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Montenegro Airlines muss Staatshilfen zurückbezahlen

Die Fluggesellschaft Montenegro Airlines befindet sich seit einigen Monaten in Auflösung und soll durch Air Montenegro ersetzt werden. Doch nun stellte die lokale Wettbewerbsbehörde fest, dass die zuerst genannte Fluggesellschaft zwischen 2018 und 2020 zu Unrecht Staatshilfen in der Gesamthöhe von 55,8 Millionen Euro erhalten hat. Die Rückzahlung der Finanzmittel wurde angeordnet, doch das könnte sich als schwierig gestalten, denn Montenegro Airlines ist defacto pleite und wurde in den letzten Monaten nur mit Hilfe neuerlicher Staatshilfe in der Luft gehalten. Die Wettbewerbsbehörde stellte unter anderem fest, dass die gewährten Beihilfen nicht den Richtlinien der Europäischen Union entsprechen. Als Nicht-EU-Mitglied müsste sich der Staat darum eigentlich nicht kümmern. Eigentlich, denn Montenegro hat sich vor einiger Zeit als Beitrittskandidat zur Anwendung der EU-Beihilfenrichtlinien verpflichtet. Eine Rückführung der Finanzmittel gilt aufgrund der Insolvenz als äußerst unwahrscheinlich.

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Für Wizz Air: Kiew-Schuljany verlängert die Piste

Normalerweise fliegt die Billigfluggesellschaft Wizz Air in Kiew ausschließlich den innerstädtischen Airport Schuljany an. Dort unterhält man eine Basis, während man dem größeren, aber wesentlich weiter entfernten Flughafen Borispil fernbleibt. Das ändert sich ab 1. Juni 2021. Der Ableger Wizz Air Abu Dhabi wird eine Nonstop-Verbindung nach Borispil aufnehmen. Der Grund dafür ist aber nicht, dass der Lowcoster nun den größeren Airport attraktiver findet, sondern die Maschinen des Typs Airbus A321neo würden in Schuljany Restriktionen unterliegen. Daher wird ausschließlich diese Route ab KBP angeboten. Allerdings handelt es sich um eine Übergangslösung, denn Wizz Air Abu Dhabi will in Zukunft die Flüge in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate ab Kiew-Schujany anbieten. Dazu muss der Airport aber die Piste verlängern und genau das kündigte Flughafendirektor Denis Kostrzhevsky an. Die Runway 08/26 soll von 2.310 Meter auf etwa 2.800 Meter verlängert werden. Gleichzeitig wird man den Belag vollständig erneuern und ein CAT II-ILS-Anflugsystem installieren. Die Gesamtkosten beziffert Kostrzhevsky mit etwa 181 Millionen U.S.-Dollar. Aufgrund der Bauarbeiten wird der Flughafen Kiew-Schuljany voraussichtlich im Jahr 2023 für bis zu neun Monate schließen. Anschließend soll der Einsatz von Maschinen des Typs A321neo ohne Einschränkungen möglich sein. Wizz Air Abu Dhabi wird dann das Flugangebot auf den innerstädtischen Airport verlagern.

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Bahn: Wien-Berlin in knapp über vier Stunden

Derzeit erfordern Bahnreisen zwischen Wien und Berlin noch gutes Sitzfleisch, denn im Idealfall benötigt man mit dem Zug neun Stunden. Das soll sich ändern, denn in Zukunft soll die Reisezeit auf vier Stunden und fünf Minuten sinken. Dazu unterzeichneten die Verkehrsminister von Deutschland, Österreich und Tschechien ein Abkommen. Dieses sieht vor, dass die Bahnstrecke beschleunigt werden soll. Unter anderem wird dazu ein Tunnel durch das Erzgebirge gebaut. Unter anderem aus diesem Grund wird mit der Fertigstellung frühestens Mitte der 2030er Jahre gerechnet. Die Streckenführung erfolgt über Brno, Prag und Dresden. Die Reisezeiten sollen sich wie folgt verkürzen: Die Hauptstadt der Tschechischen Republik soll ab Wien in zwei Stunden erreichbar sein. In rund drei Stunden soll man nach Dresden gelangen und nach vier Stunden und fünf Minuten soll ein Ausstieg am Berliner Hauptbahnhof möglich sein. Die Regierungen der drei Staaten sehen das Vorhaben als Pilotprojekt und den Auftakt der Verlagerung von Kurzstreckenflügen auf die Schiene. Es wurde aber auch eingeräumt, dass es noch ein langer Weg ist bis auf gewissen Relationen die Bahn attraktive Reisezeiten anbieten können wird.

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Niederösterreich startet kostenlose PCR-Tests

Nach Wien startet auch Niederösterreich in Kooperation mit Lead Horizon und der Rewe Group kostenlose PCR-Gurgeltests. Zunächst führt man in Zwettl ein Pilotprojekt durch, bei dem 1.500 Personen teilnehmen können. Laut der Tageszeitung Kurier ist der Startschuss für den Versuch in Zwettl bereits am Dienstag. Genau wie in Wien werden die Kits in Filialen von Bipa ausgegeben. Die Rückgabe kann in fast allen Geschäften der Rewe Group (Merkur, Bipa, Billa, Billa Plus, Penny, etc.) sowie an Tankstellen mit „Merkur Inside“ oder „Billa-Shop“ in Einwurfboxen erfolgen. Das Ergebnis soll bei Abgabe vor 9 Uhr 00 binnen 24 Stunden per E-Mail übermittelt werden. Das auswertende Labor Lifebrain setzt dabei die RT-PCR-Technologie ein. Die Befunde sind auf Deutsch und Englisch verfügbar. Niederösterreich plant in naher Zukunft diese PCR-Kits im ganzen Bundesland anzubieten. Vorerst testet man aber in Zwettl die Abläufe. Einen genauen Zeitpunkt für die Ausdehnung auf ganz Niederösterreich gibt es noch nicht. Sobald auf das ganze Gebiet ausgedehnt ist, wird man auch in den Bipa- und Billa-Filialen am Flughafen Wien Schwechat und möglicherweise auch in der Tankstelle Einwurfboxen vorfinden. Derzeit ist das aber noch Zukunftsmusik. Dennoch können ankommende Passagiere bereits jetzt in den Genuss eines kostenfreien PCR-Testkits kommen. Dieses kann an der Kasse des Bipa-Geschäfts in der Ankunftszone des Terminals 3 abgeholt werden. Laut einem Sprecher der Rewe Gruppe muss die Rückgabe aber in Wien in eine Einwurfbox in Geschäften der Rewe Group oder in Tankstellen der Marken BP (mit „Merkur Inside), Shell (mit „Billa“) oder Jet (mit „Billa“) erfolgen. Nähere Informationen

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Impfen in den USA während dem Stopover? Aer Lingus warnt Crews

In den Vereinigten Staaten sind Corona-Impfungen sehr niederschwellig und werden beispielsweise auch in Supermärkten oder sogar an Tankstellen verabreicht. Für fliegendes Personal, das in vielen europäischen Ländern noch gar nicht an der Reihe ist, wäre es verlockend diese während einem beruflich bedingten Aufenthalt in den USA zu bekommen. Aer Lingus warnt davor in einem Rundschreiben. In manchen U.S.-Staaten werden sogar Geldprämien bezahlt, wenn man sich impfen lässt. Viel wird nicht hinterfragt, denn so ziemlich jeder, der in einer Impfstelle aufkreuzt, bekommt auch ein Vakzin gespritzt. Demnach wäre es für Crews, die umlaufbedingt in den Vereinigten Staaten übernachten müssen, eine Kleinigkeit sich schnell und unkompliziert impfen zu lassen. Dies ist weitgehend problemlos möglich. Allerdings warnt Aer Lingus in einem internen Rundschreibend davor. Auf keinen Fall sollte man sich während dienstlich bedingten Stopovers in den USA impfen lassen. Die Crews werden sogar deutlich darauf hingewiesen, dass ihnen die Impfung in den USA während ihrer dienstlichen Aufenthalte ausdrücklich untersagt ist. Der Grund hierfür ist eher simpel: Nach Impfungen dürfen Piloten und Flugbegleiter 48 Stunden lang nicht fliegen. Diese Vorschrift, die international weitgehend einheitlich ist, dient der Sicherheit, um eben nicht wegen Nebenwirkungen in schwierige Situationen zu kommen. Die Aufenthalte während der so genannten Stopovers sind im Regelfall aber kürzer als 48 Stunden. So könnte es dazu kommen, dass ein Flug gar nicht durchgeführt werden kann, weil Crewmitglieder eben wegen der Impfung nicht fliegen dürfen. Das Verschweigen wäre ein schwerer Verstoß gegen die Flugsicherung und zieht im allermildesten Fall zumindest eine Abmahnung nach sich.

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Smartlynx Malta flottet drei A330-300 ein

Die Fluggesellschaft SmartLynx Airlines Malta entwickelt sich weiter zum Frachtspezialisten innerhalb der Firmengruppe. Der Carrier gab bekannt, dass ab Ende Juni 2021 drei Airbus A330-300 zur Flotte stoßen werden. Dabei handelt es sich um ehemalige Passagiermaschinen, die zu so genannten Preightern „umgebaut“ wurden. Eine vollständige Konvertierung ist – zumindest momentan – nicht vorgesehen. Die Flotte von Smartlynx Malta besteht derzeit aus je einem A320 und einem A321. In Kürze sollen zwei A321-200P2F (Frachter) hinzukommen. Diese Maschinen werden für den Logistikkonzern DHL eingesetzt. „Wir wissen, dass der Langstreckenfrachtmarkt irgendwann wieder auf das Niveau vor COVID zurückkehren wird. Daher plant SmartLynx Airlines, das Airbus A330-Flugzeug zu diesem Zeitpunkt wieder für Langstrecken-Passagierflüge einzusetzen. Wir glauben, dass unsere kostengünstige Struktur und hohe Effizienz es uns ermöglichen werden, Wettbewerb für Marktveteranen zu schaffen“, so Firmenchef Zygimantas Surintas.

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Alltours verzeichnet steigende Nachfrage

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours hält ab sofort die Reisebüros wieder zu den üblichen Geschäftszeiten offen. Gleichzeitig verspürt man eine hohe Nachfrage für den Sommer 2021, teilte das Unternehmen mit. „Nach so langer Zeit freuen wir uns, unseren Kunden endlich wieder persönlich mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können“, so Nils Jenssen, Geschäftsführer der Alltours Reisecenter GmbH. Nachdem immer mehr Menschen geimpft werden und zunehmend Reisewarnungen fallen, steigt bei Alltours die Nachfrage für den Sommer deutlich an. Hierzu haben nicht zuletzt die niedrigen Inzidenzen in den beliebten spanischen Reisezielen Mallorca und Kanarische Inseln beigetragen. Mallorca ist das gefragteste Reiseziel bei Alltours. Dort haben viele Hotels wieder geöffnet und nahezu täglich kommen weitere hinzu. Auf der Baleareninsel liegt die Inzidenz im Mai unter 30, so dass dort ein entspannter Urlaub möglich ist. Für die Kanarischen Inseln hat die Bundesregierung die Reisewarnung am Sonntag aufgehoben, da die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 50 liegt. Griechenland hat am vergangenen Freitag die Saison eröffnet. Hier liegt die 7-Tage-Inzidenz noch über 100. Die Entwicklung ist jedoch seit vier Wochen positiv und lässt auf eine erfolgreiche Sommersaison hoffen. „Für viele Menschen ist Urlaub in diesem Jahr ein echtes Bedürfnis, um sich von dem Stress in der Pandemie und im Lockdown zu erholen. Griechenland bietet mit seinem authentischen Tourismus, der Gastfreundschaft, den vielen Inseln und kulturellen Höhepunkten ein Angebot, das genau in die Zeit passt“, wirbt der griechische Tourismusminister Harry Theoharis für sein Land.

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Langstrecke: Minsk will Fünfte-Freiheit-Flüge anlocken

Die weißrussische Regierung will den Flughafen Minsk für Zwischenstopps und damit Flüge auf Basis der fünften Freiheit attraktiv machen. Dazu befindet man sich unter anderem mit Azal Azerbaijan Airlines in Verhandlungen. Der stellvertretende Verkehrsminister, Alexey Lyakhnovich, bestätigte entsprechende Verhandlungen. Ziel ist es, dass auf dem Weg von Baku nach New York ein Zwischenstopp in Minsk eingelegt wird. So würde Weißrussland zu Flügen in die Vereinigten Staaten kommen. Das Regierungsmitglied erklärte regionalen Medien, dass die Gespräche weit vorangeschritten sind und „eine echte Chance haben Realität zu werden“. Weiters betonte der Minister, dass man auch mit Airlines aus Katar und Usbekistan in Verhandlungen über Flüge im Rahmen der Fünften Freiheit ist. Man beabsichtigt über diese zu weiteren Langstreckenzielen zu kommen, denn der staatliche Anbieter Belavia betreibt keine Long-Haul-Flüge. Die einzige Boeing 767-300 wird laut CH-Aviation.com ausschließlich für Reisen der Regierung verwendet.

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Italien will drei Milliarden Euro in ITA investieren

Noch konnten die italienische Regierung und die EU-Kommission in Sachen Ita/Alitalia keine Lösung finden, doch laut Corriere della Sera will Italien die Neugründung mit 1,6 Milliarden Euro Startkapital ausstatten. Weitere 1,4 Milliarden Euro sollen für die Anschaffung neuer Flugzeuge beigesteuert werden. Unter dem Strich plant also die Regierung etwa drei Milliarden Euro zu investieren. Noch hängt der Start der Ita in der Luft, denn man will die Marke Alitalia nutzen. Die EU-Kommission besteht aber auf einen klaren Schnitt. Zuletzt wurde auch bekannt, dass Alitalia nochmals 100 Millionen Euro vom Staat bekommen soll. Die Mittel sollen dafür verwendet werden den Flugbetrieb aufrecht erhalten zu können und die ausständigen Löhne an die Belegschaft überweisen zu können.

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Trotz Milliardenverlust: Ryanair erwartet Erholung

Das letzte Jahr endete für den irischen Low-Coster mit einem Rekord-Verlust. Dieses Jahr soll sich das Blatt wieder wenden: Ryanair sieht die Luftfahrtbranche wieder auf der Überholspur. Unter dem Bruchstrich stand für die zwölf Monate bis Ende März ein Minus von gut einer Milliarde Euro, nach einem Gewinn von 649 Millionen Euro ein Jahr davor, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Rechnet man eine Sonderbelastung wegen letztlich wertloser Treibstoffpreis-Sicherungsgeschäfte heraus, lag das Minus bei 815 Millionen Euro – und damit innerhalb der jüngst verbesserten Prognose der Konzernführung. Die irische Fluggesellschaft bekräftigte am Montag ihre Prognose, dass die Passagierzahlen für das laufende Geschäftsjahr am unteren Ende einer Spanne von 80 bis 120 Millionen liegen würden. Im Quartal von April bis Juni wurden 5 bis 6 Millionen Fluggäste erwartet. Im Geschäftsjahr bis Ende März beförderte das Unternehmen 27,5 Millionen Passagiere Doch kein Grund zur Sorge: Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März 2022 glaubt das Management um Ryanair-Chef Michael O’Leary an ein Ergebnis nahe der Gewinnschwelle. Im Großen und Ganzen stützt sich der Konzern auf die globalen Impfkampagnen und fallende Reisebeschränlungen.

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