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Flugausfall: Linzer Ehepaar erhält nach Androhung einer Klage Kosten erstattet

Ein Ehepaar aus Linz strandete aufgrund eines gestrichenen Fluges von Frankfurt nach Linz nach ihrem Urlaub in der Dominikanischen Republik. Da es sich um eine Pauschalreise handelte, hätte der Reiseveranstalter die Kosten für Verpflegung und Übernachtung übernehmen müssen. Dieser verwies das Paar jedoch an die Fluggesellschaft. Erst nach Einschaltung der Arbeiterkammer Oberösterreich (AK) und der Androhung einer Klage erhielt das Ehepaar die vorgestreckten 376 Euro zurück. Das Ehepaar hatte die Reise im Januar 2024 über ein Reisebüro gebucht. Der Hinflug und der Aufenthalt verliefen planmäßig, doch auf der Rückreise wurde der Anschlussflug annulliert. Das Paar akzeptierte einen Alternativflug am nächsten Tag und musste eine Nacht im Hotel am Flughafen verbringen. Die Konsumentenschützer der AK stellten fest, dass der Reiseveranstalter für die Kosten aufkommen muss. Nach der Klageandrohung erstattete die Fluggesellschaft die Kosten, vermutlich auf Veranlassung des Reiseveranstalters. Zusätzlich forderten die AK-Expertinnen eine Entschädigungszahlung von 1.200 Euro für den annullierten Flug. In diesem Jahr hat die AK Oberösterreich bereits 127 Konsumenten und ihre Begleitpersonen zu Entschädigungszahlungen von insgesamt 104.220 Euro verholfen. Die AK übernimmt sämtliche Kosten für ihre Mitglieder und setzt sich dafür ein, dass Flugpassagiere ihre Rechte kennen und durchsetzen können.

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Swiss verlängert Flugstopp nach Tel Aviv und Beirut bis Mitte August 2024

Swiss hat die Einstellung ihrer Flüge von und nach Tel Aviv sowie Beirut bis zum 13. August verlängert. Aufgrund von Sicherheitsbedenken werden die Lufträume über Iran, Irak und Israel ebenfalls bis zu diesem Datum gemieden. Diese Maßnahme erfolgt nach intensiver Prüfung der aktuellen Lage im Nahen Osten. Die Fluggesellschaft bedauert die Unannehmlichkeiten für die betroffenen Passagiere, betont jedoch, dass die Sicherheit von Passagieren und Besatzungen oberste Priorität hat. Betroffene Fluggäste werden direkt kontaktiert und können entweder kostenlos auf ein späteres Reisedatum umbuchen oder eine vollständige Erstattung des Ticketpreises erhalten. Swiss beobachtet die Situation weiterhin genau und steht in ständigem Austausch mit den zuständigen Behörden in der Schweiz und vor Ort.

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Air Baltic verzeichnet im Juli 2024 starkes Wachstum und neue Passagierrekorde

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat im Juli 2024 ihre starke Leistung fortgesetzt und mehr als eine halbe Million Passagiere befördert, was einem Anstieg von 9 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Mit insgesamt 4.550 Flügen verzeichnete die Airline einen Zuwachs von 6 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Besonders bemerkenswert sind die neuen Passagierrekorde an den Air Baltic-Basen in Estland und Litauen, die mit Zuwächsen von 14 % und 24 % auf 92.000 bzw. 80.000 Fluggäste die höchsten jemals im Juli verzeichneten Zahlen darstellten. Pauls Cālītis, Chief Operations Officer von Air Baltic, erklärte, dass die Fluggesellschaft ihre operative Leistung beibehalten und neue Rekorde in den Heimatmärkten Estland und Litauen aufgestellt habe. Im Jahr 2024 bedient Air Baltic mehr als 130 Strecken, darunter 20 neue, und kooperiert mit 24 Code-Share-Partnern, um umfassende Verbindungen zwischen dem Baltikum und dem Rest der Welt zu bieten. Für die Wintersaison sind sechs neue Strecken geplant, darunter vier ab Riga, eine ab Tallinn und eine ab Vilnius. Darüber hinaus erreichte Air Baltic im Juli eine Rekordauslastung von 88,8 %, eine Steigerung von 5,8 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Fluggesellschaft bedient zahlreiche Ziele in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und der Kaukasusregion.

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Corendon Airlines bleibt FCN treu

Seit vier Jahren ist die gebrandete Boeing 737-800 von Corendon Airlines mit dem Schriftzug „1. FC Nürnberg“ und großem FCN-Logo ein bekanntes Bild auf dem Vorfeld des Nürnberger Flughafens. Das auffällige Design macht das Flugzeug nicht nur für Fußballfans zu einem beliebten Fotomotiv und einem effektiven Markenbotschafter über die Metropolregion hinaus. Die Maschine fliegt von Nürnberg aus zu 15 verschiedenen Zielen in Spanien, Ägypten, Griechenland und der Türkei. Das Flugzeugdesign hat sich so etabliert, dass es sogar als exklusives Modell im Airport Shop erhältlich ist und dort als begehrtes Sammlerobjekt gilt. Corendon Airlines hat eine feste Basis am Flughafen Nürnberg eingerichtet, einschließlich eines stationierten Flugzeugs und einer permanenten Besatzung.

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Fraport meldet starkes Wachstum im ersten Halbjahr 2024

Die Fraport AG, Betreiber mehrerer Flughäfen weltweit, verzeichnete im ersten Halbjahr 2024 ein signifikantes Wachstum. Die Passagierzahlen stiegen um 7,2 Prozent auf 74,1 Millionen, was zu einem Umsatzanstieg von 13,0 Prozent auf 2.038,8 Millionen Euro führte. Das operative Ergebnis (EBITDA) wuchs um 17,8 Prozent auf 567,1 Millionen Euro, während das Konzernergebnis um 89,2 Prozent auf 160,8 Millionen Euro zulegte. Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte erklärte, dass das internationale Geschäft, insbesondere die Flughäfen in Griechenland und Lima, maßgeblich zum Wachstum beigetragen haben. Trotz einer Abschwächung des Wachstums in Frankfurt im zweiten Quartal, beeinflusst durch hohe standortspezifische Kosten und Flugzeuglieferverzögerungen, bleibt das Unternehmen optimistisch. Die Flughäfen in Antalya und Lima sowie die 14 griechischen Flughäfen verzeichneten neue Passagierrekorde. Für das Gesamtjahr 2024 präzisiert Fraport die Prognosen und erwartet ein Passagieraufkommen in Frankfurt in der unteren Hälfte der zuvor prognostizierten Spanne von 61 bis 65 Millionen. Das EBITDA soll zwischen 1.260 und 1.360 Millionen Euro liegen, das Konzernergebnis zwischen 435 und 530 Millionen Euro.

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Auch Stuttgart führt „Siko mit Termin“ ein

Passagiere am Flughafen Stuttgart können ab sofort kostenlos ein Zeitfenster für die Sicherheitskontrolle buchen, um Wartezeiten zu verkürzen. Diese Buchungsmöglichkeit steht ab 72 Stunden vor dem Abflug zur Verfügung und kann für bis zu fünf Personen gleichzeitig genutzt werden. Die Buchung erfolgt über die Website des Flughafens, wo Name, Flugnummer und Mailadresse eingegeben werden müssen. Nach erfolgreicher Reservierung erhalten die Reisenden eine Bestätigung per E-Mail. Mit der Buchungsbestätigung können die Passagiere zur ausgeschilderten Smart Lane-Spur im Terminal 2 gehen, wo die Reservierung an der Bordkartenkontrolle überprüft wird. Die Vorbuchung ist bis zu drei Stunden vor dem Abflug möglich.

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Emirates erhöht Kapazität für Flüge nach Bali durch zweiten Airbus A380

Um der hohen Nachfrage in der Hochsaison gerecht zu werden, setzt Emirates zwischen dem 1. September und dem 26. Oktober 2024 einen zweiten Airbus A380 auf der Strecke Dubai-Bali ein. Diese Entscheidung erhöht die wöchentlichen Sitzkapazitäten um über 2.600 Plätze und ersetzt die bisher eingesetzte Boeing 777. Seit Einführung der Nonstop-Verbindung nach Bali im Jahr 2015 hat sich die Strecke als äußerst erfolgreich erwiesen, was die Kapazitätserweiterung unterstreicht. Die zusätzliche A380-Verbindung stärkt den Inbound-Verkehr nach Bali während einer der verkehrsreichsten Zeiten des Jahres und bietet Reisenden aus Indonesien eine verbesserte Anbindung an das globale Netzwerk von Emirates. Die Airline bedient mehr als 144 Ziele auf sechs Kontinenten und bietet neben den Flügen nach Bali auch zweimal täglich Verbindungen nach Jakarta sowie nach Wien. Mit der Erweiterung profitieren Passagiere von den luxuriösen Annehmlichkeiten des A380, darunter geräumige Kabinen, eine exklusive Onboard Lounge und das preisgekrönte Bordunterhaltungssystem „ice“ mit über 6.500 Kanälen für On-Demand-Unterhaltung.

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Reiseverkehr und Taylor Swift Konzerte führen zu Verkehrsbehinderungen in Österreich

Auch an diesem Wochenende erwartet der ARBÖ starken Reiseverkehr auf Österreichs Straßen, trotz fehlender verkehrsintensiver Events – mit Ausnahme der Taylor Swift Konzerte. Besonders am Samstag wird mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet. Die Hauptstaustellen umfassen unter anderem die Westautobahn (A1) bei Salzburg, die Innkreisautobahn (A8) im Baustellenbereich zwischen Ried und Ort sowie die Tauernautobahn (A10) vor dem Katschbergtunnel. Weitere Engpässe werden auf der Karawankenautobahn (A11) vor dem Karawankentunnel, der Inntalautobahn (A12) vor Kufstein und der Brennerautobahn (A13) zwischen Innsbruck und Schönberg erwartet. Parallel dazu sorgt Taylor Swift an drei Tagen für ein ausverkauftes Ernst-Happel-Stadion in Wien. Vom 8. bis 10. August wird die amerikanische Sängerin im Rahmen ihrer „The Eras Tour“ auftreten, was zu starkem Verkehrsaufkommen insbesondere auf der Südosttangente (A23) und der Ostautobahn (A4) führen wird. Der ARBÖ rät Besuchern, auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen, um Verkehrsstaus und Parkplatzprobleme zu vermeiden.

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Rekordstrafe für Booking.com in Spanien wegen Marktmachtmissbrauchs

Die spanische Kartellbehörde CNMC hat gegen Booking.com eine Rekordstrafe von 413 Millionen Euro verhängt. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, seine marktbeherrschende Stellung missbraucht zu haben. Konkret sollen unlautere Geschäftsbedingungen gegenüber Hotels in Spanien auferlegt und der Wettbewerb mit anderen Buchungsportalen eingeschränkt worden sein. Zudem herrsche Intransparenz bei den Bonusprogrammen von Booking.com. Bereits im vergangenen Monat hatte die ungarische Wettbewerbsbehörde eine Strafe gegen das Unternehmen ausgesprochen. Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), äußerte Verständnis für die Vorwürfe und betonte, dass auch in Österreich viele Hotels unter den Bedingungen von Booking.com leiden. Mit einem Marktanteil von rund 75% ist die Plattform in Österreich sehr dominant. Gratzer fordert mehr Transparenz und einen fairen Umgang mit den Hotelbetrieben. Die EU-Kommission hat Booking.com im Rahmen des Gesetzes über digitale Märkte (DMA) als Gatekeeper für seinen Online-Vermittlungsdienst benannt. Dies soll umfassende Untersuchungen und Regulierungen ermöglichen. Die ÖHV setzt seit Jahren auf Direktbuchungen und schult Betriebe im Direktvertrieb. Laut Gratzer erfolgen mittlerweile 67% der Buchungen bei ÖHV-Hotels über direkte Kanäle wie E-Mail oder die eigene Website. Dies sei vorteilhaft für beide Seiten, da Gäste so das beste Angebot zum besten Preis finden.

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Wiener bleiben im Sommer gerne zuhause

Eine neue Studie der Wirtschaftskammer Wien und der KMU Forschung Austria zeigt, dass zwei Drittel der Wiener ihren Sommerurlaub in der Heimat genießen. „Die eigenen vier Wände sind das beliebteste Feriendomizil der Wiener“, so Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien. Durchschnittlich nehmen die Wiener 15 Tage Urlaub, wobei ein Drittel komplett außerhalb der Stadt verbringt, 47 Prozent teils in Wien und teils anderswo und 20 Prozent bleiben komplett zuhause. Von denjenigen, die verreisen, zieht es 55 Prozent in andere österreichische Bundesländer, 47 Prozent ans Mittelmeer und 13 Prozent zu Fernzielen außerhalb Europas. Auch Freizeitaktivitäten in Wien sind vielfältig: 65 Prozent treffen sich mit Freunden oder Familie, 52 Prozent genießen Essen und Kulinarik, 46 Prozent besuchen Parks und Gärten, 43 Prozent wandern in der Natur. Schanigartenbesuche und Freibäder sind ebenfalls beliebt. Bei sommerlicher Hitze nutzen 58 Prozent die Morgen- und Abendstunden, um das Haus zu verlassen, 41 Prozent kaufen Eis und 35 Prozent besuchen Freibäder. Klimatisierte Orte wie Museen und Kinos werden von 21 Prozent genutzt. Zur Vermeidung von Alltagstrott nehmen sich 61 Prozent mehr Zeit für Hobbies und 41 Prozent schalten bewusst von der Arbeit ab. Die häufigsten Informationsquellen für Freizeitaktivitäten in Wien sind das Internet (77 Prozent), das persönliche Umfeld (45 Prozent) und Zeitungen/Magazine (34 Prozent). WIFO-Experte Oliver Fritz bestätigt, dass Wien auch im internationalen Vergleich viele Erholungsmöglichkeiten bietet und daher eine attraktive Urlaubsalternative für die eigenen Bewohner darstellt.

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