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China hebt die Visumspflicht teilweise auf

Seit 1. Dezember 2023 ermöglicht die Volksrepublik China unter anderem Staatsbürgern aus Deutschland, Italien, den Niederlanden, Frankreich, Spanien und Malaysia die Einreise ohne Visum. Lediglich ein Reisepass, der noch mindestens ein halbes Jahr gültig ist, wird benötigt. Zwischen 1. Dezember 2023 und voraussichtlich 30. November 2024 können Personen, die über die zuvor genannte Staatsbürgerschaft, für bis zu 15 Tage ohne Visum in die Volksrepublik China einreisen. Dies ist laut Mitteilung des Außenministeriums für private, touristische, aber auch geschäftliche Zwecke zulässig.

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ADV tagt am Flughafen Hamburg

Die Vorstände und Geschäftsführer der ADV-Mitgliedsflughäfen sind in Hamburg zu einer zweitägigen Sitzung zusammengekommen. Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Bedeutung des Luftverkehrsstandortes Deutschland für Reisende, Wirtschaft und Regionen. Luftverkehr ermöglicht im gesamtgesellschaftlichen Interesse eine leistungsfähige nationale und internationale Mobilitäts- und Logistikanbindung und verbindet so Menschen und Märkte. Der Luftverkehrsstandort Deutschland stärkt dabei die heimische Wirtschaft nachhaltig. Hierzu erklärt ADV-Präsident Stefan Schulte am Rande der ADV-Herbsttagung in Hamburg: „Ein starker Wirtschaftsstandort erfordert eine gute Luftverkehrsanbindung! Jeder vierte ausländischer Gast reist per Flugzeug nach Deutschland. Die Ansiedelung von Unternehmen und der Tourismus sind auf eine internationale Anbindung angewiesen – für Arbeitsplätze und damit Wohlstand. Transformation des Luftverkehrs darf infolge des Urteils des BVerfG nicht gefährdet werden Flughäfen verringern kontinuierlich ihren CO2-Fußabdruck. Für die erfolgreiche Transformation im Luftverkehr sind noch zentrale Projekte umzusetzen. Auch darüber haben die Vorstände und Geschäftsführer der ADV-Flughäfen bei ihrer Tagung gesprochen. Die Flughäfen auf Klimaneutralität umzustellen ist ein gewaltigstes Projekt. „Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes darf nicht dazu führen, dass die laufenden Transformationsprozesse und Zukunftsinvestitionen gestoppt werden. Die zugesagten Fördermittel aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) für die Flughäfen müssen unverändert bereitgestellt werden. Die Bundesregierung muss die zugesagten Mittel für Zukunftsinvestitionen im kommenden Haushalt einstellen und für Planungssicherheit sorgen. Mehrbelastungen führen hingegen zu einem weiteren Wettbewerbsverlust und letztendlich zu einer Schwächung des Wirtschaftsstandortes. „Wir brauchen mehr Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, der Elektromobilität und von sauberen Kraftstoffen. Förderprogramme von Innovationen und Investitionen müssen einfach, transparent und unbürokratisch bereitgestellt werden – sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene“,

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Olympia-Eröffnungsfeier: Frankreich macht Pariser Airports dicht

Die französische Regierung hat beschlossen, dass am 26. Juli 2024 während der in Paris abgehaltenen Eröffnungsfeier der olympischen Spiele der Luftraum in der gesamten Region geschlossen wird. Dies hat auch Auswirkungen auf die Airports Beauvais, Orly, Charles de Gaulle und Le Bourget. Diese müssen am 24. Juli 2026 zwischen 19 Uhr 00 und Mitternacht geschlossen bleiben. Rund um die französische Hauptstadt wird eine Flugverbotszone mit einem Radius von 150 Kilometern eingezogen. Die Vorgehensweise wird damit begründet, dass man andernfalls Sicherheitsbedenken habe. Es wird befürchtet, dass gerade die Eröffnungsfeier der Olympiade im Fokus vom Terroristen stehen könnte.

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Eurostar setzt Amsterdam-London temporär aus

Der private Eisenbahngesellschafte Eurostar muss aufgrund von Sanierungsarbeiten die Direktverbindung zwischen Amsterdam und London aussetzen. Derzeit ist vorgesehen, dass zwischen Juni 2024 und Jänner 2025 diese Route pausiert wird. Das Unternehmen wartet auf die Errichtung eines neuen Terminals, in dem die Grenzformalitäten erledigt werden können. Dieses soll voraussichtlich ab Jänner 2025 zur Verfügung stehen. Reisenden wird aber während der sechsmonatigen Pause ein Ersatz zur Verfügung stehen, denn Eurostar richtet Zubringerzüge ab Amsterdam und Rotterdam nach Brüssel ein. Dort muss umgestiegen werden.

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Lufthansa Technik legt Wachstumsprogramm vor

Lufthansa Technik legt mit „Ambition 2030“ ein ambitioniertes Wachstumsprogramm auf, um ihre Position in der technischen Betreuung von Flugzeugflotten weiter auszubauen. Insbesondere im Triebwerksbereich erwartet das Unternehmen eine dauerhaft erhöhte Nachfrage nach Reparatur- und Überholungsleistungen. Neben der steigenden Zahl älterer Triebwerke im globalen Flugbetrieb trägt dazu die höhere Wartungsintensität neu entwickelter Triebwerke bei.  Das Programm „Ambition 2030“ sieht für die kommenden Jahre umfassende Investitionen in den Ausbau des Kerngeschäfts, die Erweiterung von Standorten und der internationalen Präsenz, potenziell auch durch Zukäufe, sowie den Ausbau digitaler Geschäftsmodelle vor. 2022 erwirtschaftete Lufthansa Technik mit weltweit rund 22.000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 5,6 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr peilt das Unternehmen erstmals nach der Corona-Krise wieder einen Umsatz von mehr als 6 Milliarden Euro an. 2023 erreicht Lufthansa Technik voraussichtlich das zweite Rekordjahr in Folge. „Als global führende Airline-Gruppe betreiben wir über 700 Flugzeuge in 13 Flugbetrieben. Damit gehören wir zu den größten Fluggesellschaften weltweit. Angesichts der anhaltenden Herstellerprobleme – insbesondere bei Triebwerken – ist der strategische Wert unserer Lufthansa Technik als integraler Teil der Lufthansa Group in den vergangenen Monaten nochmals deutlich gestiegen. Wir sehen dies als große Chance, unsere Techniksparte mit einem ambitionierten Wachstumsprogramm strategisch weiterzuentwickeln und ihre Profitabilität weiter zu steigern. Als erste Adresse für Airlines aus der ganzen Welt und attraktiver Arbeitgeber für viele tausend Menschen wird Lufthansa Technik auch künftig ein integraler Bestandteil des wirtschaftlichen Erfolgs der Lufthansa Group sein. Wir haben noch viel vor mit Lufthansa Technik“, so Detlef Kayser, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Lufthansa Technik.

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Sommer 2024: Ita Airways kündigt Ferienziele ab Linate und Rom an

Die Fluggesellschaft Ita Airways hat für den Sommerflugplan 2024 die Aufnahme einiger saisonaler Strecken ab Mailand-Linate und Rom-Fiumicino angekündigt.  Zu diesen zählen unter anderem: Rhodos, Ibiza, Palma de Mallorca, Menorca, Heraklion, Korfu, Lampedusa und Pantelleria. Weiters sollen ab der Hauptstadt Nonstopflüge nach Kefalonia und Split bedient werden. Der Verkauf von Flugscheinen zu den Ferienzielen, die saisonal im Sommer 2024 angeboten werden, wurde bereits aufgenommen.

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Air Slovenia: Offshore-Holding will Airline für Maribor gründen

Der Flughafen Maribor gilt was den Linienverkehr anbelangt als äußerst verschlafen. Trotz mehrerer Anläufe konnte sich bislang kein Angebot dauerhaft halten. Nun will eine auf den Britischen Jungferninseln ansässige Gesellschaft einen Carrier namens Air Slovenia gründen und ab diesem Airport fliegen. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com sollen Vertreter der Anisos Holding Company an die Regierung herangetreten sein und dort ihre Pläne für die Gründung einer slowenischen Airline, die ab Maribor operieren soll, vorgestellt haben. Das Finanzministerium bestätigte dies. Bemerkenswert ist, dass es starke Ähnlichkeiten zu den gescheiterten Plänen von SHS Aviation gibt. Abgesehen von ein paar Fokker-50-Flügen, die unter dem Markennamen VLM durchgeführt wurden, ist nicht viel geschehen. Der Regierung blieb das chinesische Unternehmen aber die Pacht schuldig. Die neuen Interessenten träumen ebenfalls davon, dass Maribor in ein Drehkreuz für Europa-Asien-Flüge verwandelt werden kann. Das Projekt steht in keinem Zusammenhang zur geplanten Gründung eines neuen Staatscarriers. Hierbei befindet sich die Regierung in einer Sondierungsphase mit möglichen Partnern. Dabei spricht man unter anderem mit der slowenischen Amelia International sowie mit Cyprus Airways.

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Air Dolomiti übernimmt Frankfurt-London City

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti wird zwischen 11. Feber und 30. März 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Frankfurt am Main und London-City bedienen. Als Fluggerät sollen Embraer 190 zum Einsatz kommen. An den Verkehrstagen Montag bis Freitag soll zweimal täglich geflogen werden. An Samstagen ist ein Umlauf zu abendlicher Zeitenlage vorgesehen. An Sonntagen hingegen sind keine Flüge geplant. Formell handelt es sich um eine Air-Dolomiti-Verbindung unter EN-Flugnummern, jedoch besteht ein Codeshare-Abkommen mit Konzernmutter Lufthansa.

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Finnair hat keine Staatskredite mehr offen

Die Fluggesellschaft Finnair hat mitgeteilt, dass das staatlich garantierte Darlehen, das im März 2021 aufgrund der Corona-Pandemie gewährt wurde, mittlerweile vollständig durchbezahlt wurde. Dem Carrier wurde ein Volumen von maximal 400 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Dieses hat Finnair vollständig in Anspruch genommen. Nach der Rückzahlung des Kapitaldarlehens und der zuvor zurückgezahlten Hybridanleihe hat das Unternehmen keine Darlehen mehr, die als Eigenkapital gelten. Bei der im November 2023 durchgeführten Bezugsrechtsemission von Finnair in Höhe von 570 Millionen Euro zeichnete der finnische Staat seinen Anteil an den neuen Aktien auf der Grundlage der ihm zugeteilten Bezugsrechte. Der finnische Staat zahlte den Zeichnungspreis der Aktien, indem er ihn mit einem entsprechenden Betrag des Kapitaldarlehens verrechnete. Dieser Betrag belief sich auf 318,6 Millionen Euro. Die Differenz wurde laut Finnair an den Staat zurücküberwiesen.

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Sarajevo: Subventionen gehen an Wizz Air, Sunexpress und Ryanair

In Sarajevo wurden kürzlich Subventionen für die Aufnahme neuer Flugstrecken ausgeschrieben. Insgesamt haben sich fünf Carrier beworben, wobei der Zuschlag an Wizz Air, Ryanair und SunExpress vergeben wurde. Während Wizz Air bereits am Flughafen Sarajevo aktiv ist, sind es die beiden anderen Anbieter nicht. Laut Mitteilung sollen Tui Airways und Lot die Bedingungen des Tenders nicht erfüllt haben. Auch Norwegian hat sich beworben, jedoch die Unterlagen zu spät eingebracht, so dass diese Airline im Vergabeverfahren ausgeschlossen wurde. Noch ist offen welche Route an welchen Carrier vergeben wird. Da auch Destinationen wie Singapur und Hongkong auf dem Wunschzettel der Regierung zu finden sind, ist es sehr unwahrscheinlich, dass mit den Subventionen Betreiber für alle Routen gefunden werden können.

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