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Lot flottet letzte Dash 8-400 mit Jahresende 2022 aus

Bei der polnischen Fluggesellschaft Lot geht mit Jahresende 2022 eine Ära zu Ende: Der Carrier wird das letzte Turbopropflugzeug des Typs de Havilland Dash 8-400 außer Dienst stellen. Ungewöhnlich: Den offiziellen Farewell-Flug hat man bereits am 6. Dezember 2022 durchgeführt. Die Prop-Flotte von Lot besteht derzeit aus acht Einheiten. Teilweise tragen diese noch die Livery der schon länger nicht mehr existierenden Eurolot. Vier Dash 8-400 wurden bereits stillgelegt und werden in Kürze an neue Operators übergeben. Die verbleibenden Exemplare werden schrittweise bis Jahresende 2022 aus der Produktion genommen. Anschließend wird der polnische Carrier eine reine Jet-Flotte betreiben.

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Belgien: Kurzflüge werden stärker besteuert

Belgien hebt Steuern auf kurze Flugstrecken an. Das Land investiert zudem in effizientere Anflugverfahren. Flüge unter 500 Kilometer aus Brüssel werden teurer: Belgien erhöht die Abgaben auf Kurzstrecken. Starts und Landungen mit Privatjets sowie älteren und lauteren Flugzeugen am Flughafen Brüssel werden zum 1. April 2023 ebenfalls teurer. Die belgische Regierung hat am 2. Dezember zudem 2,75 Millionen Euro für die Erprobung leiserer An- und Abflugverfahren am Flughafen Brüssel durch die Flugsicherung Skeyes freigegeben. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero.

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CGN: Aegean Airlines fliegt nach Athen und Thessaloniki

Die griechische Airline bietet im kommenden Jahr noch mehr Möglichkeiten an, vom Flughafen Köln/Bonn aus nach Griechenland zu reisen. Ab dem 27. März 2023 fliegt die Fluggesellschaft dreimal wöchentlich in die griechische Hauptstadt. Gestartet wird in Köln/Bonn montags, donnerstags und samstags jeweils um 18.30 Uhr. Ankunft ist um 22.05 Uhr Ortszeit. Ab dem 3. Juni 2023 steuern die Piloten von Aegean zudem von Köln/Bonn aus auch Thessaloniki an. Abgeflogen wird dienstags (17.40 Uhr; Ankunft: 21.15 Uhr Ortszeit) und samstags (18.50 Uhr; Ankunft: 22.25 Uhr Ortszeit). „Wir freuen uns sehr, dass AEGEAN die Anzahl der Flüge nach Griechenland im kommenden Jahr erhöht“, so Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Mit dieser Erweiterung wird das Angebot an Reisen in das beliebte Urlaubsland von unserem Airport aus noch breiter.“ Bereits im vergangenen Sommerflugplan hatte die Fluggesellschaft nach ihrer Rückkehr an den Airport zweimal wöchentlich Flüge nach Athen angeboten.

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VIE: Emirates erhöht Frequenzen nach Dubai

Ab dem 01. Jänner 2023 bietet Emirates wieder zwei tägliche Verbindungen zwischen Wien und Dubai an. Emirates bedient die Strecke Wien-Dubai seit 2004 und befördert aktuell noch elfmal wöchentlich Passagiere zum internationalen Drehkreuz in Dubai. Durch die kontinuierlich steigende Nachfrage kommen ab Jänner 2023 drei wöchentliche Flüge mit einer Boeing 777-300ER hinzu, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilt. Ab Wien wird in Zukunft von Montag bis Mittwoch zusätzlich der Flug mit der Nummer EK126 um 21:55 Uhr abfliegen und um 06:35 Uhr Ortszeit in Dubai ankommen. Und auch die Verbindung von Dubai nach Wien wird erweitert: Montags, dienstags und mittwochs wird der Flug mit der Nummer EK125 um 15:40 in Dubai abfliegen und um 18:50 Ortszeit in Wien ankommen.

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Lufthansa Technik übernimmt Wartung für militärische Boeing-Seeaufklärer

Boeing hat Lufthansa Technik mit der Wartung und Instandhaltung der künftigen Flotte von vier P-8A-„Poseidon“-Flugzeugen der Royal New Zealand Air Force beauftragt. Der Seeaufklärer basiert auf der Boeing 737. Auch die fünf deutschen „Poseidon“-Flugzeuge werden den Angaben nach von Lufthansa Technik betreut. „Unsere Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik ist ein starkes Beispiel dafür, wie die Industrie zusammenkommen kann, um die vielseitigen Herausforderungen unserer Kunden zu meistern“, sagte Torbjorn Sjogren, Boeing Vice President und General Manager, Government Services. „Unser Ziel ist es, das Serviceangebot eines strategischen deutschen Industriepartners zu nutzen, damit alle globalen P-8A Kunden davon profitieren können.“

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Aegean Airlines nimmt Athen-Bratislava auf

Ab 5. Juni 2023 bietet die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines zwei wöchentliche Umläufe zwischen Athen und Bratislava an. Diese sollen im Regelfall mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo, die mit 180 Sitzplätzen bestuhlt sind, bedient werden. Die Route zwischen den beiden Hauptstädten wurde über viele Jahre hinweg von der Billigfluggesellschaft Ryanair bedient. Diese hat die Verbindung aufgrund von Gebühren-Unstimmigkeiten aber eingestellt. Aegean Airlines wird ab 5. Juni 2023 an den Verkehrstagen Montag und Freitag zwischen Bratislava und Athen fliegen. Nach Angaben des Carriers nimmt man erstmals linienmäßig Kurs auf die slowakische Hauptstadt.

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Stuttgart: DFS nimmt Messflüge vor

Die Deutsche Flugsicherung nimmt in den nächsten Tagen am Flughafen Stuttgart so genannte Kalibrierungsflüge durch. Zum Einsatz kommt ein Learjet 35A, der zum Teil auch in niedrigen Höhen unterwegs sein wird. Die Messflüge sind im Zeitraum von 12. bis 16. Dezember 2022 in der Luft. Der Stuttgarter Flughafen kann noch keine konkreten Angaben dazu machen wann der Learjet tatsächlich fliegen wird. Derzeit geht man davon aus, dass dieser an den entsprechenden Tagen jeweils mehrere Stunden eingesetzt wird. Die Flugsicherung und die Flughafen Stuttgart GmbH bitten um Verständnis für diese notwendigen Checks. Die regelmäßigen Kontrollen der Flugsicherheitssysteme sind gesetzlich vorgeschrieben, um sicherzustellen, dass bei den flugtechnischen Anlagen alles korrekt funktioniert.

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Lufthansa will von Klimaklebern Schadenersatz einklagen

Die Lufthansa Group und der Flughafen Berlin-Brandenburg wollen jene Klimakleber, die am 24. November 2022 eine temporäre Einstellung des Flugbetriebs am BER verursacht haben, zur Kasse bitten. Beide Firmen bereiten Schadenersatzklagen vor. Dass der Flughafen BER darüber nachdenkt die Kosten geltend zu machen, wurde bereits kurz nach dem Vorfall bekannt. Nun berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ unter Berufung auf einen Lufthansa-Sprecher, dass auch der Kranich-Konzern Schadenersatzforderungen wegen „Beeinträchtigungen unseres Flugbetriebs“ gerichtlich geltend machen will. Am 24. November 2022 sind selbsternannte „Klimaschützer“ der „Letzen Generation“ unrechtmäßig in das BER-Gelände eingedrungen und klebten sich auf dem Asphalt fest. Am 8. Dezember 2022 wiederholte sich der Vorfall, wobei es parallel auch in München ein solches Eindringen gab. Diesmal schritt die Bundespolizei rasch ein und konnte insbesondere ein Bayern ein weit größeres Ausmaß verhindern. Der deutsche Verkehrsminister kritisierte die selbsternannten „Klimaschützer“ scharf.

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Zagreb hofft auf Passagier-Booster dank Fußball-WM

Der kroatische Hauptstadtflughafen Zagreb verzeichnete im November 2023 insgesamt 253.666 Passagiere. Damit lag man um rund 8,9 Prozent über dem Aufkommen, das man im Vergleichsmonat des Jahres 2019 hatte. Die meisten Passagiere waren von/nach Frankfurt am Main unterwegs. Die Anzahl der Flugbewegungen wird seitens des Airports mit 3.408 Starts und Landungen ausgewiesen. Damit lag man um 1,9 Prozent über dem November 2019. Zwischen Jänner und Ende November 2022 hatte der kroatische Airport insgesamt 2.876.869 Reisende und lag damit um 10,2 Prozent unter dem Aufkommen, das man in den ersten elf Monaten des Jahres 2019 hatte. Derzeit geht man davon aus, dass man rund drei Millionen Reisende bis Ende Dezember 2023 erreichen wird. Bemerkenswert ist auch, dass die Präsenz des Billigfliegers Ryanair als Grund für die gesteigerte Verkehrsleistung im November 2023 hervorgehoben wird. Auch hofft man, dass es in den nächsten Tagen zahlreiche Charterflüge nach Doha geben wird. Hintergrund ist, dass sich Kroatien für das Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren konnte. Qatar Airways reagierte bereits und setzt am 12. und 14. Dezember 2022 größeres Fluggerät nach/von Zagreb ein.

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Air Montenegro braucht weitere Staatshilfe

Die Fluggesellschaft Air Montenegro befindet sich in einer Finanzkrise. Derzeit laufen Gespräche mit dem zuständigen Staatsministerium, die dazu führen sollen, dass der Carrier im Einklang mit den EU-Beihilfevorschriften unterstützt werden kann. Derzeit geht es um die zu erwartenden Verluste der Wintersaison 2022/23. Die Air-Montenegro-Geschäftsführung warnt, dass der Carrier spätestens im Herbst 2023 in ernsthafte Schwierigkeiten geraten wird, wenn die beantragte Staatshilfe abgelehnt werden sollte. Seitens der Regierung von Montenegro besteht grundsätzliche Bereitschaft, jedoch erklärte diese, dass es nicht einfach werden wird eine Lösung im Einklang mit den EU-Beihilfevorschriften zu finden. Air Montenegro ist der Nachfolger von Montenegro Airlines, die nach jahrelangen Verlusten geschlossen wurde. Dem Vorgänger wurden weitere Beihilfen verweigert.

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