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Southwest schafft freie Sitzplatzwahl ab

Southwest Airlines, bekannt für ihre Praxis der freien Platzwahl, plant eine grundlegende Änderung ihres Boardingsystems. Ab 2025 wird die US-amerikanische Fluggesellschaft auf Sitzreservierungen umstellen und dabei auch Sitze mit mehr Beinfreiheit gegen Aufpreis anbieten. Diese Entscheidung markiert eine Abkehr von der seit 1970 bestehenden Tradition des „Open Seating“. Der Airlinechef Bob Jordan bezeichnete diese Änderung als eine wesentliche Neuausrichtung des Unternehmens. Hintergrund für die Entscheidung ist auch der Druck seitens des Hedgefonds Elliott Investment, der auf eine Steigerung der Erlöse und Ergebnisse drängt. Die Umstellung bedarf noch der Genehmigung durch die US-Luftfahrtaufsicht FAA.

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Flughafen Basel neuerlich evakuiert

Der Euro-Airport Basel-Mulhouse-Freiburg wurde dieser Tage neuerlich kurzzeitig evakuiert, nachdem Sicherheitsbedenken aufkamen. Die Maßnahme führte zu einer vorübergehenden Einstellung des Flugverkehrs. Gegen Mittag konnte Entwarnung gegeben und der Betrieb wieder aufgenommen werden. Die Evakuierung erfolgte vor dem Hintergrund der bevorstehenden Olympischen Spiele in Paris, was zu erhöhter Sicherheitsvorsicht führte. Zudem kam es in Frankreich zu erheblichen Störungen im Zugverkehr, nachdem Unbekannte Brandanschläge auf Anlagen des Schnellzugnetzes verübt hatten. Die Hintergründe der Anschläge sind derzeit noch unklar.

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KLM und ZeroAvia planen Demonstrationsflug mit wasserstoffbetriebenem Flugzeug

KLM und das britische Unternehmen ZeroAvia planen für 2026 einen Demonstrationsflug mit einem wasserstoffbetriebenen Flugzeug. Dieser Flug zwischen zwei Flughäfen soll die Machbarkeit und Effizienz von Wasserstoff-Elektromotoren in der Luftfahrt unter Beweis stellen. Die Technologie nutzt Wasserstoff in Brennstoffzellen zur Stromerzeugung, um Elektromotoren anzutreiben, die die Propeller des Flugzeugs bewegen. Als einziges Abfallprodukt entsteht dabei Wasserdampf, was eine um bis zu 90 % geringere Klimabelastung im Vergleich zu herkömmlichen Kerosin-Flügen ermöglicht. KLM und ZeroAvia arbeiten gemeinsam an der notwendigen Infrastruktur für die Betankung und Wartung der Flugzeuge. KLM strebt an, eine nachhaltigere Fluggesellschaft zu werden und unterstützt verschiedene Technologien zur Emissionsreduktion, darunter Elektro-, Wasserstoff- und Hybridantriebe.

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Flughafen London Luton führt neue Sicherheitsscanner ein

Der Flughafen London Luton hat ein 20-Millionen-Pfund-Projekt zur Einführung moderner Sicherheitsscanner abgeschlossen, durch das Passagiere nun Flüssigkeiten und elektronische Geräte nicht mehr aus ihren Taschen nehmen müssen. Diese Innovation soll die Abfertigungszeiten verkürzen, obwohl die 100-ml-Beschränkung für Flüssigkeiten weiterhin gilt. Dieser Airport ist einer der ersten großen Flughäfen, der diese Technologie rechtzeitig vor den Sommerferien eingeführt hat. Der Flughafen, der kürzlich bei den ACI EUROPE Best Airport Awards als bester europäischer Flughafen (10-25 Millionen Passagiere) ausgezeichnet wurde, erwartet in den Ferien über 2,5 Millionen Passagiere. Zusätzlich bietet LLA die Möglichkeit, einen Sicherheitscheck im Voraus zu buchen, um die Wartezeiten weiter zu minimieren.

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Ryanair gewinnt Rechtsstreit gegen eDreams wegen überhöhter Gebühren

Ryanair hat in einem Rechtsstreit vor dem Landgericht Berlin gegen die spanische Online-Reiseagentur eDreams einen bedeutenden Sieg errungen. Das Gericht entschied, dass eDreams durch das Erheben überhöhter „Servicegebühren“ in Höhe von 3,88 € sowie durch irreführende Werbung für den „Flexfare“-Tarif gegen das Gesetz verstoßen hat. Diese Entscheidung folgt einem ähnlichen Urteil in den USA gegen Booking.com, das feststellte, dass die Plattform illegal Daten von Ryanair abgegriffen hatte. Ryanair kritisierte eDreams scharf und forderte die Agentur auf, ihre Verbrauchertäuschungen zu beenden und sich den „Approved OTA“-Vereinbarungen anzuschließen, wie es andere europäische Online-Reiseagenturen bereits getan haben. Diese Vereinbarungen sollen sicherstellen, dass Verbraucher transparente und tatsächliche Preise für Ryanair-Flüge erhalten.

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Flughafen-Blockaden durch „Letzte Generation“ verursachen Chaos und Schäden

Die selbsternannte Klimaschutzgruppe „Letzte Generation“ hat diese Woche durch Blockaden an den Flughäfen Köln/Bonn und Frankfurt am Main für erhebliche Störungen im Flugverkehr gesorgt. Hunderte Flüge mussten gestrichen werden, was zu massiven Beeinträchtigungen für Reisende und wirtschaftlichen Schäden führte. Der Verband der in Deutschland operierenden Fluggesellschaften, Board of Airline Representatives in Germany (BARIG), verurteilt die Aktionen scharf. Michael Hoppe, Chairman und Executive Director des BARIG, bezeichnete die Blockaden als gesetzeswidrig und gefährlich für die öffentliche Sicherheit. Besonders in der Ferienzeit seien viele Menschen betroffen, deren Reisen nicht wie geplant stattfinden konnten. Auch der Frachtverkehr litt unter den Aktionen, wodurch Lieferketten unterbrochen wurden. Der Verband fordert eine konsequente strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen.

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Austrian Airlines tauft neuen Dreamliner auf „Schönbrunn Palace“

Austrian Airlines hat in Kooperation mit der Schönbrunn Group einen neuen Dreamliner der Boeing 787-9-Serie auf den Namen „Schönbrunn Palace“ getauft. Diese Namensgebung markiert den Start des neuen Konzepts „Highlights of Vienna“, bei dem zukünftige Flugzeuge nach bekannten Wiener Sehenswürdigkeiten benannt werden sollen. Das Schloss Schönbrunn, als Österreichs meistbesuchte Sehenswürdigkeit, symbolisiert die enge Verbindung der Fluggesellschaft mit dem österreichischen Kulturerbe und Tourismus. Die Zusammenarbeit mit der Schönbrunn Group verdeutlicht die gemeinsame Absicht, Österreichs touristische Attraktionen weltweit zu repräsentieren. Michael Trestl, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines, und Klaus Panholzer, CEO der Schönbrunn Group, betonten die Bedeutung dieser Partnerschaft und die Freude, österreichische Kultur international zu präsentieren. Austrian Airlines bedient über 125 Destinationen weltweit und plant, durch die Namensgebung von Flugzeugen weitere heimische Sehenswürdigkeiten bekannt zu machen.

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Lufthansa verlängert Partnerschaft mit DOSB und DBS bis 2026

Die Deutsche Sport Marketing, die für den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Deutschen Behindertensportverband (DBS) tätig ist, hat die Partnerschaft mit Lufthansa Airlines bis 2026 verlängert. Damit bleibt Lufthansa die offizielle Airline des Team Deutschland und des Team Deutschland Paralympics. Die Zusammenarbeit zwischen Lufthansa und dem DOSB besteht seit 2005, mit dem DBS seit 2009. In der Video-Reihe „Yes“ teilen Athletinnen und Athleten des Team Deutschland und des Team Deutschland Paralympics ihre persönlichen Geschichten und Erfahrungen. Darüber hinaus bietet Lufthansa ihren Fluggästen auf der Plattform „Lufthansa Insights“ Reisetipps und Insiderinformationen, die von Lufthansa-Mitarbeitenden stammen. Ein besonderes Highlight ist die „Fanhansa“, die ab Frankfurt nach Paris fliegt und bis Mitte September sechs Flugzeuge mit diesem Schriftzug betreibt.

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Einigung auf Lohnerhöhung für Flugbegleiter von Lufthansa CityLine

Nach monatelangen Verhandlungen und einem zweitägigen Streik haben sich die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und Lufthansa CityLine auf eine deutliche Lohnerhöhung für rund 900 Flugbegleiter geeinigt. Der neue Vergütungstarifvertrag, der bis Dezember 2025 laufen soll, sieht eine rückwirkende Anhebung der Löhne um 7,5% ab Januar 2024 und eine weitere Erhöhung um 4,5% ab März 2025 vor. Zudem wurden Zulagen und eine Einmalzahlung von 750 Euro vereinbart. Eine Inflationsausgleichsprämie wird ebenfalls teilweise ausgezahlt. Zusätzlich steigt das Urlaubsgeld um 150 Euro. Diese Maßnahmen sollen die langwierigen Verhandlungen kompensieren und die Flugbegleiter für ihren Verzicht auf Wachstumsperspektiven entschädigen. Über die Annahme des Vertrags entscheidet eine Urabstimmung unter den UFO-Mitgliedern.

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Flughafen Wien verurteilt Protestaktion und fordert Schadensersatz

Am 27. Juli 2024 kam es am Flughafen Wien zu einer Protestaktion, bei der Demonstranten Konfetti verstreuten und versuchten, Passagierwege zu blockieren. Trotz der Störungen konnte der Flugbetrieb wie geplant fortgesetzt werden. Der Flughafen Wien äußerte scharfe Kritik an den Aktionen und bezeichnete sie als „sinnlosen und kontraproduktiven Aktionismus“, der weder zur Klimaschutzdebatte beitrage noch eine positive Wirkung habe. Der Flughafen betonte, dass der Luftverkehr in Europa nur einen geringen Anteil von 0,52% an den CO2-Emissionen habe, in Österreich sogar nur 0,16%. Die Sicherheitskräfte und das Personal des Flughafens leiteten die Passagiere um, um Verzögerungen zu vermeiden. Der Flughafen kündigte an, strafrechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen einzuleiten und die Kosten für Beschädigungen und Reinigungsarbeiten einzufordern. Der Flughafen Wien dankte den eingesetzten Kräften der Polizei und der eigenen Sicherheit für ihren Einsatz.

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