger Tod eines Piloten ist kein außergewöhnlicher Umstand

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass der plötzliche Tod eines Besatzungsmitglieds keinen außergewöhnlichen Umstand im Sinne der Fluggastrechteverordnung darstellt. Airlines haften somit für Verspätungen und Ausfälle. Unter den Geschäftszahlen C-156/22 bis C-158/22 verhandelte der Europäische Gerichtshof einen Fall, in dem es darum ging, dass vor einem Flug von Stuttgart nach Lissabon der Co-Pilot etwa zwei Stunden vor dem Abflug tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden wurde. Die gesamte Crew erklärte sich aufgrund des tragischen Umstands aus Sicherheitsgründen für flugunfähig. Tap musste diesen Flug und einige andere, die mit dieser Maschine geplant waren, streichen. Eine Ersatzmaschine samt Besatzung wurde aus Lissabon eingeflogen, jedoch hob diese erst um 16 Uhr 40 in Stuttgart ab. Mehrere Passagiere traten ihre Fluggastrechte an Dienstleister ab, die vor Gericht gezogen sind. Die Angelegenheit, die bereits im Jahr 2019 passiert ist, landete vor dem europäischen Höchstgericht. Dieses ist der Ansicht, dass der kurzfristige Tod eines unverzichtbaren Besatzungsmitglieds eben kein außergewöhnlicher Umstand ist, da ein anderer Pilot hätte übernehmen können bzw. eine andere Crew eingesetzt werden können.

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