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Japan Airlines liebäugelt mit A321XLR-Order

Ende des Sommers wird Iberia als erste Fluggesellschaft weltweit den neuen Airbus A321XLR in Empfang nehmen. Dieses Modell, das für seine Reichweite und Effizienz bekannt ist, hat auch das Interesse weiterer Fluggesellschaften geweckt. Laut dem Portal *Aviation Week* bekundete Yukio Nakagawa, der Beschaffungschef von Japan Airlines (JAL), Interesse an dem Flugzeug. Obwohl noch keine Entscheidung getroffen wurde, prüft Japan Airlines, ob der A321 XLR für den japanischen Markt geeignet ist. Der A321XLR, eine erweiterte Version des Airbus A321, bietet eine größere Reichweite und verbesserte Treibstoffeffizienz, was ihn für Langstreckenflüge und den internationalen Markt attraktiv macht. Die Entscheidung von Japan Airlines könnte Auswirkungen auf den Flugzeugmarkt in der Region haben, insbesondere in Bezug auf den Wettbewerb und die Luftfahrtstrategien.

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Swiss setzt Flüge nach Tel Aviv und Beirut weiter aus

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat nach sorgfältiger Prüfung der Sicherheitslage im Nahen Osten beschlossen, ihre Flüge nach Tel Aviv bis einschließlich Mittwoch, den 4. September, vorübergehend einzustellen. Diese Entscheidung erfolgt als Vorsichtsmaßnahme aufgrund der aktuellen Lage in der Region. Darüber hinaus wird der Flugverkehr nach Beirut bis Ende Oktober ausgesetzt, wobei diese Maßnahme auf kommerzielle Gründe zurückzuführen ist und nicht auf Sicherheitsbedenken im Libanon. Die Entscheidung die betroffenen Flüge auszusetzen gilt nicht nur für Swiss, sondern auch für die anderen Fluggesellschaften des Lufthansa-Konzerns. Swiss fliegt weiterhin den nordöstlichen Teil des iranischen Luftraums an, meidet jedoch den restlichen iranischen Luftraum sowie die Lufträume über dem Irak und Israel. Die Fluggesellschaft beobachtet die Entwicklungen im Nahen Osten kontinuierlich und steht in engem Austausch mit den zuständigen Behörden. Die Entscheidung über die Wiederaufnahme der betroffenen Verbindungen wird zu gegebener Zeit getroffen.

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Lufthansa-Vorstand Jens Ritter kritisiert Streik bei Tochtergesellschaft Discover

Jens Ritter, CEO der Lufthansa Airlines, hat den aktuellen Streik der Gewerkschaften VC und Ufo bei der Tochtergesellschaft Discover Airlines scharf kritisiert. In einem Pressegespräch in Frankfurt bezeichnete Ritter den Arbeitskampf als „vollkommen unmöglich“ angesichts des kürzlich erzielten Tarifabschlusses mit der Gewerkschaft Verdi. Ritter betonte, dass Discover Airlines „gute Perspektiven und nachhaltiges Wachstum“ benötige und die Streiks dem Unternehmen schaden würden. Die Gewerkschaften VC (Vereinigung Cockpit) und Ufo (Unabhängige Flugbegleiter Organisation) sind unzufrieden, da sie sich durch den Tarifabschluss mit Verdi, der die größte Gewerkschaft in der Lufthansa-Gruppe vertritt, ausgeschlossen fühlen. Sie argumentieren, dass sie mehr Mitglieder als Verdi in der noch jungen Airline haben und als Fachgewerkschaften des fliegenden Personals kompetentere Tarifpartner seien. Die Lufthansa-Muttergesellschaft unterstützt Discover Airlines dabei, die Auswirkungen des Streiks zu minimieren. Am ersten Streiktag wurden von 55 geplanten Flügen nur sechs gestrichen. Der Streik führt zu einem erheblichen organisatorischen Aufwand, und Ritter plant, das komplexe Regelwerk der Tarifverträge in der Lufthansa-Gruppe zu reformieren. Neben dem Streik kämpft Lufthansa mit finanziellen Herausforderungen, darunter gestiegene Kosten und zunehmender Druck durch internationale Konkurrenz, insbesondere von chinesischen Airlines. Die Lufthansa strebt an, im laufenden Jahr eine schwarze Null zu erreichen, während die deutschen Flughäfen durch erhöhte Kosten unter Druck stehen.

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KM Malta Airlines führt Upgrade-Auktion für Business-Class ein

Die KM Malta Airlines, die neue Nationalairline des Inselstaates Malta, hat ein Upgrade-Auktionsprogramm eingeführt, das es Passagieren ermöglicht, ihre Economy-Class-Tickets gegen einen Aufpreis in Business-Class-Tickets umzuwandeln. Dieses Angebot gilt für alle Flüge der Airline, mit Ausnahme der Verbindungen nach und von Catania. Passagiere können ihren gewünschten Betrag für das Upgrade festlegen, jedoch gibt es keine Garantie auf die Zuteilung eines Business-Class-Platzes, wie die Airline mitteilt. Das neue Programm bietet eine flexible Möglichkeit für Passagiere, ihre Flugerfahrung aufzuwerten, könnte jedoch auch zu Unsicherheiten hinsichtlich der Verfügbarkeit führen.

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Jet2 verbindet Birmingham und Manchester mit Salerno

Ab dem 26. Mai 2025 wird Jet2, der britische Ferienflieger, eine neue Flugverbindung zwischen Birmingham, Manchester und Salerno aufnehmen. Die neuen Flüge werden wöchentlich angeboten und sind bis zum 29. September 2025 verfügbar. Diese Ergänzung des Streckennetzes soll den Passagieren eine zusätzliche Verbindung zu der italienischen Stadt Salerno bieten. Laut dem Portal Italia Vola wird diese neue Route den Reisenden ermöglichen, die Region Kampanien, in der Salerno liegt, besser zu erreichen. Die saisonale Erweiterung ist Teil von Jet2s Bestrebungen, sein Angebot an Ferienzielen zu erweitern.

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Air China und China Southern Airlines erhalten neue Comac C919

Am 28. August 2024 haben Air China und China Southern Airlines in Shanghai jeweils ihr erstes Exemplar des neuen chinesischen Kurz- und Mittelstreckenflugzeugs Comac C919 übernommen. Dies markiert den Beginn einer neuen Phase im Betrieb der C919-Flugzeuge. Die erste Maschine von Air China bietet Platz für 158 Passagiere in zwei Klassen, während das Exemplar von China Southern Airlines 164 Sitze in drei Klassen umfasst. Die Comac C919 ist ein bedeutender Schritt für die chinesische Luftfahrtindustrie, da sie das erste in China entwickelte Mittelstreckenflugzeug in dieser Kategorie darstellt. Laut Berichten des chinesischen Staatsfernsehens CCTV ist dies der Auftakt zu einem erweiterten Einsatz der C919 in der zivilen Luftfahrt.

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Bundesrat eröffnet Konsultation zur Revision des Luftfahrtgesetzes

Der Bundesrat hat am 28. August 2024 die Konsultation zur umfassenden Revision des Schweizer Luftfahrtgesetzes eröffnet. Die öffentliche Konsultation, die bis zum 28. November 2024 läuft, behandelt unter anderem Fragen der strafrechtlichen Zuständigkeit bei Flugunfällen, Altersgrenzen für Pilotinnen und Piloten sowie Aspekte des Flughafens und Beschaffungswesens. Ziel der Revision ist es, gesetzliche Anpassungen vorzunehmen, die auf frühere parlamentarische Vorstöße im Bereich der Zivilluftfahrt reagieren. Ein wesentlicher Bestandteil der Gesetzesrevision betrifft den Schutz von Informationen zu sicherheitsrelevanten Ereignissen. Künftig sollen Audit- und Inspektionsberichte sowie Meldungen von Pilotinnen und Piloten vor öffentlicher Einsichtnahme geschützt werden, um die Qualität der Sicherheitsmeldungen zu sichern. Zudem wird das Prinzip der „Just Culture“ im Gesetz verankert, um sicherzustellen, dass Personen, die sicherheitsrelevante Vorfälle melden, nicht benachteiligt werden. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Bestandesschutz für die Landesflughäfen Zürich und Genf, um deren betriebliche Rahmenbedingungen zu sichern. Das Gesetz soll auch die Möglichkeiten zur Auslagerung von Flugsicherungsdiensten erweitern und detailliertere Regelungen für Sicherheitsüberprüfungen und den Austausch von Informationen zwischen Behörden und Industrie schaffen. Die Revision sieht zudem vor, dass Flugplatzleiter bei Verdacht auf Alkohol- oder Drogenmissbrauch Kontrollen durch die Polizei anordnen können. Darüber hinaus dürfen Flughäfen künftig konfisziertes Eigentum verwerten und biometrische Daten für die Passagierkontrolle verwenden.

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Flughafen Hahn führt zehn neue Elektrofahrzeuge ein

Der Flughafen Hahn hat am 27. August 2024 bekannt gegeben, dass er zehn neue Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen hat. Die Flotte umfasst sechs T6-Busse und vier Caddies, die Diesel-Fahrzeuge ersetzen. Laut Betreiber Triwo sind die Elektrofahrzeuge bereits im Einsatz und dienen verschiedenen Funktionen, einschließlich der Flugzeuglotsenfahrzeuge („Follow me“), dem Transport von Flugzeugbesatzungen sowie der Unterstützung in Werkstätten und im operativen Betrieb. Zur Unterstützung der E-Flotte sind am Flughafen bereits 17 Ladestationen vorhanden, weitere sind in Planung.

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Condor wählt Wisag für Abfertigung am BER

Condor hat den Dienstleister Wisag für die Abfertigung ihrer Flüge am Flughafen Berlin-Brandenburg ausgewählt. Wisag wird ab dem 26. Oktober 2024, dem Startdatum von Condors Flugbetrieb in Berlin, für die Abfertigung der Condor-Flüge verantwortlich sein. Der Hauptstadtflughafen ist der dritte Standort, an dem Wisag die Flüge von Condor betreuen wird.

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Einschränkungen im S-Bahnverkehr zum BER wegen Bauarbeiten

Ab Mitte September kommt es zu erheblichen Einschränkungen im S-Bahnverkehr zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER). Wie die S-Bahn Berlin mitteilt, werden die Linien S9 und S45 vom 16. September bis zum 14. Oktober 2024 zwischen dem BER und Schöneweide unterbrochen. Anschließend bleibt die Strecke zwischen Schöneweide und Adlershof bis zum 8. November gesperrt, während der direkte Zugang zum Flughafen weiterhin nicht gewährleistet ist. Während der Sperrzeiten richtet die S-Bahn eine Ersatzbuslinie zwischen Schöneweide und dem BER ein. Zudem wird empfohlen, auf Regionalzüge wie den RE 8, den Flughafenexpress FEX oder die RB 23 umzusteigen.

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