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Aletta von Massenbach neue Präsidentin des Flughafenverbandes ADV

Aletta von Massenbach, Chefin des Berliner Flughafens BER, ist zur neuen Präsidentin des Flughafenverbandes ADV gewählt worden. Sie löst damit Stefan Schulte, den Chef des Frankfurter Flughafens, ab. Die Amtszeit der neuen Präsidentin beginnt am 1. Januar 2025. Die Wahl von Massenbach erfolgte vor dem Hintergrund einer herausfordernden Lage für die deutsche Luftverkehrsbranche. Die Folgen der Corona-Pandemie, hohe Gebühren und ein Rückgang des Flugangebots stellen die Flughäfen vor große Herausforderungen. Massenbach betonte die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen den Flughäfen und ihren Partnern, um die Zukunft der deutschen Luftfahrt zu sichern. Der Flughafenverband ADV vertritt die Interessen der deutschen Verkehrsflughäfen. Zu den zentralen Aufgaben des Verbandes gehören die Vertretung der Interessen der Mitglieder gegenüber Politik und Öffentlichkeit sowie die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Branche.

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Deutscher Luftverkehr am Abgrund: Streckenstreichungen und steigende Ticketpreise

Die deutsche Luftverkehrsbranche steckt in einer tiefen Krise. In den vergangenen fünf Jahren wurden rund 200 Flugverbindungen innerhalb Deutschlands gestrichen. Als Hauptgrund dafür nennt der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Jens Bischof, die hohen Steuern und Abgaben. Diese hätten sich seit 2019 verdoppelt und machten den Flugbetrieb in Deutschland unprofitabel. Insbesondere Punkt-zu-Punkt-Verbindungen seien betroffen. Auch ein Stellenabbau sei nicht auszuschließen. Bischof erwartet zudem deutlich steigende Ticketpreise. Die Airlines könnten die gestiegenen Kosten nur an die Kunden weitergeben. Um die Krise abzuwenden, fordert der BDL die Abschaffung der Luftverkehrsteuer, ein Ende des nationalen Alleingangs bei der E-Kerosin-Quote und eine Rücknahme der höheren Gebühren bei den Sicherheitskontrollen.

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Bombardier liefert 200. Global 7500 Business Jet aus

Der Flugzeughersteller Bombardier hat die Auslieferung seines 200. Global 7500 Business Jets bekanntgegeben. Seit der Markteinführung im Dezember 2018 hat der Ultralangstreckenjet über 200.000 Flugstunden absolviert und eine Zuverlässigkeitsquote von über 99,8 % erreicht. Mit einer Reichweite von 7.700 nautischen Meilen und zahlreichen Geschwindigkeitsrekorden gehört die Global 7500 zu den leistungsstärksten Jets ihrer Klasse. Bombardier hebt die Bedeutung seines Entwicklungsteams hervor und unterstreicht den anhaltenden Erfolg des Modells auf dem Markt.

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Linus Schwenger als bester Luftverkehrskaufmann Deutschlands ausgezeichnet

Linus Schwenger von der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH ist Deutschlands bester Absolvent im Ausbildungsberuf Luftverkehrskaufmann. Der 21-Jährige erhielt von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) eine Auszeichnung für seine herausragende Leistung mit der Durchschnittsnote 1,0. Schwenger absolviert ein duales Studium in Luftfahrttechnik und Luftfahrtmanagement und wird 2026 seinen Bachelor abschließen. Die Ehrung unterstreicht die hohe Ausbildungsqualität am BER, wie Geschäftsführer Michael Halberstadt betonte. Schwenger zeigte sich dankbar für die Unterstützung auf seinem Weg.

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ÖHV fordert klare Maßnahmen für Entlastung der Wirtschaft

Die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) fordert von einer künftigen Regierung gezielte Schritte zur Unterstützung der Wirtschaft. Präsident Walter Veit kritisiert die hohe Steuerlast und bürokratische Hürden. Vorschläge umfassen eine Senkung der Abgaben, Entbürokratisierung, Digitalisierung und Maßnahmen gegen Arbeitskräftemangel. Besonders im Tourismus, wo rund 15.000 Stellen unbesetzt sind, sei dringender Handlungsbedarf. Die ÖHV sieht die Branche als zentralen Standortfaktor und appelliert an die Regierung, eine langfristige Strategie für wirtschaftliche Entlastung und Transformation umzusetzen.

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IATA prognostiziert moderate Gewinnsteigerung für die Luftfahrt 2025

Die IATA erwartet für die globale Luftfahrt 2025 einen Nettogewinn von 36,6 Milliarden US-Dollar, was einer Marge von 3,6 % entspricht. Die Einnahmen sollen erstmals die Marke von 1 Billion US-Dollar übersteigen. Treibende Faktoren sind sinkende Kerosinpreise und wachsende Passagierzahlen, die 5,2 Milliarden erreichen sollen. Herausforderungen bleiben hohe Betriebskosten, Lieferkettenprobleme und steigende Steuern. Trotz moderater Verbesserung bleibt die Rentabilität durch geringe Margen begrenzt.

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Pilatus erweitert Service-Netzwerk im Nahen Osten

Jet Aviation Dubai ist ab sofort ein Autorisiertes PC-24 Service Center. Damit bietet das Unternehmen Wartungsdienste für den Super Versatile Jet von Pilatus an und ergänzt die bereits bestehenden Leistungen für den PC-12 Turboprop. Pilatus sieht dies als Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach dem PC-24. Das Servicezentrum am Dubai International Airport soll die Unterstützung der Kundschaft im Nahen Osten weiter verbessern.

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Flughafen Zürich plant Glattrevitalisierung als ökologische Ausgleichsmaßnahme

Die Flughafen Zürich AG beginnt im Frühjahr 2025 mit der Revitalisierung der Glatt im Abschnitt Opfikon bis Rümlang. Ziel des Projekts ist es, den Flusslauf zu renaturieren, Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen und gleichzeitig Naherholungsflächen für die Bevölkerung anzubieten. Auf einer 3,25 Kilometer langen Strecke sollen Uferzonen, Flussbiegungen und Riedwiesen entstehen. Das 50 Millionen Franken teure Vorhaben ist Teil der ökologischen Ersatzmassnahmen für den Flughafenausbau. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis 2028.

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Air Belgium: Investoren planen Übernahme der Frachtsparte

Die britische Frachtairline Air One Holdings und die niederländische Peso Aviation Management haben ein Angebot zur Übernahme der Frachtsparte von Air Belgium eingereicht. Das zuständige Gericht soll am 12. Dezember 2024 über den Vorschlag entscheiden. Bei Genehmigung könnte der Übergang mit 200 Mitarbeitenden bis Ende des ersten Quartals 2025 abgeschlossen sein. Die Passagiersparte bleibt ausgeschlossen. Air Belgium prüft weiterhin alternative Optionen.

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Deutsche Bahn ändert Bedingungen für Sparpreistickets

Nach Kritik von Verbrauchern und Vertriebspartnern hat die Deutsche Bahn angekündigt, die Pflicht zur Angabe einer E-Mail-Adresse oder Handynummer bei Sparpreistickets abzuschaffen. Ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2025 können diese Fahrscheine wieder in Reisezentren und Agenturen ohne digitale Kontaktangaben erworben werden. Das Unternehmen begründete den Schritt mit Kundenfeedback und möchte auch Menschen ohne E-Mail-Adresse den Zugang zu günstigen Tickets ermöglichen. Die Bahn empfiehlt dennoch die Angabe einer E-Mail-Adresse, um über Änderungen wie Verspätungen besser informieren zu können.

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