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Fraport verknüpft künftige Dividendenzahlungen strikt an Verschuldungsgrad

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat eine grundlegende Neuausrichtung seiner Dividendenstrategie bekannt gegeben. Kern der neuen Politik ist die Kopplung der Ausschüttungen an das Verhältnis zwischen der Nettofinanzverschuldung und dem operativen Ergebnis (Ebitda). Das Unternehmen reagiert damit auf die veränderten finanziellen Rahmenbedingungen nach der globalen Pandemie und setzt Prioritäten bei der Bilanzstabilität. Solange der Verschuldungsgrad das Fünffache des Ebitda übersteigt, plant der Vorstand der Hauptversammlung eine fixe Dividende von 1,00 Euro pro Aktie vorzuschlagen. Damit schafft der Konzern eine verlässliche Basis für Aktionäre, während gleichzeitig die Schuldentilgung im Fokus bleibt. Diese neue Regelung stellt eine signifikante Abkehr von der bisherigen Praxis dar. Vor der Krise im Luftverkehrssektor verfolgte Fraport das Ziel, etwa 40 bis 60 Prozent des Konzernergebnisses auszuschütten. Sobald die Verschuldungskennzahl jedoch unter den Schwellenwert von 5,0 sinkt, sieht das neue Modell eine deutlich dynamischere Beteiligung der Anteilseigner vor. In diesem Fall soll die Quote auf 60 bis 80 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses steigen. Branchenanalysten werten diesen Schritt als Signal der Zuversicht in die langfristige Ertragskraft des Unternehmens bei gleichzeitiger Disziplin in der Haushaltsführung. Die aktuelle Ausschüttung von 1,00 Euro je Aktie für das vergangene Geschäftsjahr markiert zudem die erste Dividende seit Beginn der Pandemie. In den Jahren zuvor musste das Unternehmen die Zahlungen aufgrund massiver Umsatzverluste und hoher Investitionen in die Infrastruktur, wie etwa den Bau des Terminals 3 am Flughafen Frankfurt, vollständig aussetzen. Die Rückkehr zur Dividende wird durch eine spürbare Erholung der Passagierzahlen und ein starkes internationales Geschäft an Standorten wie Lima und den griechischen Regionalflughäfen gestützt,

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Festnahme eines British-Airways-Piloten wegen Voyeurismus und illegaler Aufnahmen

Ein 31-jähriger Pilot der Fluggesellschaft British Airways wurde festgenommen, nachdem ihm vorgeworfen wird, intime Begegnungen mit zahlreichen Frauen heimlich gefilmt und die Aufnahmen ohne deren Einverständnis auf pornografischen Plattformen veröffentlicht zu haben. Nach aktuellen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden werden dem Mann Aufzeichnungen von mindestens 16 Opfern im Zeitraum zwischen 2023 und 2025 zugeschrieben. Der Verdacht erhärtete sich, nachdem betroffene Frauen Videomaterial von sich selbst im Internet entdeckten. Berichten zufolge warnten sich Mitglieder des Bordpersonals bereits seit geraumer Zeit gegenseitig vor dem Verhalten des Verdächtigen. Die Vorgehensweise des Piloten soll laut Zeugenaussagen systematisch gewesen sein. In einem dokumentierten Fall platzierte der Beschuldigte einen Laptop im Raum, unter dem Vorwand, Musik abspielen zu wollen. Während der Bildschirm dunkel blieb, soll die Kontrollleuchte der Kamera abgeklebt gewesen sein, um die laufende Aufnahme zu verbergen. Eine weitere Zeugin gab an, auf dem Computer des Mannes zahlreiche Videos gefunden zu haben, die verschiedene Frauen in unterschiedlichen Hotelzimmern zeigten. Die Aufnahmen deuten darauf hin, dass die Opfer nicht ausschließlich aus dem Umfeld seiner eigenen Fluggesellschaft stammten; einige der gefilmten Frauen trugen Berichten zufolge Uniformen anderer Airlines, darunter Virgin Atlantic. Die zuständige Polizei bestätigte die Verhaftung des Mannes aufgrund einer Anzeige wegen Voyeurismus. Nach einer vorübergehenden Gewahrsamnahme wurde der Beschuldigte gegen Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt, während die Ermittlungen und die Auswertung digitaler Datenträger andauern. Die Tragweite des Falls hat innerhalb der Luftfahrtbranche für erhebliches Aufsehen gesorgt, da die Sicherheit und Privatsphäre des Personals während der Ruhezeiten in Hotels als hohes Gut gelten. British Airways hat den

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Absturz eines US-Tankflugzeugs über dem westlichen Irak

Das Zentralkommando der Vereinigten Staaten (Centcom) hat den Verlust eines Boeing KC-135 Stratotanker über dem westlichen Irak bestätigt. Der Vorfall ereignete sich im Rahmen der laufenden Militäroperation „Epic Fury“, bei der zwei Flugzeuge involviert waren. Während eine Maschine im irakischen Staatsgebiet abstürzte, gelang dem zweiten beteiligten Flugzeug eine sichere Landung auf einem Stützpunkt in der Region. Die US-Behörden leiteten umgehend Such- und Rettungsmaßnahmen ein, um die Besatzungsmitglieder zu lokalisieren und die Absturzstelle in dem logistisch anspruchsvollen Gelände zu sichern. In einer aktualisierten Stellungnahme teilte Centcom mit, dass alle sechs Besatzungsmitglieder an Bord der verunglückten Maschine ums Leben gekommen sind. Die Suche nach den sterblichen Überresten und weiteren Trümmerteilen dauert an, wobei die Sicherung sensibler militärischer Ausrüstung an oberster Stelle steht. Die Boeing KC-135, ein zentrales Element der US-Luftbetankungskapazitäten, befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks nach offiziellen Angaben in einem gesicherten Luftraum. Das Militär arbeitet derzeit an der Rekonstruktion des Flugverlaufs, um die genaue Unfallursache zu klären und die Familien der Verstorbenen zu informieren. Bezüglich der Ursache gibt es widersprüchliche Darstellungen zwischen den beteiligten Akteuren. Während das US-Zentralkommando ausdrücklich betont, dass der Absturz weder auf feindliches Feuer noch auf einen Eigenbeschuss zurückzuführen sei, behauptete die milizähnliche Gruppierung „Islamischer Widerstand im Irak“ in einer über die Nachrichtenagentur Reuters verbreiteten Erklärung, das Flugzeug abgeschossen zu haben. Diese Darstellung einer pro-iranischen Miliz wurde von amerikanischer Seite bisher nicht bestätigt. Militärexperten weisen darauf hin, dass die KC-135 ein betagtes, aber zuverlässiges Modell ist, das jedoch aufgrund seines Alters von über 60 Jahren hohe Anforderungen an

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Statistische Analyse von Fluggastdaten nach astrologischen Kriterien

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat eine ungewöhnliche Datenauswertung vorgelegt, bei der das Buchungsverhalten der Passagiere mit deren Sternzeichen korreliert wurde. Die Analyse des Billigfliegers zeigt signifikante Unterschiede in der Reisehäufigkeit und Markentreue innerhalb des europäischen Streckennetzes. Demnach sticht insbesondere der Steinbock als aktivstes Kundensegment hervor. Passagiere dieses Sternzeichens buchen statistisch gesehen fünf Prozent häufiger als der Durchschnitt und weisen mit 2,55 Buchungen pro Person die höchste Wiederkehrrate auf. Zudem zeigt sich bei dieser Gruppe eine höhere Bereitschaft für kostenpflichtige Zusatzleistungen wie Sitzplatzreservierungen und zusätzliches Aufgabegepäck. Ein gegensätzliches Muster offenbart die Gruppe der Schützen. Obwohl sie zahlenmäßig das kleinste Kundensegment im Netzwerk von Wizz Air darstellen, gehören die einzelnen Reisenden dieser Gruppe zu den aktivsten Fluggästen. Mit durchschnittlich 2,48 Buchungen pro Person nehmen sie den zweiten Platz bei der Buchungsfrequenz ein. Dieses Profil als „Vielreiser“ verdeutlicht, dass ein geringes Gesamtvolumen innerhalb einer demografischen Gruppe nicht zwangsläufig mit einer geringen individuellen Flugaktivität einhergeht. Die Auswertung macht deutlich, dass die Identifikation von Verhaltensmustern jenseits klassischer soziodemografischer Daten für die Luftfahrtbranche neue Perspektiven auf Kundenloyalität bietet. Unterschiede zeigten sich auch bei der Organisation der Reisen und der Gruppengröße. Während die durchschnittliche Buchung über alle Segmente hinweg bei etwa 1,6 Personen liegt, neigen Skorpione am stärksten dazu, in Begleitung zu fliegen. Sie verzeichnen die größte durchschnittliche Gruppengröße im Vergleich zu allen anderen Sternzeichen. Im Gegensatz dazu generiert der Löwe zwar ein hohes Gesamtaufkommen an Buchungen und belegt damit den dritten Platz im Volumen-Ranking, weist jedoch eine unterdurchschnittliche Frequenz bei Wiederholungsbuchungen auf. Dies deutet darauf hin,

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Strategische Kooperation zwischen Embraer und WZL-2: KC-390 Millennium in Polen präsentiert

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat das militärische Mehrzwecktransportflugzeug KC-390 Millennium offiziell bei den Militärischen Luftfahrtwerken Nr. 2 (WZL-2) in Bydgoszcz, Polen, vorgestellt. Dieser Schritt markiert den Beginn einer tiefergehenden industriellen Zusammenarbeit, die auf einer im Dezember 2025 in Warschau unterzeichneten Absichtserklärung basiert. Ziel der Partnerschaft ist es, die polnische Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie technologisch zu stärken und langfristige industrielle Kapazitäten vor Ort aufzubauen. Im Zentrum der Kooperation steht der Aufbau von Kompetenzen im Bereich Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) für dieses Flugzeugmuster in Osteuropa. Die KC-390 Millennium gilt als hochmodernes Transportflugzeug, das speziell für anspruchsvolle logistische Aufgaben sowie Luftbetankungsmissionen entwickelt wurde. Mit einer Nutzlast von 26 Tonnen und einer Höchstgeschwindigkeit von 470 Knoten übertrifft sie herausragende Leistungswerte vergleichbarer mittelgroßer Militärtransporter. Das Flugzeug ist zudem in der Lage, auf unbefestigten Pisten aus Erde oder Kies zu operieren, was es für Einsätze in infrastrukturell schwach erschlossenen Gebieten prädestiniert. Neben dem Transport von Truppen und schwerem Gerät kann die Maschine für medizinische Evakuierungen sowie Such- und Rettungseinsätze konfiguriert werden. Für den polnischen Standort WZL-2 bedeutet die Zusammenarbeit den Zugang zu technologischem Know-how und eine Erweiterung des Dienstleistungsportfolios im Verteidigungssektor. Die Integration der KC-390 in das europäische Verteidigungsnetzwerk schreitet unterdessen stetig voran. Nach der erfolgreichen Einführung bei den Luftstreitkräften Brasiliens, Portugals und Ungarns verzeichnet die Flotte eine Einsatzbereitschaft von 93 Prozent. Polen prüft derzeit die Modernisierung seiner eigenen Transportkapazitäten, wobei die industrielle Beteiligung lokaler Unternehmen wie WZL-2 eine Schlüsselrolle bei künftigen Beschaffungsentscheidungen spielen dürfte. Die technologische Flexibilität der KC-390 zeigt sich besonders in ihrer Fähigkeit

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Bilanz der niederösterreichischen Skisaison 2025/2026 zeigt deutliches Gästeplus

Die Wintersaison in den niederösterreichischen Skigebieten neigt sich dem Ende zu und liefert trotz landesweit geringer Naturschneemengen eine positive Bilanz. Bis zum kommenden Sonntag, den 15. März 2026, bleiben die Annaberger Lifte, die Erlebnisalm Mönichkirchen sowie die Skigebiete am Semmering Hirschenkogel und am Ötscher in Lackenhof im Betrieb. Eine Ausnahme bilden die Hochkar Bergbahnen, die aufgrund ihrer Höhenlage erst am Ostermontag, den 6. April 2026, schließen und somit die Möglichkeit für den Osterskilauf bieten. Die Gemeindealpe Mitterbach und die Wexl Arena haben ihren Winterbetrieb bereits eingestellt, um den Übergang in die Sommersaison vorzubereiten. Die Wanderinfrastruktur an der Rax und am Schneeberg bleibt hingegen für Ausflügler weiterhin zugänglich. Die aktuelle Statistik weist insgesamt rund 715.000 Skierstbesuche in Niederösterreich aus, was einer Steigerung von 22 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der letzten drei Jahre entspricht. Die Landesregierung betont in diesem Zusammenhang die erhebliche regionalwirtschaftliche Bedeutung der Bergbahnen für das Bundesland. Besonders die Investitionen in die technische Beschneiung wurden als entscheidender Faktor für den Erfolg hervorgehoben, da diese einen durchgehenden Betrieb auch in schneearmen Perioden sicherstellten. Die Anzahl der Betriebstage konnte im Vergleich zu den Vorjahren um etwa 12 Prozent gesteigert werden, was die Planungssicherheit für Gastronomie und Beherbergungsbetriebe in den Skiregionen verbesserte. Ein herausragendes Ergebnis erzielte das Familienskiland in St. Corona am Wechsel mit einem neuen Bestwert von über 62.000 Besuchen. Auch der gebietsübergreifende „Bergerlebnispass Niederösterreich“ verzeichnete laut der Betreibergesellschaft ecoplus Alpin eine Rekordnutzung. Branchenvertreter der Wirtschaftskammer weisen darauf hin, dass die stabilen Pistenbedingungen zwischen Weihnachten und Ende Februar ohne größere Wärmeeinbrüche

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Ryanair nimmt Köln/Bonn-Rimini auf

Die irische Fluggesellschaft Ryanair erweitert ihr Angebot am Flughafen Köln/Bonn pünktlich zur Hauptreisezeit um eine neue Verbindung an die italienische Adriaküste. Ab dem 1. Juni 2026 wird die Stadt Rimini dreimal wöchentlich angeflogen. Bemerkenswert ist dabei die Exklusivität dieser Route: Es handelt sich um die einzige Direktverbindung von Ryanair zu diesem italienischen Zielort innerhalb des gesamten deutschen Streckennetzes der Fluggesellschaft. Die Flüge werden jeweils montags, donnerstags und samstags durchgeführt, wobei die Flugzeit mit Maschinen der Boeing-737-Serie knapp zwei Stunden beträgt. Die Geschäftsführung des Köln Bonn Airport sieht in der neuen Strecke eine Bereicherung des Sommerflugplans, da Rimini als klassischer Badeort über eine hohe Anziehungskraft für Familien und Städtereisende verfügt. Neben den weitläufigen Sandstränden bietet die Region Emilia-Romagna eine geschichtsträchtige Altstadt sowie eine international geschätzte Gastronomie. Für Ryanair stellt der Ausbau nach Rimini einen weiteren Schritt dar, das Angebot an kostengünstigen Point-to-Point-Verbindungen abseits der großen Drehkreuze zu festigen und den regionalen Tourismus in Italien gezielt zu fördern. Rimini ist bereits das zwölfte neue Ziel, das in diesem Jahr den Flugplan des rheinischen Flughafens ergänzt. Damit setzt der Standort Köln/Bonn seinen Wachstumskurs fort und diversifiziert sein Angebot insbesondere in Richtung Süd- und Südosteuropa. Zu den weiteren neuen Destinationen im laufenden Programm gehören Städte wie Bukarest, Belgrad, Trabzon und Podgorica. Durch die Staffelung der Flugzeiten nach Rimini, die von frühen Morgenstunden bis zum späten Abend reichen, zielt die Airline auf unterschiedliche Nutzergruppen ab und erhöht die Flexibilität für Kurztrips sowie längere Ferienaufenthalte. Branchenexperten werten die Aufnahme dieser spezifischen Route als strategische Entscheidung, um

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Ausweitung der Rückholflüge für israelische Staatsbürger aus dem Fernen Osten

Die israelische El Al verstärkt in enger Abstimmung mit dem nationalen Verkehrsministerium ihre Bemühungen zur Rückführung von Staatsbürgern aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Nach einer offiziellen Anordnung zur Ausweitung der Kapazitäten konzentriert das Unternehmen seine Operationen auf die drei zentralen Drehkreuze Bangkok, Phuket und Tokio. Ziel ist es, die Rückreise für tausende Israelis zu beschleunigen, die aufgrund zahlreicher Flugstreichungen internationaler Fluggesellschaften in der Region festsitzen. Die Zusammenarbeit mit der israelischen Flughafenbehörde und der Zivilluftfahrtbehörde ermöglicht dabei eine Anpassung der betrieblichen Rahmenbedingungen, um die logistischen Engpässe an den asiatischen Gateways effizient zu bewältigen. In der kommenden Woche plant die Fluggesellschaft, die Anzahl ihrer Flugbewegungen aus Fernost nahezu zu verdoppeln. Insgesamt sollen rund 20 Sonderflüge durchgeführt werden, wobei der Schwerpunkt auf der thailändischen Hauptstadt Bangkok liegt. Mit dieser Maßnahme wird die Beförderung von mehr als 6.000 Passagieren angestrebt. Das Unternehmen verfolgt dabei eine klare Priorisierungsstrategie: Zunächst werden Passagiere berücksichtigt, die bereits über ein Ticket von El Al verfügten und deren ursprüngliche Verbindung gestrichen wurde. Erst nach dem Abschluss dieser Umbuchungsprozesse werden verbleibende Kontingente für Kunden anderer Fluggesellschaften sowie für Neubuchungen zur Verfügung gestellt. Um die finanzielle Belastung für die betroffenen Reisenden in der aktuellen Situation kalkulierbar zu halten, wurde ein Festpreis für die Rückholverbindungen eingeführt. Ein einfacher Flug nach Israel wird auf der Website des Unternehmens sowie über angeschlossene Reisebüros für 599 US-Dollar angeboten. Diese Preisgestaltung soll eine schnelle und unbürokratische Abwicklung ermöglichen, während gleichzeitig der Druck auf die ausländischen Fluggesellschaften steigt, die ihren Betrieb nach Israel vorübergehend eingestellt oder stark reduziert haben.

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Neue Branchenauszeichnung „Tourismusstars“ stößt auf Rekordinteresse

Die neu geschaffene Auszeichnung „Tourismusstars“, die im April 2026 erstmals herausragende Leistungen in der österreichischen Freizeitwirtschaft würdigt, verzeichnet bereits in der Nominierungsphase einen beachtlichen Erfolg. Bis Anfang März gingen über 400 Vorschläge aus allen neun Bundesländern ein. Das Spektrum der Nominierten ist breit gefächert und umfasst sowohl traditionsreiche Hotelbetriebe in den Alpen als auch innovative Start-ups, renommierte Gastronomiebetriebe und prägende Persönlichkeiten der Branche. Ziel des Preises ist es, die Vielfalt des Sektors auf einer nationalen Bühne abzubilden und Exzellenz in insgesamt 14 verschiedenen Kategorien sichtbar zu machen. Ein Schwerpunkt der Initiative liegt auf der Förderung des Branchennachwuchses und technologischer Neuerungen. In der Kategorie „Lehrling des Jahres“ konkurrieren rund 20 Talente um den Hauptpreis, während die Rubrik „Smart Tourism Star“ Projekte auszeichnet, die digitale Lösungen für den Reiseverkehr der Zukunft entwickeln. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine unabhängige Fachjury, wobei das Reglement vorsieht, dass jedes Bundesland mindestens einmal im Finale vertreten sein muss. Neben der fachlichen Bewertung spielt die öffentliche Meinung eine wesentliche Rolle: In der Kategorie „Publikumsstar des Jahres“ entscheiden allein die Stimmen der Bürger. Bereits in den ersten Tagen der Abstimmung wurden fast 10.000 Votings registriert. Die feierliche Verleihung der Awards findet am 27. April 2026 in einem festlichen Rahmen im Schloss Schönbrunn statt. Die Veranstaltung, die von zahlreichen namhaften Partnern aus der Wirtschaft unterstützt wird, dient nicht nur der Ehrung der Sieger, sondern auch der Vernetzung innerhalb der Branche. Das Rahmenprogramm umfasst exklusive Einblicke in Wiener Kulturinstitutionen und unterstreicht die enge Verzahnung von Tourismus, Kultur und Wirtschaft.

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Sommerflugplan am Flughafen Linz: Fokus auf Frankfurt und Mittelmeer

Der Flughafen Linz startet mit einer Portfolioerweiterung in die Sommersaison 2026. Ein zentraler Eckpfeiler der neuen Strategie ist die tägliche Anbindung an das globale Drehkreuz Frankfurt am Main, die ab dem 29. März aufgenommen wird. Die dänische Fluggesellschaft DAT (Danish Air Transport) setzt hierfür eine fest in Linz stationierte ATR72 ein. Diese Verbindung ermöglicht Passagieren aus Oberösterreich nicht nur den direkten Zugang zum wichtigsten deutschen Luftfahrtknotenpunkt, sondern über Interlining-Abkommen auch den Anschluss an weltweite Destinationen. Damit stärkt der Regionalflughafen seine Bedeutung für Geschäftsreisende und internationale Touristen gleichermaßen. Im Bereich des Urlaubsverkehrs dominieren weiterhin die griechischen Inseln das Geschehen. Neben den Klassikern Rhodos, Kos und Kreta werden spezialisierte Nischenziele wie Kefalonia, Skiathos und Lefkas angeflogen. Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Reiseveranstaltern wie Rhomberg und Springer Reisen ermöglicht hierbei den Zugang zu authentischen Zielgebieten abseits des Massentourismus. Ergänzt wird das Programm durch bewährte Charterziele wie Mallorca, Antalya und das kroatische Brač. Für Tauchsportbegeisterte bleibt zudem Hurghada in Ägypten als fester Bestandteil des Sommerflugplans bestehen, nachdem die Strecke bereits im Winter eine stabile Nachfrage verzeichnete. Der Low-Cost-Sektor wird maßgeblich durch die Fluggesellschaft Ryanair geprägt, die ihre Präsenz am Standort Linz weiter konsolidiert. Die im Herbst 2024 gestartete Nonstop-Verbindung nach London bleibt mit zwei wöchentlichen Rotationen erhalten. Ebenso werden Alicante an der spanischen Costa Blanca und Bari im italienischen Apulien weiterhin jeweils montags und freitags bedient. Diese Streckenführung zielt insbesondere auf Individualreisende und Städtetouristen ab, die Wert auf eine preiswerte Anbindung an europäische Metropolen und Küstenregionen legen. Zusätzlich zum regulären Linien- und Charterdienst setzt der

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