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Flughafen Münster/Osnabrück übertrifft Vorkrisenaufkommen

Der Flughafen Münster/Osnabrück konnte zwischen April und Oktober 2023 insgesamt 841.000 Passagiere abfertigen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man um 16 Prozent zulegen und das Aufkommen, das man im Jahr 2019 hatte übertreffen.  Gründe für das deutliche Fluggastwachstum sind vor allem in einem enorm starken touristischen Flugplan mit Fokussierung auf eine hochfrequente Bedienung besonders aufkommensstarker Ziele und in einer sehr guten Auslastung der Flugzeuge zu sehen. Zu den beliebtesten Reisezielen gehörten während der Sommermonate die Ziele Palma de Mallorca mit 263.000 Passagieren, Antalya mit 239.000 und die Lufthansaziele München und Frankfurt mit insgesamt 161.000 Fluggästen.  Während der Herbstferien des Bundeslandds Nordrhein-Westfalen hatte der Airport 149.600 Passagiere. Der Oktober 2023 war eigenen Angaben nach das stärkste Monat seit dem Jahr 2011. Die zweite Oktoberwoche verzeichnete mehr als 35.000 Fluggäste und war damit die aufkommensstärkste Woche am FMO seit 12 Jahren. 

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Quartalszahlen: Brussels Airlines erzielt neuen Rekord

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines kann für das dritte Quartal 2023 ein Adjusted-Ebit in der Höhe von 72 Millionen Euro, um 21 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum, ausweisen. Soviel hat man noch nie in drei Monaten verdient.  Das bereinigte Ebit für die ersten neun Monate des Jahres beläuft sich damit auf 59 Millionen Euro. Die Fluggesellschaft kann nun zuversichtlich feststellen, dass für das Gesamtjahr 2023 ein Rekordgewinn erwartet wird. Zwischen Juli und September beförderte Brussels Airlines 2,4 Millionen Passagiere auf insgesamt fast 18.000 Flügen, bei einem Sitzladefaktor von 85,2 %. Es wurden 91 Ziele in 40 Ländern angeflogen. 

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Gulf Air setzt künftig stark auf den chinesischen Markt

In der Strategie von Gulf Air spielt künftig China eine wichtige Rolle. Der Carrier hat bekanntgegeben, dass man ab Jänner 2024 in Richtung der Volksrepublik expandieren wird. „Wir freuen uns über die Möglichkeit, unsere Präsenz in der Region Asien-Pazifik mit neuen Flügen auszubauen, die Bahrain mit den Städten Guangzhou und Shanghai in China verbinden“, so Jeffrey Goh, Geschäftsführer der Gulf Air Group Holding. „China ist eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt und ein globaler Tourismusmarkt. Das Land ist der Schlüssel zu unserer Strategie des kalibrierten Ausbaus des Streckennetzes. Diese Flüge werden den Passagieren eine größere Auswahl und flexiblere Reiseerfahrungen bieten und neue Möglichkeiten für Handel, Tourismus und Zusammenarbeit eröffnen, von denen beide Länder profitieren werden.“ Der Flugplan wurde so konzipiert, dass er praktische Verbindungen zwischen China und den von Gulf Air angeflogenen Zielen im Nahen Osten und Europa und zwischen diesen Zielen und China gewährleistet. Die Flüge werden mit Boeing 787 Dreamliner und zwei Servicekabinen durchgeführt, einer Business-Class-Kabine mit einem der geräumigsten Premium-Sitze und einer Economy-Class-Kabine mit den modernsten Sitzen der Branche.

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Zürich nimmt neue Gepäckanlage in Betrieb

Der Flughafen Zürich-Kloten wird am 6. November 2023 die neue Gepäcksortieranlage in Teilbetrieb nehmen. Über mehrere Monate werden die alte und ihr Nachfolger parallel in Betrieb sein.  Nachdem die Umstellung über mehrere Monate intensiv vorbereitet wurde, ist sie nun für den Einsatz im Betrieb bereit. Damit die Übergangsphase möglichst reibungslos gelingt, hat die Flughafen Zürich AG verschiedene Massnahmen getroffen. So wird zum Beispiel während der Umstellung mehr Personal eingesetzt, um neuralgische Punkte vor Ort zu überwachen. Die neue Gepäcksortieranlage wurde nötig, weil die alte Anlage das Ende ihres Lebenszyklus erreicht hat. Mit der neuen Anlage stellt der Flughafen Zürich sicher, dass die Gepäckzuweisung auch in Zukunft zuverlässig funktioniert. Hinzu kommen neue EU-Vorschriften zur Sicherheitskontrolle von aufgegebenem Gepäck. Die neue, rund 400 Millionen Franken teure Infrastruktur am Flughafen Zürich wird während 20 bis 25 Jahren im Einsatz sein. Sie ist mit modernster Technologie ausgestattet und hat eine deutlich bessere Energieeffizienz als ihre Vorgängerin.  Bis Ende Januar 2024 wird die Gepäcksortierung so weit umgestellt sein, dass 100 Prozent des aufgegebenen Gepäcks am Flughafen Zürich nach den neuen EU-Vorschriften kontrolliert wird. Im Herbst 2024 folgt die Ablösung der alten Infrastruktur im Verbindungstunnel in Richtung Dock E und der Gepäcksortieranlage im Dock E. Der vollständige Ersatz der alten Anlage dauert voraussichtlich bis 2026. Die letzten Umstellungen werden bis 2027 abgeschlossen sein.   Die Gepäcksortieranlage transportiert und sortiert das Gepäck aller abfliegenden Personen und weist es dem richtigen Flug zu. Insgesamt umfasst die neue Gepäcksortieranlage rund 25 Kilometer Förderstrecke. Sie wird von 5500 Motoren angetrieben

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Lufthansa Technik erwartet Rekordgewinn

Lufthansa Technik rechnet damit, dass man im laufenden Geschäftsjahr ein Rekordergebnis erzielen kann. Das Management geht davon aus, dass man Höchstwert von 554 MIllionen Euro, der im Vorjahr erzielt wurde, nochmals überbieten kann.  „Die Luftfahrtbranche erholt sich wesentlich schneller als erwartet. Davon profitieren wir, weil wir es dank des großen Einsatzes unserer Mitarbeiter schaffen, viele der sich daraus ergebenden Möglichkeiten für uns zu nutzen“, so William Willms, Finanzvorstand von Lufthansa Technik. „Insbesondere in unserem Komponentenbereich hatten wir einen sehr starken Sommer. Es gibt auf dem Markt einen großen Bedarf an Material. Wir punkten bei den Kunden weiterhin unter anderem mit einer besseren Materialverfügbarkeit im Vergleich zu Mitbewerbern.“  Unter dem Strich steht beim Ergebnis nach dem dritten Quartal 2023, trotz Gegenwinds durch die Dollar-Kursentwicklung und hoher Inflation, nun bereits ein Adjusted EBIT von 459 Millionen Euro (+7 Prozent). Beim Umsatz legte Lufthansa Technik auf 4,8 Milliarden Euro zu (+20 Prozent). Lufthansa Technik sichert sich auch erfolgreich Geschäft für die Zukunft: Bis Ende September hat das Unternehmen in diesem Jahr mehr als 580 neue Verträge abgeschlossen, 2022 waren es rund 700. 

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Vienna Airport FBO bekommt neue Chefin

Mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2004 bekommt das Handlingunternehmen Vienna Airport FBO mit Alexandra Schellhorn eine neue Chefin. Sie übernimmt damit die Leitung über die Business- und General Aviation Services und das VIP-Terminal gemeinsam mit Christoph Schmidt.  Der bisherige Geschäftsführer, Michael Zach, bekommt innerhalb des FWAG-Konzerns eine neue Aufgabe, denn er wird künftig den Bereich Bodenabfertigung komplett verantworten. „Alexandra Schellhorn ist seit 18 Jahren am Airport tätig und verfügt über umfassende Leitungserfahrung im Flughafenbetrieb und im Management komplexer Aufgabenstellungen. Sie hat sich aus einer Vielzahl an Bewerberinnen und Bewerbern im Rahmen eines extern begleiteten Auswahlverfahrens als die beste Neubesetzung der Geschäftsführung der Vienna Airport FBO erwiesen. Wir wünschen ihr bei ihrer neuen beruflichen Herausforderung alles Gute“, so die Flughafen Wien-Vorstände Julian Jäger und Günther Ofner. 

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Oktober 2023: Ryanair hatte 17,1 Millionen Fluggäste

Die Dienstleistungen des Billigfliegers Ryanair wurden im Oktober 2023 von 17,1 Millionen Passagieren genutzt. Die Firmengruppe konnte somit gegenüber dem Vorjahresmonat um neun Prozent zulegen.  Die Auslastung war einen Prozentpunkt rückläufig und verschlechterte sich auf 93 Prozent. Im laufenden Geschäftsjahr hatte Ryanair bislang 180,3 Millionen Reisende an Bord. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15 Prozent mehr Fluggäste. Der Ladefaktor verbesserte sich um drei Prozentpunkte auf 94 Prozent. 

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United Airlines kürzt Deutschland-Flüge

Die U.S:-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines fährt im kommenden Jahr die Deutschland-Präsenz zurück. Die saisonalen Berlin-Flüge wird man im Sommerflugplan 2024 nicht mehr ab Washington anbieten. Auch in Frankfurt am Main kommt es zu einer Kürzung. Mit Wirksamkeit zum 10. Jänner 2024 halbiert United Airliens die Anzahl der wöchentlichen Newark-Flüge. Künftig wird man nicht mehr zweimal pro Tag, sondern nur noch täglich fliegen, geht aus vorliegenden Flugplandaten des Star-Alliance-Mitglieds hervor.

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Sommer 2024: Corendon nimmt zwei Routen ab Ljubljana auf

Im Sommerflugplan 2024 bietet Corendon ab dem slowenischen Hauptstadtflughafen zwei Routen an. Diese führen nach Griechenland und in die Türkei. Im Zeitraum vom 31. Mai bis 30. August 2024 wird die maltesische Corendon Europe einmal wöchentlich zwischen Ljubljana und Heraklion vice versa fliegen. Die türkische Mutterairline nimmt Antalya, das ebenfalls einmal pro Woche bedient werden soll, am 26. Juni 2024 auf. Diese Stecke ist vorerst bis zum 29. September 2024 befristet.

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Belgrad feiert zehn Jahre Air Serbia

In der vergangenen Woche hat Air Serbia ihren zehnjährigen Bestand unter dem heutigen Firmennamen gefiert. Seither hat man etwa 310.000 Flüge durchgeführt, auf denen 25 Millionen Passagiere an Bord waren. Der Carrier war zuvor unter dem Namen Jat Airways unterwegs und war auch für eine in die Jahre gekommene Flotte unterwegs. Im Jahr 2013 ist Etihad Airways als Minderheitsgesellschafter eingestiegen. Am 26. Oktober 2013 ist man unter der heutigen Marke Air Serbia an den Start gegangen. Seither hat sich das Unternehmen stark modernisiert und auch ein kleines Langstreckennetzwerk aufgebaut.

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