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Flughafen Zürich feiert 75-jähriges Jubiläum

Im Jubiläumsjahr 2023 blickt der Flughafen Zürich zurück auf seine langjährige Geschichte und voraus auf künftige Projekte. Am 14. Juni 1948 hob am neuen Schweizer Flughafen erstmals ein Flugzeug ab – eine Douglas DC-4 der Swissair in Richtung London. Damals gab es eine einzige Piste, 10/28. Nur rund fünf Monate später folgte die Inbetriebnahme der zweiten Piste 16/34 und im Jahr 1976 eröffnete der Airport die Piste 14/32. Über die Jahre hinweg entstanden dort, wo einst ein Sumpfgebiet war, die Docks B, A und E. In fünf Bauetappen entwickelte sich der Flughafen Zürich zu einer internationalen Verkehrsdrehscheibe mit zahlreichen Direktverbindungen in die Metropolen der Welt. Dieses Jahr feiert er sein 75. Jubiläum. Im Jubiläumsjahr finden am Flughafen Zürich diverse Feierlichkeiten und Veranstaltungen statt. So startet am 14. Juni – am Tag des Erstflugs – eine Jubiläums-Ausstellung im Airport Shopping. Am Wochenende vom 1. bis 3. September findet ein großes Flughafenfest für die Bevölkerung statt. Beim offiziellen Festakt am Freitagabend zählt Bundespräsident Alain Berset zu den Ehrengästen. Im Rahmen des Jubiläumsjahres wird zudem die Flughafengeschichte digital aufbereitet und die Spotterplätze sowie die Zuschauerterrasse erhalten eine Aufwertung.

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Icelandair nähert sich dem Vorkrisenniveau

Die nationale Fluggesellschaft Islands konnte im abgelaufenen Jahr die Fluggastzahlen verdoppeln. Die Gesamtzahl der Fluggäste der isländischen Nationalairline im Jahr 2022 betrug 3,7 Millionen, gegenüber 1,5 Millionen im Vorjahr. Im Verlaufe des Jahres ist die Kapazität stetig gestiegen und erreichte im Dezember 91 Prozent von 2019, im Januar 2022 waren es noch 53 Prozent gewesen. Die Auslastung betrug 79,7 Prozent. Im Inland beförderte Icelandair 268.120 Reisende – 19 Prozent mehr als im Vorjahr.

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Auch Niederlande führt Testpflicht für China-Reisende ein

Reisende aus China müssen ab Dienstag bei Einreise in die Niederlande einen negativen Corona-Test vorweisen. Das entschied die Regierung am vergangenen Freitag in Den Haag. Passagiere sollten außerdem im Flugzeug eine Maske tragen, teilte Gesundheitsminister Ernst Kuipers mit. Die Niederlande schließen sich damit einer dringenden Empfehlung der EU an, auch wenn die Regierung zunächst diese Maßnahme als nicht nötig bezeichnet hatte. Dennoch schätzt Deutschlands Nachbarland die Gefahr einer Infektionswelle durch China-Reisende als gering ein.

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Emirates: Der erste umgerüstete A380 hebt ab

Der erste Emirates-A380, der im Rahmen des 2 Milliarden US-Dollar teuren Umrüstungsprogramms der Airline komplett überholt wurde, wurde am 6. Jänner 2023 als EK003 auf der Strecke Dubai-London Heathrow in den aktiven Flugbetrieb aufgenommen. Ein Zeitraffer-Video gibt Einblicke in die Umrüstungsarbeiten an dem A6-EVM, dem ersten von 120 Emirates-Flugzeugen, die das Retrofit-Programm durchlaufen werden. Der vollständig erneuerte A380 verfügt in allen Kabinenklassen über die neueste Ausstattung, darunter 56 Sitze in der Premium Economy-Class auf dem Hauptdeck, sowie neue Farbpaletten in den Teppichböden und Wandverkleidungen. Auf dem Oberdeck sind die Sitze der First und Business Class mit neuen cremefarbenen Lederbezügen und helleren Holzoberflächen ausgestattet. Als nächster A380 wird der A6-EUW dem Umrüstungsprogramm unterzogen werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Jänner 2023 abgeschlossen. Im weiteren Verlauf des Programms werden dann jeweils zwei Flugzeuge zeitgleich renoviert. Alle acht Tage werde dabei ein Flugzeug der Flotte aus dem Verkehr gezogen und in die Anlagen von Emirates Engineering überführt, so die Airline. Bis 2024 werden planmäßig alle 67 A380, die zur Überholung vorgesehen sind, wieder in Dienst gestellt. Danach wird Emirates mit den Arbeiten an den 53 Boeing 777, die für dieses Projekt vorgesehen sind, beginnen. Die Fluggesellschaft geht davon aus, dass das Programm im Jahr 2025 abgeschlossen sein wird.

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Tarom stellt Bukarest-München ein

Mit Ende der Winterflugplanperiode 2022/23 wird die rumänische Fluggesellschaft Tarom die Nonstopverbindung zwischen Bukarest und München einstellen. Dieser Schritt erfolge aus wirtschaftlichen Gründen. Der letzte Flug soll am 26. März 2023 durchgeführt werden. Seit einigen Jahren steht Tarom im Verkehr zwischen Deutschland und Rumänien unter starkem Konkurrenzkampf mit Billigfluggesellschaften. Dazu kommt, dass auch der Fernbusanbieter Flixbus als Mitbewerber nicht zu unterschätzen ist.

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Pistensanierung: Flughafen Korfu temporär geschlossen

Der Flughafen Korfu wird von 10. bis 24. Jänner 2023 vom Netz genommen. Grund dafür sind Sanierungsarbeiten, die an der einzigen Start- und Landebahn vorgenommen werden müssen. Im Feber 2023 muss der Betrieb zwischen 8. und 22. Feber 2023 unterbrochen werden, da die Bauarbeiten dann fortgesetzt werden. Der griechische Flughafen Korfu wird seit einigen Jahren von Fraport Greece betrieben.

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DFS hat Flugsicherungsdienste in Braunschweig übernommen

Der deutsche Flughafen Braunschweig wird seit 1. Jänner 2023 nicht mehr von der Austro Control kontrolliert. Die Flugsicherung wurde von DFS Aviation Services übernommen. Künftig ist geplant auf ein Remote-Tower-System zu wechseln. Abgesehen von einigen Charterflügen dominieren in Braunschweig die Business- und General Aviation. In Deutschland wird nur auf größeren Airports die Flugsicherung von der DFS gestellt. Kleinere Plätze müssen diese selbst besorgen oder aber beauftragen. Austro Control war in der Vergangenheit auch in Friedrichshafen tätig.

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Perm: Boeing 737 von Pobeda im Schnee stecken geblieben

Eigentlich wollte die russische Billigfluggesellschaft am Sonntag, den 8. Jänner, mit der Boeing 737 mit der Registrierung RA-73294 von Perm nach Moskau-SVO fliegen. Doch der Schnee machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Auf dem Weg von der Parkposition zur Runway blieb der Mittelstreckenjet zunächst im Schnee stecken. Der „Befreiungsversuch“ ging schief, so dass die Boeing 737-800 vom Weg abgeraten ist. Die Passagiere und Besatzungsmitglieder mussten die Maschine anschließend verlassen. Dafür wurden die Notrutschen genutzt.

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Ofner lehnt Werbeverbot für Flugreisen ab

Der ÖVP-Nationalratsabgeordnete und Seilbahnen-Obmann Franz Hörl fordert öffentlich, dass Werbung für Flugreisen verboten werden sollen. Gleichzeitig behauptet er, dass die Seilbahnen besonders umweltfreundlich sein sollen. Wiens Flughafenchef und WKO-Luftfahrtobmann Günther Ofner kann dem gar nichts abgewinnen: „Angesichts der hohen Abhängigkeit von ausländischen Gästen sind ohne Luftfahrt weder Konferenz-, Städte-, noch Festspieltourismus in Österreich möglich, wobei im Westen Österreichs, besonders aber in Tirol, auch der Wintertourismus ohne mit Flugzeug anreisenden Touristen wirtschaftlich nicht darstellbar wäre. Die Realisierung einer solchen Diskriminierung wäre ein Tiefschlag für den gesamten Tourismus in Österreich“. Auch verweist er darauf, dass der Luftverkehr ohnehin unter hohen Steuern leiden würde.

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Ryanair: Belgische Gewerkschaft droht mit Dauerstreik

Am Samstag, den 7. Jänner 2023, fand auf dem Flughafen Charleroi eine Gewerkschaftsversammlung statt, in der beschlossen wurde, dass die Streikmaßnahmen des Ryanair-Kabinenpersonals bis vorerst Ende Jänner 2023 ausgesetzt werden sollen. Man erwartet, dass die Billigfluggesellschaft bis dahin einen verhandlungsfähigen Vorschlag unterbreitet. Andernfalls werde man monatlich an zwei Wochenenden streiken und zwar bis eine Lösung gefunden ist. Es wäre davon auszugehen, dass sich auch die Piloten anschließen, so die Gewerkschaft CNE.

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