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Staaten fordern Abgabe auf Business-Class und Privatjets zur Finanzierung von Klimaresilienz

Auf der derzeit stattfindenden Weltklimakonferenz in Belém, Brasilien, werben Frankreich und Spanien zusammen mit sieben weiteren Staaten für die Einführung einer neuen internationalen Abgabe. Ziel ist eine zusätzliche Steuer auf Flugtickets der Business- und First-Class sowie auf Reisen mit Privatjets. Die Befürworter argumentieren, dass die Einnahmen aus dieser sogenannten Solidaritätssteuer in Milliardenhöhe zur Finanzierung von Maßnahmen zur Klimaresilienz, Anpassung und nachhaltigen Entwicklung in Staaten mit geringerem Einkommen beitragen könnten. Die spanische Botschafterin in Brasilien, María del Mar Fernández-Palacios, bekräftigte in Belém das Prinzip, dass jene, „die mehr verschmutzen, auch mehr beitragen“ sollten, um Normalbürger nicht übermäßig zu belasten. Der französische Klimabotschafter Benoît Faraco sieht in dieser Steuer ein Instrument, das dem Geist des Pariser Klimaabkommens entspricht. Die Forderung der „Premium Flyers Solidarity Coalition“ stützt sich auf Zahlen, wonach nur ein Prozent der Weltbevölkerung für mehr als die Hälfte der Treibhausgasemissionen der kommerziellen Luftfahrt verantwortlich ist. Die Emissionen der privaten Luftfahrt sind demnach zwischen 2019 und 2023 um 46 Prozent gestiegen, was die Notwendigkeit einer Besteuerung des Luxusflugverkehrs unterstreiche. Das deutsche Bundesumwelt- und das Bundesfinanzministerium zeigten sich der Idee einer solchen Abgabe auf Premium-Flüge grundsätzlich offen. Ein Sprecher des Bundesumweltministeriums von Carsten Schneider (SPD) kommentierte, dass jeder, der First Class oder im Privatflieger unterwegs sei, „ohne Probleme darauf eine Abgabe zahlen können“ werde. Dem schloss sich das Finanzministerium von Lars Klingbeil (SPD) an. Allerdings steht diese grundsätzliche Befürwortung im Widerspruch zu einem kürzlich gefassten innenpolitischen Beschluss: Die schwarz-rote Koalition hatte erst in der vergangenen Woche entschieden, die nationale Luftverkehrsteuer zum 1.

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Koalition senkt Luftverkehrsteuer: Forderung nach günstigeren Flugtickets an Airlines

Die Regierungskoalition aus CDU, CSU und SPD plant die Senkung der Luftverkehrsteuer ab dem 1. Juli 2026. Durch diese Maßnahme soll die Luftverkehrsbranche in Deutschland jährlich um rund 350 Millionen Euro entlastet werden. Unions-Verkehrsexperte Stephan Stracke (CSU) knüpft die Steuerreduzierung an die klare Erwartung, dass die Fluggesellschaften, allen voran die Lufthansa, diese Entlastung in Form von Ticketpreissenkungen an die Verbraucher weitergeben, um Flugreisen wieder erschwinglicher zu machen. Die Luftverkehrsteuer, welche 2011 zur Etatsanierung eingeführt wurde, war zuletzt im Mai 2024 von der Vorgängerregierung deutlich angehoben worden. Die Steuersätze stiegen damals je nach Flugdistanz auf 15,53 Euro (Kurzstrecke), 39,34 Euro (Mittelstrecke) und 70,83 Euro (Langstrecke) pro Ticket. Diese Steuer wird von den Airlines entrichtet und spült aktuell jährlich rund zwei Milliarden Euro in den Staatshaushalt. Die Branche hatte die Erhöhung scharf kritisiert, da sie deutsche Flughäfen im internationalen Wettbewerb benachteiligt sah. Der nun von der Koalition beschlossene Schritt zur Rücknahme der Erhöhung ist als Reaktion auf diese Wettbewerbsnachteile und die finanzielle Belastung der Branche zu verstehen. Die Airlines, insbesondere die Lufthansa, hatten angesichts der gestiegenen Abgaben und mangelnder Wirtschaftlichkeit unrentable Inlandsflüge gestrichen. Mehrere regionale Anbindungen an Interkontinental-Hubs, wie beispielsweise die Verbindung von Münster/Osnabrück, standen zuletzt zur Disposition. Stracke erwartet von der Lufthansa nicht nur günstigere Tickets, sondern auch eine Überprüfung des Flugangebots und die Wiederaufnahme der zuvor gestrichenen Verbindungen. Die Koalition beabsichtigt, die Steuerausfälle im Verkehrsetat zu verbuchen. Die Luftfahrtbranche begrüßt die geplante Senkung als wichtigen Schritt zur Stärkung des Standortes Deutschland, wobei die Umsetzung der Preissenkungen durch die Airlines von

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Royal Jordanian Frachter landet nach Triebwerkschaden außerplanmäßig in Düsseldorf

Eine Frachtmaschine der Fluggesellschaft Royal Jordanian Airlines musste am Montagvormittag außerplanmäßig auf dem Flughafen Düsseldorf landen, nachdem es kurz nach dem Start zu einem Triebwerksausfall gekommen war. Der Frachtflieger, der sich auf dem Weg vom niederländischen Maastricht in die jordanische Hauptstadt Amman befand, landete nach Angaben der Bundespolizei und des Flughafens sicher und kontrolliert. Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei wurde der Triebwerksschaden durch einen Vogelschlag ausgelöst, der kurz nach dem Start vom Maastricht Aachen Airport auftrat. Der Vorfall führte zu einer erheblichen Beschädigung des betroffenen Triebwerks. Die Besatzung entschloss sich daraufhin zu einer sogenannten Sicherheitslandung auf dem nächstgelegenen großen Flughafen, der für solche Notfälle die notwendige Infrastruktur bietet. Die Landung in Düsseldorf wurde von einem Sprecher des Flughafens als „sicher und kontrolliert“ beschrieben. Gemäß den obligatorischen Sicherheitsvorschriften wurde die Flughafenfeuerwehr vorsorglich bereitgestellt. Das Flugzeug, bei dem es sich Recherchen zufolge um eine Maschine des Typs Airbus A310-300F oder Boeing 767-300ERF handeln könnte, steht nun am Düsseldorfer Flughafen für eine umfassende technische Untersuchung und Reparatur. Royal Jordanian betreibt eine kleine Flotte von Frachtflugzeugen für ihre Cargo-Operationen, die von Europa und anderen internationalen Drehkreuzen aus den Nahen Osten versorgen. Die Art der geladenen Fracht der verunfallten Maschine wurde zunächst nicht bekannt gegeben. Die sofortige und kontrollierte Reaktion der Piloten auf den Triebwerksausfall verhinderte eine gefährlichere Situation.

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Blitzschlag im Anflug: Swiss-Airbus in Newark außer Dienst gestellt

Ein Airbus A330-300 der Fluggesellschaft Swiss International Air Lines (Swiss) ist am Flughafen Newark Liberty International in den USA nach einem Blitzschlag im Anflug vorübergehend außer Betrieb. Der Vorfall ereignete sich am Samstag, dem 15. November 2025, als Flug LX18 aus Zürich im Sinkflug auf den Zielflughafen ein Gewitter durchquerte und dabei von einem Blitz getroffen wurde. Die Piloten der Maschine mit der Kennung HB-JHA meldeten den Blitzschlag umgehend der Flugverkehrskontrolle und konnten das Großraumflugzeug planmäßig und sicher in Newark landen. Trotz der sicheren Landung musste der für den Rückflug nach Zürich geplante Flug LX19 gestrichen werden, da die Maschine aus dem Verkehr gezogen wurde, um eine detaillierte technische Inspektion zu durchlaufen. Standardverfahren nach einem Blitzschlag sehen umfassende Überprüfungen des Rumpfes, der Tragflächen, der Triebwerke und insbesondere der elektronischen und navigationsrelevanten Systeme vor, um eventuelle Schäden auszuschließen. Flugzeuge sind so konstruiert, dass sie Blitzeinschläge in der Regel ohne größere strukturelle Schäden überstehen, da der Blitzstrom meist über die äußere Aluminiumhaut oder die eingebauten Blitzableiter von den Eintritts- zu den Austrittspunkten geleitet wird. Dennoch kann die enorme elektrische Energie empfindliche elektronische Komponenten vorübergehend stören oder dauerhaft beschädigen. Die Betreiber, wie Swiss, führen nach solchen Ereignissen gemäß den Vorschriften des Herstellers Airbus und den Luftfahrtbehörden wie der EASA oder FAA umfassende Wartungsprotokolle durch. Die HB-JHA, die zur Langstreckenflotte der Swiss gehört, bleibt vorerst in Newark, bis die Techniker das Flugzeug vollständig freigegeben haben. Der Ausfall führt zu kurzfristigen operativen Anpassungen im Flugplan der Airline.

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ILA Berlin 2026 fast ausgebucht: Hohe Nachfrage für Luft- und Raumfahrtmesse am BER

Die Internationale Luft- und Raumfahrtmesse ILA Berlin verzeichnet bereits frühzeitig eine enorme Nachfrage. Für die kommende Ausgabe, die vom 10. bis 14. Juni 2026 am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) stattfindet, sind nach Angaben des Veranstalters, des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), bereits rund 90 Prozent der Ausstellungsflächen vergeben oder reserviert. Dies sei ein halbes Jahr früher als in den Vorjahren. Die Messe, welche Akteure aus Industrie, Politik, Forschung und Streitkräften zusammenbringt, wird auch von politischer Seite unterstützt. Die ILA Berlin, die 2024 rund 95.000 Besucher zählte, wird sich erneut in vier Hauptsegmente gliedern: Aviation, Space, Defence und Supplier. Bereits jetzt haben sich renommierte internationale Branchengrößen wie Airbus, Boeing, Bombardier, Dassault, Lufthansa Technik, MTU Aero Engines und Rolls-Royce als Aussteller angekündigt. Die Bundeswehr tritt traditionell als größter Einzelaussteller auf. Die Besucher können ein umfangreiches Programm erwarten, das sowohl ein Static und Flying Display mit zivilen und militärischen Fluggeräten als auch ein breites Vortragsprogramm auf verschiedenen Bühnen umfasst. Die Messe dient als zentrale Plattform, um Produkte und Innovationen in Hallen, Chalets und auf dem Freigelände zu präsentieren. Im Segment Aviation werden technologische Entwicklung, neue Antriebssysteme und digitale Fertigungsprozesse im Mittelpunkt stehen. Bereits die ILA 2024 hatte einen Schwerpunkt auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) gelegt, der auch 2026 weiter vertieft werden soll. Zu den relevanten Themen zählen auch die Entwicklung von elektrischen Senkrechtstartern (eVTOLs) für die urbane Mobilität sowie der Einsatz von Wasserstofftechnologien in der Luftfahrt. Diese Ausrichtung spiegelt die aktuellen Forschungs- und Entwicklungsrichtungen der globalen Luftfahrtindustrie wider. Die frühzeitige

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Wizz Air erwartet Umsatzrückgang trotz gestiegenen Halbjahresgewinns

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025 ihr operatives Ergebnis überraschend deutlich gesteigert, prognostiziert aber für das Gesamtjahr einen leichten Umsatzrückgang. Das operative Ergebnis erhöhte sich um 25,9 Prozent auf 439,2 Millionen Euro und übertraf damit die Erwartungen von Finanzanalysten, die bei rund 367 Millionen Euro lagen. Trotz dieser positiven Halbjahreszahlen rechnet Wizz Air für das Gesamtjahr mit einem Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich. CEO Jozsef Varadi begründete den Halbjahresgewinn vor allem mit niedrigeren Treibstoffkosten und einer Reduzierung der Aufwendungen für Flugunterbrechungen. Gleichzeitig bezeichnete er die geplante Winterkapazität als kurzfristige Herausforderung angesichts erwarteter Einbußen bei den Stückerlösen. Das Unternehmen kündigte an, die Kapazität für die kommende Wintersaison entsprechend anzupassen. Analysten bewerteten diesen Schritt zur Stabilisierung des Betriebs als sinnvoll. Um die Kosten zu senken und die Ergebnisse zu verbessern, gab Wizz Air zudem die Verschiebung der Auslieferung von 88 bestellten Airbus-Maschinen bekannt. Die Maschinen sollen nun erst zwischen 2030 und 2033, statt wie ursprünglich geplant bis 2030, in die Flotte aufgenommen werden, was eine der signifikantesten Änderungen im Auslieferungsprofil der nächsten zwölf Monate darstellt. Die Airline kämpft seit Längerem mit Ertragsrückgängen, die auf mehrere enttäuschende Quartale folgten. Wizz Air führt diese Schwierigkeiten auf externe Faktoren zurück, darunter anhaltende Probleme mit Pratt & Whitney-Triebwerken und verzögerte Reparaturen, die die Einsatzfähigkeit der Flotte beeinträchtigen. Hinzu kommen geopolitische Herausforderungen in Osteuropa und dem Nahen Osten. Als Reaktion auf diese Belastungen und zur Zentralisierung der Betriebsabläufe kündigte Wizz Air im Sommer die Schließung der Basen in Abu Dhabi und Wien

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Air Corsica: Neue Nonstop-Flüge von München nach Calvi

Die Regionalfluggesellschaft Air Corsica verstärkt ihr Engagement auf dem deutschen Markt und kündigt für den Sommer 2026 eine neue Direktverbindung zwischen München und Calvi an. Die Strecke wird vom 28. Juni bis zum 13. September 2026 einmal wöchentlich jeweils am Sonntag bedient. Diese neue Route ergänzt das bereits angekündigte Angebot der Airline nach Korsika und bietet Reisenden aus Süddeutschland eine weitere Nonstop-Option zur viertgrößten Mittelmeerinsel. Die neue Strecke nach Calvi, bekannt als wichtiger Flughafen in der Region Haute-Corse im Nordwesten der Insel, ist die zweite Direktverbindung von Air Corsica ab München. Bereits zuvor hatte die Fluggesellschaft bekannt gegeben, ab dem 11. Juni 2026 Flüge zwischen München und Ajaccio anzubieten. Die Flüge zur korsischen Hauptstadt Ajaccio, der Geburtsstadt Napoleons, werden laut Flugplan zweimal wöchentlich, donnerstags und sonntags, durchgeführt und laufen bis Ende September 2026. Beide Verbindungen werden voraussichtlich mit Flugzeugen des Typs Airbus A320 bedient und sollen die Flugdauer zwischen Deutschland und Korsika auf rund eineinhalb Stunden verkürzen. Durch die Aufnahme der Route nach Calvi erschließt Air Corsica ein weiteres wichtiges touristisches Einfallstor auf Korsika für den süddeutschen Markt. Die Erweiterung des Flugplans ab München – einem der größten Flughäfen in Deutschland – auf zwei korsische Destinationen stellt eine deutliche Verbesserung der touristischen Erreichbarkeit Korsikas dar. Die Insel, die für ihre vielfältigen Landschaften und kulturellen Angebote bekannt ist, rückt damit näher an Reisende heran, die an Nonstop-Verbindungen interessiert sind und Umsteigeverbindungen vermeiden wollen. Die neuen Flugangebote sind typischerweise saisonal ausgelegt, um die Nachfrage in den Hauptreisemonaten des Sommers optimal zu bedienen.

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500.000 Euro Strafe für Wizz Air wegen irreführendem „All You Can Fly“-Abo

Die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM (Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato) hat gegen die Billigfluggesellschaft Wizz Air ein Bußgeld in Höhe von 500.000 Euro verhängt. Die Behörde ahndete damit Verstöße gegen die nationalen Verbraucherschutzvorschriften im Zusammenhang mit der Bewerbung des Jahresabonnements „Wizz All You Can Fly“. Die ungarische Airline hatte das Abo beworben, ohne die damit verbundenen wesentlichen Einschränkungen und Vertragsbedingungen ausreichend klar und transparent darzulegen. Die Untersuchung der Wettbewerbsbehörde ergab, dass Wizz Air das Abonnement, das den Kauf eines Flugpasses zu einem festen Preis (zu Beginn 499,00 Euro, später 599,00 Euro für alle internationalen Routen) ermöglichte, in seinen Werbekampagnen als ein nahezu unbegrenztes Angebot darstellte. Die AGCM stellte jedoch fest, dass die vorvertraglichen Informationen für die Verbraucher unvollständig und mehrdeutig waren. Dies betraf insbesondere die kritischen Details zu den Buchungszeiträumen einzelner Flüge, die Anzahl und Art der für Abonnenten verfügbaren Plätze pro Flug sowie weitere Nutzungsbeschränkungen. Die Passagiere erhielten lediglich die Option, aber nicht die Garantie, einen Flug zu buchen. Über die irreführende Werbung hinaus stufte die italienische Wettbewerbsbehörde auch bestimmte Klauseln in den ursprünglichen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Abonnements als missbräuchlich ein. Diese Klauseln erlaubten es Wizz Air, die Bedingungen des Dienstes einseitig zu ändern oder diesen ganz einzustellen, ohne angemessene Gründe nennen oder entsprechende Sicherheiten für die Konsumenten gewährleisten zu müssen. Solche Bestimmungen führten laut AGCM zu einem erheblichen Ungleichgewicht zwischen den Rechten und Pflichten der Abonnenten. Zudem wurden Rückerstattungen erschwert und das Widerrufsrecht bei Unterbrechung oder Einstellung des Dienstes stark begrenzt. Die Behörde ordnete an, dass

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DACH Spa Awards 2025 küren herausragendste Wellness-Destinationen

Die Gewinner der DACH Spa Awards 2025 stehen fest. Bereits zum dritten Mal wurden die besten Spa- und Wellnesshotels, Day Spas, Thermen, Kosmetikinstitute und Kreuzfahrtschiffe im deutschsprachigen Raum, einschließlich Südtirol, für ihre Exzellenz, Innovation und Erholung ausgezeichnet. Die prämierten Betriebe gelten als Vorreiter einer neuen Ära des Wellbeing, die über bloße Entspannung hinausgeht und Lebensqualität, Achtsamkeit sowie bewussten Luxus vereint. Die Vergabe der Awards markiert das Ende des Jahres 2025 und leitet gleichzeitig die Bewerbungsphase für 2026 ein. Die Auswahl der Preisträger erfolgte durch eine unabhängige Fachjury, die jedes teilnehmende Spa nach streng definierten Kriterien prüfte, darunter Servicequalität, Innovation und Spa-Exzellenz. Ein zentrales Merkmal der DACH Spa Awards ist das Audit vor Ort, welches die Authentizität des Bewertungsprozesses sicherstellen soll. Die Gewinner – darunter sowohl renommierte Häuser als auch aufstrebende Newcomer – überzeugten die Jury mit außergewöhnlicher Qualität, Innovationsgeist und Authentizität. Zu den prämierten Betrieben des Jahres 2025 zählen unter anderem das Heilthermen Resort Bad Waltersdorf in der Steiermark, das Göbel’s Schlosshotel Prinz von Hessen (5-Sterne Kategorie) sowie das Hotel Schütterhof (4-Sterne Kategorie). Auch die Kreuzfahrtbranche erhielt Anerkennung, beispielsweise durch die Auszeichnung von AIDA für ihr Wellness-Angebot auf See. Die DACH Spa Awards würdigen Leistungen in den acht Hauptkategorien, die Hotels ab 4 und 5 Sternen, Thermen, Day Spas, Kreuzfahrtschiffe, Kosmetikinstitute, Wellbeing und Ayurveda umfassen. Im Hinblick auf das Jahr 2026 wurde der Wettbewerb um die neuen Kategorien Bio-Wellness, Family Resort und Medical Wellness erweitert, um aktuellen Branchentrends Rechnung zu tragen. Die Auszeichnungen setzen damit jährliche Maßstäbe für Qualität und

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Alleinreisen im Trend: Liverpool und Lissabon führen Beliebtheits-Ranking an

Alleinreisen gewinnen in der Tourismusbranche stark an Bedeutung und spiegeln die gesellschaftliche Entwicklung hin zu mehr Einpersonenhaushalten wider. Laut Eurostat ist die Zahl der Einpersonenhaushalte in Europa in den letzten zehn Jahren um fast 17 Prozent gestiegen, was sich direkt im Reiseverhalten niederschlägt. Das Phänomen wird auch in den sozialen Medien sichtbar: Der Hashtag #solotravel verzeichnet über 11 Millionen Beiträge auf Instagram und fast 2 Millionen auf TikTok. Alleinreisende suchen vor allem Flexibilität, authentische Erlebnisse und die Möglichkeit zur sozialen Interaktion in einem sicheren Umfeld. Der führende Anbieter von Touren und Aktivitäten, Tui Musement, hat auf Basis von über 100 Bewertungen von Alleinreisenden eine Rangliste der beliebtesten Destinationen erstellt. Die Analyse identifizierte jene Orte, die Sicherheit, kulturelles Erbe, Naturerlebnisse und Gelegenheiten zur Kontaktaufnahme am besten miteinander vereinen. Liverpool im Vereinigten Königreich führt das Ranking mit einer Durchschnittsbewertung von 9,68 von 10 Punkten an. Die Stadt wird besonders für ihre freundliche Atmosphäre und die leichte Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen – beispielsweise bei Gesprächen über die Beatles oder Fußball – geschätzt. Lissabon in Portugal belegt den zweiten Platz, gefolgt von Bangkok in Thailand, das als Tor zu Südostasien und wegen seiner Mischung aus Tradition und Erschwinglichkeit punktet. Zu den weiteren Top-Destinationen zählen unter anderem Wien in Österreich (Platz 4), das mit seinem kulturellen Angebot und der guten Begehbarkeit des Zentrums überzeugt, sowie die thailändischen Ziele Krabi (Platz 5) und Khao Lak (Platz 9), die Abenteuer und entspannte Atmosphäre bieten. Auch die ruhige griechische Insel Karpathos (Platz 6) und Bali in Indonesien (Platz

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