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Frankreich führt Rauchverbot an Orten mit Kindern ein

Frankreich verschärft seine Gesetze zum Schutz von Kindern vor Tabakrauch und führt ab Juli ein Rauchverbot an öffentlichen Orten ein, an denen sich Kinder aufhalten. Wie Gesundheitsministerin Catherine Vautrin in einem Interview mit der Zeitung „Ouest-France“ bekanntgab, betrifft dies unter anderem Strände, Parks, die unmittelbare Umgebung von Schulen, Bushaltestellen und Sportanlagen. Ziel der Maßnahme sei es, das Recht der Kinder auf saubere Luft zu gewährleisten. Wer gegen das neue Rauchverbot verstößt, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 135 Euro rechnen. Ausgenommen von der Regelung sind die Außenbereiche von Gaststätten. Ebenfalls nicht vom Rauchverbot betroffen sind E-Zigaretten. Allerdings plant die Ministerin, auch hier Beschränkungen hinsichtlich des erlaubten Nikotingehalts und der Vielfalt an Geschmacksrichtungen zu prüfen. Das nun angekündigte Rauchverbot ist Teil einer umfassenderen Kampagne der französischen Regierung zur Eindämmung des Tabakkonsums, der in Frankreich jährlich für eine hohe Zahl von Todesfällen verantwortlich gemacht wird. Ähnliche Rauchverbote zum Schutz von Kindern gibt es bereits in anderen Ländern, beispielsweise in einigen Regionen Spaniens an Stränden oder in Irland in der Nähe von Spielplätzen.

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Ryanair-Chef O’Leary winkt Millionenbonus nach Aktienkursanstieg

Ryanair-Chef Michael O’Leary steht vor einem millionenschweren Bonus, nachdem sich der Aktienkurs der Billigfluggesellschaft seit der Corona-Pandemie mehr als verdoppelt hat und eine vertraglich vereinbarte Schwelle überschritten hat. Laut Medienberichten hat eine Klausel in O’Learys Vertrag nun gegriffen, die ihm den Kauf von zehn Millionen Ryanair-Aktien zu einem vergünstigten Preis erlaubt, da der Aktienkurs für 28 Tage über 21 Euro notierte und er seinen Vertrag bis 2028 verlängert hat. Konkret darf O’Leary nun zehn Millionen Aktien zum Preis von 11,20 Euro pro Stück erwerben. Beim aktuellen Kurs von rund 23 Euro würde ein anschließender Verkauf einen Gewinn von etwa 111 Millionen Euro einbringen. Obwohl O’Leary bereits Milliardär ist, sorgt dieser hohe Bonus für Kritik. Luke Hildyard vom High Pay Centre bezeichnete die Summe als „moralisch fragwürdig“ und schlug vor, den Bonus unter den Ryanair-Mitarbeitern aufzuteilen. O’Leary wies die Kritik jedoch zurück und verglich seine Vergütung mit den hohen Gehältern von Fußballstars in europäischen Top-Ligen. Er argumentierte, daß sein Vertrag für die Ryanair-Aktionäre ein sehr gutes Geschäft sei, angesichts der Wertsteigerung des Unternehmens unter seiner Führung.

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ÖBB kauft von Deutscher Bahn gebrauchte Westbahn-Züge

Sechs Jahre nachdem die Deutsche Bahn (DB) die 17 Intercity-Züge der privaten Westbahn in einem Bieterwettkampf gegen die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) erworben hatte, kehren diese Züge nun in die ÖBB-Flotte. Die DB, die die Doppelstockzüge der Marke Stadler Rail vom Typ Kiss in den Jahren 2020 bis 2022 generalüberholen ließ, hat sie nun offenbar nicht mehr benötigt und verkaufte sie an die ÖBB. Über den genauen Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, Schätzungen belaufen sich laut den Salzburger Nachrichten auf rund 200 Millionen Euro. Die Züge sollen im Fernverkehr auf der Weststrecke Wien–Salzburg eingesetzt werden und ab Herbst die Railjet-Verbindungen ergänzen, bis die neuen Railjet-Doppelstockzüge ab 2026 ausgeliefert werden. Dieser Rückkauf ist Teil einer umfassenden Modernisierung und Erweiterung der ÖBB-Flotte, für die der Konzern bis 2030 insgesamt 6,1 Milliarden Euro eingeplant hat. Davon sind 1,6 Milliarden Euro für den Fernverkehr vorgesehen. Trotz eines Sparpakets der Regierung bekräftigte ÖBB-Holding-Chef Andreas Matthä kürzlich die Verfügbarkeit dieser Mittel.

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Uganda Airlines verlängert Wet-Lease-Vertrag für Airbus A320

Die staatliche Fluggesellschaft Ugandas, Uganda Airlines, setzt ihre Zusammenarbeit mit der dänischen Wet-Lease- und Charterairline DAT Lithuanian Airlines fort und verlängert den bestehenden Vertrag für einen Airbus A320 um ein weiteres Jahr bis Mai 2026. Das Flugzeug, das seit November 2024 in der Flotte ist und in Entebbe stationiert bleibt, bedient weiterhin wichtige regionale Strecken wie Johannesburg, Nairobi, Kinshasa und Lagos. Im Rahmen des Wet-Lease-Abkommens stellt DAT Uganda Airlines nicht nur das Flugzeug, sondern auch die Besatzung, die Wartung und die Versicherung zur Verfügung. Der Airbus A320 war ursprünglich als Kapazitätsverstärkung für den Winter gedacht und ersetzte eine zuvor von Global Airways geleaste Maschine. Zukünftig soll der Anteil der DAT-Crew an Bord schrittweise reduziert werden. Diese Verlängerung des Wet-Lease-Vertrags erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem Uganda Airlines auf die Auslieferung neuer Airbus A320neo-Flugzeuge wartet. Die geleaste Maschine ermöglicht es der nationalen Fluggesellschaft, ihren Flugplan aufrechtzuerhalten und eine zuverlässige operationelle Effizienz zu gewährleisten.

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Lkw rast in geparkte Saudia-Boeing in Heathrow

Am Flughafen London-Heathrow ereignete sich am 28. Mai 2025 ein ungewöhnlicher Unfall, als ein Lastkraftwagen in eine geparkte Boeing 787-9 der Fluggesellschaft Saudia fuhr. Laut Berichten des Daily Mirror soll der Fahrer versehentlich das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt haben. Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag, kurz nachdem die Passagiere des Fluges SV105 aus Jeddah am Terminal 4 ausgestiegen waren. Der Aufprall des Lkw verursachte erhebliche Schäden am Rumpf des Dreamliners mit dem Kennzeichen HZ-ARF. Es wird von einem Durchbruch des Rumpfes berichtet. Zum Zeitpunkt des Unfalls befand sich niemand mehr an Bord der Boeing. Der beschädigte Dreamliner wird nun aufwendig repariert werden müssen, was zu Ausfallzeiten führen dürfte. Die britischen Behörden haben Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Hergang des Unfalls zu klären. Der Vorfall wirft Fragen nach den Sicherheitsvorkehrungen auf dem Flughafengelände auf, insbesondere im Bereich der geparkten Flugzeuge. Glücklicherweise wurde bei dem Zusammenstoß niemand verletzt.

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Flughafen Riga plant Neubau eines Passagierterminals

Der Flughafen Riga, Lettlands größter Airport, verzeichnet ein deutliches Wachstum im Passagier- und Frachtverkehr und plant daher den Neubau eines Passagierterminals. Wie der Flughafenbetreiber bekanntgab, sollen die Bauarbeiten in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 beginnen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme sind für 2029 vorgesehen. Das Ausbauprojekt umfasst eine Gesamtfläche von 45.000 Quadratmetern und beinhaltet neben dem eigentlichen Terminal einen Komplex für die Gepäckabfertigung und -sortierung sowie neue Zufahrtsstraßen und ein Parkhaus. Der Flughafen betont, daß der laufende Betrieb während der gesamten Bauzeit ohne Unterbrechungen aufrechterhalten werde. Das Wachstum des Flughafens wird maßgeblich durch die lettische Fluggesellschaft Air Baltic getragen, aber auch andere Airlines wie Flydubai, die im Dezember eine neue Verbindung nach Dubai aufnimmt, tragen dazu bei. In den ersten vier Monaten des Jahres 2025 überschritt der Flughafen Riga bereits die Zwei-Millionen-Passagier-Marke, was einem Zuwachs von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Auch das Frachtaufkommen stieg im gleichen Zeitraum um 13 Prozent. Im vergangenen Jahr verbuchte der Flughafen einen Gewinn von 3,4 Millionen Euro, nachdem er bereits 2023 positive Zahlen geschrieben hatte.

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Flugbegleiterin bei Notbremsung in Frankfurt schwer verletzt

Ein Vorfall am Frankfurter Flughafen im Mai 2024, bei dem ein Gepäckschlepper eine Boeing 757-300 zu einer abrupten Bremsung zwang, führte zur schweren Verletzung einer Flugbegleiterin. Wie aus dem nun vorliegenden Bericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hervorgeht, rollte die Condor-Maschine mit Ziel Mallorca gerade zur Startbahn, als der Erste Offizier einen kreuzenden Gepäckschlepper bemerkte. Trotz Warnungen des Copiloten setzte der Fahrer des Schleppers seine Fahrt zunächst fort, woraufhin die Piloten die Boeing aus geringer Geschwindigkeit stark abbremsten. Durch diese Notbremsung stürzte im hinteren Teil des Flugzeugs eine Flugbegleiterin, die gerade den Anschnallcheck durchführte. Sie erlitt dabei eine schwere Wirbelverletzung und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des Gepäckschleppers gab an, abgelenkt gewesen zu sein, da er nach leeren Gepäckwagen Ausschau gehalten habe. Er habe die Boeing erst spät bemerkt und sei daraufhin sofort stehen geblieben. Die BFU hat den Vorfall untersucht und ihren Abschlussbericht veröffentlicht.

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IndiGo plant Langstreckenflüge nach Europa und kooperiert mit SkyTeam-Partnern

Die indische Billigfluggesellschaft IndiGo unternimmt einen bedeutenden Schritt in den Langstreckenflugverkehr und plant, bereits im Jahr 2026 mit eigenen Flugzeugen Ziele in Europa anzufliegen. Gleichzeitig gab die Airline eine engere Zusammenarbeit mit den SkyTeam-Mitgliedern Delta Air Lines, Air France-KLM und Virgin Atlantic bekannt, um ihr Angebot für Flüge in die USA und nach Europa zu erweitern. IndiGo, unter der Führung des früheren KLM-Chefs Pieter Elbers, will sich bis zum Jahr 2030 zu einer global agierenden Fluggesellschaft entwickeln. Als ersten Schritt sollen ab Anfang 2026 sechs von Norse Atlantic Airways geleaste Boeing 787-9 die Zeit bis zur Auslieferung von 30 bestellten Airbus A350-900 überbrücken, die ab 2027 zur Flotte stoßen sollen. Bereits im kommenden Jahr erwartet IndiGo die ersten Airbus A321XLR. Diese Flugzeuge sollen unter anderem für eigene Linien nach Europa eingesetzt werden. So kündigte IndiGo die Aufnahme einer A321XLR-Verbindung nach Athen für 2026 an. Die Kooperation mit den SkyTeam-Partnern ermöglicht es IndiGo, ihren Kunden bereits jetzt mehr Langstreckenverbindungen anzubieten.

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Veganmania lockt mit Streetfood und mehr nach Wien

Die Vegane Gesellschaft Österreich lädt von Freitag bis Montag zum viertägigen Streetfood-Festival Veganmania auf den Vorplatz des Wiener MuseumsQuartiers ein. Veranstalter Felix Hnat erwartet erneut zehntausende Besucher. Über 100 Gastronomen und Aussteller präsentieren ein vielfältiges Angebot an veganen Speisen sowie Produktneuheiten aus den Bereichen Food, Mode und Kosmetik. Das kulinarische Angebot reicht von pflanzlichen Varianten österreichischer Klassiker wie Leberkäsesemmeln und Älplermagronen bis hin zu internationalen Spezialitäten wie BBQ, Tiroler Knödel, italienischer Pizza und ostafrikanischen Gerichten. Auch für Süßspeisen ist gesorgt, mit pflanzlichen Desserts, Churros und Eis. Neben dem Essen werden auch innovative Produkte wie pflanzlicher Fisch aus dem 3D-Drucker und Tofu auf Kichererbsenbasis vorgestellt. Im Bereich Mode präsentieren sich unter anderem Labels mit nachhaltiger Bademode und Sandalen aus recyceltem Meeresmüll. Für Unterhaltung sorgt Live-DJ-Musik in einer Chill-out-Area. Zudem informieren verschiedene Organisationen über Tierschutz- und Umweltthemen. Der Eintritt zum Veganmania Streetfood-Festival ist kostenfrei. Die Veranstaltung findet vom 6. bis 9. Juni 2025 im Wiener MuseumsQuartier statt und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

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Verlagerung zu Qualitätsverbesserungen in der alpinen Hotellerie

Die alpine Hotellerie erlebt eine Verschiebung von Neubauprojekten hin zu verstärkten Investitionen in Qualitätsverbesserungen und Umbauten bestehender Betriebe. Angesichts volatiler Marktbedingungen, steigender Gästeansprüche und begrenzter Ressourcen sehen sich immer mehr Hotels in den Alpenregionen vor der strategischen Frage, wie sie unter diesen Umständen am besten investieren sollen. Eine durchdachte Revitalisierung wird dabei als ökonomische Notwendigkeit und wichtiges Unterscheidungsmerkmal im Wettbewerb angesehen, das langfristig den Wert der Immobilie steigert. Da in einigen Bundesländern Raumordnung und Bettenobergrenzen Neubauten einschränken und ältere Hotels unter Druck geraten, gewinnen qualitative Umbauten und Renovierungen an Bedeutung. Dabei geht es nicht nur um optische Verbesserungen, sondern um gezielte Maßnahmen zur Wertsteigerung und Zukunftssicherung. Allerdings stellt sich zunehmend die Frage nach der Finanzierung solcher Vorhaben. Trotz tendenziell sinkender Leitzinsen erschweren regulatorische Vorgaben die Kreditaufnahme. Höhere Eigenkapitalanforderungen und strengere Bonitätsprüfungen führen zu steigenden Finanzierungskosten. Experten empfehlen daher, Förderprogramme zu nutzen und die Zinsstruktur sowie die Finanzierungslaufzeit sorgfältig zu prüfen. Eine präzise Investitionsplanung und professionelle Begleitung werden als entscheidende Erfolgsfaktoren für Revitalisierungsprojekte hervorgehoben.

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