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Riyadh Air vor Narrowbody-Großbestellung

Die saudi-arabische Fluggesellschaft Riyadh Air soll in den nächsten Wochen eine Großbestellung im Bereich von Narrowbodies bekanntgeben. Dies deutet Firmenchef Tony Douglas in einem Interview an. Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass die Neugründung, die voraussichtlich im Jahr 2025 erstmals kommerziell abheben soll, 72 Boeing 787 bestellt hat. Nun wird man Maschinen für die Mittelstrecke ordern. Derzeit wird davon ausgegangen, dass während der Dubai Air Show eine Ankündigung erfolgen könnte. Ob man bei Airbus oder Boeing bestellen wird, ist noch nicht kommuniziert worden.

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Oktober 2023: Airbus liefert 71 Flugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Oktober 2023 insgesamt 71 Verkehrsflugzeuge an 42 Kunden ausliefern. Gleichzeitig hat man 119 Brutto-Neubestellungen an Land ziehen können. An Kunden übergeben wurden 2 A220-100, 7 A220-300, 23 A320neo, 28 A321neo, 1 A330-200, 2 A330-900 und 8 A350-900. Bestellungen hat man für 6 A220-100 für Air Niugini, 8 A220-300 für einen ungenannten Kunden, 8 A320neo für Cathay Pacific, 87 A321neo – 60 für United Airlines, 24 für Cathay Pacific, 3 für einen ungenannten Kunden -, 10 A350-900 für einen ungenannten Kunden bekommen. Im bisherigen Jahresverlauf konnte der europäische Flugzeugbauer 559 Verkehrsflugzeuge an 81 Besteller ausliefern.

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Karlsruhe: Freebird hat Hurghada-Flüge aufgenommen

Die Fluggesellschaft Freebird Europe hat am 7. November 2023 den Erstflug von Karlsruhe/Baden-Baden nach Hurghada durchgeführt. An Bord sollen sich 152 Fluggäste befunden haben. Geschäftsführer Uwe Kotzan freut sich, dass der Baden-Airpark nach längerer Unterbrechung wieder eine direkte Verbindung nach Hurghada hat. „Mit dieser Verbindung und den günstigen Flugzeiten erhält der FKB nun auch im Winterflugplan attraktive Pauschalreisemöglichkeiten“. Flüge von und nach Hurghada werden im Winterflugplan dienstags angeboten. Der Abflug ist jeweils um 12:50 Uhr geplant, die Landung in Ägypten soll um 18:20 Uhr Ortszeit erfolgen. Die Flüge werden für Reiseveranstalter, unter anderem Tui, durchgeführt und sind sowohl einzeln, als auch als Pauschalreise buchbar.

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Emirates setzt nun auch Shell-SAF ein

Seit 24. Oktober 2023 setzt Golfcarrier Emirates Airline auf Langstreckenflügen ab Dubai von Shell geliefertes SAF ein. Der Emirates-Flug EK 412 nach Sydney am 24. Oktober 2023 war einer der ersten Flüge, die mit SAF-Beimischung betrieben wurden. Das SAF-Gemisch, das Shell für das Betankungssystem am Flughafen DXB lieferte, bestand zu 40 Prozent aus reinem SAF und zu 60 Prozent aus herkömmlichem Kerosin. Die chemischen Eigenschaften dieses Mischungsverhältnisses sind ident mit jenen von konventionellem Kerosin. So kann es nahtlos in die bestehende Treibstoffinfrastruktur des Flughafens integriert sowie die gesamte Emirates-Flotte damit betankt werden, ohne dass Modifikationen erforderlich sind. „Wir ergreifen proaktive Maßnahmen, um nachhaltigeres Fliegen jetzt und in Zukunft zu ermöglichen. Die Versorgung der Flugzeuge von Dubai aus ist nur einer der Schritte, die wir unternommen haben, um Emissionen zu reduzieren und unseren Kunden und Kundinnen konkret dabei zu helfen, ihren eigenen CO2-Fußabdruck zu minimieren. Es liegt noch ein langer Weg vor uns, und wir hoffen, dass unsere Partnerschaft mit Shell Aviation andere Hersteller dazu inspiriert, die Versorgungslücke zu schließen und SAF an wichtigen Drehkreuzen wie Dubai sowie an anderen Punkten unseres Streckennetzes bereitzustellen“, so Konzernchef Tim Clark.

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Mit Stopp in Erbil: Iraqi Airways nimmt Direktflüge Bagdad-Düsseldorf auf

Die Fluggesellschaft Iraqi Airways plant noch im November 2023 mit Direktflügen nach Düsseldorf zurückzukehren. Das Comeback ist für den 14. November 2023 mit Boeing 737-800 angekündigt.  Jeweils am Verkehrstag Dienstag beabsichtigt Iraqi Airways Direktflüge zwischen Bagdad und Düsseldorf durchzuführen. In beiden Richtungen gibt es in Erbil einen Zwischenstopp zum Ein- und Aussteigen. Im Gegensatz zu Nonstopflügen, die ohne Zwischenlandung von A nach B führen, können Direktflüge eine beliebige Anzahl von Stopps aufweisen, sofern die Flugnummer gleichbleibt. Der Unterschied ist vielen Passagieren nicht bekannt, was dann immer wieder, besonders in der Urlaubszeit, zu Ärger führt. 

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FACC AG meldet Umsatzsteigerung

Die FACC AG konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres den Umsatz auf 513,9 Millionen Euro steuern. Das Ebit wird mit fünf Millionen Euro ausgewiesen. Die Erholung in der Luftfahrtindustrie setzt sich fort. In den ersten neun Monaten 2023 konnte die FACC AG eine Umsatzsteigerung von 22,5% auf 513,9 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielen. Die hohe Auslastung der Luftfahrtindustrie verdeutlicht auch das Langzeit-Orderbuch der FACC, welches mit einem Volumen von 5,8 Mrd. USD signifikante Zuwächse verzeichnet. Das Q3/2023 Ergebnis ist durch saisonal geringere Umsätze in den Sommermonaten, eine herausfordernde Materialversorgung in der Lieferkette, Schulungsaufwände für neue Mitarbeiter sowie durch inflationsbedinge Kostensteigerungen, besonders im Personalbereich, belastet. Der weitere Ausblick für das Geschäftsjahr 2023 bleibt unverändert: Der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2023 wird um über 12% bis 16% im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 steigen. In Bezug auf das Ergebnis geht das Management für das zweite Halbjahr von einem reduzierten aber positiven Ergebnis im Vergleich zum ersten Halbjahr aus.

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Duro23: Zürich absolviert Notfallübung

Vor wenigen Tagen hat der Flughafen Zürich-Kloten eine periodisch vorgeschriebene Notfallübung erfolgreich durchgeführt. Ziel der Übung «DURO23» war, dass die beübten Einsatzkräfte und Organisationen in einer möglichst realistischen Umgebung ihre Abläufe trainieren und Erkenntnisse für einen Ernstfall gewinnen können. Beübt wurden nebst verschiedenen Organisationseinheiten der Flughafen Zürich AG unter anderem auch die Kantonspolizei Zürich, Schutz & Rettung Zürich, SWISS, verschiedene Handling Agents, Airport Emergency Teams, die Staatsanwaltschaft Zürich und die Kantonale Zivilschutzkompanie. Gleichzeitig wurde die rückwärtige Notfallorganisation des Flughafens Zürich – der Krisenstab, die Kriseninformation und die Betreuungsdienste – aufgeboten und beübt. Beim Szenario der Notfallübungen stützen sich die Verantwortlichen jeweils auf realistische Begebenheiten und Orte. In der diesjährigen Notfallübung «DURO23» umfasste das Ereignis eine havarierte Landung mit Schaden an einem Flugzeug des Typs A220, einem durch den Unfall ausgelösten Brand an einem Gebäude und einem Unfall eines Rundfahrtenbusses. Insgesamt waren rund 400 beübte Personen und rund 180 Figurantinnen und Figuranten – darunter auch eine Schulklasse – an der Notfallübung beteiligt. Daneben kümmerten sich rund 50 Personen um die Organisation der Übung. Die Ergebnisse werden nun ausgewertet und fliessen in eine detaillierte Gesamtbewertung ein. Die Erkenntnisse aus dem Schlussbericht sollen zur weiteren Optimierung der Notfallorganisation Flughafen Zürich beitragen.

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Corendon plant kein Wachstum für 2024

Der Corendon-Konzern will im kommenden Jahr nicht signifikant wachsen. Nach einer verkorksten Expansion war man im Jahr 2023 nur noch auf Sparflamme unterwegs. Dabei soll es weiterhin bleiben, denn man will sich künftig auf Städteziele konzentrieren.  Geschäftsführer Yildiray Karaer erklärte gegenüber Touristik Aktuell, dass die im Sommer 2023 angebotene Kapazität um etwa 40 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor war. Damals expandierte man auf Teufel komm heraus und ist auf vielen Routen auf leeren Sitzen sitzen geblieben, hatte jedoch hohe Wetlease-Kosten am Hals.  Gruppenweit will man im Sommer 2024 etwa 38 Maschinen betreiben. Damit ist kein signifikantes Wachstum vorgesehen. Künftig will man mehr Städte-Destinationen ansteuern, die man Schritt für Schritt zu Ganzjahresdestinationen entwickeln möchte. 

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Airhelp mit zwei Millionen Kunden

Ob Streiks, Probleme mit dem Gepäck oder massive Flugstörungen: In den vergangenen Jahren mussten Passagiere starke Nerven beweisen. AirHelp, die weltweit größte Organisation von Fluggastrechten, konnte bereits zwei Millionen Menschen dabei helfen, ihre Rechte erfolgreich durchzusetzen. Anlässlich dieses Erfolges veröffentlicht das Fluggastrechteportal die wichtigsten Daten und Fakten zu Flugverspätungen und -ausfällen der letzten Jahre. Dass Fluggäste auf der ganzen Welt mit zahlreichen Flugverspätungen und Ausfällen konfrontiert werden, verdeutlichen die Zahlen für die Jahre 2019, 2022 und 2023. Im Durchschnitt gab es in dem Zeitraum 3,5 Milliarden Fluggäste pro Jahr. Davon sind jährlich 937,4 Millionen Fluggäste (26,8 Prozent) von Flugproblemen betroffen, das entspricht fast 2,7 Millionen Passagieren pro Tag. Bei 0,6 Prozent aller Passagiere handelt es sich um schwerwiegende Verspätungen von mehr als drei Stunden oder um kurzfristige Annullierungen, die von den Airlines selbstverschuldet sind – somit haben pro Jahr 21 Millionen Reisende das Recht auf eine Entschädigung. Das Ausmaß verdeutlicht sich mit Blick auf die Flüge: Von 26,5 Millionen Flügen pro Jahr starten fast sieben Millionen Flüge verspätet oder heben erst gar nicht ab. Damit liegt die Quote bei 26,1 Prozent – mehr als jeder vierte Flieger. Passagiere aus 121.500 Flügen haben ein Recht auf Kompensationen. Neuer Höchstwert: 2023 gab es anteilig die meisten Flugstörungen Obwohl das Jahr 2023 noch nicht vollendet ist, gab es in diesem Jahr anteilig die meisten Passagiere mit Verspätungen und Flugausfällen. In den Jahren 2019 und 2022 lagen die Verspätungs- und Ausfallquoten bei 23,7 und 28,9 Prozent. Die Zahlen bis zum September 2023 zeigen, dass

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Kiel von Kreuzfahrtschiffen besonders häufig angesteuert

Der Seehafen Kiel wurde in der Kreuzfahrtsaison 2023 bislang von 26 Reedereien genutzt. Seit April dieses Jahres hatte man 1,175 Fahrgäste. Somit wurde ein neuer Rekord erzielt. Laut einem Bericht der Kieler Nachrichten gibt es auch erhebliche Kritik, denn nur enorm wenige Schiffe sollen die Landstromversorgung nutzen. Nicht zuletzt aus Kostengründen produzieren die meisten Schiffe den Strom mit ihren Dieselantrieben selbst.

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