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Urteil: Buchungsportale müssen Endpreise anzeigen

Viele Reisende kennen das Problem: So genannte Buchungsplattformen werben mit Ticketpreisen, die zum Teil deutlich unter jenen auf den Homepages der Airlines liegen und im letzten Buchungsschritt werden Gebühren aufgeschlagen oder aber der Preis gilt nur, wenn eine äußerst wenig verbreitete Kreditkarte genutzt wird. Die Verbraucherzentrale Bundesverband klagte in diesem Zusammenhang gegen Billigflug.de und obsiegte vor dem Landgericht Leipzig. Hintergrund ist, dass der anfangs angezeigte Preis nur dann gilt, wenn mit einer von der Advanzia Bank herausgegebenen „Billigflug.de Mastercard“ bezahlt wird. Andernfalls erhöhte sich der Preis um bis zu 30 Prozent. Das Gericht sieht einen Verstoß gegen die entsprechende EU-Verordnung, denn diese sieht vor, dass der Endpreis bereits im ersten Buchungsschritt angezeigt werden muss. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da der Beklagten das Rechtsmittel der Berufung zusteht.

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Tuifly Nordic flottet Langstrecken-Jets aus

Die skandinavische Tuifly Nordic hat ihre letzte Maschine des Typs Boeing 767-300 ausgeflottet. Die Maschine wurde an die Konzernschwester Tui Airways übergeben. Die SE-RFR wurde seit dem Beginn der Corona-Pandemie nicht unter Tuifly Nordic Flugnummern betrieben und war in Arlanda abgestellt. Laut CH-Aviation.com wurde die 22,2 Jahre alte Maschine bereits vor einiger Zeit nach UK überstellt und kam gelegentlich im Wetlease für Tui Airways zum Einsatz. Die betroffene Boeing 767-300 wurde Anfang Mai auf G-OBYK umregistriert und soll nun für die UK-Airline zum Einsatz kommen. Auch die SE-RNC wurde an die Konzernschwester übergeben und trägt nun die Registrierung G-ONYK. Somit verfügt Tuifly Nordic über kein Langstreckengerät mehr. Die Flotte besteht aus drei Boeing 737-800 und zwei Boeing 737 Max 8.

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FAA gibt grünes Licht für B737-Max-Nachbesserung

Die U.S.-amerikanische Luftfahrtbehörde gab grünes Licht für die von Boeing vorgeschlagenen Nachbesserungen am Maschinentyp B737-Max. Es handelt sich um das vor einigen Wochen festgestellte Elektrikproblem. Dieses soll rasch behoben werden können. An die betroffenen Fluggesellschaften übermittelte der Hersteller bereits zwei Anweisungen. Der überwiegende Teil der Maschinen befindet sich aber noch auf dem Hof von Boeing und muss daher vor Auslieferung nachgebessert werden. Somit wäre dieses Problem gelöst, doch ein neues Problem ist aufgetreten. Als Folge des Sriwijaya-Air-Absturzes ordnete die FAA eine Inspektion sämtlicher Classic-Modelle an. Dabei handelt es sich konkret um die Reihen Boeing 737-300, -500 und 500. In den Vereinigten Staaten sind diese nicht mehr sonderlich häufig anzutreffen, jedoch in anderen Teilen der Welt das Rückgrat vieler Flotten. Aus der Lufttüchtigkeitsanweisung der FAA geht hervor, dass ein Fehler einer Steuerungsleitung der Klappen vermutet wird. Ob dies auch wirklich die Unfallursache war, ist völlig unklar. Die Behörde verlangt dennoch, dass die eingangs genannten Modelle außertourlich überprüft werden müssen. Safety first.

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Malta: Fly & Cruise vor Neustart im Juli 2021

Das Konzept von Cruise & Fly wurde im April 2017 eingeführt. Über einen Zeitraum von sechs Monaten wurden auf dem Malta International Airport in diesem ersten Jahr rund 100.000 Passagiere befördert. Der Donnerstag war P & O Cruises gewidmet, bei denen das Kreuzfahrtschiff Oceana am Kreuzfahrthafen von Valletta festgemacht hatte. Der Sonntag war der deutsche Tag mit einer Flut von TUI-Flugzeugen, die hektisch in die LMML flogen und Passagiere an Bord des Flaggschiffs Mein Schiff von Tui Cruises brachten. Die Synergie zwischen dem internationalen Flughafen Malta und dem Kreuzfahrthafen Valletta hatte zu einem nahtlosen Service geführt, der von den Passagieren sehr geschätzt wurde. Die Pandemie hatte das Cruise & Fly-Konzept jedoch Anfang 2020 vollständig zum Erliegen gebracht, als die Nachfrage versiegte und die Tourismusbranche unter Druck geriet. Der Service, der jetzt in Fly & Cruise umbenannt wurde, kehrt im Juli nach einer fast 15-monatigen Pause zurück. Viking Cruises hat zwei seiner Kreuzfahrtschiffe im Grand Harbour stationiert. Dies sind das Wikingermeer und die Wikinger-Venus. Es scheint, dass Lufthansa Charterflüge mit der A350-900 von Newark aus durchführen wird, um geimpfte amerikanische Touristen auf die Insel zu bringen. Sie bleiben in der Blase und begeben sich danach auf ihre Mittelmeerkreuzfahrt. Während einer Pressekonferenz gab Tourismusminister Clayton Bartolo bekannt, dass bei diesem neuen Flug- und Kreuzfahrtbetrieb zusammen mit Viking Cruises 150.000 Passagiere über den internationalen Flughafen Malta fliegen sollten. Interessanterweise machen die Kreuzfahrtschiffe auch auf Gozo Halt, bevor sie weiter nach Kroatien, Griechenland und Italien fahren. Die Lufthansa scheint ihre überschüssigen Langstreckenkapazitäten zu nutzen,

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Play erhält AOC und kündigt Erstflug an

Das isländische Startup Play ist nun offiziell eine Fluggesellschaft, denn die zuständige Behörde hat AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Der Erstflug ist für den 24. Juni 2021 angekündigt und soll nach London-Stansted führen. In Kürze wird der Ticketverkauf offiziell aufgenommen. Zunächst wird man mit Maschinen des Typs Airbus A321neo primär innerhalb von Europa fliegen. Die USA-Strecken sollen frühestens ab Herbst 2021, jedoch eher ab Frühjahr 2022 aufgenommen werden. Man will den Flughafen Keflavik als Hub im Europa-USA-Verkehr nutzen. Selbiges Geschäftsmodell verfolgte bereits die gescheiterte Billigfluggesellschaft Wow Air.

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Handelsblatt: Condor verhandelt mit zwei Investoren

Die Geschäftsleitung der Ferienfluggesellschaft Condor soll sich laut einem Bericht des Handelsblatts in Verhandlungen mit zwei Investoren befinden. Diese könnten in eine Übernahme der einstigen Thomas-Cook-Tochter münden. Eine Sprecherin bestätigte gegenüber der Zeitung: „Wir befinden uns in guten, fortgeschrittenen Gesprächen zum Finanzierungsbedarf von Condor“. Nähere Details nannte die Medienreferentin jedoch nicht. Das Handelsblatt stützt die Berichterstattung auf „mehrere voneinander unabhängige Quellen“, nennt jedoch auch keine weiteren Einzelheiten. Im Vorjahr wollte die LOT-Mutter PGL den deutschen Ferienflieger kaufen. Die Corona-Pandemie führte letztlich dazu, dass der Deal nicht abgeschlossen wurde. Im Herbst 2020 wurde bekannt, dass Condor eine Schadenersatzklage gegen die polnische Staatsholding eingebracht hat. Es gilt als unwahrscheinlich, dass sich PGL erneut unter den Interessenten befindet, da aufgrund der Pandemie LOT einen hohen Finanzbedarf hat.

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Salzburg: Wizz Air verschiebt Comeback erneut

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat die Wiederaufnahme der für Salzburg geplanten Flüge neuerlich nach hinten verschoben. Dabei handelt es sich um ein altbewährtes Muster, das der Billigflieger seit dem temporären Rückzug aus der Mozartstadt, der sang- und klanglos erfolgte, immer wieder praktiziert. Im Sommer des Vorjahres kündigte Wizz Air einige Strecken ab Salzburg an, jedoch wurden nur wenige aufgenommen und anschließend aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen wieder eingestellt. Beispielsweise St. Petersburg wurde bis dato kein einziges Mal bedient. Seither verschiebt der Lowcoster die angekündigten Salzburg-Flüge in regelmäßigen Abständen stets um ein paar Wochen. Die Präsenz in der Mozartstadt soll kleiner ausfallen, denn mit Ausnahme von Varna wurden die Balkan-Ziele gänzlich gestrichen. An St. Petersburg, Kiew-Schuljany und eben der bulgarischen Küstenstadt hält Wizz Air fest. Die neuen Aufnahmetermine sind mit Stand 17. Mai 2021: Varna: 28. Juni 2021, 2x wöchentlich Kiew-Schuljany: 14. Juni 2021, 2x wöchentlich St. Petersburg: 04. Juli 2021, 2x wöchentlich Im Gegensatz zu Wien unterhält Wizz Air in Salzburg keine Basis. Sämtliche Flüge werden von anderen Bases heraus in die Mozartstadt „herein“ durchgeführt. Weiters beschäftigt man in Salzburg auch kein eigenes Personal, so dass die Verschiebungen – zumindest in Österreich – keine personellen Auswirkungen nach sich ziehen. Das gilt jedoch nicht für Wien-Schwechat, wo man Flugzeuge stationiert hat und auch eigene Mitarbeiter beschäftigt.

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USA: Delta stellt nur noch Geimpfte ein

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta wird künftig nur noch Personen einstellen, die eine vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen können. Dieser Schritt ist für die Vereinigten Staaten äußerst ungewöhnlich und könnte auch in Sachen Diskriminierung bedenklich sein. Delta vertritt die Ansicht, dass die Impfung zur Sicherheit der Passagiere beiträgt und daher will man künftig nur noch Geimpfte neu einstellen. Eigenen Angaben nach wurden bereits 60 Prozent der Belegschaft gegen Covid-19 immunisiert. Wer in Zukunft bei Delta arbeiten will, muss geimpft sein. Ansonsten gibt es einen Arbeitsvertrag. Der Carrier stellte aber auch klar, dass für die bestehende Belegschaft diese „Verpflichtung“ nicht gilt. Die Teilnahme am Impfprogramm soll weiterhin freiwillig sein. Es wird sich in den nächsten Monaten zeigen, ob das Vorpreschen von Delta erfolgreich sein wird und ob andere U.S.-Carrier nachziehen werden oder eben nicht.

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Reiselockerungen: Flughafen Wien rät zum Ticketkauf

Der Flughafen Wien-Schwechat empfiehlt in einer Aussendung, dass Passagiere, die einen Sommerurlaub beabsichtigen, jetzt ihre Tickets oder Pauschalreisen buchen sollten. Der Airport verweist auch darauf, dass viele Länder nach und nach ihre Einreise- und Quarantänebestimmungen lockern. Beliebte europäische Urlaubsländer lockern ihre Reisebestimmungen – Airlines und Reiseveranstalter bieten günstige Angebote und hohe Flexibilität bei der Buchung – Mit richtiger Vorbereitung entspannt einreisen – Flughafen Wien bietet günstige COVID-19-Tests mit schnellem Ergebnis Rechtzeitig vor Beginn der Pfingstferien lockern zahlreiche Urlaubsländer ihre Einreisebestimmungen. So ist künftig die Einreise nach Italien, Kroatien, Griechenland und Spanien für österreichische Touristen mit Impf- oder negativem Testnachweis gänzlich quarantänefrei: Griechenland: Die Einreise für Touristen ist derzeit ohne Quarantänepflicht möglich, vorzuweisen ist bei der Einreise ein Impf- oder negativer Testnachweis (PCR-Test nicht älter als 72 Stunden), sowie ein Einreiseformular, das vorab am besten online auszufüllen ist. Spanien: Die Einreise für Touristen ist derzeit ohne Quarantänepflicht möglich, vorzuweisen ist bei der Einreise ein Impf- oder negativer Testnachweis (PCR-Test nicht älter als 72 Stunden), sowie ein Einreiseformular, das vorab am besten online auszufüllen ist. Kroatien: Die Einreise für Touristen ist derzeit ohne Quarantänepflicht möglich, vorzuweisen ist bei der Einreise ein Impf- oder negativer Testnachweis (PCR- oder Antigen-Test nicht älter als 48 Stunden), sowie ein Einreiseformular, das vorab am besten online auszufüllen ist. Italien: Ab 16. Mai ist die Einreise für Touristen ohne Quarantänepflicht möglich, vorzuweisen ist bei der Einreise ein Impf- oder negativer Testnachweis (PCR- oder Antigen-Test nicht älter als 48 Stunden), sowie ein Einreiseformular, das vorab am besten online auszufüllen

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Wien: Neue zentrale Siko wartet auf die Eröffnung

Die Terminals 1, 1A und 2 des Flughafens Wien-Schwechat sind seit Mitte März 2020 geschlossen. Der Grund für die Maßnahme war simpel: Binnen weniger Tage brach aufgrund der Corona-Pandemie, die „Nebeneffekte“ wie Flug- und Einreiseverbote sowie einen Lockdown hatte, so extrem ein, dass am größten Airport gähnende Leere herrschte. Zwar konnte sich Wien-Schwechat zumindest ein wenig erholen, doch das Aufkommen ist noch immer auf äußerst niedrigem Niveau. Derzeit wird ausschließlich das Terminal 3 für Passagierflüge genutzt und dieses ist nicht einmal annähernd an der Kapazitätsgrenze. Es wird sich in den nächsten Wochen – besonders während der Sommerferien – zeigen, ob die Reiseerleichterungen (Stichwort: Grüner Pass) zu einem Anziehen der Nachfrage und damit der Auslastung des Flughafens Wien-Schwechat führen werden. Bereits vor der Pandemie wurde die Renovierung des Terminals 2, das seit einigen Jahren keine Check-In-Dienstleistungen mehr angeboten hat, begonnen. Es handelt sich um das älteste der vier Abfertigungsgebäude und zumindest eine Zeit lang stand gar der Abriss im Raum. Doch: Warum ein Terminal, in dem enorm viel Luftfahrtgeschichte steckt abreißen, wenn man es auch umbauen und damit für die nächsten Jahrzehnte „fit“ machen kann? Gesagt und getan, aber mitten in der Hochphase der Renovierung kamen Corona und die damit verbundene Schließung aller Abfertigungsgebäude, ausgenommen Terminal 3 sowie General Aviation. Für die Bauarbeiter dürfte das gar nicht so störend gewesen sein, denn ganz ohne auf Fluggäste Rücksicht nehmen zu müssen, verwandelte sich das Terminal 2 in die künftige zentrale Sicherheitskontrolle. Im Obergeschoss werden neue Lounges auf Reisende warten, jedoch ist dies

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