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Flyr-Insolvenzverwalter sieht kaum Chancen für Gläubiger

Der Insolvenzverwalter der kürzlich in die Pleite geflogenen Billigfluggesellschaft Flyr hat keine guten Nachrichten für Gläubiger. Nachdem sich der Jurist einen ersten Überblick verschaffen konnte, geht er davon aus, dass für nicht-vorrangige Forderungen keinerlei Finanzmittel vorhanden sein werden. Aus gesetzlichen Gründen muss sich der Masseverwalter zunächst um die Bedienung so genannter bevorrangter Forderungen kümmern. Dabei kann es sich beispielsweise um Löhne der Mitarbeiter und deren Sozialversicherungsbeiträge handeln. Für „normale“ Gläubiger wie Zulieferer und Ticketinhaber sieht er aber regelrecht schwarz: In den klammen Kassen von Flyr soll nur noch so wenig Geld sein, dass keine Mittel mehr für Quoten vorhanden sind.

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Tel Aviv: Arkia sagt Berlin-Flüge ab

Die israelische Fluggesellschaft Arkia hat ihre Planungen für den Sommerflugplan 2023 überarbeitet und sich dazu entschlossen die Destinationen Neapel, Berlin und Bergamo nicht anzubieten. Im Gegenzug legt man den Fokus auf Griechenland. Ursprünglich hatte der Carrier angekündigt, dass man im Sommer 2023 die drei genannten Destinationen regelmäßig ab Tel Aviv ansteuern wird. Diese Planungen wurden nun verworfen. Stattdessen nimmt man Mykonos, Heraklion und Rhodos auf. Teilweise werden diese Routen hochfrequent unter Verwendung von Fluggerät der Beteiligung Tus Airways angesteuert.

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Wizz Air gibt Chişinău-Flüge ab Basel und Hamburg auf

Der Billigflieger Wizz Air gibt ab der Schweiz und ab Deutschland je eine weitere Strecke auf. Dabei handelt sich um die Destination Chişinău, die bislang ab Basel und Hamburg angeboten wurde. Die Flüge ab der Hansestadt werden per 23. März 2023 aufgegeben. Von Basel aus fliegt Wizz Air bereits seit einiger Zeit nicht mehr nach Chişinău. Allerdings war ursprünglich angekündigt, dass diese Route mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 reaktiviert werden. Dazu soll es nun nicht mehr kommen Ebenso wurden ab Chişinău die Destinationen Pisa, Turin und Verona aus dem Reservierungssystem entfernt.

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Emirates schickt Zweiklassen-A380 auch nach Düsseldorf

Golfcarrier Emirates Airline wird im Sommerflugplan 2023 auf ausgewählten Europa-Strecken auch Airbus A380, die mit zwei Beförderungsklassen bestuhlt sind, einsetzen. Vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen will man mit diesem Muster ab 1. September 2023 auch das Kurspaar EK55/EK56 (Dubai-Düsseldorf-Dubai) bedienen. Weiters ist vorgesehen, dass man mit Superjumbos in Zweiklassen-Konfiguration im Sommer 2023 unter anderem nach Birmingham, London-Gatwick und Manchester fliegt. Diese Maschinen sind mit 615 Sitzplätzen bestuhlt.

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Ita Airways stockt Rom-New York stark auf

Die Fluggesellschaft Ita Airways stockt im Sommerflugplan 2023 zwischen Rom-Fiumicino und New York-JFK die Frequenzen deutlich auf. Man wird künftig bis zu 21 Umläufe pro Woche anbieten. Mit Wirksamkeit zum 1. Juni 2023 fügt Ita Airways sieben weitere Umläufe dem Flugplan hinzu. Dies hat zur Folge, dass der Carrier bis vorläufig 28. Oktober 2023 im Schnitt dreimal täglich zwischen Rom und New York fliegen wird. Unter Berücksichtigung des Angebots von Mitbewerbern gibt es im Hochsommer 2023 bis zu 11 tägliche Flüge zwischen Rom Fiumicino und den Flughäfen JFK bzw. Newark.

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Sichuan Airlines erhöht Rom-Frequenzen

Die chinesische Fluggesellschaft Sichuan Airlines wird im Sommerflugplan 2023 sämtliche Flüge vom Flughafen Chengdu Tianfu aus durchführen. Den bislang ebenfalls genutzten Chengdu Shuangliu Airport wird man dem aktuellen Stand der Dinge nach nicht mehr ansteuern. Im Europa-Verkehr werden die Frequenzen nach Istanbul, St. Petersburg und Rom-Fiumicino erhöht. Weiters wird der Carrier wieder dreimal wöchentlich nach Moskau-Sheremetyevo fliegen. Weitere Aufstocken gibt es in Richtung USA, Kanada und im asiatischen Raum.

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Prag-Paris: Smartwings fliegt verstärkt für CSA

Auf der momentan einzigen Strecke, die CSA unter eigenen Flugnummern anbietet, werden im Sommerflugplan 2023 verstärkt Boeing 737-800 der Konzernschwester Smartwings verkehren. Es handelt sich um die bis zu zweimal täglich bediente Verbindung Prag-Paris Charles de Gaulle. Das Streckennetz von CSA ist seit der Insolvenz stark geschrumpft. Mittlerweile wird nur noch eine Route unter OK-Flugnummern bedient. Einige andere wurden längst von Smartwings übernommen. Zwischen 27. März 2023 und 20. April 2023 sollen verstärkt Boeing 737-800 der Konzernschwester für CSA eingesetzt werden. Derzeit ist geplant, dass die Strecke Prag-Paris mit Wirksamkeit zum 1. Juni 2023 auf einmal täglich reduziert werden soll.

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Eurowings setzt A321 zunächst ab Düsseldorf und Hamburg ein

Im Sommerflugplan 2023 wird die Lufthansa-Tochter Eurowings wieder Mittelstreckenjets des Typs Airbus A321 einsetzen. Zunächst sollen mit diesem Muster Routen ab Hamburg und Düsseldorf bedient werden. Ab 31. März 2023 sollen Airbus A321 ab Hamburg unter anderem nach Alicante, Catania, Faro, Heraklion, Kos, Lissabon, Malaga, München, Mykonos, Palma de Mallorca, Paris-Charles de Gaulle, Stockholm-Arlanda, Valencia, Wien und Zürich eingesetzt werden. Von Düsseldorf aus wird es beispielsweise nach Alicante, Catania, Chania, Korfu, Faro, Ibiza, Heraklion, Kavala, Kos, Lissabon, Malaga, Neapel, Palma de Mallorca, Porto, Rhodos und Santorini gehen. Die Maschinen werden mit 226 Sitzplätzen bestuhlt sein.

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Sint Maarten: Störung führt zu Problemen auf der Landebahn

Am Flughafen von Sint Maarten bringt eine Störung der Bugradsteuerung verlängerte Wartezeiten für Passagiere hervor. Eine 180-Grad Drehung, die bei der Landung zu einem Defekt führte, bringt den Airbus A330-200 der KLM Royal Dutch Airlines zu Problemen auf der Landebahn. Dieses Ereignis führt dazu, dass die betroffenen Passagiere im Flugzeug verweilen müssen bis Busse sie zum Flugterminal abtransportieren können. Beim Versuch des Abflugs zurück nach Amsterdam wiederholt sich dieses Problem und der Flieger kommt abermals zum Stehen. Beim wiederholten Versagen der Bugradsteuerung muss das Flugzeug abgeschleppt werden. Dies bringt für die Passagiere eine verlängerte Wartezeit von mindestens 2 Stunden mit sich. Schlussendlich werden die Fluggäste zurück zum Terminal gebracht, der Flug jedoch wird auf 20:05 Uhr angesetzt.

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IAG übernimmt Air Europa komplett

Die International Airlines Group hat mit Globalia vereinbart, dass die noch verbliebenen 80 Prozent der Fluggesellschaft Air Europa zum Preis von 400 Millionen Euro übernommen werden. Damit hat man den Carrier für rund 500 Millionen Euro gerkauft. Geplant ist, dass Air Europa mit dem IAG-Konzernmitglied Iberia zusammengeführt werden soll. Allerdings steht das von der spanischen Regierung unterstützte Vorhaben noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die EU-Kommission und andere Wettbewerbsbehörden. Im ersten Anlauf gab es erhebliche Bedenken, die auch dazu beigetragen haben, dass dieser abgebrochen wurde. Derzeit gehen die beiden Vertragspartner davon aus, dass die Einholung der Freigabe bis zu 18 Monate in Anspruch nehmen kann. Der Vorstand der IAG ist der Ansicht, dass die Gruppe durch die Übernahme von den Wachstumschancen auf dem lateinamerikanischen und karibischen Markt sowie von der verbesserten Anbindung an Asien profitieren kann.

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