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AUA-Trestl zu China Eastern: „Wenn Wettbewerb, dann mit gleichen Spießen“

Kürzlich wurde bekannt, dass China Eastern Airlines seitens der Republik Österreich keine Verkehrsrechte für die geplante Route zwischen Shanghai und Wien erhalten hat. Dabei soll Austrian Airlines interveniert haben, berichten einige Medien. Offensichtlich will sich die AUA nicht dem Wettbewerb stellen, denn das chinesische Luftfahrtunternehmen darf – im Gegensatz zu Austrian Airlines – den russischen Luftraum nutzen und profitiert somit von deutlich kürzeren Flugrouten. Das wirkt sich vorteilhaft auf die Betriebskosten aus. Genau damit scheint man bei Austrian Airlines ein Problem zu haben und will sich seitens der österreichischen Bundesregierung protegieren lassen. Die Folge daraus: China Eastern Airlines hat – zumindest vorläufig – keine Verkehrsrechte erhalten. Auf Nachfrage sagte AUA-Chief Commercial Officer Michael Trestl, dass das China-Geschäft derzeit generell nicht nach den Erwartungen verlaufen würde. Es würden weniger Geschäftsreisende und Touristen in das Reich der Mitte fliegen und auch erheblich weniger chinesische Touristen nach Europa kommen. Er räumt ein, dass sich die Nichtnutzbarkeit des russischen Luftraums für Austrian Airlines nachteilig auswirkt, da man längere Flugrouten fliegen muss und daher höhere Kosten habe. „Wenn Wettbewerb dann aber mit gleichen Spießen“, war der einzige Kommentar auf die Frage warum Austrian Airlines beim Verkehrsministerium derartig interveniert hat, dass China Eastern Airlines vorläufige die Streckenrechte verweigert wurden.

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AUA denkt über zwölften Dreamliner nach

Die schleppend verlaufenden, jedoch dann zu einem Abschluss gebrachten KV-Verhandlungen, sollen Austrian Airlines einen Schaden von etwa 35 Millionen Euro gebracht haben. Nun wurde auch bekannt, dass die Dreamliner-Flotte eigentlich auf 13 Maschinen hätte ausgebaut werden sollen. Firmenchefin Annette Mann betonte, dass sich dies zwar nachteilig auf das Halbjahresergebnis, das tiefrot ausgefallen ist, ausgewirkt habe, jedoch wäre es ein einmaliger Effekt. Man hake das Thema nun ab, denn es wäre mit der Gewerkschaft eine dreijährige Friedenspflicht vereinbart worden. Gleichzeitig übte die AUA-Generaldirektoren erhebliche Kritik an den Standortkosten in Österreich. Die Inflation wäre deutlich höher als in anderen europäischen Staaten, was steigende Lohnkosten zur Folge habe. Die Ticketpreise würden derzeit mehr oder weniger stagnieren und wären nicht in jenem Ausmaß gestiegen wie geplant. Dennoch hatten die KV-Verhandlungen Folgen, denn eigentlich hätte die Langstreckenflotte künftig aus 13 Boeing 787-9 bestehen sollen. Zwei Maschinen wären „eingespart“ worden. Aber: Man überlegt derzeit, ob nun doch Dreamliner Nummer 12 zur geplanten Flotte stoßen soll. Diesbezüglich habe man noch keine Entscheidung getroffen. Fix wären mal 11 Flugzeuge dieses Typs, so Mann.

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Delta Air Lines: IT-Ausfall verursacht Schäden in Millionenhöhe

Ein IT-Ausfall infolge eines fehlerhaften Updates der Sicherheitsfirma Crowdstrike hat Delta Airlines erheblichen finanziellen Schaden zugefügt. Die US-Fluggesellschaft gibt an, durch die Störungen einen Verlust von einer halben Milliarde Dollar erlitten zu haben. Delta-CEO Ed Bastian kündigte rechtliche Schritte an, um die Kosten von Crowdstrike und Microsoft zurückzufordern. Der Vorfall, der am 19. Juli begann, führte dazu, dass Delta 40.000 Server manuell neu starten musste. Andere Airlines, die ebenfalls betroffen waren, konnten ihre Systeme schneller wiederherstellen. Delta plant nun, seine IT-Systeme zu überarbeiten, um zukünftige Ausfälle zu vermeiden.

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Passagierzahlen an deutschen Flughäfen im ersten Halbjahr 2024 gestiegen

Im ersten Halbjahr 2024 verzeichneten die großen deutschen Flughäfen 90,8 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 10,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Dies berichtet das Statistische Bundesamt. Trotz des Zuwachses liegen die Zahlen noch 14,6 Prozent unter dem Niveau von 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie. Die Ticketpreise sind um 3,1 Prozent gesunken. Spanien bleibt das beliebteste Reiseziel mit 2,9 Millionen Fluggästen, gefolgt von der Türkei (2,0 Millionen) und Italien (1,3 Millionen). Italien verzeichnete das stärkste Wachstum (+11,9 Prozent). Die Türkei konnte im Vergleich zu 2019 ein Wachstum von 20 Prozent verzeichnen, während Spanien und Italien Rückgänge aufwiesen.

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Leipzig/Halle: DHL verlängert Vertrag bis 2053

Die Mitteldeutsche Flughafen AG und DHL, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Post, haben ihren Vertrag für das Frachtzentrum am Flughafen Leipzig/Halle vorzeitig bis 2053 verlängert. Die Vereinbarung sichert dem Standort langfristige Investitionen und höhere Entgelte von DHL. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer begrüßte die Verlängerung als wichtige Entscheidung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Trotz der höheren Kosten sieht DHL-Vorstand Tobias Meyer die Vereinbarung als wirtschaftlich tragfähig an. Die Vertragsdetails, einschließlich der Erhöhung der Nachtflugkomponente, bleiben größtenteils vertraulich. Kritiker bemängeln die mangelnde Transparenz und befürchten fortgesetzte finanzielle Belastungen für den Staatshaushalt.

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JetBlue verschiebt Flugzeuglieferungen zur Kostensenkung

JetBlue hat im Rahmen der Bekanntgabe ihrer Ergebnisse für das zweite Quartal 2024 eine strategische Anpassung zur Verbesserung der Liquidität und Profitabilität angekündigt.  Die US-amerikanische Fluggesellschaft plant, die Auslieferung von 44 Airbus A321neo von den Jahren 2025 bis 2029 auf das Jahr 2030 und darüber hinaus zu verschieben. Diese Maßnahme soll helfen, die finanziellen Reserven zu stärken und eine nachhaltige Profitabilität zu erreichen.

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Kelly Ortberg wird neuer Chef von Boeing

Boeing hat bekannt gegeben, dass Robert K. „Kelly“ Ortberg ab dem 8. August 2024 die Position des Konzernchefs übernehmen wird. Ortberg tritt die Nachfolge von Dave Calhoun an, der seit Januar 2020 als CEO und seit 2009 als Mitglied des Verwaltungsrats tätig war. Boeing dankte Calhoun für seine Führungsarbeit während herausfordernder Zeiten. Ortberg, der ursprünglich 2021 in den Ruhestand gegangen war, bringt über 30 Jahre Erfahrung in der Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie mit. Er war maßgeblich an bedeutenden Übernahmen bei Rockwell Collins beteiligt, darunter der Kauf von Airinc und B/E Aerospace.

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Eurowings vereinfacht Gruppenbuchungen mit neuem Online-Tool

Eurowings hat ein neues Online-Tool eingeführt, das die Flugbuchung für Gruppen von mehr als 30 Personen erleichtert. Kunden können nun ihre Wunschflüge einfach online auswählen und erhalten anschließend ein maßgeschneidertes Angebot. Dieses kann über einen E-Mail-Link bestätigt werden. Die Lufthansa-Tochter reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach bequemen Buchungslösungen für größere Gruppen, wie Schulklassen, Vereine oder Unternehmen.

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Maldivian Airlines erweitert Flotte mit Airbus A330-200

Maldivian Airlines, die nationale Fluggesellschaft der Malediven, hat einen Airbus A330-200 von der Leasinggesellschaft True Noord erworben. Dieses erste Langstreckenflugzeug in ihrer Flotte soll die operativen Möglichkeiten der Airline erweitern und neue internationale Ziele ermöglichen. Derzeit betreibt Maldivian Airlines eine Flotte bestehend aus einem Airbus A320, ATR 42 und 72, De Havilland Canada Dash 8-200 und -300 sowie DHC-6 Twin Otter.

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Australische Regierung prüft Unterstützung für Rex Airlines

Die australische Regionalfluggesellschaft Regional Express Holdings (Rex) könnte vor finanziellen Schwierigkeiten stehen, nachdem Berichte auftauchten, dass das Unternehmen externe Umstrukturierungsexperten von Ernst & Young beauftragt hat.  Verkehrsministerin Catherine King erklärte, die Regierung sei bereit, mit Rex zusammenzuarbeiten, um mögliche Unterstützungsmaßnahmen zu prüfen, betonte jedoch, dass es keine spezifischen Rettungspakete gebe. Rex, das auf einem von Qantas und Virgin Australia dominierten Markt operiert, steht möglicherweise vor der Insolvenz, was etwa 2000 Arbeitsplätze gefährden könnte. Der Handel mit Rex-Aktien wurde vorerst ausgesetzt.

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