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Jetblue Airways: Großaktionär erwägt Ausstieg bei Mißerfolg von Sparmaßnahmen

Vladimir Galkin, der zweitgrößte Aktionär der US-Fluggesellschaft Jetblue Airways, erwägt den Verkauf seines Anteils von nahezu zehn Prozent am Unternehmen, sollte der derzeitige Sparplan des Unternehmens nicht die gewünschte Trendwende herbeiführen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Galkin, wohnhaft in Miami, hatte zwischen Februar und August 2024 über 200 Millionen US-Dollar in Jetblue investirt. Laut einer Einreichung bei der US-Börsenaufsichtsbehörde aus dem September 2024 besaß Galkin zu diesem Zeitpunkt über 34,6 Millionen Aktien, was einem Anteil von 9,98 Prozent an der Fluggesellschaft entsprach. Der Aktienkurs von Jetblue verzeichnete im laufenden Jahr jedoch einen Rückgang von 43 Prozent, was Galkin in eine Verlustposition brachte. Er äußerte sich dazu mit den Worten, er müsse die Anteile vorerst behalten, vielleicht für ein weiteres Jahr, zeigte sich aber optimistisch, daß Jetblue „eher früher als später“ wieder Gewinne erzielen werde. Jetblue hatte im Jahre 2024 seinen Geschäftsplan „JetForward“ vorgestellt, der eine Strategie zur Steigerung der Gewinne und zur Erzielung von bis zu 900 Millionen US-Dollar Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) bis 2027 vorsieht. Das derzeitige Umfeld mit einer verhaltenen Reisenachfrage, Handelskonflikten und wirtschaftlicher Unsicherheit beeinflußt die Fluggesellschaft jedoch. Unternehmenschef Joana Geraghty bestätigte, daß kurzfristig weitere kostensenkende Maßnahmen zu erwarten seien. Parallel dazu ist Jetblue eine neue Partnerschaftsvereinbarung mit United Airlines eingegangen. Diese Allianz hat in der US-Luftfahrtbranche einige Fragen aufgeworfen, wobei insbesondere Spirit Airlines das Verkehrsministerium aufgefordert hat, die Kooperation genauer zu prüfen. Eine Stellungnahme von Jetblue zu dem Sachverhalt war auf Anfrage von ch-aviation nicht unmittelbar erhältlich.

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Baden-Württemberg plant neue Abschiebehaftplätze am Flughafen Stuttgart

Das Land Baden-Württemberg beabsichtigt, in direkter Nähe zum Landesflughafen Stuttgart einen neuen Standort für Abschiebehaftplätze einzurichten. Diese Maßnahme ist eine Reaktion auf neue Vorgaben des Europäischen Asylsystems (GEAS) und soll den gestiegenen Bedarf an solchen Kapazitäten decken. Dies bestätigte das Landesjustizministerium. Die geplante neue Einheit am Flughafen soll zunächst mindestens 15 zusätzliche Unterbringungsplätze bereitstellen, welche Baden-Württemberg aufgrund der GEAS-Neuregelung spätestens ab Juli 2026 zur Verfügung stellen muß. Die Größenordnung der neuen Einrichtung wird sich voraussichtlich an der Abschiebehaftanstalt in Pforzheim orientiren, die aktuell von 51 auf 80 Plätze erweitert wird und bis Herbst dieses Jahres 68 Haftplätze bieten soll. Eine Fertigstellung der Pforzheimer Erweiterung ist für Frühjahr 2027 anvisirt. Justizministerin Marion Gentges (CDU) erklärte, daß der Bedarf an Abschiebungshaftplätzen perspektivisch auch die nach dem Ausbau in Pforzheim vorhandenen 80 Plätze übersteige. Dies sei vor dem Hintergrund gestiegener Abschiebungszahlen und der angekündigten Rückkehroffensive des Bundes der Fall. Die Umsetzung des GEAS-Reformpakets mache einen weiteren Ausbau der Abschiebungshaftkapazitäten nötig. Migrationsstaatssekretär Siegfried Lorek (CDU) ergänzte, daß man an einer neuen Einrichtung in der Nähe des Flughafens Stuttgart arbeite, um die GEAS-Reform für das Flughafenverfahren umzusetzen. Die GEAS-Reform sieht unter anderem beschleunigte Asylverfahren direkt an den Transitbereichen der Flughäfen vor, da diese in solchen Fällen als Außengrenzen der Europäischen Union gelten. Die Mitgliedstaaten haben bis Juni 2026 Zeit für die Umsetzung dieser Vorgaben. In Baden-Württemberg waren zum Stichtag 30. April rund 23.700 Personen vollziehbar ausreisepflichtig, deren Abschiebung jedoch vorerst ausgesetzt ist, beispielsweise aufgrund von Abschiebeverboten in bestimmte Länder wie Syrien. Bis zum 31. Mai

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Air Sénégal gibt vier geleaste Flugzeuge zurück – Betrieb mit Ersatzmaschinen

Die Fluggesellschaft des westafrikanischen Staates Senegal, Air Sénégal, hat vier geleaste Flugzeuge an den Leasinggeber Carlyle Aviation zurückgeben müssen. Grund hierfür waren ausstehende Mietzahlungen, wodurch die Airline mit ihren Verpflichtungen in Verzug geraten war. Dieser Schritt hat zu einer Umstellung im Flugbetrieb der Gesellschaft geführt. Zuvor hatte Carlyle Aviation gerichtlich erwirkt, daß Einnahmen der Fluggesellschaft, die über das IATA-Abrechnungssystem (BSP) abgewickelt werden, eingefroren wurden. Air Sénégal kritisiert dieses Vorgehen als mißbräuchlich, während die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) darauf verweist, lediglich einem Gerichtsbeschluß Folge geleistet zu haben. Bei den zurückgegebenen Flugzeugen handelt es sich um vier Maschinen des Typs Airbus A321, die somit aus der Flotte von Air Sénégal ausscheiden. Trotz verschiedener Rettungspläne war es Air Sénégal nicht gelungen, die ausstehenden Zahlungen an den Leasinggeber zu leisten. Um den Flugbetrieb aufrechterhalten zu können und die entstandene Kapazitätslücke zu schließen, wurden kurzfristig zwei Airbus A320 von der litauischen Fluggesellschaft Getjet angemietet. Diese Ersatzmaschinen mit den Registrierungen LY-TAP und YL-EMU sind seit dem 2. Juni 2025 im Einsatz und bedienen hauptsächlich Ziele innerhalb des afrikanischen Streckennetzes von Air Sénégal. Der Vorfall unterstreicht die finanziellen Herausforderungen, mit denen Fluggesellschaften, insbesondere in aufstrebenden Märkten, konfrontirt sein können. Die Abhängigkeit von Leasingverträgen birgt Risiken, wenn es zu Liquiditätsproblemen kommt. Für die Passagiere von Air Sénégal bedeutet dies zunächst eine Fortsetzung des Flugbetriebs, wenngleich mit kurzfristig angemieteten Maschinen.

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China Airlines verschiebt Flotten-Ausmusterungen wegen Lieferverzögerungen

Die taiwanesische Fluggesellschaft China Airlines muß die Ausmusterung älterer Flugzeuge vom Typ Boeing 737-800 und Airbus A330-300 aufschieben. Grund hierfür sind Verzögerungen bei den Auslieferungen neuer Maschinen. Unternehmenschef George Kao teilte mit, daß Airbus mit der Übergabe der A321-200NX im Rückstand sei und Boeing möglicherweise Entschädigungszahlungen wegen Verzögerungen bei der Boeing 787-9 leisten müsse. China Airlines erwartet derzeit die Auslieferung von neunzehn Airbus A321-200NX-Flugzeugen, darunter eine kürzlich bekanntgegebene Charge von acht neuen Leasingmaschinen. Des Weiteren sind achtzehn Boeing 787-9 bestellt. Diese neuen Flugzeuge sollen schrittweise die älteren Boeing 737-800 und die bestehenden Airbus A330-300 in der Flotte ersetzen. Die Fluggesellschaft betreibt bereits 17 Exemplare des A321NX. Die Lieferverzögerungen haben direkte Auswirkungen auf die operative Planung der Airline. „Wir sind derzeit stark betroffen“, erklärte Kao. Einige Flugzeuge, die ursprünglich zur Ausmusterung oder Rückgabe am Ende ihrer Leasingverträge vorgesehen waren, werden nun in der Flotte verbleiben und deren Leasingverträge verlängert. Boeing habe signalisirt, daß die ersten Boeing 787-9 Maschinen noch in diesem Jahr ausgeliefert werden könnten. Der Boeing 787-Auftrag umfaßt zudem sechs Boeing 787-10. China Airlines verfügt derzeit über keine Flugzeuge des Typs Boeing 787. Kao merkte an, daß Entschädigungen für verspätete Lieferungen vertraglich festgelegt seien, jedoch bestimmte Gründe für Lieferverzögerungen den Flugzeughersteller von der Haftung befreien könnten. Die Problematik der Lieferverzögerungen von neuen Flugzeugen ist ein branchenweites Phänomen, das zahlreiche Fluggesellschaften weltweit betrifft. Produktionsschwierigkeiten und Engpässe in den Lieferketten der großen Flugzeughersteller führen dazu, daß Airlines ihre Flottenpläne anpassen und ältere Maschinen länger als vorgesehen im Dienst halten müssen. Dies beeinflußt

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Beschlagnahmtes Flugzeug der Far Eastern Air Transport erneut zur Versteigerung

Die insolvente taiwanesische Fluggesellschaft Far Eastern Air Transport (FAT), die ihren Betrieb im Dezember 2019 unerwartet einstellte, schuldet dem Staat weiterhin erhebliche Summen. Die ausstehenden Forderungen belaufen sich auf rund 96 Millionen Taiwan-Dollar, umgerechnet etwa 2,9 Millionen Euro, und betreffen Steuern, Sozialversicherungsbeiträge sowie Flughafenentgelte. Um einen Teil dieser Schulden zu decken, wird ein beschlagnahmtes Flugzeug der ehemaligen Airline erneut versteigert. Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine McDonnell Douglas MD-82 mit der Registrierung B-28017. Dieses Luftfahrzeug wurde bereits im Jahre 2021 nach mehreren erfolglosen Versteigerungsversuchen von der Firma Weishuo Precision Industrial für 4,5 Millionen Taiwan-Dollar ersteigert. Da diese Firma jedoch zwischenzeitlich selbst über 9 Millionen Taiwan-Dollar an Gebühren für das Parken am Flughafen Taipeh-Songshan angehäuft hat, wurde das Flugzeug erneut beschlagnahmt. Solche Fälle von wiederholter Beschlagnahmung und Versteigerung sind in der Luftfahrtbranche ungewöhnlich und zeugen von der Komplexität der Abwicklung von Insolvenzen. Die erneute Versteigerung der McDonnell Douglas MD-82 ist für den 1. Juli angesetzt, wie das Portal CNA berichtet. Der Startpreis liegt bei 4,5 Millionen Taiwan-Dollar. Parallel dazu werden weitere Vermögenswerte der ehemaligen Fluggesellschaft angeboten, darunter 14 Grundstücke, zwei Gebäude und diverse bewegliche Vermögenswerte. Diese Maßnahmen sollen dazu dienen, die ausstehenden Forderungen der Gläubiger, insbesondere des Staates und des Flughafens, zu bedienen. Die Geschichte von Far Eastern Air Transport ist ein Beispiel für die Herausforderungen und Risiken im Luftfahrtgeschäft, insbesondere für kleinere Fluggesellschaften, die finanziellen Turbulenzen ausgesetzt sind. Das Schicksal der beschlagnahmten Flugzeuge und anderer Vermögenswerte verdeutlicht die langwierigen Prozesse, die mit der Liquidation eines insolventen Unternehmens verbunden

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Blue Islands nimmt Direktflüge zwischen Jersey und Paris auf

Die Fluggesellschaft Blue Islands hat eine neue, zweimal wöchentliche Direktverbindung zwischen Jersey und Paris Charles de Gaulle aufgenommen. Die Flüge starteten vor vier Wochen und werden bis zum 30. Oktober 2025 jeweils montags und donnerstags angeboten. Erste Daten deuten auf eine Belegung sowohl durch Bewohner Jerseys als auch durch Reisende aus Frankreich hin. Rob Veron, Geschäftsführer von Blue Islands, hob die Bedeutung der Strecke für den Freizeit- und Tourismusbereich hervor. Berichten zufolge stammen 23 Prozent der Passagiere aus Paris, wobei erwartet wird, daß dieser Anteil mit zunehmender Bekanntheit im französischen Markt steigen wird. Die neue Verbindung soll die Anbindung Jerseys verbessern und die kulturellen sowie wirtschaftlichen Beziehungen zu Frankreich stärken. Die Kanalinseln, zu denen Jersey gehört, unterhalten traditionell enge Beziehungen zum europäischen Festland, insbesondere zu Frankreich. Der Erstflug wurde am Flughafen Jersey mit einer Verabschiedung gefeiert, an der Vertreter von Ports of Jersey und Visit Jersey teilnahmen. Matt Thomas, Geschäftsführer von Ports of Jersey, bezeichnete die neue Route als wichtigen Schritt für den Flughafen. Mit dieser Ergänzung erhöht sich die Gesamtzahl der direkten europäischen Destinationen, die vom Flughafen Jersey im Jahre 2025 angeflogen werden, auf 15. Die Anbindung an den Flughafen Charles de Gaulle als internationales Drehkreuz bietet Passagieren zudem weitreichende Anschlußmöglichkeiten. Die Einführung dieser Direktverbindung ist Teil der Bemühungen, die touristische und wirtschaftliche Erreichbarkeit Jerseys zu optimiren. Paris Charles de Gaulle zählt zu den größten Flughäfen Europas und dient als Tor zu einem umfangreichen globalen Streckennetz. Dies ist von Vorteil für die Insel, die stark vom Tourismus und dem

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Sicherungslandung in Bari unterbricht Flugbetrieb am Wochenende

Ein Flug der Tuifly (Flugnummer X3 4429) von Korfu nach Düsseldorf mußte am Samstag, dem 28. Juni 2025, auf dem Flughafen Bari eine Sicherheitslandung absolvieren. Über der Adria hatte der Pilot des Boeing 737-800 (Registrierung D-ABMV) einen Luftnotfall erklärt. Das Flugzeug landete um 12:39 Uhr Ortszeit sicher, Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Nach der Sicherheitslandung wurde der Flugbetrieb am Flughafen Bari für mehrere Stunden eingestellt, was zu erheblichen Störungen im südlichen Europa führte. Bodenpersonal führte Inspektionen und Sicherheitsprüfungen durch, während die Luftfahrtbehörden mit den Ermittlungen zum Vorfall begannen. Die vorübergehende Schließung eines solchen zentralen Flughafens in der Hochsaison verdeutlicht die Anfälligkeit der Fluginfrastruktur bei ungeplanten Ereignissen. Die Betriebseinstellung hatte weitreichende Folgen: Flüge von Ryanair aus Rom, Patras und Budapest wurden verzögert oder umgeleitet. Eine Maschine von Red Sea Airlines aus Sharm el-Sheikh mußte nach Neapel ausweichen, und der Budapest-Flug von Wizz Air war ebenfalls von Verzögerungen oder Umleitungen betroffen. Flughäfen in Neapel und Brindisi mußten umgeleitete Flugzeuge aufnehmen, und die Flugverkehrskontrolle in ganz Italien war gefordert, die Auswirkungen abzufedern. Der Vorfall störte die Reisepläne Hunderter von Passagieren mitten in der sommerlichen Hochsaison. Bari ist ein wichtiger Knotenpunkt für Reisen nach Apulien und an die Adriaküste und spielt eine maßgebliche Rolle im italienischen Tourismussektor. TUI reagirte eigenen Angaben zufolge schnell, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten, und leitete eine Untersuchung der mutmaßlichen technischen Ursache ein. Die italienische Zivilluftfahrtbehörde prüft Daten und Aufzeichnungen, um die genaue Ursache zu ermitteln. Der Flugbetrieb in Bari wurde mittlerweile wieder aufgenommen, jedoch

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Kollision am Flughafen Hanoi: Vietnam Airlines suspendiert vier Piloten

Nach einer Kollision zweier ihrer Flugzeuge am Noi Bai International Airport in Hanoi am 27. Juni 2025 hat Vietnam Airlines vier Piloten suspendiert. Ein auf dem Weg zum Start befindlicher Boeing 787 streifte dabei das Heck eines Airbus A321, der sich an einer Rollwegkreuzung nicht korrekt positioniert hatte. Beide Flugzeuge erlitten Schäden und mußten daraufhin gegroundet werden. Mehr als 380 Passagiere wurden auf Ersatzflüge umgebucht. Die Zivilluftfahrtbehörde Vietnams stufte den Vorfall als schwerwiegenden Sicherheitsverstoß der Stufe B ein. Ermittlungen zur genauen Ursache des Vorfalls und zur Vermeidung zukünftiger ähnlicher Ereignisse sind im Gange. Vietnam Airlines kooperirt eigenen Angaben zufolge vollumfänglich mit den Behörden, um die Umstände des Geschehens aufzuklären. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Sicherheitsvorschriften und -abläufe an Flughäfen, insbesondere in Bezug auf die Bewegung von Flugzeugen am Boden. Solche Kollisionen auf Rollwegen, auch als „Ground Incidents“ bekannt, können erhebliche Folgen für den Flugbetrieb und die Sicherheit haben, auch wenn sie seltener zu Personenschäden führen als Zwischenfälle in der Luft. Die strikte Einhaltung der Anweisungen der Flugsicherung und der korrekten Positionierung der Luftfahrzeuge auf dem Vorfeld sind hierbei von größter Bedeutung. Die Suspendierung der Piloten ist eine übliche erste Maßnahme bei derartigen Vorfällen, um eine ungestörte Untersuchung zu ermöglichen und gegebenenfalls weitere Schritte einzuleiten. Das Ergebnis der laufenden Ermittlungen wird zeigen, welche Faktoren zu dieser Kollision geführt haben und welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit am Flughafen Hanoi und im Betrieb von Vietnam Airlines weiter zu gewährleisten.

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Pilatus Flugzeugwerke kündigen Personalwechsel in Führung und Verwaltungsrat an

Bei den Pilatus Flugzeugwerken stehen wichtige Personalveränderungen in der Führungsebene und im Verwaltungsrat an. Im kommenden Frühjahr wird Bruno Cervia, der langjährige Entwicklungschef des Unternehmens, der Generalversammlung zur Wahl als neues Mitglied des Verwaltungsrates vorgeschlagen. Seine bisherige operative Funktion als Vizepräsident Engineering übernimmt Igor Medici zum 1. Januar 2026. Diese beiden Ernennungen sollen die strategische und operative Stärke der Organisation festigen und ihre Zukunftsorientierung unterstreichen. Bruno Cervia leitet seit 2009 den Bereich Forschung und Entwicklung als Mitglied der Geschäftsleitung und stellvertretender CEO. Cervia trat bereits 1986 als studierter Aerodynamiker in die Firma ein und hat im Laufe seiner Karriere verschiedene Positionen innerhalb des Unternehmens bekleidet. Als oberster Entwicklungschef war er maßgeblich an der Entwicklung erfolgreicher Flugzeugtypen beteiligt, darunter der PC-24, der PC-7 MKX und die neueste Version des PC-12 – der PC-12 PRO. Er führt aktuell ein internationales Team von rund 500 Ingenieuren, die sich den Entwicklungsprojekten von Pilatus widmen. Ab Frühjahr 2026 soll er seine umfangreiche Expertise auf strategischer Ebene in den Verwaltungsrat einbringen. Die Nachfolge von Bruno Cervia als Vizepräsident Engineering tritt Igor Medici an, ebenfalls ein erfahrener Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung. Der aus dem Tessin stammende Medici ist seit 2009 im Unternehmen tätig und verfügt über einen Master of Science in Aeronautical Engineering. Er leitet derzeit ein Team von rund 100 Mitarbeitern, das sich auf neue Flugzeugentwicklungsprojekte konzentriert. Hansueli Loosli, Verwaltungsratspräsident von Pilatus, betonte, daß Cervias umfassende Erfahrung im Ingenieurwesen eine optimale Ergänzung für das Gremium sei und Medici eine hervorragend geeignete Nachfolge für die

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Auftakt der Veranstaltungsreihe „Kultur bei Winzerbetrieben“ in Niederösterreich

Am 27. Juni 2025 hat in Herzogenburg die Veranstaltungsreihe „Kultur bei Winzerinnen & Winzern“ begonnen. Diese erste von insgesamt 35 sommerlichen Veranstaltungen soll bis zum 5. September Kultur, Wein und Tourismus in den acht Weinbaugebieten Niederösterreichs verbinden. Der Auftakt fand im Stiftsweingut Herzogenburg statt. Die Eröffnungsveranstaltung umfaßte eine Weinverkostung, begleitet von Wienerliedern, dargeboten vom Quartett „Die Strottern & Blech“. Das Stiftsweingut Herzogenburg ist bekannt für seine Weine aus dem Traisental. Fünf dieser Weine wurden zum Beginn der Reihe gemeinsam verkostet. Die Reihe soll Winzerhöfe, Kellergassen und Heurige im Laufe des Sommers zu Schauplätzen für kulturelle Darbietungen und kulinarische Angebote machen. Die Veranstaltungsreihe wird von der Niederösterreich Werbung, der Abteilung Kunst und Kultur des Landes Niederösterreich und Wein Niederösterreich geplant und organisiert. Doris Schmidl, Abgeordnete zum NÖ Landtag, kommentirte den Auftakt. Auch Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, und Reinhard Zöchmann, Weinbaupräsident, äußerten sich zum Beginn der Veranstaltungsreihe. Alle Verantwortlichen heben die Verbindung von regionaler Kultur, Wein und Gastfreundschaft hervor. Das Programm für die kommenden Wochen verspricht weitere Konzerte und Lesungen in Kombination mit Weinbegleitungen in den verschiedenen Weinbaugebieten Niederösterreichs, darunter das Kamptal, Wagram, die Thermenregion, das Weinviertel, das Kremstal, das Traisental und die Wachau. Die Reihe soll Besuchern Gelegenheit bieten, die Region durch ihre kulturellen und önologischen Angebote zu erleben.

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