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Israel verhindert Landung eines iranischen Flugzeugs in Beirut

Israels Militär hat die Landung eines iranischen Flugzeugs am internationalen Flughafen von Beirut verhindert. Nach Angaben des libanesischen Verkehrsministers Ali Hamijah habe die israelische Armee den Kontrollturm des Flughafens kontaktiert und davor gewarnt, das Flugzeug landen zu lassen. Andernfalls drohte Israel mit einem militärischen Eingreifen. Das iranische Flugzeug, ein Frachtflug der Fluggesellschaft Qeshm Air, drehte daraufhin ab und kehrte nach Teheran zurück. Ein Sprecher des israelischen Militärs begründete den Eingriff mit der Verhinderung von Waffentransfers an die Hisbollah. Israel beobachte den Flughafen Beirut genau, um solche Aktivitäten zu unterbinden. Anders als im benachbarten Syrien habe der Libanon bislang keine Waffenlieferungen über zivile Flughäfen zugelassen. Der Vorfall zeigt die anhaltende Spannungen zwischen Israel und dem Iran sowie deren Einfluss auf den Libanon, der als Transitland für Waffenlieferungen an die Hisbollah gilt.

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Containerbrand bei DHL: Sabotageermittlungen mit internationalen Verwicklungen

Nach dem Containerbrand bei DHL in Leipzig Ende Juli hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Der Vorfall ereignete sich, als sich ein präparierter Brandsatz in einem Paket kurz vor der Verladung in eine Frachtmaschine entzündete. Das Feuer griff auf andere Sendungen über und verursachte einen größeren Schaden. Wie die Bundesanwaltschaft mitteilt, befinden sich zwei Verdächtige aus Polen und Litauen in Haft, die im Zusammenhang mit der Sabotage stehen. Ein schwerwiegenderer Verlauf des Vorfalls konnte laut Berichten nur durch die Verspätung des betroffenen Frachtflugs verhindert werden. Der Fall wirft internationale Fragen auf, da Sicherheitsbehörden nach Medienberichten vermuten, dass russische Geheimdienste hinter der Tat stehen könnten. Laut Ermittlerkreisen wäre es möglich, dass Agenten niedrigerer Stufe für den russischen Geheimdienst gehandelt haben. Bereits vor dem Brand gab es laut dem Bundesinnenministerium Hinweise auf mögliche Sabotageakte. DHL Express hat die Recherchen bestätigt, und der „Tagesspiegel“ berichtete, dass das Brandpaket kurz vor dem Verladen in das Flugzeug explodierte. Die weiteren Ermittlungen werden auch Verbindungen nach Russland und mögliche geopolitische Hintergründe untersuchen.

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Corendon feiert fünfjähriges Bestehen der Basis Nürnberg

Corendon Airlines blickt auf fünf erfolgreiche Jahre am Flughafen Nürnberg zurück. Seit der Eröffnung der Basis im September 2019 hat die Fluggesellschaft über 1,6 Millionen Passagiere befördert und ihren Standort kontinuierlich ausgebaut. Neben der Stationierung eines Flugzeugs inklusive Besatzung ist die Airline vor allem durch den „Club-Flieger“, einen speziell gestalteten Jet im Design des 1. FC Nürnberg, bekannt geworden. Die Fluggesellschaft bietet Flüge zu bis zu 16 Reisezielen an, darunter beliebte Urlaubsdestinationen in der Türkei, Griechenland und Ägypten. Corendon Airlines, mit Sitz in Antalya, arbeitet eng mit Reiseveranstaltern zusammen, bietet aber auch Einzeltickets an. Besonders hervorzuheben ist die Bedeutung der Airline für Menschen mit türkischen Wurzeln in der Region, die dank der Flugverbindungen bequem Verwandte in der Heimat besuchen können. Christian Hein, Head of Sales & Marketing bei Corendon Airlines, betonte, dass Nürnberg für die Fluggesellschaft ein Heimatstandort geworden sei. Auch der Geschäftsführer des Flughafens, Dr. Michael Hupe, lobte die Zusammenarbeit und sieht in Corendon einen zuverlässigen Partner. Die 2004 gegründete Fluggesellschaft gehört zur Corendon Group, einem multinationalen Touristikkonzern. Neben ihrer Rolle als Ferienflieger ist Corendon auch durch ihre Marketingpartnerschaft mit dem 1. FC Nürnberg bekannt. Der „Club-Flieger“ hat sich als beliebtes Fotomotiv etabliert und ist auch als Sammlermodell im Airport Shop erhältlich.

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Alain Chisari übernimmt Leitung von Swiss WorldCargo

Alain Chisari wird ab dem 1. Oktober 2024 neuer Leiter der Frachtsparte WorldCargo bei Swiss. Der 52-Jährige bringt umfassende Erfahrungen in der Luftfahrtbranche mit, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Lufthansa Group. Zuletzt war er als ITA Implementation Officer für die Lufthansa Group tätig. Chisari tritt die Nachfolge von Lorenzo Stoll an, der sich nach elf Jahren bei Swiss beruflich neu orientiert und in die Gesundheitsbranche wechselt. Swiss WorldCargo beschäftigt weltweit rund 300 Mitarbeitende und ist ein zentraler Bestandteil des Frachtgeschäfts der Airline.

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Air France und KLM erweitern Winterflugplan um neue Destinationen

Im Winterflugplan 2024/2025 erweitern Air France und KLM ihr globales Netzwerk um neue Destinationen. Air France fliegt erstmals Kilimandscharo, Manila und Salvador de Bahia an, während KLM Portland (Oregon) in ihr Streckennetz aufnimmt. Air France wird 169 Ziele in 73 Ländern bedienen, während KLM 155 Ziele anfliegt. Besonders auf Langstrecken nach Afrika, Asien und Nordamerika erhöhen beide Airlines ihre Kapazitäten. In Europa verstärkt Air France die Verbindungen nach Nordeuropa und KLM erweitert Flüge innerhalb Europas. Zudem setzt Air France auf den Ausbau von Premium-Reiseklassen.

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Flixbus plant Markteintritt in Mexiko im Jahr 2025

Der deutsche Fernbus- und Bahn-Betreiber Flix plant, im ersten Halbjahr 2025 in den mexikanischen Busmarkt einzutreten. Mit einem Volumen von sechs bis acht Milliarden Euro gilt Mexiko als der drittgrößte Busmarkt weltweit. Laut Flix-CEO André Schwämmlein haben Busreisen in Mexiko eine lange Tradition, an der das Unternehmen künftig teilhaben möchte. Mexiko wird nach Brasilien und Chile das dritte lateinamerikanische Land sein, in dem Flix aktiv wird. Flix möchte die Expansion in den stark nachgefragten lateinamerikanischen Markt weiter vorantreiben. Mit kostengünstigen und flexiblen Busreisen könnte das Unternehmen eine wachsende Kundengruppe in Mexiko erreichen, die sowohl nationale als auch internationale Strecken bedient.

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Wizz Air nimmt Wien-Salerno nicht auf

Der Markteinstieg am Flughafen Salerno wird seitens der Billigfluggesellschaft Wizz Air kleiner ausfallen als ursprünglich angekündigt. Unter anderem die Wien-Flüge hat man aus der Planung genommen. Ab 27. Oktober 2024 wollte Wizz Air Malta zwei wöchentliche Nonstopflüge zwischen der österreichischen Bundeshauptstadt und dem italienischen Airport anbieten. Daraus wird nun – zumindest vorläufig – nichts, denn ohne weitere Mitteilung hat der Lowcoster den Verkauf eingestellt und die Route komplett aus dem Reservierungssystem entfernt. Zu den Gründen äußerte man sich nicht, jedoch ist es nicht unwahrscheinlich, dass man mit den Vorausbuchungen unzufrieden war und angesichts der allseits bekannten Triebwerksprobleme, von denen nebst vielen anderen Airlines auch Wizz Air betroffen ist, die geplante Maschine anderweitig wirtschaftlicher einsetzen kann.

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DACH-Kongress „Expedition KI 3.0“ am Flughafen Wien: Künstliche Intelligenz im Fokus

Am 15. und 16. Oktober 2024 findet im Vienna Airport Conference & Innovation Center der DACH-Kongress „Expedition KI 3.0“ statt. Hochrangige Experten und Praktiker der Künstlichen Intelligenz (KI) präsentieren dort aktuelle und zukünftige Anwendungsmöglichkeiten von KI in verschiedenen Branchen. Zu den Rednern gehören unter anderem Sepp Hochreiter von der Johannes-Kepler-Universität Linz und Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich. Die Veranstaltung bietet neben Vorträgen und Workshops auch Networking-Möglichkeiten und richtet sich vor allem an Unternehmen, die KI-Lösungen implementieren wollen. Der Kongress wird bereits zum dritten Mal durchgeführt und zielt darauf ab, den Austausch über praxisnahe KI-Anwendungen zu fördern. Veranstaltet wird das Event vom Vienna Airport Conference & Innovation Center, unterstützt durch das Innovationsnetzwerk innoX sowie Organisationen wie „Women in AI“.

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Flughafen Stuttgart setzt auf vollelektrische Bodenstromversorgung

Der Flughafen Stuttgart rüstet alle Flugzeugpositionen auf dem Luftfracht-Vorfeld auf eine vollelektrische Bodenstromversorgung um. Dies geschieht durch den Einsatz mobiler Ground Power Units (GPU), die Dieselgeneratoren ersetzen und damit zur Reduktion von CO2-Emissionen beitragen. Das Projekt wird mit 2,4 Millionen Euro vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Mit der Umstellung auf batteriebetriebene GPUs verfolgt der Flughafen das Ziel, bis 2030 eine lokal emissionsfreie Flugzeugabfertigung zu erreichen. Bereits Mitte 2025 sollen alle betroffenen Außenpositionen vollelektrisch mit Strom versorgt werden. Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing betonte bei der Übergabe des Förderbescheids, dass Deutschland auf dem Weg zu einer emissionsfreien Luftfahrt eine Vorreiterrolle einnehmen will. Die Maßnahme ist Teil der Klimastrategie des Flughafens, der bis 2040 die Emissionen vollständig auf null reduzieren möchte.

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Flughafen Klagenfurt eröffnet neues Bistro „UDO & ROY“

Der Flughafen Klagenfurt hat nach einer intensiven Umbauphase sein neues Bistro „UDO & ROY“ eröffnet. Das Bistro, benannt nach zwei bekannten Wörthersee-Ikonen, bietet den Gästen ein erweitertes kulinarisches Angebot in modernem Design. Von Frühstücksgerichten wie „Merci Chérie“ bis hin zu Snacks und Mehlspeisen, darunter „Roy’s Choice“, werden vielfältige Speisen und Getränke serviert. Das Bistro verfügt über 60 Sitzplätze im Innenbereich und 50 weitere auf einer neu gestalteten Terrasse neben dem Terminaleingang. Die Modernisierung des Bistros ist Teil einer größeren Investitionsstrategie am Flughafen Klagenfurt, die von der neuen Geschäftsführung vorangetrieben wird. Der Kärntner LHStv. Martin Gruber lobte bei der Eröffnung die neuen Entwicklungen am Flughafen. Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens, betonte die Bedeutung lokaler Unternehmer und Materialien beim Umbau und kündigte zukünftige After-Work-Events mit Live-Musik an, um vermehrt lokale Besucher anzusprechen. Neben den gastronomischen Neuerungen bleibt der Flughafen Klagenfurt durch regelmäßige Direktflüge von Austrian Airlines und Ryanair gut vernetzt. Ab dem Winterflugplan 2024/25 wird Austrian Airlines auch eine neue direkte Verbindung zwischen Hamburg und Klagenfurt anbieten.

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