secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

AUA: Letzter Dash-Flug führt nach Innsbruck

Eigentlich wollte Austrian Airlines bereits Ende März 2021 sämtliche Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400 stillgelegt haben. Es kam aber anders, denn zwei Einheiten erhielten eine kurzfristige „Verlängerung“. Am 31. Mai 2021 soll aber endgültig Schluss sein, bestätigte ein Sprecher gegenüber Aviation Direct. Mittlerweile wurde auch fixiert auf welcher Strecke letztmalig das Muster DHC Dash 8-400 zum Einsatz kommen wird. Ein Sprecher sagte gegenüber Aviation Direct: „Der Letztflug soll am 31. Mai als OS 905/6 von Wien nach Innsbruck und zurück stattfinden“. Anschließend werden auch die letzten beiden Turboprops stillgelegt und für die Übergabe an andere Betreiber vorbereitet. Mit der Ausflottung der letzten beiden Maschinen des Typs DHC Dash 8-400 endet bei Austrian Airlines eine langjährige Ära, denn die einstige Tochtergesellschaft Tyrolean verdankt ihren Aufstieg Turbopropflugzeugen aus dem Hause de Havilland. Einst hatte man auch so ziemlich alle Vorgängervarianten in Betrieb.

weiterlesen »

Thyme Opco bekräftigt Flybe-Neustart

Der geplante Neustart der insolventen Regionalfluggesellschaft Flybe verlief bislang holprig. Nun bekräftigten Thyme Opco und der Insolvenzverwalter die Pläne zum Neustart. Das Unternehmen wird als „Flybe Ltd.“ auftreten und soll im Sommer 2021 zahlreiche ehemalige Flybe-Routen reaktivieren. Die Regionalfluggesellschaft musste im März 2020 Insolvenz anmelden. Cyrus Capital erwarb im Herbst 2020 einige Assets aus der Masse. Unter dem Namen Thyme Opco suchte man bei der britischen Zivilluftfahrtbehörde um die Erteilung von AOC und Betriebsbewilligung an. Die Zertifikate von Flybe waren weiterhin aufrecht. Geplant war, dass die Slots auf die Neugründung übertragen werden sollen, doch die CAA legte sich quer. Die Betriebsgenehmigung wurde erst vor wenigen Wochen endgültig suspendiert. Genau diese Angelegenheit ist noch nicht ausgestanden, denn Thyme Opco legte gegen den Beschluss der CAA ein Rechtsmittel ein. Daran hängt viel, denn die als besonders wertvoll betrachteten Slots in Heathrow scheinen für den Start der „neuen Flybe“ besonders wichtig zu sein. Der tatsächliche Neustart der Regionalfluggesellschaft dürfte daher primär von der Entscheidung der Zivilluftfahrtbehörde abhängen. Als erstes Fluggerät hat man bereits die ehemalige OE-LGA als G-CLXC ins britische Register eingetragen. Diese DHC Dash 8-400 flog zuletzt für Austrian Airlines.

weiterlesen »

Prag: Smartwings nimmt St. Petersburg auf

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings beabsichtigt am 29. April 2021 die Flugverbindung zwischen Prag und St. Petersburg zu reaktivieren. Diese soll zunächst an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient werden. Aus streckenrechtlichen Gründen muss man aber zu einer bemerkenswerten Konstruktion greifen. Die Tochtergesellschaft CSA musste vor wenigen Wochen Insolvenz anmelden. Die Zukunft des ehemaligen Flagcarriers der einstigen Tschechoslowakei hängt an einem seidenen Faden. Vorsorglich wurde bereits der gesamten Belegschaft die Kündigung ausgesprochen. Doch nun braucht Smartwings die Tochter, denn diese verfügt über die entsprechenden Streckenrechte für Prag-St. Petersburg. Daher wird eine Art „virtueller Codeshare“ geschaffen. Auf dem Papier handelt es sich um CSA-Flüge, die operativ von Smartwings durchgeführt werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Boeing 737-800 vorgesehen. Vermarktet wird die Verbindung allerdings als Smartwings-Flüge so auch entsprechende Flugnummern angelegt wurden. Mittelfristig will sich der Lowcoster selbst um die Rechte für Russland-Flüge bemühen, was im Fall von St. Petersburg keine sonderlich hohe Hürde darstellen wird. In welcher Form die Tochtergesellschaft CSA fortgeführt werden kann, hängt von den Entscheidungen des Gerichts und der Gläubiger ab.

weiterlesen »

London: Leasinggeber verklagt Spicejet

Wilmington Trust und zwei weitere Lessoren ziehen in London gegen die indische Billigfluggesellschaft Spicejet vor Gericht. Es geht um eine Summe von 16,2 Millionen U.S.-Dollar, die der Carrier den Lessoren schulden soll. Die klagende Partei drängt darauf, dass der Fall aufgrund der Aktenlage ohne Durchführung einer mündlichen Verhandlung entschieden werden soll, berichtet CH-Aviation.com unter Berufung auf Gerichtsdokumente. Die Gegenseite hingegen argumentiert, dass zunächst Vergleichsverhandlungen durchgeführt werden sollen, jedoch auf eine mündliche Verhandlung nicht verzichtet werden darf. Spicejet handelte sich in den vergangenen Monaten eine ganze Reihe von Klagen ein. Beispielsweise unterlag man in erster Instanz gegen den kanadischen Flugzeugbauer de Havilland. Dieser machte nicht geleistete Anzahlungen für bestellte DHC Dash 8-400 als Schadenersatz geltend und obsiegte. Spicejet kündigte an, dass das Rechtsmittel der Berufung erhoben wird. In der Luftfahrt wird häufig das Vereinigte Königreich als Gerichtsort für Streitigkeiten vereinbart.

weiterlesen »

Eurowings soll wieder auf Expansionskurs gehen

Vor der Corona-Pandemie expandierte Eurowings äußerst schnell, möglicherweise sogar zu schnell. Das Ziel war einen paneuropäischen Carrier zu schaffen, doch bislang wurden außerhalb Deutschlands lediglich in Salzburg, Pristina und Palma Bases eröffnet. Jene in Wien-Schwechat wurde defacto geschlossen. Im Zuge des virtuell abgehaltenen Capa-Meetings kündigte Firmenchef Jens Bischof an, dass in den nächsten Jahren die Weichen wieder auf Expansion gestellt werden sollen. Eurowings soll stark außerhalb Deutschlands wachsen. Den Fokus wird man weniger auf Geschäftsreisende legen, sondern verstärkt im Leisure-Segment fischen. „Wir haben weitere Stützpunkte eröffnet, wie in Salzburg und Wien, in Pristina und auch in Palma de Mallorca. Und jetzt werden wir immer europaweiter und fügen diesen mehr Basen hinzu“, so Bischof während dem Capa-Meeting. Die Basis Wien existiert zwar auf dem Papier, jedoch wurde das Flugangebot auf den Deutschland-Österreich-Verkehr reduziert und das bereits vor der Corona-Pandemie. Über die Zukunft des Wetlease-Vertrags zwischen Austrian Airlines und Eurowings Europe ist derzeit nichts bekannt. Bischof sieht den von ihm geleiteten Carrier auf Augenhöhe mit dem Mitbewerber Easyjet. Hinsichtlich Ryanair meinte er, dass man nicht billiger sein kann als die Iren und müsse sich da auch nichts vormachen. Allerdings will man besser sein als Ryanair. Hinsichtlich der optionalen Extras sieht man sich besser aufgestellt als die Konkurrenz. „Wir sind vielleicht ein bisschen teurer, aber unsere Umsatzposition ist auch ein bisschen besser als die eines Ryanair, und das spiegelt sich in unserer Rentabilität wider, wenn wir aus dieser Situation von Corona herauskommen“, so Jens Bischof.

weiterlesen »

ANA setzt auf Zuckerrohr-Menüschalen

Die japanische Fluggesellschaft ANA wird ab August 2021 die Menüs in der Economy-Class aus Schalten, die aus Bagasse gefertigt wurden, servieren. Dabei handelt es sich um ein Abfallprodukt, das beim Pressvorgang von Zuckerrohr anfällt. Klassische Kunststoffschalen will der Carrier künftig reduziert einsetzen. „Für ANA ist Nachhaltigkeit entscheidend für das, was wir tagtäglich tun. Wir suchen kontinuierlich nach Möglichkeiten, unsere CO2-Bilanz zu verbessern“, sagte Chikako Miyata, Senior Vice President der ANA und Director of Corporate Sustainability. „Wir werden weiterhin alle möglichen Anstrengungen unternehmen, um die Nachhaltigkeit zu verbessern und damit einen besseren Planeten zu schaffen. Wir ziehen alle innovativen Technologien in Betracht, die es uns ermöglichen, sicher, effizient und effektiv zu arbeiten.“ Im Jahr 2020 hat ANA kunststofffreies Besteck und Strohhalme eingeführt und damit die Menge des verwendeten Kunststoffs bereits um 25 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Kunststoff-Reduktion ist ein zentrales Element der Nachhaltigkeitsstrategie der ANA bis 2050. Das Unternehmen hat sich den UN-Nachhaltigkeitszielen verpflichtet und wurde von den Börsenindizes Dow Jones und S&P für die kontinuierliche Führungsrolle im Bereich Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

weiterlesen »

Bozen: Skyalps will mit zwei DHC Dash 8-400 starten

Das Südtiroler Startup Skyalps sicherte sich zwei DHC Dash 8-400, die vormals in Diensten von Flybe standen. Dabei handelt es sich laut Mitteilung des Unternehmens um die Maschinen mit den Seriennummern 4230 und 4237. Leasinggeber ist Chorus Aviation Capital. Der Flugbetrieb soll im Juni 2021 aufgenommen werden. Nebst Flügen in die italienische Hauptstadt Rom plant man auch diverse Feriendestinationen. Bemerkenswert ist, dass Skyalps beabsichtigt sowohl Ciampino als auch Fiumicino anzufliegen. Mittelfristig stehen ab Bozen auch Ziele wie Wien und München in der Pipeline. Da das Unternehmen keine eigenen Zertifikate hat, greift man auf die Dienstleistungen der maltesischen Luxwings zurück. Diese wird die beiden Dash 8-400 betreiben. Aus diesem Grund werden diese im maltesischen Register eingetragen.

weiterlesen »

Corona bescherte Air Baltic 265 Millionen Euro Verlust

Das Coronajahr 2020 hat tiefe Spuren in der Bilanz der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic hinterlassen. Der Konzern verzeichnete einen 72-prozentigen Umsatzrückgang auf 143 Millionen Euro und schrieb einen Verlust in der Höhe von rund 265 Millionen Euro. Befördert wurden 134 Millionen Reisende. „Wir haben im vergangenen Jahr einen dramatischen Wandel erlebt, aber die Kernvision von Air Baltic für die Zukunft bleibt dieselbe – die Nummer eins im Baltikum zu sein und die beste Anbindung an und von der Region zu bieten. Im vergangenen Jahr haben wir im Zuge der Krise unsere Kosten erheblich gesenkt und den Geschäftsplan Destination 2025 CLEAN angepasst. Wir beschlossen, die Flugzeuge Dash 8-400 und B737 endgültig aus dem Verkehr zu ziehen, und wurden zwei Jahre vor dem ursprünglichen Plan ein einziger Flugzeugtypbetreiber des Airbus A220-300“, so Firmenchef Martin Gauss. „Wir freuen uns auf einen Anstieg der Nachfrage nach Reisen, der nun leicht positive Signale zeigt. Wir haben verschiedene Szenarien für die schrittweise Markterholung entwickelt. Unsere Reduzierung des Basisszenarios entspricht derzeit den branchenweiten Prognosen, und wir sind flexibel, um bei Bedarf weitere Anpassungen vorzunehmen. Um unsere zukünftige Rückkehr zum Gewinn zu unterstützen, werden wir 2021 weitere sieben Airbus A220-300-Flugzeuge akzeptieren“. Die Air-Baltic-Zahlen auf einen Blick:   2020 2019 Change % Revenue EUR 142.6 million EUR 509.0 million -72% EBITDAR EUR -152.3 million EUR 126.4 million -221% EBIT EUR -201.7 million EUR 27.2 million -841% Net Result EUR -264.6 million EUR -9.1 million 2803% Passengers 1.34 million 5.0 million -73% Market share in the Baltics 37% 36% +1%

weiterlesen »

Sommerurlaub: Flugpreise derzeit auf niedrigem Niveau

An Pfingsten und in den Sommerferien sind Palma de Mallorca sowie Ziele in der Türkei und Griechenland bei Deutschen besonders gefragt. Das Portal Skyscanner stellte im Zuge einer Auswertung fest, dass die durchschnittlichen Preise derzeit um 52 Prozent unter jenen der beiden vergangenen Jahre liegen. Viele Deutsche träumen von Lieblingszielen wie der Türkei, Spanien oder Griechenland. Platz 1 der meistgesuchten Reiseländer belegt dabei die Türkei – obwohl das Land Anfang April zum Hochrisikogebiet erklärt wurde. Auch in den vergangenen Jahren zählte die Türkei immer zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Ende März verzeichnete die Destination einen Anstieg bei den Suchanfragen für Pfingsten um rund 330 Prozent im Vergleich zum Anfang des Monats. Die Top-5 meistgesuchten Länder für Pfingsten sind die Türkei, Griechenland, Spanien, Italien und die USA. Gerade für den Sommerurlaub interessieren sich Reisehungrige neben innereuropäischen Zielen vermehrt für Ziele außerhalb Europas. Das meistgesuchte Reiseziel der Deutschen für den Sommerurlaub sind die USA. Die Top-5 meistgesuchten Länder für den Sommerurlaub sind die USA, Thailand, Griechenland, Spanien und die Türkei. Bei Buchungen überwiegen klar die Reiseziele in Europa. Auch insgesamt unterscheiden sich die Suchen recht deutlich von den Buchungen. Das Fazit von Skyscanner: Die Deutschen suchen für den Sommer bereits Inspiration in der Ferne, sind bei der Buchung jedoch weniger mutig und halten eine Reise in Europa für realistischer. Preise unter dem Niveau der Vorjahre Laut Skyscanner können derzeit viele Top-Flugziele zum Schnäppchenpreis gebucht werden. Rund um die Pfingstfeiertage liegen die Durchschnittspreise für einen Hin- und Rückflug zu den derzeit beliebtesten

weiterlesen »

UFO-Mitglieder haben neuen Vorstand gewählt

Die deutsche Flugbegleitergewerkschaft UFO führte am Mittwoch die Neuwahl des Vorstands durch. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde diese elektronisch und auf dem Postweg durchgeführt. Gewählt wurden insgesamt sieben Vorstandsmitglieder, wobei Vorsitzende Anja Bronstert im Amt bestätigt wurde. „Mein Vorstandskollege Wolfgang Heriban und ich freuen uns sehr, dass der Vorstand nun wieder vollständig mit sieben hochmotivierten Menschen besetzt ist. Die Konstituierung des neuen Vorstands ist für den 28. April geplant. Ab diesem Zeitpunkt wird der neue Vorstand, zu dem ich dank der Wahl der Mitglieder auch wieder gehöre, lösungs- und zielorientiert die UFO gemeinsam mit allen Gremien neu aufstellen, so dass die internen Querelen der Vergangenheit angehören“, so Anja Bronstert, UFO-Vorsitzende. Auf der letzten Mitgliederversammlung im Februar dieses Jahres hatten die UFO-Mitglieder zuvor auf Antrag der gewerkschaftsinternen Grundsatzkommission (GruKo) die Satzung und Wahlordnung geändert. An die Stelle der bisher üblichen Teamwahl rückte infolgedessen die Persönlichkeitswahl. Insgesamt traten 10 Kandidatinnen und Kandidaten aus vier Flugbetrieben zur Wahl an. Aus Gründen des  Minderheitenschutzes stehen laut UFO-Satzung mittleren und kleineren Fluggesellschaften insgesamt drei der sieben Vorstandssitze zu. Der neue UFO-Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Katharina Berndt, Lufthansa Christian Bötte-Lüdemann, Condor Anja Bronstert, Germanwings Anja Junck, Lufthansa Daniel Kassa Mbuambi, Lufthansa Stefan Schwerthelm, Lufthansa Joachim Vázquez Bürger, Lufthansa CityLine

weiterlesen »