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Für Menschen mit Beeinträchtigungen: Hamburg führt Sonnenblumen ein

Der Hamburger Flughafen hat Anfang dieser Woche damit begonnen, dass Menschen mit nicht-sichtbaren Beeinträchtigungen eine Sonnenblume als Umhängeband oder Anstecker kostenfrei erhalten können. Betroffene sollen dadurch mehr Verständnis und Geduld ihrer Mitmenschen erfahren. Der Hamburger Flughafen gibt die Sonnenblume wahlweise als Umhängeband oder Anstecker aus. Die Ausgabe erfolgt kostenlos im Hamburg Welcome Center (öffentlicher Bereich) sowie am Counter der Pierinformation. Es ist kein weiterer Nachweis erforderlich. „Am Hamburg Airport sollen sich alle Passagiere gleichermaßen wohlfühlen. Für Menschen mit einer nicht sichtbaren Beeinträchtigung kann es allerdings eine große Herausforderung sein, sich an einem Flughafen gut zurechtzufinden. Von der Kofferabgabe, dem Boarding bis zur Bordkartenkontrolle – überall werden sie mit nicht-alltäglichen Situationen konfrontiert und das im Beisein von vielen Menschen, die es eilig haben“, erklärt Corinna Vogt, Head of Customer Services Passenger Management. „Mit der Sonnenblume kann man ein Zeichen setzen, dass eine nicht sichtbare Beeinträchtigung vorliegt und möglicherweise etwas mehr Zeit und Verständnis benötigt wird. Das erleichtert die Reise. Unser Team ist geschult, um hier sensibel zu reagieren und bei Bedarf zu unterstützen.“

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Florida: Zwei Tote nach Challenger-Absturz auf Autobahn

Am 9. Feber 2024 musste der Bombardier Challenger 600 mit der Registrierung N823KD aufgrund dem Ausfall beider Triebwerke eine Notlandung nahe der Ausfahrt 105, Golden Gate Estates, in Collier County, Florida, einlegen. Zwei Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Die Autobahn musste aus Sicherheitsgründen sofort gesperrt werden. Einsatzkräfte eilten zur Hilfe, jedoch konnten diese den beiden verstorbenen nicht mehr helfen. An Bord der Maschine sollen sich offiziellen Angaben nach fünf Personen befunden haben. Durch den Unfall ist der Verkehr temporär zum Erliegen gekommen. Die Maschine befand sich auf dem Weg von Columbus nach Naples. Der Ort des Absturzes ist nur etwa vier Meilen vom Airport entfernt. Dort sollte der Jet zwischenlanden und anschließend nach Fort Lauderdale weiterfliegen. Dazu kam es wegen dem tragischen Unfall nicht mehr. Die genaue Ursache ist noch unklar, jedoch erklärte die Flughafenbehörde, dass es Anzeichen dafür gibt, dass es zu einem doppelten Triebwerksausfall gekommen sein könnte.

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Riga: Frachtzentrum „Baltic Cargo Hub“ wird gebaut

Am Flughafen Riga errichtet Air Baltic in Zusammenarbeit mit UPB Nams den Baltic Cargo Hub. Diese Anlage soll das Luftfrachtabfertigungszentrum in Lettland werden. Die Anlage wird über einen direkten Zugang zum Vorfeld verfügen, so dass der Import, Export und Transit von Fracht schnell und einfach abgewickelt werden kann. Derzeit besteht das Luftfrachtaufkommen in Lettland aus vier Hauptbereichen: dem Export und Import hochwertiger Güter, dem Transport von Post und E-Commerce-Sendungen, Transit-Luftfrachtdiensten und dem Transit von nicht-militärischen Gütern. Weltweit macht die Luftfracht 1 % des Handelsvolumens aus, aber 35 % seines Wertes, was zeigt, dass Länder mit einem gut ausgebauten Luftfrachtnetz aus wirtschaftlicher Sicht erheblich profitieren. Das neue Baltic Cargo Hub wird mit hochmodernen, halbautomatischen Frachtabfertigungsanlagen – Material Handling System (MHS), einschließlich eines Postsortierers – ausgestattet sein. Diese Neuerungen werden die Effizienz der Abfertigung sowohl von Frachtflugzeugen als auch von Frachtflugzeugen für den Belly Cargo erheblich verbessern. Der Baltic Cargo Hub ist für die Abfertigung von Spezialfracht ausgelegt und verfügt über spezielle temperaturkontrollierte Räume für Pharmazeutika und verderbliche Güter sowie Räumlichkeiten für Gefahrgut, lebende Tiere und wertvolle Sendungen.

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Superjet New: Sitze sollen Aufpralltests bestanden haben

Erst im dritten Anlauf sollen jene Flugzeugsitze, die für die „rein russische Variante“ des Sukhoi Superjet SSJ-100 bestimmt sind, die Aufpralltests bestanden haben. Zuvor scheiterten die Sessel zweimal in den im Rahmen der Zertifizierung notwendigen Tests. Die Sitze sind unter anderem für den „Superjet New“ bestimmt. An diesem sollen – nebst russischen Airlines – auch Anbieter aus dem Iran und aus Nordkorea interessiert sein. Laut russischen Medien sollen die Sessel – im dritten Anlauf nach konstruktiven Änderungen – die Aufpralltests bestanden haben. Ob das tatsächlich zutreffend ist, lässt sich aufgrund der komplizierten Informationslage in der Russischen Föderation nicht ohne jeden Zweifel verifizieren.

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Kupferdiebe legten wichtige DB-Strecke temporär lahm

Am Montag, den 12. Feber 2024, musste der Eisenbahnverkehr zwischen Stuttgart und Frankfurt am Main eingeschränkt werden. Grund dafür war nicht etwa ein spontaner Streik, sondern der Diebstahl von Kupferkabeln. Zwischen Mannheim Hauptbahnhof und Lampertheim haben in der Nacht von Sonntag auf Montag Metalldiebe zugeschlagen. Diese sollen Kupferkabel, die für den Betrieb notwendig sind, in einem nicht näher von DB Netze kommunizierten Ausmaß gestohlen haben. Dies hatte zur Folge, dass der Betrieb reduziert werden musste. Zahlreiche Fernverkehrszüge sind ausgefallen bzw. waren wegen Umleitungen auf alternative Routen erheblich verspätet.

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Fußball-EM: MSC will alle Spiele live an Bord zeigen

Die Reederei MSC wird während der Dauer der Fußball-Europameisterschaft 2024 auf allen 16 Schiffen, die in diesem Zeitraum im Mittelmeer und im nördlichen Europa unterwegs sind, Liveübertragungen der Spiele anbieten. Damit will man auch Fahrgäste ansprechen, die möglicherweise wegen dem Sportevent nicht buchen würden. Die Übertragungen sollen auf Leinwänden auf dem Pooldeck und/oder in den bordeigenen Bars angeboten werden. Auf der MSC World Europa soll es in der Brauerei, die sich an Bord des Schiffes befindet, erfolgen.

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George Town: Treppenfahrzeug kracht in Tragfläche von Boeing 737-900ER

Am 9. Feber 2024 hat die von Delta Air Lines betriebene Boeing 737-900ER mit der Registrierung N830DN auf dem Flughafen George Town (Cayman Islands) unliebsame Bekanntschaft mit einer fahrbaren Fluggasttreppe gemacht. Der Mittelstreckenjet sollte eigentlich unter der Flugnummer DL1870 in Richtung Atlanta fliegen. Dazu ist es aber nicht gekommen, weil der Treppenwagen eine Tragfläche touchiert hat und somit sicherheitsrelevanter Sachschaden an der Boeing 737-900ER entstanden ist. Augenzeugen berichten auf Sozialen Medien, dass nicht nähere definierte Dämpfe im Bereich der Unfallstelle aufgestiegen sein sollen. Aus Sicherheitsgründen wurden alle Fluggäste ersucht das betroffene Flugzeug zu verlassen. Die Zivilluftfahrtbehörde der Cayman Islands hat mitgeteilt, dass bloßer Sachschaden entstanden ist. Alle Personen konnten die Maschine unverletzt verlassen. Delta Air Lines musste eine Ersatzmaschine nach George Town entsenden, um die Reisenden abzuholen.

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Plan B: Spirit will nötigenfalls alleine weitermachen

Das Management der U.S.-amerikanischen Billigfluggesellschaft Spirit streut Zuversicht, dass man in der Lage ist auch ohne die kürzlich von einem Bezirksrichter untersagte Fusion mit Jetblue Airways, auf dem Markt zu bestehen. Man weist Spekulationen, dass die Finanzlage angespannt wäre, scharf zurück. Zunächst wollte man mit Frontier fusionieren, jedoch machte man die Rechnung nicht mit den eigenen Aktionären. Diese zogen Jetblue Airways als Partner vor. Die Verhandlungen waren erfolgreich, jedoch gab die Wettbewerbsbehörde kein grünes Licht. Ein Bezirksrichter in Boston bestätigte am 16. Jänner 2024 die Entscheidung. Dagegen haben Jetblue und Spirit Berufung eingelegt, wobei die Verhandlung vor dem Berufungsgericht erst im Juni 2024 stattfinden soll. Kürzlich kamen Gerüchte auf, dass die Finanzlage von Spirit so stark angespannt sein soll, dass man ohne die Übernahme durch Jetblue nicht überlebensfähig wäre. Dem widerspricht das Management vehement und erklärte nun, dass man auch Standalone weitermachen könne und die Liquidität gesichert sein soll.

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Dresden: DFS verschiebt Remote-Tower-Betrieb erneut

Nach Saarbrücken und Erfurt sollte eigentlich in Kürze der Flughafen Dresden von der Deutschen Flugsicherung auf Remote-Tower-Betrieb umgestellt werden. Das Vorhaben verzögert sich aber bis mindestens Ende 2025. Das Projekt befindet sich dann drei Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Die DFS erklärt zur neuerlichen Verschiebung unter anderem, dass sich die Umschulung der Lotsen während der Corona-Pandemie verzögert habe und nun wäre man mit Problemen auf der Lieferkette konfrontiert. In Saarbrücken wurde bereits im Jahr 2018 auf Remote-Tower-Betrieb umgestellt und in Erfurt war es im Jahr 2022 soweit. Dresden wäre dann der dritte Airport dieser Art.

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Höhere Gehälter für Piloten: Betriebsvereinbarung bei Discover Airlines abgeschlossen

Der Betriebsrat von Discover Airlines konnte mit der Geschäftsleitung eine Betriebsvereinbarung über die Pilotengehälter abschließen. Diese gilt rückwirkend zum 1. Jänner 2024 und sieht höhere Gehälter vor. Die Vereinigung Cockpit ist mit dem Umstand, dass lediglich eine Betriebsvereinbarung, jedoch kein Tarifvertrag abgeschlossen werden konnte, nicht ganz glücklich. Man kritisiert unter anderem, dass sich in den Lohntabellen jene Vergütungen finden, die von der VC gefordert wurden. Laut Discover Airlines sollen diese zum Teil auch über den Forderungen der Vereinigung Cockpit liegen. Sowohl die VC als auch die Lufthansa-Tochter betonen, dass man weiterhin das Ziel verfolgt Tarifverträge abzuschließen. Seitens der Vereinigung Cockpit wird in Aussicht gestellt, dass man neuerlich zu Streiks aufrufen könnte, falls in den Verhandlungen kein neues Angebot vorgelegt werden sollte. Inwiefern die jüngste Betriebsvereinbarung einen Einfluss auf die mögliche Beteiligung durch die Discover-Piloten hat, ist derzeit völlig unklar.

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