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Bundesheer: Eurofighter-Piloten trainieren Überschallflüge

Vom 4. bis 15. November 2024 führen die Eurofighter-Piloten des Bundesheeres in Österreich intensive Trainingsflüge im Überschallbereich durch. An jedem Trainingstag sind zwischen 08:00 Uhr und 16:00 Uhr jeweils zwei Überschallflüge geplant. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betont die Wichtigkeit dieser Übungen für die Sicherheit des Landes, insbesondere angesichts der aktuellen geopolitischen Lage und des Ukraine-Kriegs. Das Training ist für die Luftraumüberwachung und die Einsatzbereitschaft der Luftstreitkräfte unerlässlich. Die Übungen erfolgen unter realistischen Bedingungen, um die Belastungen und Herausforderungen im Überschallbereich zu simulieren. Um den Geräuschpegel zu minimieren, werden die Flüge in großen Höhen und außerhalb von Ballungsräumen durchgeführt. Zusätzlich wurden Maßnahmen implementiert, um die Schallausbreitung zu reduzieren, wie etwa die kurze Dauer der Beschleunigungsphasen und die Dokumentation der Schallverteilung. Die Überschallgeschwindigkeit, die etwa bei 1.200 km/h beginnt, kann in Form von Stoßwellen als Überschallknall am Boden wahrgenommen werden. Der Lärm ist dabei von verschiedenen Faktoren wie Flughöhe und Wetter abhängig.

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Turkish Airlines erweitert Flugangebot nach Zagreb und Ljubljana

Turkish Airlines wird im Sommer 2025 ihre Flugfrequenzen von Istanbul nach Zagreb und Ljubljana ausbauen, während sie die Anzahl der Flüge nach Podgorica reduzieren wird. Ab dem 30. März 2025 plant die Airline eine Erhöhung der Flüge nach Zagreb auf 21 wöchentliche Verbindungen, was drei tägliche Flüge bedeutet. Die Nachfrage zwischen Istanbul und der kroatischen Hauptstadt ist gestiegen, was sich in einer Zunahme der Passagierzahlen um 6,3 % gegenüber dem Vorjahr und um 32,1 % im Vergleich zu den Vor-Pandemie-Werten von 2019 zeigt. Auch die Flugverbindungen zwischen Istanbul und Ljubljana werden aufgestockt. Ab dem 11. Juni 2025 sind wöchentlich 18 Flüge geplant, gegenüber derzeit 14 Flügen. Diese Entscheidung fällt nach einem Treffen zwischen Turkish-Airlines-CEO Bilal Eski und der slowenischen Infrastrukturministerin Alenka Bratušek, die den Ausbau der Luftverbindungen diskutierten. Turkish Airlines beförderte in der ersten Jahreshälfte 2024 über 93.000 Passagiere auf der Strecke, was einem Anstieg von 15,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Gegensatz dazu wird die Route Istanbul–Podgorica im nächsten Sommer auf 16 Flüge pro Woche reduziert. Nur mittwochs und samstags sind drei tägliche Flüge geplant, an den übrigen Tagen bleiben es zwei. Die neuen Flugpläne sollen mit Beginn der Sommersaison 2025 in Kraft treten.

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Abu Dhabi Flughafen nimmt neue US-Grenzkontrollstation vollständig in Betrieb

Der Flughafen Abu Dhabi hat die vollständige Inbetriebnahme der neuen Preclearance-Anlage für Flüge in die Vereinigten Staaten angekündigt. Passagiere können ab sofort sämtliche Einreise- und Zollformalitäten für die USA bereits vor Abflug in Abu Dhabi erledigen. Das vermeidet längere Wartezeiten bei der Ankunft und beschleunigt die Einreise in die Vereinigten Staaten erheblich. Die Anlage, die in enger Zusammenarbeit mit den US-Behörden errichtet wurde, umfasst biometrische Technologien wie Gesichtserkennung und moderne Sicherheitskontrollen. Nach einer umfassenden Testphase, in der Technik, Ausrüstung und Personal geprüft wurden, ist das System nun vollständig betriebsbereit und soll die Sicherheitsstandards und Effizienz für USA-Reisende steigern.

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Antwerpener Flughafen kündigt Pläne für neue Ausrichtung an

Der Flughafen Antwerpen, der künftig „Antwerp City Airport“ heißen wird, hat Pläne zur nachhaltigen Neuausrichtung bekanntgegeben. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählt eine zehn Hektar große Solaranlage, die den Flughafen mit Strom versorgen soll. Diese Initiative soll saubere Energie für neue Formen der Luftmobilität bereitstellen, wie Elektroflugzeuge, Kurzstrecken-Lufttaxis und Drohnen. Bruno De Saegher, seit dem 1. September neuer CEO, betonte das Ziel, den Flughafen durch die Nähe zur Innenstadt und die Nutzung erneuerbarer Energien als Vorreiter für eine moderne und umweltfreundliche Mobilität zu positionieren. Der geplante Markenwechsel soll die Stadtnähe und den Beitrag des Flughafens zur Wirtschaft in der Region Flandern hervorheben.

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Croatia Airlines verzeichnet Verluste aufgrund steigender Kosten und Flottenumstellung

Croatia Airlines meldet für die ersten neun Monate 2024 einen Nettoverlust von neun Millionen Euro, während die Einnahmen mit 206,1 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren. Ein Hauptgrund für die Verluste sind die hohen Kosten im Zuge der Umstellung auf Airbus A220-Flugzeuge, kombiniert mit Inflationsdruck und gestiegenen Betriebskosten. Die Gesamtausgaben erhöhten sich um 9 % auf 215,1 Millionen Euro. Besonders die Wartungskosten stiegen auf 33,9 Millionen Euro, vor allem durch die parallele Nutzung zweier Flugzeugtypen. Die Airline nahm zudem zusätzliche Leasingverträge in Anspruch, um die Flottenverfügbarkeit zu sichern, was die Kosten weiter in die Höhe trieb. Trotz der finanziellen Einbußen stiegen die Passagierzahlen um 5,5 % auf rund 1,42 Millionen Fluggäste im Vergleich zum Vorjahr. Croatia Airlines erwartet, dass die laufende Flottenerneuerung mittelfristig zu einer Senkung der Betriebskosten führen und die Rentabilität verbessern wird, sobald die A220-Flugzeuge vollständig einsatzbereit sind.

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Flughafenmitarbeiter in Helsinki-Vantaa tödlich verunglückt

Am Samstagmorgen kam ein Mitarbeiter von Aviator Finland bei einem Unfall auf dem Flughafen Helsinki-Vantaa ums Leben. Der Unfall ereignete sich gegen 5:00 Uhr auf einem abgesperrten Vorfeldbereich, als der Arbeiter bei Wartungsarbeiten zwischen einem Flugzeug und einem Servicefahrzeug eingeklemmt wurde. Das Fahrzeug diente der Entleerung der Flugzeugtoilette. Polizei und Flughafenbetreiber untersuchen die genauen Umstände des Vorfalls und bewerten ihn als möglichen Fall von Todesfolge und Gefährdung der Verkehrssicherheit, wenngleich kein kriminelles Verschulden vermutet wird. Finnair bestätigte, dass es sich bei dem betroffenen Flugzeug um eine Maschine handelt, die zuvor aus Tokio in Helsinki angekommen war und zur Wartung an eine andere Position verlegt wurde.

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Namensänderung und neue Passagierpolitik: Viva Aerobus wird zu „Viva“

Die mexikanische Billigfluggesellschaft Viva Aerobus hat sich kurz vor ihrem 18. Jubiläum in „Viva“ umbenannt und gleichzeitig eine flexiblere Passagierpolitik eingeführt. Diese ermöglicht Reisenden, je nach gewähltem Tarif, verschiedene Änderungen wie die Anpassung von Ticketnamen, Strecken oder Reisedaten vorzunehmen. Zudem bietet Viva eine Option zur Ticketübertragung sowie Stornierung an und erlaubt Rückerstattungen bis zu 24 Stunden nach dem Kauf. Zusätzlich plant Viva die Einführung eines Ticketmarktplatzes, auf dem Passagiere ihre Tickets selbst zum Verkauf anbieten können. Dieser digitale Marktplatz soll es Fluggästen erlauben, bei geänderten Reiseplänen die Tickets entweder direkt an die Fluggesellschaft zurückzuverkaufen oder sie zum selbst gewählten Preis anderen Kunden anzubieten. Die Erlöse werden in „Viva Cash“ gutgeschrieben, das für zukünftige Buchungen genutzt werden kann.

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Erhebliche Gebührenerhöhung am Flughafen Amsterdam-Schiphol belastet Airlines

Der Flughafen Schiphol in Amsterdam plant, die Nutzungsgebühren für Fluggesellschaften bis 2027 um insgesamt 37 Prozent zu erhöhen. Diese Maßnahme soll die pandemiebedingten Verluste der Betreiberin Schiphol Group sowie Inflations- und Zinssteigerungen der letzten Jahre ausgleichen. Die Erhöhung der Gebühren beginnt 2025 mit 41 Prozent, gefolgt von 5 Prozent im Jahr 2026 und einer weiteren Anpassung von -7,5 Prozent im Jahr 2027. Die Airlines sollen 2027 pro abreisenden Passagier etwa 15 Euro mehr zahlen als 2024. Laut Schiphol Group sind diese erhöhten Einnahmen für Investitionen in die Infrastruktur und Servicequalität vorgesehen, darunter eine geplante Summe von sechs Milliarden Euro. Die Betreiberin kündigte zudem neue Regelungen an, die leisere und emissionsärmere Flugzeuge fördern sollen, indem ältere Modelle stärker belastet werden und besonders laute Flugzeugtypen ab 2025 vollständig verbannt sind. Auch für Nachtflüge sind künftig höhere Gebühren fällig. Die niederländische Fluggesellschaft KLM kritisiert die Erhöhung scharf und bezeichnet sie als „unvernünftig und unklug“. Die Airline betont, dass die zusätzliche finanzielle Belastung die Rolle Amsterdams als Drehkreuz und die internationale Anbindung der Niederlande gefährden könnte. Schiphol Group verweist indes auf eine freiwillige Zahlung von 100 Millionen Euro, die den Anstieg der Gebühren abfedern soll.

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Ryanair kritisiert geplante Steuererhöhungen in UK und Frankreich

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die Erhöhungen der Luftverkehrssteuern in Großbritannien und Frankreich heftig kritisiert. Im Vereinigten Königreich soll die Air Passenger Duty (APD) für Kurzstreckenflüge ab 2025 um zwei Pfund steigen. Ryanair-Chef Michael O’Leary befürchtet, dass dies die Attraktivität des Landes für Touristen und Fluggesellschaften beeinträchtigen könnte, insbesondere an kleineren Flughäfen, und kritisiert, dass die Steuererhöhung der Wachstumsstrategie der Regierung widerspreche. Der Billigfluganbieter erwägt, seine Kapazitäten in Großbritannien um bis zu zehn Prozent zu reduzieren. In Frankreich plant die Regierung eine Erhöhung der „taxe de solidarité“ um 260 Prozent. Laut Ryanair-Vorstand Eddie Wilson könnte dies das Wachstum des Luftverkehrs weiter schwächen und Fluggesellschaften zur Abwanderung in andere Länder bewegen, die Steuersenkungen oder -abschaffungen anbieten. Ryanair fordert die Regierungen beider Länder auf, die Steuererhöhungen rückgängig zu machen, um Tourismus und Wettbewerbsfähigkeit zu fördern.

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Einspruch von Spirit und Frontier gegen DOT-Entscheidung zu Slots am Washington National

Spirit Airlines und Frontier Airlines haben beim US-Verkehrsministerium (DOT) Einspruch gegen die vorläufige Entscheidung eingelegt, ihnen keine zusätzlichen Start- und Landezeiten (Slots) am Washington National Airport (DCA) zuzuweisen. Die Slots wurden stattdessen größeren Fluggesellschaften wie Alaska Airlines, American, Delta, Southwest und United Airlines zugeteilt. Das DOT hatte zuvor ein Verfahren zur Vergabe von fünf täglichen Slot-Paaren für den DCA ausgeschrieben. Die Slot-Zuteilung sollte dabei den Wettbewerb und die Nonstop-Verbindungen zu unterversorgten Städten fördern. Spirit und Frontier hatten sich für Routen nach San José und San Juan beworben, erfüllten nach DOT-Entscheidung jedoch nicht die Anforderungen an „Limited Incumbent Carrier“. Spirit und der Flughafen San José argumentieren, dass das DOT mit dieser Entscheidung den Wettbewerb einschränkt und damit gegen das Ziel der FAA Reauthorisation Act 2024, Sektion 502, verstößt. Laut Spirit werde das Angebot im DCA damit überwiegend von den großen US-Fluggesellschaften kontrolliert, die bereits 90 Prozent der Slots dort betreiben. Frontier äußerte zudem rechtliche Bedenken und wies darauf hin, dass Alaska Airlines durch die Partnerschaft mit American Airlines bereits ausreichenden Zugang zum DCA habe. Eine Entscheidung des DOT zu den Einsprüchen steht noch aus.

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