
Kostenfalle Bankomat: Abzocke im Urlaub umgehen
Ganz ohne Bargeld geht es an den wenigsten Urlaubsorten. Immer wieder stößt man auf ein Geschäft oder eine Vermietung von Strandliegen, die nach dem Motto „Cash is King“ handelt. Der Bezug von Bargeld an Bankomaten kann in manchen Regionen ein ziemlich teures Unterfangen werden. Mit ein paar simplen „Ticks“ geht es aber auch wesentlich billiger oder sogar gratis. Zunächst sollte man wissen, dass es bei der Nutzung von Bankomaten im Ausland gleich mehrere Kostenfallen gibt. Die mittlerweile durchaus bekannteste: Geldausgabeautomaten von Euronet und anderen Betreibern, die in Urlaubsregionen gefühlt an jeder Ecke stehen. Diese verlangen im Regelfall ein so genanntes direktes Kundenentgelt. Das bedeutet konkret, dass zusätzlich zum Abhebebetrag beispielsweise fünf Euro von Euronet in Rechnung gestellt und abgebucht werden. Horrende „direkte Kundenentgelte“ In der Europäischen Union sind Betreiber von Geldausgabeautomaten verpflichtet auf eventuelle Entgelte hinzuweisen. Nicht in allen Ländern kommen die „teuren Bankomaten“ dem auch wirklich oder für den Kunden auf Anhieb verständlich nach. Sofern man nicht akut auf Bargeld angewiesen ist, sollte man den Vorgang abbrechen und einen Automaten, der sich an der Fassade oder im Foyer einer Bank befindet, nutzen. In den meisten Fällen erheben diese niedrigere Kundenentgelte und mit ein wenig Glück sogar überhaupt keines. Bankomaten sind in Tourismusgegenden regelrechte Gelddruckmaschinen, denn die kartenausgebende Bank muss für die Nutzung ein fixes Entgelt an den Betreiber bezahlen. Davon bekommt der Kunde nichts mit. Doch das reicht vielen Bankomatenaufstellern nicht und ein zusätzliches Entgelt wird direkt dem Kunden abgeknöpft. Sollte die Hausbank (Kartenausgeber) ein Entgelt für die Nutzung








