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Viva Air Colombia wird liquidiert

Die insolvente Billigfluggesellschaft Viva Air Colombia wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr in die Luft erheben, denn der Masseverwalter hat bereits mit der Liquidation begonnen. Die angestrebte Fusion mit Avianca ist gescheitert. Nachdem sich die mittlerweile mit Auflagen vorliegende Freigabe des Zusammenschlusses lange hingezogen hatte, musste Viva Air Colombia den Flugbetrieb einstellen und zunächst ein Gläubigerschutzverfahren nach lokalem Recht anmelden. Zunächst sah es ganz danach aus als gäbe es gleich mehrere Interessenten. Daraus wurde aber nichts. Letztlich hat auch Avianca die Fusion abgesagt, da die Auflagen äußerst hoch waren und es obendrein nur wenig bringt sich mit einer Airline, die am Boden ist, zusammenzuschließen. Nun hat der Masseverwalter mit Zustimmung des Gerichts mit der Liquidation und damit auch der Verwertung der noch vorhanden Vermögenswerte begonnen.

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Taskforce soll Marabu-Probleme lösen

Die Condor-Konzernschwester Marabu kommt seit der Betriebsaufnahme kaum aus den Schlagzeilen heraus, denn lange Verspätungen, Ausfälle und mangelnde Betreuung der betroffenen Passagiere sind an der Tagesordnung. Nun will man gegensteuern und hofft, dass man die Anlaufschwierigkeiten bald überwunden haben wird. Am Beispiel von Marabu sieht man deutlich, dass der Start mit nur einem Flugzeug und ansonsten von Heston, Nordica, Fly2Sky und anderen Anbietern zugekaufter ACMI-Dienstleistungen in der Praxis zu Chaos führen kann. Man habe nun eine Taskforce eingerichtet. Nordica und die deutsche Konzernschwester Condor sollen nun mithelfen, dass Marabu weniger Verspätungen und Ausfälle hat. Man habe bereits damit begonnen den Flugplan zu entzerren. Beispielsweise hat man die Tallinn- und Rom-Verbindungen ersatzlos gestrichen. Auch habe man die Ägypten-Routen „entzerrt“. Dadurch will man mehr Spielraum finden. Die Flotte soll weiter aufgestockt werden und zusätzliche ACMI-Kapazität soll eingemietet werden.

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Aida Cruises startet vegane Restaurants

Die Reederei Aida bietet an Bord ihrer Schiffe Prima, Perla und Nova neuerdings ein Restaurant an, das auf vegane Speisen spezialisiert ist. In der so genannten „Soulkitchen“ legt man Wert auf nachhaltige Gerichte, die jeweils zum Frühstück und zum Abendessen serviert werden sollen. Auch soll es eine Showküche, bei der die Fahrgäste den Köchen zuschauen können, geben. Laut Reederei reagiert man auf eine verstärkte Nachfrage seitens der Passagiere. Während dem Frühstück sollen unter anderem Aufstriche, Fairtrade-Kaffee und Bio-Tee angeboten werden. Am Abend gibt es täglich wechselnde Menüs, die eine Vielzahl veganer Speisen beinhalten sollen.

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Trendtours steigt ins Indien-Geschäft ein

Der Tour Operator Trendtours bietet neu auch Indien als Reisedestination an. Zunächst bietet man eine 13-tägige Rundreise nach Rajasthan an. Diese wird in Delhi starten und enden. Durchgeführt werden Touren mit maximal 19 Personen. Unter anderem gibt es auf den Reisen das Aravalligebirge sowie die Wüste Thar zu sehen. Im Portfolio hat man das Angebot zwischen September 2023 und vorerst Oktober 2024. Vermarktet wird es unter dem Namen „Magisches Indien“.

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Donal Young hat bei Air Malta angeheuert

Die Fluggesellschaft Air Malta hat seit einigen Tagen ein neues Mitglied im Senior-Management: Donal Young ist nun für den maltesischen Staatscarrier, der nach dem Vorbild Alitalia/Ita Airways ersetzt werden soll, tätig. Vormals war der Manager unter anderem für Etihad Airways und Air Seychelles tätig. Laut Mavio News soll Donal Young dafür bekannt sein, dass er dem Umfeld des ehemaligen Etihad-Geschäftsführers James Hogan zugeordnet werden kann.

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Malta: Lackierbetrieb knapp dem Rauswurf entgangen

Auf dem Areal des maltesischen Flughafens Luqa gab es eine Unstimmigkeit zwischen dem auf Lackierarbeiten spezialisierten Betrieb Aviation Cosmetics und dem Betreiber Indis Malta Ltd. Das Unternehmen wurde zunächst aufgefordert den Hangar SAF039 binnen 15 Tagen zu räumen und die Schlüssel zurückzugeben. Hintergrund ist, dass dem Betrieb vorgeworfen wurde mit rund 2,6 Millionen Euro an Pachtzahlungen im Rückstand zu sein. Daher beschloss der Vermieter den Pachtvertrag fristlos zu kündigen. Mittlerweile konnte aber eine Einigung erzielt werden, so dass der Lackierbetrieb doch nicht ausziehen muss. Inhaltlich wurden keine Details verlautbart.

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9H-PALMA: Mediterranean Coastal Airlines geht mit Ex-ECA-DHC-6 an den Start

In der Republik Malta geht mit Mediterranean Coastal Airlines eine Fluggesellschaft an den Start, die mit Wasserflugzeugen des Typs de Havilland DHC-6 fliegen möchte. Die erste Maschine wird die Registrierung 9H-PALMA tragen. Es handelt sich um die ehemalige 9A-TOA, die vormals bei European Costal Airlines im Einsatz war. Momentan wird das Flugzeug in Marseille gewartet. Mediterranean Coastal Airlines ist die Idee von Klaus Dieter Martin, der auch hinter ECA stand. Mediterranean Coastal Airlines hat Pläne, für die spanische Isla Air Express auf den Balearen zu fliegen. Die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung durch die maltesischen Behörden wird für die nächsten Wochen erwartet. Die Genehmigung für die Wasserflüge in Spanien muss die AENA erteilen.

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Wetlease: SkyUp fliegt für Hisky Europe

Die Fluggesellschaft Hisky Europe nimmt während dem Hochsommer 2023 eine von der ukrainischen Billigfluggesellschaft Skyup betriebene Boeing 737-800 ins Wetlease. Das Flugzeug soll hauptsächlich ab Rumänien eingesetzt werden. Laut einem Bericht von Boardingpass.ro handelt es sich um die Maschine mit der Registrierung UR-SQF. Der ACMI-Vertrag soll bis zum Ende der Sommerflugplanperiode 2023 laufen. Die Maschine soll überwiegend auf Charterstrecken zum Einsatz kommen.

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Air Connect stellt nach wenigen Wochen zwei Routen ein

Die rumänische Regionalfluggesellschaft Air Connect hat die Flüge zwischen Cluj und Budapest sowie Suceava und Constanta eingestellt. Das Portal Boardingpass.ro kritisiert, dass seit der Eröffnung der beiden Routen, die jeweils Ende März 2023 erfolgt ist, nur drei Umläufe ohne Verspätungen oder Streichungen durchgeführt wurde. Budapest soll weiterhin angesteuert werden, jedoch nur noch ab Bukarest-OTP. Air Connect unterhält ein Codeshareabkommen mit Aeroitalia. Für diesen Carrier ist man auch als ACMI-Provider mit dem Maschinentyp ATR72 tätig.

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Flyarna baut Moskau-Präsenz aus und nimmt Kurs auf Teheran

Die armenische Fluggesellschaft Flyarna, an der Air Arabia beteiligt ist, hat in der vergangenen Woche die Aufnahme von zwei zusätzlichen Nonstopverbindungen angekündigt. Man wird künftig in Moskau neben Domodedovo auch Vnukovo ansteuern. Weiters nimmt man in Kürze auch Kurs auf Teheran. Flüge nach Moskau-DME sollen weiterhin bis zu zweimal täglich bedient werden. Zusätzlich wird man viermal wöchentlich Kurs auf den Vnukovo-Airport nehmen. Der Erstflug auf dieser Route ist für den 8. Juli 2023 angekündigt. Nach Teheran soll es ab 11. Juli 2023 gehen. Diese Strecke soll an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag bedient werden. Auf beiden neuen Routen, die ab Eriwan angeboten werden, sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingesetzt werden.

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