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Iran Airtour streicht geplante Europa-Flüge nach Paris und Deutschland

Die iranische Fluggesellschaft Iran Airtour hat wenig überraschend ihre geplanten Flüge nach Europa abgesagt. Ursprünglich war vorgesehen, dass ab dem 31. Januar 2025 Flüge von Teheran nach Paris aufgenommen werden, sowie Verbindungen nach Deutschland folgen sollten. Doch laut dem Bericht von Aero Routes werden diese Flüge nun nicht durchgeführt. Die Airline hat die Verbindung nach Frankreich gestrichen und nimmt auch keine Reservierungen für zukünftige Flüge mehr entgegen. Die Streichung der Flüge kommt für viele überraschend, da die Strecke nach Paris und auch die geplanten weiteren Verbindungen als Teil einer Erweiterung des internationalen Streckennetzes der Airline galten. Es gibt bislang keine offiziellen Erklärungen seitens der Fluggesellschaft oder der iranischen Behörden, die den Grund für diese Entscheidung erläutern. Möglicherweise hängen die Absagen mit politischen, wirtschaftlichen oder operativen Herausforderungen zusammen, die die Airline derzeit bewältigen muss. Iran Airtour ist eine Tochtergesellschaft der Iran Air und bietet vor allem Inlandsflüge sowie Verbindungen zu nahegelegenen Zielen an. Es bleibt abzuwarten, ob und wann die Airline in der Zukunft ihre internationalen Flüge wieder aufnehmen wird.

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Airbus verzeichnet Rückgang der Flugzeugauslieferungen zu Jahresbeginn 2025

Airbus hat im Januar 2025 eine niedrigere Auslieferungszahl verzeichnet, nachdem das Unternehmen zum Jahresende 2024 mit rekordhohen Auslieferungen ein beeindruckendes Tempo vorgelegt hatte. Laut dem Luftfahrtanalysten Rob Morris von Cirium Ascend wurden im Januar rund 22 Flugzeuge ausgeliefert. Dies markiert einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu den 30 Auslieferungen im Januar 2024. Ein solch gesunkener Wert ist jedoch keine Überraschung, da es üblich ist, dass die Flugzeugproduktion nach den Jahresabschlüssen und der hohen Zahl an Auslieferungen im Dezember ruhiger verläuft. Im Dezember 2024 hatte Airbus seine Auslieferungsziele beinahe erreicht, indem 123 Maschinen ausgeliefert wurden und die Gesamtzahl der Auslieferungen des Jahres bei 766 Flugzeugen lag. Besonders bemerkenswert war, dass von dieser Zahl 602 Maschinen dem beliebten Modell A320neo zugeordnet wurden, das als das Hauptprodukt im Airbus-Portfolio gilt. Der Produktionsdruck im Dezember – mit einer durchschnittlichen Auslieferungszahl von vier Flugzeugen pro Tag – trug dazu bei, dass Airbus das Ziel nahezu erreicht hat. Der Rückgang der Auslieferungen zu Jahresbeginn 2025 könnte auch durch saisonale Faktoren und eine geringere Produktionsrate zu Beginn des Jahres erklärt werden. Airbus hat jedoch in den letzten Jahren kontinuierlich die Produktionskapazitäten erhöht, und es bleibt zu erwarten, dass der Hersteller im weiteren Verlauf des Jahres seine Produktionsziele wieder anzieht.

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Putin entlässt Roskosmos-Chef Juri Borissow – Dmitri Bakanow wird neuer Generaldirektor

Der russische Präsident Wladimir Putin hat überraschend Juri Borissow als Leiter der Raumfahrtbehörde Roskosmos entlassen und Dmitri Bakanow zu seinem Nachfolger ernannt. Der 39-jährige Bakanow, der bislang als Vizeminister im Verkehrsministerium tätig war und sich auf Innovationen spezialisiert hatte, übernimmt nun die Führung der russischen Weltraumorganisation. Gründe für den abrupten Führungswechsel wurden von offizieller Seite nicht genannt. Juri Borissow hatte den Posten erst im Juli 2022 übernommen, kurz nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Zuvor war er als Vizeregierungschef für den Rüstungssektor verantwortlich und hatte enge Verbindungen zum militärischen Bereich der Raumfahrtbehörde, die auch für die militärische Satellitenaufklärung eine zentrale Rolle spielt. Laut Berichten des russischen Internetportals RBK steht die Entlassung im Zusammenhang mit internen Konflikten über den Bau eines nationalen Weltraumzentrums in Moskau. Dort seien Probleme mit steigenden Kosten und Unklarheiten in der Projektumsetzung aufgetreten. Die Entscheidung, Borissow zu entlassen, könnte auch auf die Herausforderungen hinweisen, mit denen Roskosmos derzeit konfrontiert ist. Trotz dieser internen Auseinandersetzungen bleibt die russische Raumfahrtbehörde ein bedeutender Akteur im internationalen Raumfahrtsektor und wird weiterhin wichtige militärische sowie zivile Raumfahrtprojekte durchführen.

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FAA senkt Anfluggrenze am Ronald Reagan Airport nach Kollision

Nach einer Midair-Kollision über dem Potomac River hat die US-Luftfahrtbehörde FAA entschieden, den Anflugverkehr am Ronald Reagan Airport in Washington zu entzerren. Dies wurde notwendig, um die Arbeitsbelastung des Towerpersonals zu verringern, das aufgrund der Bergungsarbeiten der Kollision vor Ort besonders gefordert ist. Die FAA reduzierte die maximale Zahl der Landungen pro Stunde von 28 auf 26, um den reibungslosen Ablauf des Flugverkehrs zu gewährleisten. Die Kollision ereignete sich zwischen einer CRJ700 und einem UH-60 Hubschrauber, was die Situation weiter verschärfte. Das Towerpersonal muss nun nicht nur den regulären Flugverkehr koordinieren, sondern auch die Bergungsarbeiten im direkten Umfeld des Flughafens überwachen. Aufgrund dieser erhöhten Belastung sind mit längeren Verspätungen zu rechnen. Laut der FAA könnte die durchschnittliche Verspätung von 40 Minuten auf etwa 50 Minuten steigen. Zusätzlich hatte die FAA bereits zuvor den Hubschrauberverkehr in der Nähe des Flughafens eingeschränkt, um die Sicherheit und Effizienz der Bergungsmaßnahmen sowie den regulären Flugbetrieb zu gewährleisten. Die FAA arbeitet weiter an Lösungen, um den Luftverkehr zu stabilisieren und die Auswirkungen der Kollision zu minimieren.

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Finnair kündigt Gespräche über mögliche Stellenstreichungen an

Die finnische Fluggesellschaft Finnair wird am 12. Februar 2025 Gespräche mit ihren Pilotinnen und Piloten aufnehmen, um über mögliche Stellenstreichungen oder vorübergehende Freistellungen zu verhandeln. Hintergrund dieser Maßnahme ist der andauernde Arbeitskampf, der Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit Partnerfluggesellschaften haben könnte. Betroffen sind voraussichtlich bis zu 90 Pilotinnen und Piloten. Besonders problematisch ist die mögliche Auflösung eines Wet-Lease-Vertrags mit der Partnergesellschaft Qantas, bei dem zwei Airbus A330 auf internationalen Strecken zwischen Sydney, Bangkok und Singapur mit Finnair-Besatzung eingesetzt werden. Die A330-Maschinen, die aufgrund ihrer begrenzten Reichweite für Finnairs Asien-Netzwerk kaum mehr einsetzbar sind – vor allem aufgrund der Schließung des russischen Luftraums – haben das Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Aus diesem Grund erwägt Finnair, einige Stellen im Cockpit zu streichen. Ein weiterer Punkt in den laufenden Tarifverhandlungen betrifft die geplante Aufnahme von Stand-by-Diensten als festen Bestandteil in den Arbeitsverträgen. Die Gewerkschaft der finnischen Transportpiloten (SLL) lehnt diese Regelung ab und fordert stattdessen eine freiwillige Lösung. Seit über fünf Monaten laufen bereits die Tarifverhandlungen ohne Einigung. Finnair sieht sich aufgrund des anhaltenden Konflikts gezwungen, Maßnahmen zu ergreifen, um den stabilen Flugbetrieb zu gewährleisten und mögliche Störungen zu vermeiden. Das Unternehmen reagiert damit auf die Herausforderungen, die sich aus der aktuellen Situation ergeben.

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British Airways überarbeitet Änderungen an Treueprogramm nach Kritik

British Airways hat auf die breite Kritik an seinem geplanten, ausgabenbasierten Modell für das Vielfliegerprogramm reagiert und angekündigt, einige Änderungen rückgängig zu machen. Ursprünglich sollte das neue System, das die Vergabe von Vielfliegerstatus an Ausgaben statt an zurückgelegte Strecken knüpfen wollte, die Bedingungen für die Erlangung des Top-Status erschweren. Dies führte zu Unmut unter den Vielfliegern, da viele Reisende Schwierigkeiten hatten, den angestrebten Status zu erreichen. Im Zuge der Anpassungen, die am 1. April 2025 in Kraft treten sollen, wird auch der Name des bisherigen „Executive Club“ in „The Club“ geändert. Nach der Kritik an den neuen Regelungen hat British Airways jedoch beschlossen, ein Element des früheren Systems wieder einzuführen. Künftig wird die Anzahl der zurückgelegten Flüge erneut eine Rolle bei der Vergabe des Bronze- oder Silber-Status spielen. Reisende können sich demnach weiterhin für diese Statuslevel qualifizieren, indem sie eine bestimmte Anzahl von Flügen absolvieren, anstatt ausschließlich auf ihre Ausgaben angewiesen zu sein. Diese Entscheidung stellt eine Reaktion auf die Beschwerden der Kunden dar, die das ausgabenbasierte Modell als zu restriktiv empfanden. British Airways reagierte auf die Bedenken und passt nun seine Strategie an, um den Bedürfnissen seiner loyalen Kundschaft gerecht zu werden.

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Gourmet-Gutscheinbuch feiert zehnjähriges Jubiläum mit exklusiven kulinarischen Erlebnissen

Das „2 for 1“ Gourmet-Gutscheinbuch des Premium-Lifestylemagazins „Signature“ feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen und präsentiert sich auch in der Jubiläumsausgabe 2025 mit einer exklusiven Auswahl an erstklassigen Restaurants. Das Konzept bleibt unverändert: In den ausgewählten Lokalen können Gäste zwei Hauptspeisen zum Preis von einer genießen. Die Sammlung umfasst 180 Gutscheine mit einem Gesamtwert von rund 8.700 Euro und gibt Feinschmeckern die Möglichkeit, Österreichs Spitzenrestaurants zu entdecken und dabei zu sparen. Herausgeberin Brigitte Cocyan betont die jahrelange Expertise des Magazins und die hohe Qualität der ausgewählten Gastronomiebetriebe, die das „2 for 1“ Gourmet-Gutscheinbuch zu einem begehrten Begleiter für Genießer macht. In der neuen Ausgabe werden zudem zwölf herausragende Restaurants persönlich vorgestellt. Jeden Monat stellt die Genussexpertin und Moderatorin Elisabeth Brandlmaier eines dieser Lokale vor und gewährt in einem Video-Review auf den Social-Media-Plattformen von „Signature“ spannende Einblicke in die besten kulinarischen Hotspots des Landes. Das Jubiläumsbuch ist ab sofort zum Preis von 79 Euro erhältlich. Mit einer Auflage von rund 138.000 Exemplaren und einer breiten Verteilung in Spitzenhotels und VIP-Lounges internationaler Flughäfen hat sich das „2 for 1“ Gourmet-Gutscheinbuch als eines der beliebtesten Genussformate etabliert.

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Vinci übertrifft Markterwartungen bei operativem Ergebnis

Der französische Bau- und Energiekonzern Vinci hat im Jahr 2024 die Markterwartungen deutlich übertroffen. Das operative Ergebnis, gemessen am Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), stieg um rund acht Prozent auf 9,0 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in Nanterre mitteilte. Analysten hatten einen geringeren Anstieg erwartet. Der Umsatz konnte ebenfalls um vier Prozent auf 71,6 Milliarden Euro gesteigert werden. Unter dem Strich legte der Gewinn um mehr als drei Prozent auf 4,9 Milliarden Euro zu. Vinci plant, die Dividende um 25 Cent auf 4,75 Euro zu erhöhen. Auch für das kommende Jahr erwartet das Management ein weiteres Umsatz- und Gewinnwachstum, wobei eine höhere Unternehmenssteuer ausgeklammert wird. Das Unternehmen, das neben Bau- und Energiedienstleistungen auch Flughäfen betreibt, profitiert von einer Erholung der Passagierzahlen, die mittlerweile wieder über dem Niveau vor der Corona-Pandemie liegen. CEO Xavier Huillard zeigte sich optimistisch für die Zukunft und betonte das Potenzial für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren.

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Tuifly und Vereinigung Cockpit einigen sich auf neuen Vergütungstarifvertrag

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat sich mit der Fluggesellschaft Tuifly auf wesentliche Punkte eines neuen Vergütungstarifvertrages geeinigt. Laut einem Rundschreiben der Gewerkschaft, das der Redaktion von airliners.de vorliegt, wurden insbesondere Regelungen zur Vergütung und den jährlichen Stufensprüngen getroffen. Demnach sollen die Vergütungstabellen künftig wieder linear ansteigen, und auch die Vergütung von Trainern sowie für Mehrflugstunden wird angehoben. Weitere Details zur konkreten Umsetzung wurden jedoch nicht bekanntgegeben. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Vereinbarung ist die Verlängerung der „Protokollnotiz Nummer 7“, die sich mit der Versorgung und Versicherung der Piloten befasst. Diese Vereinbarung war ursprünglich zum Jahresende 2024 ausgelaufen, wurde jedoch nun um drei Jahre verlängert. Die Tarifverhandlungen zwischen VC und Tuifly scheinen damit ohne größere Konflikte vonstattenzugehen. Die endgültige Vereinbarung steht jedoch noch aus. Auf der anderen Seite sind die Verhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi für das Bodenpersonal und die Kabinenbesatzung noch nicht abgeschlossen. Verdi hatte jüngst ein Angebot von Tuifly abgelehnt und mit ersten Warnstreiks im Februar 2025 gedroht, da das Arbeitgeberangebot nach der vierten Tarifrunde nicht als verhandlungsfähig betrachtet wurde.

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Air Busan durchsucht nach Feuer an Bord eines A321

Nach einem Feuer an Bord eines Flugzeugs von Air Busan, das am 28. Januar 2025 vor dem Abflug von Busan nach Hongkong ausbrach, hat die Polizei der Stadt Busan am 6. Februar 2025 eine Durchsuchung der Büros der Fluggesellschaft durchgeführt. Die zweistündige Razzia hatte das Ziel, wichtige Informationen für eine grundlegende Untersuchung zu sichern und Verantwortlichkeiten zu klären. Während der Durchsuchung wurden Flugbetriebsdaten und eine Passagierliste beschlagnahmt. Die Polizei ermittelt, wer für das Feuer an Bord des Airbus A321-200 verantwortlich gemacht werden kann, während eine separate Untersuchungskommission für Flugunfälle die genaue Brandursache feststellen soll. Der Vorfall führte zu keinem Todesfall, zerstörte jedoch das betroffene Flugzeug (HL7763, msn 3297). Am selben Tag, an dem die Durchsuchung stattfand, gab Air Busan eine Änderung ihrer Sicherheitsrichtlinien bekannt. Ab sofort sind tragbare Ladegeräte in den Gepäckfächern über den Sitzen verboten und müssen im Handgepäck unter dem Sitz verstaut werden. Dies ist eine erste Maßnahme, die nach dem Vorfall eingeführt wurde, und es wird erwartet, dass auch andere südkoreanische Fluggesellschaften ähnliche Regeln umsetzen. Der Vorfall bei Air Busan fällt in eine Zeit, in der die koreanischen Luftfahrtstandards nach dem tödlichen Absturz einer B737-800 von Jeju Air Ende Dezember 2024 verstärkt unter die Lupe genommen werden.

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