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Fusion untersagt: Jetblue und Spirit gehen in Berufung

Die Fluggesellschaften Jetblue und Spirit Airlines wollen sich die Untersagung des beabsichtigten Zusammenschlusses nicht gefallen lassen. Gegen das Urteil eines Bezirksrichters geht man in Berufung. Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit wurde in den Vereinigten Staaten der Zusammenschluss zweier Fluggesellschaften nicht genehmigt und auch richterlich untersagt. Begründet wird dies damit, dass dies wettbewerbswidrig wäre. Die beiden Carrier wollen gegen die Entscheidung vorgehen und haben angekündigt, dass man das Rechtsmittel der Berufung ergreifen wird. „Jetblue Airways Corporation und Spirit Airlines, Inc. gaben heute bekannt, dass sie gemeinsam eine Berufung beim U.S. Court of Appeals for the First Circuit eingereicht haben, in Übereinstimmung mit den Anforderungen der Fusionsvereinbarung“ ist in einer gemeinsamen Mitteilung zu lesen.

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Riss in der Cockpitscheibe: Egyptair musste New-York-Flug abbrechen

Die von Egyptair betriebene Boeing 787-9 mit der Registrierung SU-GEV musste am 20. Jänner 2024 wegen einer gebrochenen Windschutzscheibe eine außerplanmäßige Landung in Dublin einlegen. Das Langstreckenflugzeug befand sich unter der Flugnummer MS987 auf dem Weg von Kairo nach New York-Newark. Kurz nach dem Beginn der bevorstehenden Atlantiküberquerung änderten die Piloten den Kurs und flogen in Richtung Dublin, wo kurz darauf gelandet wurde. Hintergrund ist, dass die Windschutzscheibe im Cockpit einen Sprung hatte. Aus Sicherheitsgründen brach man den bevorstehenden Transatlantikflug ab. Die Passagiere wurden zu einem späteren Zeitpunkt von der ferry eingeflogenen SU-GEW, ebenfalls eine Boeing 787-9, abgeholt und an ihren Zielort Dublin gebracht. Dies konnte jedoch erst am 21. Jänner 2024 umgesetzt werden, so dass für die Reisenden eine längere Verspätung entstanden ist.

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Somalia: Pilot nach Fokker-50-Unfall verstorben

Jener Pilot, der den Absturz der von Jetways Airlines betriebenen Fokker 50 mit der Registrierung 5Y-JWG zunächst überlebt hatte, ist leider verstorben. Dies gab die UN-Hilfsmission in Somalia bekannt. Die Maschine war im Auftrag der UNSOM unterwegs und sollte humanitäre Güter liefern. Beim Landevorgang ist das Turbopropflugzeug von der Piste abgekommen. An Bord des Frachters befanden sich drei Personen. Zunächst hieß es, dass alle drei überlebt hätten. Im Nachgang wurde von der Organisation mitgeteilt, dass einer der beiden Piloten im Nachgang leider verstorben sein soll. Die genauen Umstände des Unfalls, der sich vor wenigen Tagen auf dem Airstip Eelbarde ereignet hat, sollen von der somalischen Zivilluftfahrtbehörde aufgeklärt werden. Die Vereinten Nationen haben erklärt, dass sie Jetways und die Ämter unterstützen werden.

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Taser im Gepäck: United-Pilot in Edinburgh verhaftet

Weil er einen Taser in seinem Gepäckstück hatte, klickten am 20. Jänner 2024 für einen Piloten der United Airlines am Flughafen Edinburgh die Handschellen. Offiziellen Angaben nach befand sich dieser in seinen eingecheckten Gepäckstück. Im Zuge einer Kontrolle wurde dieser gefunden. Der Flugzeugführer hätte eigentlich auf Flug UA37 im Dienst sein sollen. United Airlines reagiere umgehend und suspendierte den Piloten bis zum Abschluss des Ermittlungsverfahrens. Warum der Mann einen Taser dabei hatte, ist nicht bekannt. Für die Passagiere hatte die Angelegenheit unangenehme Folgen, denn mangels Ersatz war die für den Vormittag geplante Flugverbindung verspätet. Der Flughafen Edinburgh bestätigte den Vorfall und erklärte zusammengefasst, dass es eine Verhaftung im Zusammenhang mit einem Waffendelikt gegeben hat.

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Washington: Grand Caravan muss auf Autobahn notlanden

Die Cessna 208B Grand Caravan mit der Registrierung N1983X musste am 19. Jänner 2024 nahe dem Flughafen Washington-Dulles eine Notlandung auf einem Highway absolvieren. Das kleine Passagierflugzeug, das in Diensten der Southern Airways Express, steht, hatte bereits kurz nach dem Start in Dulles technische Probleme. Der Flugzeugführer entschied sich für eine Notlandung auf einer Autobahn. Diese ist gelungen, denn alle sieben Passagiere und der Pilot konnten die Grand Caravan unverletzt verlassen. Der Vorfall ereignete sich bei schneebedeckten Wetterbedingungen. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet.

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Air Montenegro meldet schwarze Zahlen

Die staatliche Fluggesellschaft Air Montenegro konnte im Geschäftsjahr 2023 einen Nettogewinn in der Höhe von rund zwei Millionen Euro einfliegen. Die Anzahl der Fluggäste war um 30 Prozent erhöht. Dies erklärte Geschäftsführer Mark Anzur gegenüber der Agentur Mina. Befördert habe man etwa 480.000 Reisende. Für die laufende Periode strebt man einen weiteren Zuwachs um etwa 35 Prozent an und will 650.000 Fluggäste an Bord haben. Bereits bestätigt ist, dass der Carrier dieses Jahr zumindest vier zusätzliche Strecken aufnehmen wird.

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Innsbruck: Politik kritisiert Einstellung der Frankfurt-Flüge

In der Tiroler Politik und Wirtschaft ist die Entscheidung der Lufthansa, dass mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 die von der Tochter Air Dolomiti bediente Strecke Innsbruck-Frankfurt ausgesetzt werden soll, gar nicht gut angekommen. Dazu kommt, dass einige Politiker die Information haben wollen, dass auch Austrian Airlines die Wien-Strecke kürzen soll. Behauptet wird, dass die Mittagsflüge wegfallen sollen. Nun will man sich auf parlamentarischer Ebene dafür einsetzen, dass Frankfurt-Flüge bleiben und Wien nicht ausgedünnt wird. Jene Politiker, die sich besonders wortstark verhalten, verkennen dabei erneut, dass sowohl Lufthansa als auch ihre Tochtergesellschaft Austrian Airlines private Unternehmen sind. Jene Zeiten, in denen die AUA als Staatsbetrieb die Wunschzettel von Politikern zu erfüllen hatte, sind schon lange vorbei.

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WEF Davos: Bundesheer sicherte den Luftraum in West-Österreich

Vom 12. bis einschließlich 19. Jänner 2024 sicherte das Bundesheer anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos, Schweiz, verstärkt den österreichischen Luftraum. Dazu wurde ein Flugbeschränkungsgebiet über Teilen Vorarlbergs und Tirols errichtet. Aufgrund der grenznahen geografischen Lage von Davos zu Österreich erging im Vorfeld seitens der Schweiz das Ersuchen, während der Dauer des Weltwirtschaftsforums den österreichischen Luftraum durch die österreichischen Luftstreitkräfte zu sichern. Mehr als 1.000 Soldatinnen und Soldaten und 24 Luftfahrzeuge, zwölf Flächenflugzeuge und zwölf Hubschrauber sorgten für die Sicherheit der Veranstaltung. Zu den Aufgaben zählten unter anderem Patrouillenflüge zur Überwachung, Flüge zur Identifizierung von Luftraumverletzungen sowie Transportflüge. In 190 Einsätzen leisteten die Piloten 350 Flugstunden. „Die hohe Professionalität unserer eingesetzten Soldatinnen, Soldaten und Zivilbediensteten war Garant für den Erfolg dieser Luftraumsicherungsoperation. Die reibungslose Zusammenarbeit über die Staatsgrenzen hinweg wird immer wichtiger und ist gerade bei der Luftraumüberwachung und Luftraumsicherung von essenzieller Bedeutung“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Während der Luftraumsicherungsoperation kam es zu sechs Luftraumverletzungen durch langsam fliegende Luftfahrzeuge. Die Piloten hatten das Flugbeschränkungsgebiet missachtet. In Summe wurden 299 zivile Fluggenehmigungen in diesem Raum erteilt und überwacht. Davon 174 durch berechtigte Luftfahrzeuge wie zum Beispiel Hubschrauber des Innenministeriums oder des ÖAMTC. Im Rahmen der Luftraumsicherungsoperation kam auch der Staatsvertrag „Grenzüberschreitende Luftraumüberwachung“ mit der Schweiz vollinhaltlich zur Anwendung. Er ermöglicht eine lückenlose Verfolgung von verdächtigen zivilen Flugzeugen ohne Eingriff in die nationale Souveränität auf das angrenzende Staatsgebiet. Der Einsatz von Waffen im Gebiet des jeweils anderen Staates ist jedoch ausdrücklich verboten. Die notwendigen Verfahren wurden sowohl mit Schweizer Luftfahrzeugen im österreichischen Luftraum

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Freebird kündigt Antalya ab Friedrichshafen und Karlsruhe an

Die türkische Fluggesellschaft Freebird bietet im Sommerflugplan 2024 ab den deutschen Regionalflughäfen Karlsruhe/Baden-Baden und Friedrichshafen je zwei wöchentliche Antalya-Nonstopflüge an. Ab dem Bodensee-Airport beabsichtigt das Luftfahrtunternehmen ab 18. Mai 2024 zu fliegen. Einen Tag später wird die Antalya-Route auch ab Karlsruhe/Baden-Baden angeboten. Es handelt sich um saisonale Sommerstrecken, die jeweils bis zum Ende der Hauptsaison bedient werden sollen.

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Tipp: Karrieretag am Flughafen Stuttgart

Am 2. Feber 2024 veranstaltet der Flughafen Stuttgart im Terminal-1-West einen offenen Bewerbertag. In der Zeit von 13 bis 18 Uhr 00 können sich Interessierte informieren und gleich bewerben. Der Karrieretag richtet sich an Berufserfahrene, aber auch an Auszubildende und Studenten, die ihren Abschluss in der Tasche haben und eine vielseitige und interessante Aufgabe suchen. Vor Ort sind rund 20 Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Bereichen, die den Betrieb am Landesflughafen am Laufen halten. Neben der Flughafengesellschaft selbst, die sich um die Infrastruktur für das Fliegen kümmert, sind auch die Dienstleister Stuttgart Airport Ground Handling GmbH (SAG), die S. Stuttgart Ground Services GmbH (SGS) und die Losch Airport Service GmbH mit dabei, die sich um das gesamte Passagier- und Gepäckhandling kümmern. Vor Ort sind auch Gastronomie und Hotellerie, Sicherheitsdienste und Behörden wie die Landes- und die Bundespolizei. Aktuell gibt es Möglichkeiten zum Einstieg zum Beispiel für IT-Experten, für Ingenieure im Hoch- und Tiefbau, für Feuerwehrleute und in zahlreichen anderen Berufen. Ebenfalls mit einem Stand vor Ort vertreten ist das Hitradio Antenne 1, das als Medienpartner mit dabei ist. Von 13 bis 14 Uhr bietet die Agentur für Arbeit hilfreiche Tipps und Tricks rund um die Bewerbung, am Fotopoint haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, kostenlos professionelle Bewerbungsfotos machen zu lassen. Besucherinnen und Besucher des Events, die mit dem Auto kommen, können kostenlos im Parkhaus P4 abstellen: Ausfahrttickets werden am Infostand des Karrieretags gegen das Parkticket in P4 getauscht.

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