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Emerald Airlines baut Angebot in Belfast-City aus

Die irische Fluggesellschaft Emerald legt im Sommerflugplan 2023 weitere Strecken ab dem Belfast City Airport auf. Dabei handelt es sich um Routen, die Flybe insolvenzbedingt unbedient hinterlassen hat. Ab 26. März 2023 will der Aer-Lingus-Franchisenehmer zunächst täglich zwischen Belfast City und East Midlands fliegen. Mit Wirksamkeit zum 28. April 2023 soll auf 13 wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Nach Newcastle geht es ab 27. April 2023 täglich. Beide Routen sollen mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 bedient werden.

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Frankfurt-Hahn: Insolvenzgericht beruft Gläubigerversammlungen ein

Der Verkauf des insolventen Flughafens Frankfurt-Hahn inklusive betriebsnotwendiger Schwester- und Tochtergesellschaften ist seit einiger Zeit ins Stocken geraten. Nun hat das Amtsgericht Bad Kreuznach für den 7. Feber 2023 Gläubigerversammlungen einberufen. Diese finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Thema dürfte die Suche nach Alternativen sein, denn bislang hat Swift Convoy, an die der Zuschlag vergeben wurde, den Kaufpreis nicht überwiesen. Mittlerweile gibt es einen anderen Interessenten und zwar den Eigentümer des Nürburgrings. Es wird vermutet, dass am Dienstag die ersten Entscheidungen fallen könnten.

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Air Europa setzt Dreamliner auf Madrid-Gatwick ein

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa wird am 9. Feber 2023 vorerst einmalig ein Langstreckenflugzeug des Typs Boeing 787-9 zwischen Madrid und London-Gatwick einsetzen. Der Dreamliner wird am 9. Feber 2023 das Kurspaar UX1013/1014 bedienen. Es handelt sich um die Frühverbindung von Madrid nach London-Gatwick und zurück. Derzeit sind keine weiteren B787-9-Flüge auf dieser Route geplant.

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Etihad stockt Abu Dhabi-Frankfurt auf

Golfcarrier Etihad Airways wird im Sommerflugplan 2023 häufiger zwischen Frankfurt am Main und Abu Dhabi fliegen. Ursprünglich plante man diese Route täglich zu bedienen. Nun legt pro Woche vier zusätzliche Kurspaare auf. Mit Wirksamkeit zum 1. Mai 2023 wird Etihad Airways elf wöchentliche Umläufe zwischen der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate und dem größten Flughafen Deutschlands anbieten. Die zusätzlichen Flüge werden mit dem Boeing 787 Dreamliner von Etihad durchgeführt, welcher mit 28 Sitzen in der Business Class und 262 Sitzen in der Economy Class auf den Komfort der Fluggäste ausgerichtet sind.

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Weeze: Skyexpress legt Griechenland-Charter auf

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress wird im April 2023 einige Charterflüge ab dem deutschen Regionalflughafen Weeze durchführen. Dabei werden die Ziele Heraklion, Kos, Rhodos und Zakynthos im Auftrag eines Reiseveranstalters angesteuert. Nach Heraklion geht es am 22. und 29. April 2023 als Kurspaar GQ3250/3251. Kos steuert man am 23. und 30. April 2023 als GQ4500/4501 an. Die griechische Insel Rhodos wird am 22. und 29. April 2023 mit Weeze verbunden. Die Flugnummern lauten GQ5700/GQ5701.  Nach Zakynthos geht es am 27. und 28. April 2023.

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Lufthansa Cargo: Boeing 777F als erster Linienfrachter mit Haifischhaut

Heute morgen hat in Frankfurt das weltweit erste Frachtflugzeug mit Aeroshark-Oberflächentechnologie seinen Liniendienst aufgenommen. Nachdem Swiss bereits seit Oktober mit der ersten auf diese Weise modifizierten Boeing 777-300 ER Fluggäste transportiert, folgt bei Lufthansa Cargo mit der ersten Boeing 777 F die Premiere in der Luftfracht. Gegen 05:00 Uhr hob das Flugzeug mit der Registrierung D-ALFA unter der Flugnummer LH8410 zum Premierenflug von Frankfurt nach Bengaluru in Indien ab, von wo es anschließend nach Chengdu in China weiterfliegen wird. Die Aeroshark-Modifikation wurde Mitte Januar im Rahmen einer planmäßigen Instandhaltungsliegezeit für den Frachter von Lufthansa Cargo durchgeführt und bereits weit vor deren Ende abgeschlossen. Nachdem nun auch die Instandhaltung abgeschlossen wurde, kehrte das Flugzeug in den aktiven Dienst zurück. Aeroshark ist ein Oberflächenfilm, der der mikroskopischen Struktur von Haifischhaut nachempfunden ist. Er besteht aus rund 50 Mikrometer großen Rippen, den sogenannten Riblets. Wird der Strömungsverlauf an Rumpf und Triebwerksgondeln der Boeing 777 F damit optimiert, lässt sich Treibstoff sparen. Nach und nach soll die Modifikation nun auf der gesamten 777-Frachterflotte der Lufthansa Cargo zum Einsatz kommen, um diese elf Flugzeuge sparsamer und emissionsärmer zu machen. Auch Swiss lässt ihre komplette Teilflotte von zwölf Boeing 777-300 ER mit Aeroshark modifizieren. Dort haben aktuell bereits das zweite und dritte Flugzeug die Modifikation erhalten und sollen zeitnah wieder im Liniendienst stehen. Aeroshark wurde gemeinsam von Lufthansa Technik und dem Chemiekonzern BASF entwickelt.

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Swiss verbindet Nürnberg wieder mit Zürich

Pandemiebedingt musste die Strecke eingestellt werden, jetzt kehrt Swiss mit täglichen Flügen zwischen Nürnberg und dem Drehkreuz Zürich zurück. Ab dem 26. März 2023 nimmt die größte Fluggesellschaft der Schweiz die Flugverbindung wieder auf. Die Zahl der von Nürnberg aus erreichbaren internationalen Hub-Flughäfen erhöht sich damit auf sieben. Über das Drehkreuz sind Ziele wie Boston, Chicago, Los Angeles, Miami, New York, San Francisco sowie Sao Paulo, Johannesburg, Singapur, Dubai und Hongkong angebunden. Zum Einsatz kommen Airbus A220 100/300 bzw. Embraer E190-E2/195-E2. Der Schweizer Carrier beförderte vor der Pandemie 2019 mehr als 230.000 Passagiere zwischen Nürnberg und Zürich.

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Lufthansa erweitert Boeing 787-9-Einsatz in Nordamerika

Das jüngste Mitglied der Lufthansa-Flotte, die Boeing 787-9, nimmt Kurs auf weitere Ziele in Nordamerika.  Mit Beginn des Sommerflugplans ab dem 26. März 2023 fliegt der „Dreamliner“ sechsmal wöchentlich von Frankfurt nach Dallas/Fort Worth, Texas. Viermal pro Woche geht es nach Montréal, ab Mai dann täglich. Ebenfalls ab Anfang Mai setzt die AUA-Muttergesellschaft das Fluggerät täglich nach Denver sowie dreimal wöchentlich nach Austin ein. Im aktuellen Winterflugplan wird ab dem 13. Februar 2023 auch Detroit mit dem Flugzeugtyp bedient, so der Carrier in einer Aussendung. Seit Oktober vergangenen Jahres fliegt der „Dreamliner“ bereits täglich nach Newark. Aktuell betreibt Lufthansa drei Boeing 787-9 mit den Registrierungen D-ABPA, D-ABPC und D-ABPD. Zwei weitere Flugzeuge dieses Typs werden in Kürze ausgeliefert. Bis 2027 erhält die Lufthansa Group insgesamt 32 neue Boeing 787-9.

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Japanische ANA schraubt Gewinnprognose in die Höhe

All Nippon Airways geht mit Optimismus ins neue Jahr.  Die zurückliegenden neun Monate des aktuellen Geschäftsjahres liefen für den Carrier besser als erwartet. Das börsennotierte Unternehmen meldete heute für die drei Quartale einen Umsatz von umgerechnet etwa 8,95 Milliarden Euro – ein Plus von 70 Prozent im Vergleich zum Covid-geprägten Vorjahr. Bei operativen Ausgaben in Höhe von umgerechnet 8,25 Milliarden Euro bleibt dem Unternehmen ein operativer Gewinn von 700 Millionen Euro. Nach Steuern meldet die ANA Group einen Nettogewinn von umgerechnet etwa 445,2 Millionen Euro. Die stark verbesserten Zahlen erlauben es dem Unternehmen, die Gewinnprognose für das Gesamtjahr auf umgerechnet 424,1 Millionen Euro anzuheben – das sind 50 Prozent mehr als noch vor drei Monaten erwartet worden waren. „Mit dem Wegfall von Reisebeschränkungen im letzten Quartal waren wir in der Lage, unseren hochwertigen Kundenservice mehr Passagieren anzubieten und zusätzliche Ziele anzufliegen, was sich in unserer positiven Finanzleistung widerspiegelt“, so Kimihiko Nakahori, Executive Vice President und Group Chief Financial Officer der ANA Group. „Die Fähigkeit, dies zu tun, ist ein hervorragendes Zeugnis für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den vergangenen Jahren Geduld bewiesen und gemeinsam daran gearbeitet haben, die ANA Group für die Zukunft zu positionieren.“

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Saudia startet Visum-Service

Die Fluggesellschaft Saudia bietet künftig an, dass man direkt im Zuge der Ticketbuchung auch das für die Einreise nach Saudi-Arabien benötigte Visum ordern kann. Unter dem Marketingnamen „Your Ticket Your Visa“ will man den Passagieren einen zusätzlichen Service anbieten. Grundsätzlich steht das System, das in Kooperation mit Tourismusbehörde, Innen- und Außenministerium sowie dem Pilger-Service-Programm angeboten wird, auch anderen Airlines offen. Saudia ist aber der erste Carrier, der daran teilnimmt. Der neue Service, der alle internationalen Flughäfen des Königreichs umfasst, ermöglicht den Gästen einen Aufenthalt von bis zu 96 Stunden, in denen sie das Königreich bereisen und die Umrah durchführen können. Die digitale Vernetzung mit dem Außenministerium erleichtert die Ausstellung des Transitvisums und verknüpft es innerhalb von drei Minuten mit dem Flugticket. „Die Einführung dieses innovativen und nahtlosen Stopover-Visums, das das erste seiner Art in der Luftfahrtbranche ist, ist ein wichtiger Meilenstein in unserem Programm zur digitalen Transformation. Es zeigt Saudias Engagement, das strategische Ziel des Königreichs, bis 2030 100 Millionen Besuche zu erreichen, zu unterstützen. Wir sind zuversichtlich, dass es sich positiv auf die wachsende Zahl von Transitpassagieren auswirken wird und gleichzeitig unsere Position als Drehscheibe, die Ost und West verbindet, stärkt. Der neue Dienst wird die Passagiere auch dazu ermutigen, die Umrah zu machen, wichtige Ziele zu besuchen und an Veranstaltungen sowie Saudi Seasons teilzunehmen“, so Ibrahim Koshy, CEO von Saudia.

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