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Budapest: Wizz Air und Mol testen 37-prozentige SAF-Beimischung

Der Billigflieger Wizzair und der ungarische Mineralölkonzern Mol testen am Flughafen Budapest die Versorgung mit SAF-Treibstoffen. Diese werden unter anderem aus Pflanzenölen, Altspeiseölne und tierische Fetten hergestellt. Das Projekt unterstützt die allgemeinen Bemühungen der Luftfahrtindustrie, die CO2-Emissionen während des gesamten Lebenszyklus zu reduzieren, und zielt darauf ab, das Versorgungssystem des Budapester Flughafens auf die Einführung der SAF-Beimischungspflicht im Jahr 2025 vorzubereiten. Am 10. Mai 2023 kam erstmals eine 37-prozentige Beimischung des Neste MY Sustainable Aviation Fuel, das von Mol geliefert wurde, kommerziell zum Einsatz. Während des Tests mit nachhaltigem Flugkraftstoff wurden die drei neuesten Airbus A321neo-Flugzeuge von Wizz Air mit insgesamt 23,5 Tonnen einer Mischung aus 37% reinem SAF und 63% Jet A1-Kraftstoff ausgestattet. Die Flugzeuge beförderten Passagiere von Budapest nach Stockholm, Paris und London mit dem nachhaltigen Treibstoffgemisch.

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Lebensmittelverschwendung: Lufthansa verkauft Restbestände nun günstiger

Vor rund zwei Jahren haben Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines das so genannte Paid-Catering auf der Kurz- und Mittelstrecke in der Economy-Class eingeführt. Man versprach damals qualitativ hochwertige Speisen. Allerdings geriet der Konzern auch in die Kritik, denn das Preisniveau ist zum Teil äußerst hoch. Die Nachfrage ist auf manchen Routen durchaus verhalten, denn viele Passagiere sind nicht bereit für Essen und Trinken zusätzlich die Zahlungskarte zu zücken. Nun startet Lufthansa eine neue Initiative: Fluggäste haben die Möglichkeit, auf allen Flügen nach Frankfurt und München, auf denen Onboard Delights angeboten werden, kurz vor der Landung Frischeprodukte, die bis dahin nicht verkauft wurden, zum günstigeren Preis von einheitlich 3,50 Euro zu erwerben und mitzunehmen. Ein weiterer Schritt zur Verringerung von Lebensmittelabfällen, nachdem Lufthansa im Februar dieses Jahres bereits die Möglichkeit zur Vorbestellung dieser Produkte eingeführt hat.

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Aktie der Flughafen Wien AG auf Allzeithoch

Die Aktie des börsennotierten Flughafenbetreibers befand sich am Mittwoch, den 10. Mai 2023 mit einem Kurs von 42,45 Euro je Aktie auf einem Allzeithoch. Damit erreichte die Börsenkapitalisierung der Gesellschaft mit 3,56 Milliarden Euro den höchsten Wert aller Zeiten. Damit wurde das bisherige Hoch aus dem Jahr 2019 bei 40,80 Euroje Aktie klar übertroffen und der zwischenzeitliche Kursverlust in Folge der COVID-19-Auswirkungen auf den Flugverkehr in kurzer Zeit mehr als wettgemacht. Gegenüber 2012 hat sich der Kurs mehr als versechsfacht, was die hervorragende Entwicklung des Unternehmens unterstreicht. Mit der Privatisierung und dem IPO des Unternehmens im Juni 1992 wurde der Grundstein für den weiteren Unternehmenserfolg gelegt. Der Unternehmenswert lag damals bei nur 580 Mio. Euro. Berücksichtigt man zusätzlich die Dividendenzahlungen, welche die Aktionäre erhalten haben, dann beträgt der Kurszuwachs seit dem Börsengang knapp 700% bzw. 7% p.a.

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Air Baltic mit neuem Umsatzrekord im ersten Quartal 2023

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic konnte im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Umsatz in der Höhe von 105,1 Millionen Euro erzielen. Damit liegt man nicht nur um 75 Prozent über dem Vorjahreswert, sondern stellt einen neuen Rekord für die ersten drei Monate eiens Jahres auf. Die Zahl der beförderten Passagiere stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2022 um 77 %. Die Auslastung erreichte 71,0 %, was einem Anstieg von 8,5 Prozentpunkten gegenüber 2019 entspricht. Darüber hinaus hat die positive Dynamik der Geschäftsindikatoren der Fluggesellschaft zu einer deutlichen Verringerung des Nettoergebnisses geführt, das im Vergleich zu 2022 um das Dreifache auf -11,4 Mio. EUR gesunken ist, was sogar besser ist als das Q1 2019 vor der Pandemie. „Das erste Quartal 2023 hat unsere Erwartungen übertroffen und Air Baltic zu einer starken kommerziellen Leistung und nachhaltiger Profitabilität geführt. Unser klares Ziel ist es, einen Umsatz von 700 Millionen Euro zu erzielen und die Zahl der beförderten Passagiere bis Ende 2023 deutlich auf 4,4 Millionen zu steigern“, so Firmenchef Martin Gauss.

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Tui Österreich verzeichnet hohe Griechenland-Nachfrage

Der Reiseveranstalter Tui Österreich registriert derzeit besonders hohe Buchungszahlung für Simmerurlaube auf den grichischen Inseln. Dabei liegen Kreta, Rhodos und Kos im Trend. Aber auch Karpathos, Zakynthos, Thessaloniki und Santorin werden häufig gebucht. Vergangenes Jahr konnten Kreta und Rhodos bereits historische Höchstwerte bei den Gästezahlen verbuchen, für die Sommersaison 2023 liegen die Buchungseingänge für die griechischen Inseln noch einmal deutlich höher. Durchschnittlich verzeichnet Griechenland im Vergleich zum Vorjahr 25 Prozent mehr Tui Gäste aus Österreich. Besonders gefragt sind die griechischen Inseln Kreta, Rhodos und Kos. Aber auch viele andere griechischen Destinationen wie Korfu, Karpathos, Zakynthos, Thessaloniki, Kefalonia, Samos, Santorin und Skiathos werden im TUI Portfolio angeboten.

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SAS reaktiviert Agadir-Flüge

Im Winterflugplan 2023/24 wird die skandinavische Fluggesellschaft SAS wieder ab Kopenhagen und Stockholm-Arlanda Kurs auf Agadir nehmen. Die Flüge sollen jeweils am Verkehrstag Samstag mit Airbus A320neo durchgeführt werden. „Wir freuen uns darauf, die Welt wieder auf Reisen zu sehen, und es ist eine große Freude, dass wir im kommenden Winter neue Ziele anbieten können. Die Aufnahme des wunderschönen Agadir in unser Streckennetz bedeutet, dass wir zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder nach Afrika fliegen werden“, sagt Erik Westman, EVP & CCO, Network and Revenue Management. Die Comeback-Flüge sind jeweils für den 4. November 2023 angekündigt.

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Smartlynx beauftragt LH Technik mit Total Component Support

Die auf ACMI- und Charterdienstleistungen sowie Frachtflüge spezialisierte Firmengruppe Smartlynx hat mit Lufthansa Technik einen siebenjährigen Vertrag, der so genannten Total Component Support umfasst, abgeschlossen. Der kürzlich unterzeichnete Vertrag umfasst mehr als 60 Flugzeuge, darunter 53 Airbus A320, zehn A330 und vier Boeing 737 Max. SmartLynx Airlines ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und legt den Fokus nun auf Qualität und Zuverlässigkeit für ihre Kunden. Durch die Partnerschaft mit Lufthansa Technik will SmartLynx Airlines ihren Service optimieren und eine bessere Performance erzielen. Der TCS-Vertrag ist am 1. Mai in Kraft getreten und umfasst Dienstleistungen wie Ersatzteilpooling sowie die Wartung, Reparatur und Überholung der benötigten Komponenten. SmartLynx Airlines profitiert von einem individuellen Versorgungskonzept, das kurze und schnelle Transportwege innerhalb der globalen Versorgungskette von Lufthansa Technik ermöglicht, einschließlich AOG (Aircraft On Ground)-Support für zeitkritische Komponenten.

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Nach weniger als einem Jahr: Pinkbus hat München-Zürich aufgegeben

Das war’s wohl nicht: Erst im Frühjahr 2022 hat der deutsche Flixbus-Herausforderer Pinkbus eine Nonstopverbindung zwischen München und Zürich aufgenommen. Zeitweise kooperierte man auch mit der Westbahn und bot durchgehende Tickets ab Wien an. Damit ist nach weniger als einem Jahr schon wieder Schluss. Die vom österreichischen Buskonzern Dr. Richard im Auftrag von Pinkbus bediente Verbindung zwischen München und Zürich wurde eingestellt. Zu den Gründen macht der Flixbus-Herausforderer keine näheren Angaben. Die Folge daraus: Das Kooperationsangebot mit der Westbahn (Zug von Wien bis München, Umstieg auf den Bus nach Zürich) ist ebenfalls Geschichte. Das Pinkbus-Streckennetz ist damit auf nur eine einzige Strecke geschrumpft: Berlin-Hamburg.

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Kärnten rechnet mit großer Nachfrage im Sommer 2023

Mit der Wintersaison 2022/23 hat sich Kärnten dem hohen Niveau vor der Pandemie bereits angenähert und mit 3,3 Millionen Übernachtungen rund 96 % des Nächtigungsvolumens vom Vergleichszeitraum der Vor-Covid-Saison 2018 /19 erreicht. Und auch für den Sommer 2023 sind die Aussichten durchwegs positiv. Große Reiselust herrscht laut der aktuellen Sommerpotentialstudie der Österreich Werbung in den 10 Kernmärkten. Ca 70 % der Befragten planen einen Sommerurlaub. Die Zahl der Österreich-Urlaubsplaner ist in den wichtigsten Herkunftsmärkten mit 20 Millionen Menschen um 3 Millionen höher als im Vorjahr, das ein sehr gutes Sommer-Ergebnis aufwies. Auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis wird im Hinblick auf die Inflation noch mehr Wert gelegt und Urlaubsentscheidungen werden bewusster getroffen. Preissensible Gäste buchen in Nebensaisonen, sparen bei der Unterkunft und bei Nebenausgaben. Für 66 % der österreichischen Reisenden ist Qualität wichtiger als ein günstiger Preis, so ein Ergebnis einer YouGov Umfrage (im Auftrag der TUI). 23 % der deutschen Österreich-Zielgruppe sind bereit mehr Geld für ein nachhaltiges Übernachtungsangebot eines Urlaubshotels auszugeben. Am höchsten ist die Ausgabebereitschaft im Hinblick auf Nachhaltigkeit beim Thema der öffentlichen Anreise und Lebensmittelherkunft (Conjoint Studie: Nachhaltigkeitsaspekte bei der Hotelauswahl, Österreich Werbung).

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Lufthansa-Staatshilfe: Ryanair von Entscheidung des EU-Gerichts erfreut

Erwartungsgemäß begrüßt Ryanair die Entscheidung des EU-Gerichts, das die staatlichen Beihilfepakete, die an Lufthansa und SAS gewährt wurden, für illegal erklärt hat. Die Genehmigungen, die seitens der EU-Kommission erteilt wurden, wurden gekippt, wobei die Kommission noch vor den EuGH ziehen kann oder aber die Begründung nachbessern darf. Dazu ein Ryanair-Sprecher: „Eine der größten Errungenschaften der EU ist die Schaffung eines Binnenmarktes für den Luftverkehr. Die Genehmigung der deutschen Rekapitalisierungsbeihilfe für Lufthansa und der schwedischen und dänischen Rekapitalisierungsbeihilfe für SAS durch die Europäische Kommission verstieß gegen die Grundprinzipien des EU-Rechts. Die heutigen Urteile bestätigen, dass die Kommission als Hüterin gleicher Wettbewerbsbedingungen im Luftverkehr handeln muss und diskriminierende staatliche Beihilfen nicht auf politischen Druck der nationalen Regierungen hin genehmigen darf. Das Eingreifen des Gerichtshofs ist ein Triumph für den fairen Wettbewerb und die Verbraucher in der gesamten EU. Während der Covid-19-Pandemie wurden diskriminierende staatliche Subventionen in Höhe von über 40 Mrd. EUR an EU-Fluggesellschaften vergeben. Wenn die EU-Gerichte diese Beihilfen nicht im Einklang mit dem heutigen Urteil stoppen, werden sie den Markt noch jahrzehntelang verzerren. Ob Europa die Covid-19-Krise mit einem funktionierenden Binnenmarkt überwinden kann, hängt davon ab, dass die Fluggesellschaften unter gleichen Bedingungen miteinander konkurrieren können. Ein unverzerrter Wettbewerb beseitigt Ineffizienzen und kommt den Verbrauchern durch niedrige Flugpreise und eine große Auswahl zugute. Ungerechtfertigte Subventionen hingegen fördern die Ineffizienz und schaden den Verbrauchern auf Jahrzehnte hinaus“.

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