Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Personalmangel: Frankfurt limitiert Starts und Landungen weiterhin

Der Frankfurter Flughafen und die vor Ort tätigen Dienstleister konnten ihre Personalprobleme noch immer nicht lösen. Im Herbst des Vorjahres hat man die tägliche Kapazität einschränken müssen. Diese Maßnahme wird bis mindestens Ende März 2023 fortgesetzt. Normalerweise können bis zu 106 Maschinen pro Stunde starten oder landen. Seit einigen Monaten ist diese Anzahl auf 92 Stück pro Stunde limitiert. Dieser Deckel, der insbesondere aufgrund von akutem Personalmangel eingeführt wurde, soll zumindest im Feber und März 2023 fortgeführt werden. Bis dahin will man neuerlich evaluieren.

weiterlesen »

Lukas Brosi wird neuer Flughafen-Zürich-Chef

Der Flughafen Zürich-Kloten bekommt mit Lukas Brosi einen neuen CEO. Der Verwaltungsrat wählte den Manager nach einem umfassenden Evaluations- und Rekrutierungsprozess aus. Brosi gehört bereits als Chief Financial Officer der Geschäftsführung an. Der bisherige CEO Stephan Widrig wird gemäß früherer Mitteilung das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen, um eine neue, externe Herausforderung anzunehmen. Die Stabsübergabe an Lukas Brosi wird Ende April erfolgen. Die Flughafen Zürich AG wird nun den Prozess der Nachbesetzung der CFO-Position starten.

weiterlesen »

Brüssel: Vollautomatischer Shop eröffnet

Im Bereich des Flugsteigs A entsteht am Flughafen Brüssel eine vollautomatische Verkaufsstelle. Diese wird von Lagardère Travel Retail Belgium und Atos gemeinsam betrieben. Dieses neue technologische Konzept, das auf dem Einsatz von interaktiven Möbeln und 3D-Kameras (Lidar) basiert, ermöglicht die automatische Erkennung der von den Passagieren ausgewählten Produkte. Nach dem Betreten der Verkaufsstelle durch Scannen der Bordkarte können die Passagiere ihre Lieblingsartikel frei auswählen. Diese werden in dem Moment, in dem sie das Zahlungsterminal passieren, in einem virtuellen Korb zusammengestellt. Die Passagiere können dann die Details ihres Warenkorbs überprüfen, die Transaktion mit ihrer Kreditkarte abschließen und die Verkaufsstelle mit den gekauften Artikeln verlassen. Nach einigen Wochen der Erprobung bietet diese Verkaufsstelle mit dem Namen „Quick N‘ Easy“ den Fluggästen des Flughafens Brüssel ab sofort eine Reihe von Bestsellern belgischer Biere und Schokoladen an. „Für Lagardère Travel Retail war es schon immer sehr wichtig, bei der Nutzung von Technologien, die mit seinem Kerngeschäft zusammenhängen, innovativ zu sein. Dank der Unterstützung des Flughafens Brüssel, der technologischen Kompetenz von Atos und unserer Erfahrung als Einzelhändler konnten wir dieses neue Konzept in kürzester Zeit entwickeln. Die Passagiere des Terminals A werden von der einfachen Arbeitsweise und dem völlig neuen Einkaufserlebnis überrascht sein. Mit dem Angebot dieser neuen automatisierten Verkaufsstelle am Flughafen unterstreicht Lagardère Travel Retail seine Rolle als Trendsette“, sagt Nicolas Van Brandt – CEO Lagardère Travel Retail Belgien.

weiterlesen »

Deutschland: Verkehrsgerichtstag befasste sich erstmals mit der Luftfahrt

Der deutsche Verkehrsgerichtstag befasste sich erstmals auch mit rechtlichen Fragen des Luftverkehrs. Dazu wurde ein eigener Arbeitskreis gebildet, in dem Experten der unterschiedlichen Bereiche dem Spannungsfeld zwischen dem Schutz sensibler Informationen und dem Strafverfolgungsinteresse des Staates und gaben Empfehlungen zu Anpassungen des deutschen Rechts. Im Zentrum der zweitägigen Beratungen stand das Konzept der „Just Culture“ (Redlichkeitskultur) welches den Umgang mit der Meldung von Fehlern zur Steigerung der Flugsicherheit bezeichnet. In seiner Empfehlung stellte der Arbeitskreis VIII übereinstimmend fest, dass „Just Culture“ und der Schutz sicherheitsrelevanter Daten im Sinne der Verordnungen (EU) Nr. 996/2010 und Nr. 376/2014 wesentlich zur Förderung und Verbesserung der Flugsicherheit beitragen. „Nur wenn das Vertrauen aller beteiligten Personen in ein Meldesystem besteht, kann es dauerhaft funktionieren. Die Empfehlungen des Verkehrsgerichtstags bilden nun die Grundlage für die Weiterentwicklung und Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen“, so Matthias Baier, Pressesprecher der Vereinigung Cockpit.

weiterlesen »

Flugausfälle: Airhelp sieht keine Besserung in Aussicht

Im letzten Jahr gab es europaweit mehr als 244 Millionen verspätete Fluggäste. Verloren gegangenes Gepäck, lange Wartezeiten und Flugausfälle stellten viele Reisende auf die Probe. Tomasz Pawliszyn, Chef der weltweit größten Organisation für Fluggastrechte, rechnet weiterhin mit chaotischen Zuständen an europäischen Flughäfen. „Obwohl zahlreiche Fachkräfte fehlen, versuchen Airlines ihren Flugverkehr zu normalisieren. Während der Pandemie haben viele Menschen aus der Flugbranche ihre Jobs verloren und sich umorientiert – diese Arbeitskräfte fehlen jetzt. Zwar ist das Passagieraufkommen noch nicht ganz so hoch wie im Vorkrisenjahr 2019, doch der Fachkräftemängel ist und bleibt ein großes Problem im Luftverkehr. In den kommenden Monaten können wir nicht davon ausgehen, dass sich die Situation entschärfen wird. Viele Fluggäste wissen nicht, welche Ansprüche sie bei Verspätungen und Ausfällen geltend machen können. Wir sind uns bewusst, dass die Flughäfen und Fluggesellschaften unter Druck stehen. Dennoch müssen sie die Störungen selbst verantworten. Unsere Aufgabe als Fluggastrechteorganisation ist es, betroffenen Passagiere über ihre Fluggastrechte zu informieren und ihnen zu helfen, diese durchzusetzen.“ Auch weitere Streiks und Proteste werden erwartet „Nicht nur der Personalmangel, auch Streiks und Proteste beeinflussen Abläufe im Flugverkehr immer häufiger. Im vergangenen Jahr zählte Deutschland europaweit zu den Top 3 Ländern mit den meisten Flugstörungen. Es gab insgesamt fünf Streiks und das neue Jahr startete bereits mit einem weiteren am Berliner Flughafen. Hinzu kamen 2022 die Proteste der Klimabewegung “Letzte Generation“, die ebenfalls Einschränkungen zur Folge hatten. Auch hier erwarten wir keinen Rückgang der Protestaktionen.“ Diese Rechte haben Passagiere laut der EG 261 Ausfälle und Verspätungen

weiterlesen »

Air Arabia Abu Dhabi fliegt nach Jordanien und in den Iran

Die Billigfluggesellschaft Air Arabia Abu Dhabi beabsichtigt zwei zusätzliche Routen ab der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate aufzunehmen. Diese führen nach Jordanien und in den Iran. Mit Wirksamkeit zum 12. März 2023 will man dreimal wöchentlich mit Airbus A320 nach Amman fliegen. Die Verbindung soll an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag bedient werden. Ab 19. Juli 2023 soll in selbiger Frequenz nach Teheran geflogen werden. Dieser Kurs soll jeweils an Dienstagen, Mittwochs und Freitags bedient werden.

weiterlesen »

Air Nostrum und Cityjet lassen Fusionsprojekt wieder aufleben

Vor einigen Jahren haben die Fluggesellschaften Air Nostrum und Cityjet während der Farnborough Air Show mitgeteilt, dass man fusionieren wird. Seit dem Jahr 2018 ist das Projekt – zumindest in der Öffentlichkeit – nicht wirklich vorangekommen. Nun hat man neuerlich einen Antrag auf Bewilligung des Zusammenschlusses bei der EU-Kommission eingereicht. Während der Farnborogh Air Show 2018 haben die beiden Fluggesellschaften überraschend mitgeteilt, dass man in eine gemeinsame Holding fusionieren wird. Auch die Flugbetriebe sollten zusammengeführt werden. Geschehen ist seither nicht viel, jedoch wurde während der Corona-Pandemie der formelle Antrag zurückgezogen. Nun scheint das Interesse der Eigentümer von Air Nostrium und Cityjet wieder neu aufgeflammt zu sein, denn kürzlich wurde bei der EU-Kommission sowie bei den nationalen Wettbewerbsbehörden ein neuerlicher Antrag auf Bewilligung der Fusion eingebracht.

weiterlesen »

Qatar Airways erhöht Frequenzen nach Phuket

Qatar Airways wird ab dem 1. Februar 2023 zusätzliche Flüge nach Thailand anbieten, und zwar einen dritten Flug auf die Ferieninsel Phuket. Mit dieser zusätzlichen Frequenz nach Phuket erhöht sich die Zahl der Flüge ab Thailand auf sieben pro Tag, neben den vier täglichen Flügen nach Bangkok. Die Ausweitung der Flüge nach Thailand biete Reisenden mehr Komfort und eine bessere Anbindung von mehr als 150 Zielen im weltweiten Streckennetz von Qatar Airways, darunter London, Manchester, Frankfurt, Paris, Zürich und New York. Währenddessen gibt es im erbitterten Streit um angeblich schadhafte A350-Flugzeuge zwischen dem Flugzeugbauer Airbus und seinem Kunden Qatar Airways Insidern zufolge eine Annäherung. Nach einem Treffen der beiden Kontrahenten und den katarischen sowie den europäischen Regulierungsbehörden in der vergangenen Woche in Doha sei Dynamik in die zähen Verhandlungen über einen Vergleich gekommen, der Ton sei ermutigender geworden, sagten zwei mit den Vorgängen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag.

weiterlesen »

UPS erwartet geringere Erlöse im neuen Jahr

UPS erwartet im neuen Jahr einen weiteren Umsatzrückgang, nachdem im vierten Quartal ein überraschender Rückgang zu verzeichnen war. Obwohl die UPS-Chefin Carol Thomé einen Umsatz von 97 bis 99,4 Milliarden US-Dollar für 2023 prognostizierte, ist diese Einschätzung pessimistischer als die Schätzungen der Analysten. Der bereinigte operative Gewinn vor Sondereffekten wird ebenfalls sinken und wird zwischen 12,8 und 13,6 Prozent liegen, im Vergleich zu 13,8 Prozent im Vorjahr. Im vierten Quartal sank der Umsatz um 3 Prozent auf 27 Milliarden Dollar, Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg gerechnet. Sowohl auf dem US-amerikanischen Markt als auch im internationalen Geschäft gab es einen Rückgang bei den Sendungen. Auch der bereinigte operative Gewinn sank um fast 3 Prozent. Unter dem Strich verdiente UPS mit knapp 3,5 Milliarden Dollar zwar knapp zwölf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dies lag jedoch vor allem an einem positiven Effekt bei den Pensionen für Mitarbeiter. Das berichtet das deutsche Luftfahrtportal Aero. Trotzdem werden die Anteilseigner ab dem ersten Quartal 2023 eine angepasste Dividende erhalten, die auf 1,62 Dollar je Aktie erhöht wurde. Darüber hinaus plant das Unternehmen, erneut Geld in den Rückkauf eigener Aktien zu investieren. Der Verwaltungsrat hat dafür 5 Milliarden Dollar bereitgestellt, wovon 3 Milliarden im laufenden Jahr fließen werden.

weiterlesen »

Lufthansa-Crew bewältigt Triebwerksausfall über Grönland – Rückkehr nach Frankfurt

Eine Lufthansa-Crew war am Samstag mit einer schwierigen Situation konfrontiert, denn ein Triebwerk ist während eines Transatlantikflugs über Grönland ausgefallen. Während eines Transatlantikflugs von Frankfurt nach Seattle (Flugnummer: LH490) an Bord eines Airbus A340-300 meldete die Lufthansa-Crew einen Fehler in einem der vier Triebwerke. Auf halber Strecke entschieden sich die Piloten daraufhin für eine Rückkehr nach Frankfurt, um das Flugzeug zu reparieren. Alternativ hätten sie länger an einem nahegelegenen Notflughafen festhalten müssen, wie es 2017 bei einem Airbus A380 von Air France der Fall war, der nach einem Triebwerksausfall und einer Notlandung im kanadischen Goose Bay repariert werden musste. Damals wurde ein Ersatztriebwerk schließlich mit einer An-124 herbeigeschafft, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet.

weiterlesen »