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Bund will BER rund 500 Millionen Euro erlassen

Den Flughafen Berlin-Brandenburg plagen nicht nur die aufgrund der Corona-Pandemie stark rückläufigen Einnahmen, sondern auch die Schulden in Form der Baukosten drücken. Nun wollen die Gesellschafter – Bund sowie Länder Berlin und Brandenburg – auf die Rückzahlung von etwa 500 Millionen Euro verzichten. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ handelt es sich dabei um Notkredite, die aufgrund der Corona-Pandemie gewährt wurden. Die Berichterstattung bezieht sich auf eine Antwort der Bundesregierung, die aufgrund einer parlamentarischen Anfrage der Fraktion der Grünen ergangen ist. Bislang handelt es sich aber nur um einen Plan, denn laut Bundesverkehrsministeriums soll die Abklärung des Vorhabens mit der EU-Kommission „zeitnah“ erfolgen. Im März 2021 äußerte sich die Geschäftsleitung der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH dahingehend, dass der zusätzliche Finanzbedarf rund 1,9 Milliarden Euro beträgt. Die ersten Hilfen, die ausbezahlt wurden, gewährten die Gesellschafter in Form von Darlehen, die zurückbezahlt werden müssen. Der Schuldenerlass bedarf daher der Zustimmung der Wettbewerbshüter in Brüssel.

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British Airways: iPhone fackelte an Bord ab

Ein handelsübliches iPhone sorgte am 30. September 2020 auf British-Airways-Flug BA206 für Ärger, den laut Untersuchungsbericht der britischen Unfallermittler wurde dieses im Sitz ein wenig gequetscht und geriet dadurch in Brand. Dieser konnte von der Crew rasch eingedämmt werden, so dass weder Passagiere noch die Boeing 787-9 zu Schaden gekommen sind. Die Ermittler beschäftigte insbesondere die Frage warum das iPhone ohne offensichtliches Zutun in Flammen geraten ist. Dabei spielte offenbar die Konstruktion der so genannten Premium-Sitze eine entscheidende Rolle. Dieses verfügen über wesentlich mehr „Kleinteile“, an denen Mobiltelefone zerquetscht werden können. Dem Passagier dürfte das iPhone aus der Hosentasche gefallen sein und dieses fand dann seinen Weg in die Mechanik des Sessels. Bei der nächsten Bewegung wurde es dann ungewollt zerquetscht und geriet in Flammen. Unfallbericht hebt Verhalten professionelles der Crew positiv hervor Flug BA206 hob am Abend des 30. September 2020 am Flughafen Miami in Richtung London-Heathrow ab. Gegen 8 Uhr 00 des Folgetages stellte die Besatzung während der Reise fest, dass an einem First-Class-Sitz Rauch aufsteigt. Sofort wurden alle Maßnahmen, die in der Ausbildung oft trainiert werden, eingeleitet. So konnte verhindert werden, dass der iPhone-Brand schwerwiegende Konsequenzen hat. Nachdem die Flugbegleiter das Feuer gelöscht hatten, inspizierte der dritte Pilot die Situation und erstattete dem Kapitän Bericht. Dieser entschied dann, dass keine Gefahr besteht und die Reise fortgesetzt werden kann. Die Boeing 787-9 mit der Registrierung G-ZBFK befand sich zu diesem Zeitpunkt etwa 35 Minuten vor London. Dennoch wurde ein so genannter Pan-Call abgesetzt. Die Vorgehensweise der Besatzung wird

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Air France kündigt 22 neue Sommerstrecken an

Im Sommerflugplan 2021 bedient Air France insgesamt 22 neue Strecken ab Paris-Orly und Paris-Charles de Gaulle. Diese werden nach Europa, Nordafrika und innerhalb Frankreichs durchgeführt. Der Carrier hat heuer 80 saisonale Ziele im Programm. Ab Charles de Gaulle werden neu Flüge nach Tanger, Agadir, Monastir, Luqa, Las Palmas, Korfu und Rhodos angeboten. Die Aufnahmen erfolgen ab 5. Juli 2021. Ab Orly stehen Bari, Ibiza und Algier ab 28. Juni 2021 im Programm. Von Marseille aus wird Air France ab 26. Juni 2021 neu nach Catania fliegen. Am 19. Juli 2021 wird Korfu folgen. In Nizza werden die Ziele London und Tunis ab 28. Juni 2021 angeboten. Innerhalb von Frankreich wird der Carrier 41 saisonale Routen anbieten. Darunter befinden sich nachstehende acht neue Strecken: Paris-Charles de Gaulle von / nach Ajaccio, Bastia, Calvi und Figari ab 5. Juni 2021 Perpignan von / nach Brest, Straßburg und Nantes ab 25. Juni 2021 Biarritz von / nach Caen ab 25. Juni 2021 Die Verbindung zwischen Paris-Charles de Gaulle und Wien wird derzeit dreimal pro Woche angeboten. Zwischen 5. Juli und 29. August 2021 beabsichtigt Air France 14 wöchentliche Umläufe anzubieten.

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München: Air Dolomiti verschiebt Forli erneut

Bereits seit einiger Zeit will Air Dolomiti eine Nonstop-Verbindung zwischen dem italienischen Forli und München aufnehmen. Bislang ist es dazu nicht gekommen, denn die ursprünglich per 1. Dezember 2020 angekündigte Aufnahme wurde wiederholt verschoben. Die Lufthansa-Tochter wird auch den 3. Mai 2021 nicht einhalten, berichten lokale Medien. Air Dolomiti bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass nun der 2. Juni 2021 angestrebt wird. Die Route soll mit in München stationierten Embraer-Regionaljets bedient werden. Die Flotte des Carriers besteht derzeit aus 15 Embraer 195. Air Dolomiti war auch zu Zeiten von „Lufthansa Regional“ der einzige Operator, der unter eigener Marke unterwegs war. Daran hat sich bislang nichts geändert, denn im Gegensatz zu Cityline fliegt die italienische Tochter weiterhin unter eigenen Flugnummern und in eigener Livery. Weiters werden unter anderem ab München auch Verbindungen im Auftrag der Konzernmutter Lufthansa bedient.

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Mailand: Easyjet wil in Linate ausbauen

Der Mailänder Stadtflughafen Linate rückt immer stärker in den Fokus von Billigfliegern. Jahrelang konnte Platzhirsch Alitalia viele Slots halten und somit die Verfügbarkeit von Start- und Landerechten für die Konkurrenz geringhalten. Das änderte sich durch eine Neuvergabe. Wie berichtet konnten sich Ryanair, Wizz Air und Easyjet sowie Austrian Airlines heißbegehrte Slots in Linate sichern. Die AUA prüft die Aufnahme einer Wien-Verbindung, erteilte jedoch Salzburg eine Absage und das obwohl man bereits Slots hat. Wizz Air will inneritalienisch fliegen und Ryanair nach Brüssel und Berlin-Brandenburg. Easyjet bestätigte nun, dass man die ergatterten Slots in Linate nutzen will. Der Carrier hatte bereits in der Vergangenheit wenige Start- und Landerechte an diesem Airport. Der Großteil des Verkehrs wurde aber über Malpensa abgewickelt. Dort nutze man bis zur Coronakrise das Terminal 2 exklusiv. Dieses ist temporär geschlossen, wobei eine mögliche Wiedereröffnung noch n den Sternen steht. Ab Linate sieht Easyjet Europe Potential für Inlandsflüge nach Catania und Palermo. Diese will man am 11. Juni 2021 aufnehmen und bis zu zweimal täglich bedienen. Weiters kann sich der Lowcoster vorstellen, dass man bei der Verfügbarkeit weiterer Start- und Landrechte die Präsenz in Mailand-Linate weiter ausbauen könnte.

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Hongkong deckt Covid-Cluster auf Vistara-Flug auf

Die Fluggesellschaft Vistara handelte sich in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong Ungemach ein, denn die Behörden werfen dem Carrier vor, dass auf einem einzelnen Flug gleich 47 Covid-Fälle importiert wurden. Sämtliche Reisenden konnten vor dem Abflug negative Befunde vorliegen, doch jene, die bei der Einreise in Hongkong vorgenommen wurden, fielen positiv aus. Für den Carrier bedeutet das erst mal: Flugverbot in die Sonderverwaltungszone. Die Einreisebestimmungen Hongkongs ähneln jenen von China, sind aber nicht vollständig ident. Grundsätzlich dürfen nur Einwohner und Personen, die unter wenige Ausnahmen fallen, in die Sonderverwaltungszone anreisen. Vor dem Abflug muss ein PCR-Test absolviert werden. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. Nach der Landung wird seitens der Regierung Hongkongs ein weiterer Abstrich veranlasst. Die Personen müssen sich für 21 Tage in einer vorgegebenen Quarantäneunterkunft aufhalten. Währenddessen könnend weitere Testungen vorgenommen werden. Die Passagiere von Vistara Flug 6395, der von Delhi nach Hong Kong durchgeführt wurde, konnten allesamt einen negativen PCR-Befund vorweisen. Vor dem Antritt der Quarantäne wurden sämtliche Inassen nochmals getestet und dabei waren sechs Personen positiv. Ende vergangener Woche wurden weitere 25 Passagiere, die sich an Bord des besagten Fluges befunden haben, positiv getestet und am zwölften Tag kamen nochmals 22 positive Fälle hinzu. Bislang wurden 47 Passagiere positiv auf Covid-19 getestet. Alle befinden sich weiterhin in der von der Regierung Hongkongs zugewiesenen Quarantäneunterkunft. Ansteckungen vermutlich an Bord Besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer Sitzplatzkarte, die im Internet kursiert. Aus dieser geht hervor, dass sich die Ausbreitung des Virus offenbar in de Economy-Class vollzogen hat.

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Eurowings Discover bekommt zwei Flugzeuge von Edelweiss – ein Verstoß gegen Staatshilfeauflagen?

Lufthansa zieht zwei Airbus A330-300 von der Schweizer Tochtergesellschaft Edelweiss zur neu gegründeten Eurowings Discover ab. Personalvertreter lassen den Vorgang jetzt prüfen. Denn die konzerninterne Verlegung der Flugzeuge könnte gegen Bedingungen der Staatshilfe, welche die Schweizer Regierung Swiss und Edelweiss im vergangenen Jahr zur Bewältigung der Krise gewährte, verstoßen. Im Gegenzug für die Kreditgarantie verlangte man in Bern nämlich, dass die Lufthansa die deutschen Drehkreuze Frankfurt und München nicht schneller hochfährt als Zürich.  Genau dieses Szenario könnte hier aber verwirklicht werden. Der Pilotenverband Aeropers und zwei Flugbegleitergewerkschaften haben sich deswegen bei der Schweizer Luftfahrtstiftung beschwert, die über die Einhaltung Schweizer Beihilfeauflagen wacht. „Wir haben die Stiftung darauf hingewiesen, darauf zu achten, dass es zu keiner Verschiebung der Kapazitäten zu Lasten des Standortes Schweiz kommt“, zitiert die Luzerner Zeitung einen Aeropers-Sprecher. 

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Lufthansa: Aufsichtsrats-Chef für weniger Aufsichtsrat-Mandate

Der Aufsichtsratschef der Lufthansa fordert, die Aufsichtsrat-Mandate auf sechs herabzusetzen. Das gilt auch für die Mitgliederzahl.  Eine gesetzliche Begrenzung der Mandate von Aufsichtsräten würde die Kontrollgremien effizienter machen, so Karl-Ludwig Kley. Das trage unter anderem zur Professionalität und Schlagfertigkeit der Unternehmenskontrolleure bei. „So manche unbeholfene Mandatsbeendigung und Neubesetzung in letzter Zeit wäre mit Sicherheit vermieden worden oder hätte zumindest reibungsloser funktioniert und damit Schäden vom jeweiligen Unternehmen abgewendet, wenn sie in professionelleren Händen gelegen hätte“, wird Kley von den Kollegen von Airliners zitiert.

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Phuket-Öffnung weiterhin fraglich

Eigentlich sollte die beliebte Urlaubsregion ab dem 1. Juli wieder für vollständig immunisierte Touristen zugänglich gemacht werden. Doch die optimistischen Öffnungspläne geraten ins Schwanken.  Hintergrund sei das zuletzt stark ansteigende Infektionsgeschehen in Thailand, welches den angestrebten Impffortschritt in Phuket verlangsamt hat. Das berichtet unter anderem Reisetopia. „Wir sind besorgt. Denn sollte bis dahin keine Herdenimmunität erreicht werden, müssen wir unsere Öffnungsabsichten wieder überdenken“, so Tourismusminister Phiphat Ratchakitprakarn. Die Regierung hatte besonders viel Impfstoff für besagtes Gebiet sichergestellt, um die Herdenimmunität bis Anfang Juli zu erreichen. Doch unvorhergesehene Ereignisse sowie steigende Infektionszahlen im Rest des Landes hätten die Behörden nun dazu veranlasst, für Phuket vorgesehenen Impfdosen in andere Regionen zu verteilen. Im schlimmsten Fall müssen sich Phuket-Liebhaber also weiterhin in Geduld üben – eine endgültige Entscheidung wird kommende Woche erwartet

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Lauda Europe tauscht Crewlink-Flugbegleiter aus

Die für Lauda Europe tätige Leiharbeitsfirma Crewlink verlängerte in den letzten Tagen die befristeten Arbeitsverträge zahlreicher Flugbegleiter, die ab Wien-Schwechat im Einsatz waren, nicht. Zum Teil soll es bei jenen, die auf das Fortwirken des Kollektivvertrags Laudamotion gepocht haben, auch zu sofortigen Freistellungen gekommen sein. Bei Crewlink fährt man offensichtlich mit dem sprichwörtlichen „Eisenbesen“ durch die Firma und trennt sich von jenen Kabinenmitarbeitern, die als „aufmüpfig“ gelten. Als Personalleasingfirma hätte man den Kollektivvertrag für Arbeitskräfteüberlasser bzw. beim Einsatz bei Lauda Europe jenen von Laudamotion anzuwenden. Letzteres ist juristisch knifflig. Im Vorjahr drohte die Laudamotion-Geschäftsleitung mit der Schließung der Basis Wien, so die Sozialpartner keinen neuen Kollektivvertrag nach den Wünschen des Unternehmens abschließen sollte. Gleich zweimal gingen die Beschäftigten auf die Straße und sogar das demonstrative Ausfliegen der damals noch in Österreich registrierten Airbus A320 erfolgte. Nachdem sich die Sozialpartner auf ein Eckpunkte-Papier geeinigt hatten, forderte die Geschäftsführung die Belegschaft zur Zustimmung auf. Wer diese verweigerte, erhielt kurze Zeit später die Kündigung überreicht. Klagen bezüglich KV-Fortwirkung anhängig Laut Gewerkschaft Vida wurde der „neue Kollektivvertrag Laudamotion“ nicht endgültig abgeschlossen. Auch seitens der Wirtschaftskammer ist zu hören, dass der Kontakt plötzlich abgerissen ist, so dass der formale Abschluss nicht erfolgt ist. Im Sommer 2020 wurde bekannt, dass Laudamotion geschlossen wird und der maltesische Nachfolger Lauda Europe übernehmen soll. Die Bases Stuttgart und Düsseldorf wurden geschlossen und gleichzeitig trennte man sich von sämtlichen Beschäftigten. In Wien nutzte man den Wechsel auf Lauda Europe, um sich von weiteren Mitarbeitern zu trennen. Der Kollektivvertrag Laudamotion soll

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