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Laudamotion: OLG Wien erklärt 19 Klauseln für unzulässig

Das Oberlandesgericht (OLG) Wien erklärte 19 Klauseln der Allgemeinen Beförderungsbedingungen von Laudamotion für gesetzwidrig. Das Urteil ist rechtskräftig. Ein zentraler Punkt der Beanstandungen betrifft Klauseln, die es den Reisenden erschweren sollen, ihre Rechte gegen Laudamotion durchzusetzen. Eine sah zum Biespiel vor, dass die Reisenden ihre Ansprüche auf Ausgleichszahlung – beispielsweise bei verspäteten Flügen – selber geltend machen müssen und nicht an beauftragte Einrichtungen abtreten dürfen. Für das Oberlandesgericht Wien werden Reisende dadurch gröblich benachteiligt. Das OLG Wien bemängelte ebenfalls, dass Beanstandungen in vorgeschriebener Form, nämlich per Mail, Fax oder über ein Online-Beschwerdeformular einzubringen sind. „Die Verwendung bestimmter Formulare kann zwar empfohlen werden, jedoch darf das nicht dazu führen, dass ein Unternehmer Verbraucherbeschwerden in Form eines Briefes ablehnen darf“, so Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. Änderung der Flugzeiten Kritisch sah das Gericht auch, dass Flugzeiten ohne irgendwelche Einschränkungen beliebig geändert werden konnten. Für Verbraucher war nicht abschätzbar, unter welchen Umständen und in welchem Ausmaß eine Änderung der Abflugzeiten erfolgen konnte. Laut Urteil stellt dies ein unzulässiges Leistungsänderungsrecht von Laudamotion dar. Weitere unzulässige Klauseln betreffen unter anderem Haftungsbeschränkungen oder unbestimmte Lagergebühren für nicht abgeholte Gepäckstücke. Das Urteil im Volltext gibt es auf www.verbraucherrecht.at.

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Boeing-Finanzchef Smith zurückgetreten

Der krisengeschüttelte Flugzeugbauer Boeing bekommt einen neuen Finanzchef, denn am Dienstag wurde bekanntgegeben, dass Greg Smith per 9. Juli 2021 zurücktreten wird. Die Suche nach einem Nachfolger wurde bereits eingeleitet. Smith war 30 Jahre für Boeing tätig und ist seit 2011 für die Finanzendes Konzerns verantwortlich. Nach der Absetzung von Dennis Muilenburg fungierte er Ende 2019 für eine kurze Zeit als CEO ad interim. Vorstandsvorsitzender Dave Calhoun soll noch länger im Amt bleiben. Es wurde zunächst damit gerechnet, dass der Manager aufgrund seines Alters eine Art Übergangslösung sein könnte, da Boeing eine Altersgrenze von 65 Jahren hat. Der Verwaltungsrat erhöhte diese nun auf 70 Jahre, so dass Calhoun – zumindest in der Theorie – noch sechs Jahre lang an der Spitze von Boeing stehen könnte. Der Hersteller teilte mit, dass keine Änderungen im Sessel des Generaldirektors anstehen. Stattdessen muss man sich um einen neuen Finanzchef bemühen.

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Air France-KLM schließt Kapitalerhöhung erfolgreich ab

Im Zuge einer Kapitalerhöhung konnte sich Air France-KLM mit frischem Geld versorgen. Der Löwenanteil der Summe von rund 1,04 Milliarden Euro wurde vom französischen Staat eingebracht. Auch China Eastern Airlines zog mit. Die Regierung der Niederlande hingen nicht, weshalb deren Anteil nun verwässert. Frankreich hält künftig rund 28,6 Prozent an Air France-KLM. Die zuvor genannte Summer wurde über die Ausgabe neuer Aktien lukriert. Im Zuge der neuerlichen Staatshilfe zeichnete die französische Regierung zahlreiche Aktien. Laut dem Konzern konnte man über die Maßnahme die angestrebte Höchstsumme erhalten. Im Vorjahr haben die Niederlande und Frankreich Air France-KLM mit etwa zehn Milliarden Euro unter die Flügel gegriffen. Frankreich will nun so genannte nachrangige Anleihen mit unbegrenzter Laufzeit zeichnen. Über diese sollen weitere drei Milliarden Euro gewährt werden. Die EU-Kommission genehmigte unter Auflagen – beispielsweise Abtretung von Slots in Orly – eine maximale weitere Hilfe in der Höhe von vier Milliarden Euro.

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UK: CAA erteilt grünes Licht für Jetblue-Langstrecke

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue erhielt seitens der britischen Zivilluftfahrtbehörde die formelle Genehmigung ab New York und Boston nach London-Heathrow zu fliegen. Damit ist eine weitere Hürde gefallen. Jetblue will ab Sommer 2021 mit Maschinen des Typs Airbus A321LR auf die Langstrecke gehen. Zunächst will man ab den USA das Vereinigte Königreich anfliegen. Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich der Carrier noch nicht auf einen exakten Termin für den transatlantischen Erstflug festgelegt. Dieser soll in den nächsten Wochen kommuniziert werden. Laut Mitteilung der britischen CAA ist die an Jetblue erteilte Erlaubnis das erste Approval, das nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU an eine ausländische Fluggesellschaft erteilt wurde. Das Openskies-Abkommen zwischen den USA und der Europäischen Union ist nicht mehr anwendbar.

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Uzbekistan Airways will Lowcost-Marke starten

Uzbekistan Airways will mit vier Airbus A320-200 einen Billigflieger aufbauen. Dieser soll als Submarke unter den Lizenzen der bestehenden Fluggesellschaft etabliert werden. Gleichzeitig soll die Langstreckenflotte um drei Airbus A321LR erweitert werden. Die Regierung beabsichtigt die staatliche Fluggesellschaften in den nächsten Jahren stark wachsen zu lassen. Einerseits will man mit zusätzlichen Langstreckenmaschinen die Konnektivität verbessern und andererseits mit einer Lowcost-Marke neue Kundengruppen ansprechen. Laut CH-Aviation.com ist der Start des neuen Billigbrands für das dritte Quartal 2021 geplant. Die hierfür benötigten Flugzeuge stammen aus dem Stand von Uzbekistan Airways. Derzeit ist nicht geplant, dass die Lowcost-Operation in ein eigenes AOC angesiedelt werden soll. Über Leasinggeber will die staatliche Fluggesellschaft Usbekistans drei Airbus A321LR beziehen. Diese sollen auf Langstreckenflügen eingesetzt werden. Angaben zur Herkunft dieser Jets wurden noch nicht gemacht. Auch äußerten sich weder die Regierung noch der Carrier zu möglichen neuen Strecken ab Tashkent.

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Etihad-A380 möglicherweise oneway nach Spanien ausgeflogen

Mit der A6-APG gesellt sich im spanischen Teruel ein von Etihad Airways betriebener Airbus A380 zu zahlreichen abgestellten Flugzeugen. Der Superjumbo wurde Anfang der Woche von Abu Dhabi aus überstellt. Der Wiedereinsatz ist ungewiss. Zuvor stand sich dieser Airbus A380 seit März 2020 in der Hauptstadt der Vereinigten Emirate sprichwörtlich die Räder platt. Offiziell hat Etihad den Einsatz der Superjumbos noch nicht gänzlich beendet, doch ein mögliches Comeback gilt als äußerst unwahrscheinlich. Im März 2021 äußerte sich Firmenchef Tony Douglas dahingehend, dass die A380-Teilflotte weiterhin abgestellt bleibt. Weiters sagte er, dass er diesen Maschinentyp nicht mehr in der Flotte von Etihad Airways sieht. Vier weitere Superjumbos dieses Betreibers wurden in Tarbes (Frankreich) abgestellt. Der Mitbewerber Emirates Airline will an diesem Muster festhalten. British Airways mottete erst kürzlich die A380-Flotte zu Wartungszwecken aus.

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Pauschalreisen: Tui führt Servicegebühren in Reisebüros ein

Bislang war die Buchung von Pauschalreisen in Reisebüros im Regelfall kostenlos, denn die Vermittler erhalten für Ihre Tätigkeit von den Veranstaltern üppige Provisionen. Der Reisekonzern Tui ändert das und verlangt ab Mai 2021 in den eigenbetriebenen Agenturen bis zu 39 Euro „Servicepauschale“ pro Buchung. Zahlreiche Tui-Reisebüros werden von selbstständigen Unternehmern, also Franchisenehmern, betrieben. Diese können eine Gebühr erheben, müssen dies jedoch nicht. Der Tui-Konzern hofft allerdings, dass sich Servicegebühren in Agenturen zum Branchenstandard entwickeln. Vertriebsdirektor Hubert Kluske ist der Ansicht, dass „guter Service honoriert werden muss“. Künftig wird es in den Tui-Reisebüros keine kostenfreie Erstberatung mehr geben. Die Bedarfsanalyse und der Preisvergleich sollen 15 Euro kosten, sofern die Reise nicht mehr als 499 Euro kostet. Ist sie teurer, so fallen 29 Euro pro Buchung an. Zum Preis von 39 Euro will man zusätzliche „Premium-Dienstleistungen“ anbieten. Gänzlich neu sind Servicepauschalen in Reisebüros nicht. Viele Agenturen schlagen für die Buchung von Bahn-, Schiffs- und Flugtickets ein Bearbeitungsentgelt auf. Hintergrund ist, dass die meisten Airlines keine Provisionen mehr bezahlen. Die Reisebüros müssen die Tickets daher zum öffentlichen Tarif einkaufen und erheben für ihre Dienstleistung ein frei kalkuliertes Entgelt. Bei Pauschalreisen waren Beratungspauschalen bislang die absolute Ausnahme.

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Geimpfte müssen in Niedersachsen und Baden-Württemberg nicht mehr in Quarantäne

Die Impfkampagnen schreiten voran und damit steigt auch der Druck, den Geimpften wieder mehr Freiheiten zu gewähren. In Niedersachsen und Baden-Württemberg trifft vollständig immunisierten Bürgern, die aus einem Risiko- oder Hochrisikogebiet zurückkehren, nun keine Quarantäne-Pflicht mehr.  Damit treten dahingehend erste Erleichterungen in Kraft. Diesen Entscheidungen würde eine Studie des Robert-Koch-Instituts zugrunde liegen, wie reisevor9.de berichtet. Laut dieser sei das Risiko einer Virusübertragung durch vollständig geimpfte Menschen spätestens ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung stark reduziert. Somit liegen ausreichende sachliche Rechtfertigungen vor. Dementsprechend wird vorausgesetzt, dass die zweite Vakzine mindestens 15 Tage zuvor verabreicht wurde. Darüber hinaus darf es sich bei der zuvor besuchten Region nicht um ein Virusvarianten-Gebiet handeln. Diesen Beispielen folgen mittlerweile immer mehr Bundesländer. In Rheinland-Pfalz ist die Ausnahme für vollständig geimpfte Menschen bereits seit dem 11. April in Geltung. In Nordrhein-Westfalen müssen Reiserückkehrer überhaupt nicht mehr in Quarantäne – und zwar unabhängig davon, ob sie geimpft sind.

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Flughafen Innsbruck: Kein Flugbetrieb wegen Pistensanierung

Die erste Bauphase läuft bereits. Insgesamt werden knapp 17 Millionen Euro investiert. Der Innsbrucker Flughafen wird aufgrund der Generalsanierung der Piste im Herbst von 20. September bis 18. Oktober geschlossen bleiben. In diesen vier Wochen soll von Montag bis Sonntag täglich von 6.00 bis 22.00 Uhr gearbeitet werden, wie der Flughafen am Dienstag in einer Aussendung mitteilte. Ein Flugbetrieb sei in dieser Zeit nicht möglich, dieser soll am 19. Oktober wieder aufgenommen werden. Die erste Bauphase der Generalsanierung sei bereits seit 8. März im Laufen und soll noch bis 30. April andauern. Im Zuge von Nachtarbeiten wurden in den vergangenen Wochen rund um die Piste und die südlichen Rollwege rund 140 Kabelziehschächte versetzt, die mit insgesamt rund 30.000 Laufmetern Kabelzugrohren miteinander verbunden wurden. Von Mitte August bis Mitte September folgt dann die zweite Bauphase, in der auf der Nordseite des Flughafengeländes im Bereich der Kranebitter Allee zur Vorbereitung der Asphaltierungsarbeiten sowohl die Baustelle eingerichtet als auch die Vorbereitungsarbeiten für die tatsächlichen Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Bis Mitte November sollen die Bauarbeiten dann komplett abgeschlossen und die Baustelle wieder zurückgebaut werden. „Die Generalsanierung der Piste war und ist eine dringend notwendige Infrastrukturmaßnahme und gleichzeitig natürlich auch eine Investition in die Zukunft“, so Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta, der sich für das Verständnis der Anrainer hinsichtlicher der „zum Teil doch störenden Arbeiten in den Nachtstunden“ bedankte. Man werde versuchen, im Herbst die Beeinträchtigungen im Umfeld des Flughafens so gering wie möglich zu halten, versicherte er. Das Gesamtprojektvolumen umfasst rund 16,8 Millionen Euro.

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Ab Mai: Air Malta baut den Flugbetrieb wieder aus

Die Fluggesellschaft Air Malta wird im Mai 2021 wieder mehr Destinationen anfliegen. Geplant sind 26 wöchentliche Rotationen zu 11 Zielen. In Deutschland wird man Frankfurt am Main ansteuern und in der Schweiz Zürich. Die Wiederaufnahme der Wien-Strecke ist frühestens für Juni 2021 avisiert. Derzeit ruhen die Angebote aller Anbieter zwischen der österreichischen Hauptstadt und dem maltesischen Luqa. Mit 1. Juni 2021 will sich Malta wieder für den Tourismus öffnen. Personen, die eine vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen können, dürfen uneingeschränkt einreisen. Alle anderen müssen einen negativen Coronatest vorlegen. Dies gilt für Passagiere aus der Europäischen Union und jenen Staaten, mit denen bilaterale Abkommen geschlossen wurden bzw. noch werden. Ab Mai 2021 will Air Malta die Ziele Amsterdam, Brüssel, Catania, Frankfurt, London-Heathrow, Lyon, Mailand-Malpensa, Paris-Orly, Paris-Charles de Gaulle, Rom-Fiumicino und Zürich ansteuern. Insgesamt sind ab Luqa 26 wöchentliche Umläufe geplant. Ab Juni und Juli 2021 soll das Flugangebot weiter ausgebaut werden, wobei dies schrittweise entsprechend der Nachfrage erfolgen soll. Staatshilfe in Brüssel eingereicht Die maltesische Regierung hat in der vergangenen Woche bei der EU-Kommission eine staatliche Unterstützung für Air Malta beantragt. Diese beträgt 290 Millionen Euro und soll der Airline das Überleben sichern. Der Carrier erklärte im Feber 2021, dass man seit dem Beginn der Corona-Pandemie pro Tag im Schnitt 170.000 Euro verloren hat. Die Staatshilfe für Air Malta wird auch seitens der Regierung als harte Nuss betrachtet, denn man pumpte in der Vergangenheit viel Geld in den defizitären Carrier. Daraus resultiert, dass ein Beihilfeverbot besteht. Daher argumentiert man in Brüssel

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