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Swiss testet IATA Travel Pass

SWISS wird ab 22. April 2021 als erste Fluggesellschaft der Lufthansa Gruppe die Travel Pass App von IATA auf der Strecke Zürich – London Heathrow testen. Bereits seit Mitte März testet die AUA-Schwester weitere entsprechende Konzepte. Dies sei ein wichtiger Schritt, das Reisen während der Corona-Pandemie wieder einfach und verlässlich zu gestalten, so der Schweizer Carrier in einer Presseaussendung. Die Nutzung ist für Kunden während der Testphase freiwillig, Fluggäste werden vor Antritt ihrer Reise frühzeitig über das entsprechende Angebot informiert.  „Wir unterstützen alle Bemühungen, das Reisen während der Corona-Pandemie wieder einfach und verlässlich zu gestalten. Digitale Gesundheitsausweise wie der IATA Travel Pass leisten einen wertvollen Beitrag, Gesundheitsschutz und Reisefreiheit in Einklang zu bringen, um so die Planbarkeit für unsere Kunden zu erhöhen und das Vertrauen ins Reisen zurückzugewinnen“, so Swiss-Chef Dieter Vranckx. Swiss testet und prüft weitere Angebote Covid19-Testresultate können direkt über den digitalen Reisepass abgerufen werden. Fluggäste können somit gegenüber Airlines und Behörden nachweisen, dass sie die Einreisebestimmungen erfüllen, ohne persönliche Gesundheitsinformationen preisgeben zu müssen. Doch nicht nur die Anwendung des Dachverbands wird auf Herz und Nieren geprüft.  Neben dem IATA Travel Pass werde auch die Anwendung weiterer digitalisierter Lösungen wie den EU Green Pass sowie den CommonPass unter die Lupe genommen. Zusätzlich zu diesen Optionen können Passagiere seit Mitte März versuchsweise auf den Strecken Newark (USA) – Zürich und seit Anfang April von Zürich nach Spanien und Portugal ihre Testnachweise bis 12 Stunden vor Reiseantritt auf swiss.com hochladen. Diese werden dann geprüft, sodass die Kunden bereits vor Abreise wissen, ob sie die Vorgaben der jeweiligen Behörde erfüllen

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Lauda: Crewlink will Ex-Düsseldorfer für Zadar anheuern

Die Fluggesellschaft Lauda Europe ist derzeit auf der Suche nach Flugbegleitern für die Basis Zadar und in weiterer Folge auch für Zagreb. Für den zuerst genannten Standort schrieb die Leiharbeitsfirma Crewlink jene Flugbegleiter, die vormals für den Vorgänger Laudamotion ab Düsseldorf geflogen sind, an. Diesen wird über das Leiharbeitsunternehmen ein Arbeitsverhältnis in Kroatien angeboten. Wie in der Ryanair Group üblich muss die Zusage äußerst rasch erfolgen. Die Schulung, die im Aviation Direct vorliegenden Anschrieben „Lauda Europe Conversion Training Course“ genannt wird, soll bereits am 29. April 2021 im Trainingszentrum nahe dem Flughafen Frankfurt-Hahn durchgeführt werden. Laudamotion machte im Herbst des Vorjahres die Bases in Düsseldorf und Stuttgart dicht. Der Nachfolger Lauda Europe unterhält derzeit in Wien und Palma de Mallorca Stützpunkte. Noch im Sommerflugplan 2021 sollen je zwei Airbus A320 in Zadar und Zagreb stationiert werden. Das hierfür benötigte Personal beschäftigt man offensichtlich über die Leiharbeitsfirma Crewlink.

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British Airways will A380 „definitiv“ reaktivieren

Im Gegensatz zu anderen europäischen Airbus-A380-Betreibern will British Airways diesen Maschinentyp wieder in den aktiven Liniendienst stellen. Dies erklärte Firmenchef Sean Doyle im Rahmen eines virtuell abgehaltenen CAPA-Webinars. Der Manager hob dabei hervor, dass der A380 gut funktioniert und der Wiedereinsatz geplant ist. Als mögliche Destinationen nannte Doyle unter anderem Ziele an der U.S.-Ostküste und sagte auch, dass Miami ein hochwahrscheinliches Ziel sein wird. Der British-Airways-Chef betonte während der Corona-Pandemie wiederholt, dass der von ihm geleitete Carrier weiterhin auf den Superjumbo setzen wird. Erst kürzlich wurden sämtliche Maschinen dieses Typs nach London-Heathrow überstellt. Es werden reguläre technische Wartungen vorgenommen. Diese wurden von Beobachtern bereits als ersten Indiz dafür, dass es British Airways tatsächlich ernst meint, empfunden. Dem Vernehmen nach könnten die ersten A380 bereits heuer wieder in den Liniendienst gestellt werden. Der genaue Zeitpunkt dürfte primär von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie abhängen.

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Ryanair zieht gegen skandinavische Beihilfen vor den EuGH

Die irische Ryanair Group klagt gegen die Bewilligungen von Staatshilfen für diverse Fluggesellschaften. Vor dem Gericht der Europäischen Union erlitt man in Sachen Finnair und SAS eine Schlappe. Nun will der Carrier vor den Europäischen Gerichtshof ziehen. Eine entsprechende Berufung wurde laut Mitteilung am Mittwoch eingebracht. Ryanair klagt nicht gegen die Mitbewerber oder Staaten, sondern gegen die Bewilligungen, die seitens der EU-Kommission erteilt wurden. Im konkreten Fall handelt es sich um die Unterstützungen, die seitens Dänemark und Schweden für SAS gewährt wurden. Weiters ist die finnische Beihilfe für Finnair betroffen. Das Gericht der Europäischen Union hat die Klagen von Ryanair in erster Instanz abgewiesen. Dagegen erhebt der Billigflieger das Rechtsmittel der Berufung. Eigenen Angaben nach hat man den entsprechenden Schriftsatz am Mittwoch beim Europäischen Gerichtshof eingebracht. Es ist noch unklar, ob dieser sich mit der Angelegenheit befassen wird.

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Halbjahreszahlen: Easyjet verbrannte 730 Millionen Pfund

Der britische Billigflieger Easyjet legte am Mittwoch die Finanzzahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 auf den Tisch. Konzernchef Johan Lundgren geht davon aus, dass ein Verlust vor Steuern in der Höhe von 690 bis 730 Millionen Pfund gemacht wurde. Die Periode endete am 31. März 2021. „Easyjet hat in der ersten Hälfte unseres Geschäftsjahres einen disziplinierten Ansatz im Hinblick auf das Flugprogramm beibehalten, wodurch der Verlust und der Cash-Burn im ersten Halbjahr besser waren als erwartet. Wir haben weiterhin Zugang zu ausreichender Liquidität, was neben Easyjets umfangreichem Kostensenkungsprogramm weiterhin Vorteile im Hinblick auf die Kosten und Effizienz mit sich bringt. All dies positioniert uns gut, um eine führende Rolle bei der Erholung des Reiseverkehrs einzunehmen“, so Firmenchef Johan Lundgren. Zwar erklärt Easyjet, dass man unter der Prognose geblieben ist und die Kostensenkungsprogramme Früchte getragen haben, dennoch ist man mit dem Ergebnis unzufrieden. Die Hoffnungen liegen nun darauf, dass der weite Fortschritt der Impfungen im Vereinigten Königreich zu einer raschen Wiederaufnahme des touristischen Flugverkehrs führen wird. Davon will Easyjet in großem Umfang profitieren. Carrier hofft auf rasche Markterholung Zum 31. März 2021 hat Easyjet Zugang zu Liquidität in Höhe von etwa 2,9 Milliarden Pfund und hat über 5,5 Milliarden Pfund an flüssigen Finanzmitteln seit Beginn der Pandemie aufgebracht. Die Fluggesellschaft sieht sich selbst gut positioniert, um von der Erholung des Reiseverkehrs zu profitieren, sobald die Einschränkungen im gesamten Netzwerk gelockert werden. „Wir begrüßen die Bestätigung der britischen Regierung, dass die Wiederaufnahme des internationalen Reiseverkehrs nach wie vor für Mitte

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Austrian-Airlines-Impfungen mussten verschoben werden

Austrian Airlines muss die für April 2021 avisierte Impfaktion für das fliegende Personal sowie Bodenmitarbeiter mit direktem Kundenkontakt verschieben. Ursprünglich gab es seitens der zuständigen Gesundheitsbehörde Signale, dass diese aufgrund des nationalen Impfplans im April 2021 durchgeführt werden kann. Daher hatte Austrian Airlines vorsorglich in den Dienstplänen theoretisch mögliche Impftermine eingetragen. Diese sind nun hinfällig, denn die Aktion kann frühestens im Mai 2021 durchgeführt werden, bestätigte eine Sprecherin. Die Hintergründe liegen außerhalb des Verantwortungsbereichs der Fluggesellschaft, denn Österreich befindet sich hinsichtlich der Timeline des nationalen Impfplans im zeitlichen Verzug. Dieser resultiert unter anderem daraus, dass weniger Dosen als vertraglich vereinbart geliefert wurden. Besonders stark trifft die Alpenrepublik, dass AstraZeneca nur einen kleinen Bruchteil der bestellten und vertraglich vereinbarten Impfdosen ausgeliefert hat und dem aktuellen Informationsstand nach auch im zweiten Quartal 2021 die Quoten weit unterschreiten wird. Die seitens Johnson & Johnson angekündigten Verzögerungen könnten sich zusätzlich nachteilig auf den Impffortschritt in Österreich auswirken. Für die Austrian-Airlines-Mitarbeiter heißt es daher „bitte warten“. Eine Sprecherin des Carriers erklärte in diesem Zusammenhang: „Die provisorischen Termin-Slots haben wir in den Mai geschoben. Haben aber nach wie vor noch keine Info, ob und wann im Mai wir starten können“. Mit anderen Worten: Die nun für Mai 2021 avisierten Termine sind weiterhin theoretischer Natur, da diese von behördlichen Entscheidungen im Rahmen des nationalen Impfplans abhängen. Eine Verschiebung ist daher ausdrücklich nicht ausgeschlossen.

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Italiener streiken erneut: Flugausfälle drohen

Am 23. April heißt es wieder Augen und Ohren offen halten. Denn es kommt laut Krisenwarndienst A3M erneut zu einem landesweiten Streik im Flugsektor. Verschiedene Gewerkschaften haben eine flächendeckende Arbeitsniederlegung angekündigt. Der Ausstand soll von 13 bis 17 Uhr dauern. Mit Flugausfällen und Verspätungen ist auch nach der Streikaktion zu rechnen, wie reisevor9.de berichtet.

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American Airlines mit erneutem Milliardenverlust

Die US-Fluggesellschaft American Airlines hat in der Corona-Krise im ersten Quartal einen weiteren Milliardenverlust eingeflogen. So rechnet das Management mit einem Fehlbetrag zwischen 1,2 und 1,3 Milliarden Dollar, umgerechnet sind das 1 bis 1,1 Milliarden Euro. Ohne positive Sondereffekte, wie die staatlichen Finanzhilfen für den Erhalt von Jobs, würde sich das Minus sogar auf 2,7 bis 2,8 Milliarden Dollar belaufen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Gesamtjahr 2020 hatte American Airlines einen Nettoverlust von 8,9 Milliarden Dollar verbucht. Trotz der zuletzt verbesserten Zahlen verschiebt American Airlines die Abnahme bestellter neuer Boeing-Flugzeuge um bis zu drei Jahre in die Zukunft. Dabei würde es sich um 37 Maschinen der Typen Boeing 787 „Dreamliner“ und 737 MAX handeln, wie aero.de berichtet.

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Frankreich streicht Flüge nach Brasilien

Frankreich setzt Brasilien abermals auf die rote Liste. Da sich die Corona-Situation im südamerikanischen Land zunehmend zum Negativen verändert hat, zieht Frankreich die Reißleine und stellt alle betroffenen Flugverbindungen bis auf Weiteres ein. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. „Wir stellen fest, dass sich die Lage verschlimmert“, sagte der französische Regierungschef Jean Castex. „Und wir haben entschieden, bis zu einer neuen Entscheidung alle Flüge zwischen Brasilien und Frankreich auszusetzen.“ Brasilien gehört weltweit zu den Ländern, die besonders von der Covid-19-Pandemie betroffen sind.

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Slowenien: Neue Airline hält die Augen nach Personal offen

Slowenien baut aus dem Scherbenhaufen der insolventen Adria Airways eine neue Fluggesellschaft: SouthEast Airlines. Schon im Juni könnte der Neo-Carrier starten – gestartet ist auch die Suche nach einer passenden Kabinenbesatzung. Slowenien hat wieder eine Fluggesellschaft. Die Hoffnungen ruhen nun auf SouthEast Airlines, einer Airline, die erst zum Anfang des Jahres von einem ehemaligen Adria Airways Piloten gegründet wurde. Dazu schaltet die Fluglinie auch schon fleißig Jobinserate. Es werden „erfahrene Flugbegleiter“ gesucht, die darüber hinaus Flugstunden auf dem Airbus A320 mitbringen.  Denn der Carrier, der sich anfangs besonders auf Charterflüge stürzen möchte, will zukünftig mit einer reinen A320-Flotte agieren. Bis Ende des Jahres sollen zwei Exemplare im Fuhrpark stehen, in zwei Jahren gar schon sechs Flieger der A320-Familie, wie Ex-Yu Aviation berichtet SouthEast Airlines ist gerade dabei, das AOC zu erhalten.

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