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Graz: AUA reaktiviert Düsseldorf-Strecke

Am Montag nahm Austrian Airlines nach langer Pause die Nonstop-Verbindung zwischen Graz und Düsseldorf wieder auf. Diese wird vorläufig zweimal pro Woche mit Embraer 195 bedient. Im Juni 2021 ist eine Aufstockung auf vier wöchentliche Umläufe vorgesehen. Im Herbst 2020 wurde diese Route kurzzeitig bedient, jedoch in Folge des Umstands, dass Deutschland die Steiermark als „Risikogebiet“ eingestuft hat und sich daraus Quarantänepflichten ergeben haben, wieder eingestellt. Die Nachfrage ist damals rapide eingebrochen. Die Stuttgart-Strecke wird künftig nicht mehr von Austrian Airlines bedient, sondern von Eurowings. Dadurch ergibt sich, dass Maschinen des Typs Airbus A319, die in Baden-Württemberg stationiert sind, zum Einsatz kommen sollen. Die AUA stockt im Laufe dieser Woche die Anbindung der Steiermark an das Drehkreuz Wien auf bis zu 14 Flüge pro Woche auf. Zuletzt gab es rund zehn Verbindungen. Im Gegensatz zur AUA nahm die Konzernschwester die für den 12. April 2021 angekündigte Route nicht auf. Selbiges gilt auch für die künftige Eurowings-Strecke zwischen Düsseldorf und Linz. Für beide genannten Verbindungen gibt es laut einem Firmensprecher noch keinen konkreten Termin für den Erstflug. Austrian Airlines wird jedenfalls Graz-Stuttgart und Linz-Düsseldorf nicht mehr bedienen. „Den internationalen Reiseverkehr schrittweise wieder anzukurbeln ist wichtig“, erklärt Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Flughafen Graz, „daher ist die Rückkehr von Düsseldorf natürlich ein besonderes Highlight! Und das nicht nur für uns, sondern auch für die vielen steirischen Unternehmen, die schon lange auf die Wiederaufnahme der Strecke drängen. Aber auch die Aufstockung der Flüge nach Wien ist von großer Bedeutung, da sich damit die Umsteigemöglichkeiten

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Indien: Trujet vor Großbestellungen bei Airbus und Embraer

Die indische Regionalfluggesellschaft TruJet steht laut lokalen Medienberichten vor Großbestellungen bei Airbus und Embraer. Gesprochen wird über 54 A220 und 44 E190-E2. Diese sollen von einem neuen Investor, der kürzlich 49 Prozent erworben hat, finanziert werden. Eigentlich wollten die U.S.-Amerikaner die angeschlagene Air India übernehmen, kamen jedoch nicht zum Zug. Für TruJet habe man 1,89 Milliarden U.S.-Dollar budgetiert. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll die Flotte erneuert werden. Auch will man künftig in den Wettbewerb mit Billigfluggesellschaften wie Goair oder AirAsia India treten, berichtet CH-Aviation.com. Derzeit besteht die Flotte von TruJet aus sieben Turbopropflugzeugen. Dabei handelt es sich um zwei ATR72-600 und fünf ATR72-500. Diese werden fast ausschließlich innerhalb Indiens eingesetzt. Die Großbestellung soll auch dazu führen, dass man verstärkt ins internationale Geschäft einsteigen wird. Mit dem Abschluss der Kaufverträge mit Embraer und Airbus wird für Mai 2021 gerechnet.

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Norwegen: Flyr will Ende Juni 2021 abheben

Das Startup Flyr will Ende Juni 2021 mit zwei Boeing 737-800, die vormals in den Diensten von Pegasus standen, abheben. Der Ticketverkauf soll im Mai 2021 aufgenommen werden. Der Carrier plant mit einer Zielflottengröße von etwa 30 Maschinen. Das Betriebskonzept erinnert stark an Ryanair, denn es soll eine All-Economy-Kabine angeboten werden. Getränke und Snacks an Bord werden kostenpflichtig sein. Vorerst will man sich auf den Maschinentyp Boeing 737-800 beschränken. Das Unternehmen kündigte an, dass der Erstflug am 30. Juni 2021 auf der Strecke Oslo-Tromsø durchgeführt warden soll. Flyr geht derzeit davon aus, dass im Sommer 2021 weitgehend unbeschränkte Reisen möglich sein werden. Man habe den Businessplan danach ausgerichtet, ist jedoch eigenen Angaben nach auch auf etwaige Verzögerungen vorbereitet. AOC und Betriebsbewilligung wurden noch nicht erteilt.

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Ex-Transaero-B737 über Umwege in den Iran verkauft

Eine Boeing 737-500, die vormals im Dienst der nicht mehr existierenden russischen Fluggesellschaft Transaero stand, hat ihren Weg in den Iran gefunden. Ende März wurde der 23-jährige Mittelstreckenjet bei Taban Air in Betrieb genommen. Die Boeing 737-500 mit der MSN 28922 stand laut CH-Aviation.com nach der Pleite von Transaero über einen längeren Zeitraum auf dem Flughafen Kiew-Schuljany herum. Das Flugzeug wurde versteigert und ein Zwischenhändler aus Burundi bekam den Zuschlag. Dieser soll jedoch als „Strohmann“ für ein Reisebüro im Iran fungiert haben. Dieses vermietet die einstige VP-BYO an Taban Air. Im Iran trägt die einstige Transaero-Maschine nun die Registrierung EP-RBC. Der Carrier bestätigte, dass besagtes Flugzeug am 1. April 2021 offiziell in den Liniendienst gestellt wurde. Zur Beschaffung über einen Zwischenhändler in Afrika machte das Unternehmen keinerlei Angaben.

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Binter Canaris baut internationales Streckennetz aus

Die Regionalfluggesellschaft Binter Canaris zieht es verstärkt aufs Festland: Der Carrier kündigt die Aufnahme von sechs neuen Nonstop-Verbindungen ab Las Palmas an. Diese sollen ab Juli 2021 bedient werden. Von Gran Canaria aus soll es künftig auch nach Toulouse, Marseille, Lille, Turin, Venedig und Tarragona gehen. Zwischen den kanarischen Inseln und dem spanischen Festland sollen im Sommer 2021 zehn Strecken bedient werden. Firmenchef Rodolfo Núñez bezeichnet die ankündigte Expansion als wichtigen Schritt in der Firmengeschichte. „Dieser neue internationale Sprung stellt Binter in einem sehr komplexen Kontext vor eine große Herausforderung, aber wir setzen weiterhin auf die Konnektivität des gesamten Archipels der acht Inseln gemäß dem strategischen Plan, den wir vor der Pandemie ausgearbeitet haben. Wenn alles gut und planmäßig läuft, werden wir auch in Zukunft mehr Frequenzen und vielleicht mehr Ziele sowohl von Teneriffa als auch von Gran Canaria aus setzen, ohne Direktflüge zu oder von anderen Inseln auszuschließen. Wichtig ist, alle Kanarischen Inseln als Ganzes zu verkaufen“, so der Binter-Geschäftsführer.

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Lufthansa fliegt mit halber Flottenstärke

Die Lufthansa Group setzt mittlerweile rund die Hälfte der Flotte wieder im kommerziellen Flugbetrieb ein. Damit hat man das Niveau des Sommers des Vorjahres erreicht. Der Konzern rechnet damit, dass in den traditionell reisestarken Urlaubsmonaten Juli und August weitere Flugzeuge reaktiviert werden. Laut dem Portal Reisetopia soll jedoch nicht bei allen Maschinen die tatsächliche Notwendigkeit bestehen. Vielmehr soll Lufthansa besonders in Frankfurt und München auch Routen mit sehr schwacher Nachfrage bedienen, um die Start- und Landerechte vor dem Verfall schützen zu können. Für jene Slots, die auf Beschluss der EU-Kommission abgegeben werden müssen, gibt es momentan kaum Interesse seitens der Konkurrenz. Die Flotte des Kranichs besteht aus 267 Maschinen. Die genannte Anzahl inkludiert auch abgestellte Maschinen der Typen Airbus A340-600 und Boeing 747-400. Diese sollen laut Lufthansa-Chef Carsten Spohr nicht mehr reaktiviert werden. Auch um die A380-Teilflotte steht es nicht sonderlich rosig. Aktiv sind derzeit 110 Maschinen, davon 78 Langstreckenjets. Bei den Töchtern Austrian Airlines, Swiss, Eurowings und Brussels Airlines ist die Aktiv-Quote zum Teil niedriger.

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Boeing 777-9: Qatar Airways wird wohl Erstkunde

Qatar Airways nimmt die Rolle als Erstbetreiber der 777-9 ein: Die Golf-Airline möchte 2023 die ersten drei Flugzeuge von Boeing erhalten. „Qatar Airways ist Erstkunde der 777X, wir werden unsere ersten drei Flugzeuge 2023 erhalten“, unterstrich Airlinechef Akbar Al-Baker beim Wirtschaftsforum der USA und Katar. Al-Baker setzt sich zudem für die Idee eines neuen Vollfrachters auf Basis der 777-8 ein. Auch die Lufthansa und Emirates hätten als Erstbetreiber vorrücken können, wie aero.de berichtet. Emirates rechnet mit den ersten 777-9 derzeit erst gegen 2024, Lufthansa erwartet 20 777-9 im Lieferzeitraum 2023 bis 2024.  Vier Boeing 777-9 fliegen bei Boeing derzeit im Zulassungsprogramm für den größten Zweistrahler der Welt.

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Charterflüge: Air Serbia will die 800er-Marke knacken

Air Serbia hat Großes vor: Die serbische Fluggesellschaft plant, über 800 Charterflüge durchzuführen. Beliebte Ferien-Reiseziele wie die Türkei, Ägypten, Griechenland oder Tunesien werden dabei von der Airline ins Visier genommen. Es geht unter anderem nach Hurghada, Sharm el-Sheikh, Antalya, Rhodos, Kreta, Korfu, um einen kleinen Einblick in die Pläne des Carriers zu geben. Damit glaubt Air Serbia wohl felsenfest an die Trendwende im Sommer.  „Wir sind davon überzeugt, dass sich das letzte Jahr nicht noch einmal wiederholen wird. Im Gegensatz zu 2020 freuen wir uns, unseren Kunden wieder die gewohnte Vielfalt im Sommerflugplan anbieten zu können“, wird Boško Rupić, Head of Trade and Corporate Sales  bei Air Serbia, von Ex-Yu Aviation zitiert. Im Corona-Jahr kam die Airline nur auf knapp 300 durchgeführte Charterflüge.

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Bees Airline fliegt den Balkan an

Bees Airline ist eine ukrainische Charter- und Billigairline, die Mite März ihren ersten kommerziellen Flug durchgeführt hat. Damals ging es mit einer Boeing 737-800 von Kiew nach Sharm el-Sheik. Das Streckennetz des Low Cost Carriers werde insgesamt bis zu 31 Routen beinhalten. Davon sind etwa die Hälfte Linienflüge, wie Ex-Yu Aviation berichtet. Unter den Reisezielen befinden sich auch zwei Balkan-Destinationen: Von Kiew aus steuert die Fluglinie Tivat an, eine Stadt in Montenegro. Auch der kroatische Flughafen Split soll während der Sommermonate angeflogen werden. 

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Eurowings Discover verschiebt den Start der Kurzstrecke

Eurowings Discover wird mit vier Airbus A330-Maschinen die Langstrecke in Angriff nehmen. Davor sollte die neue Fluggesellschaft der Lufthansa Gruppe aber erst mit kleinen Kugeln schießen. Daraus wird vorerst einmal nichts. Denn ursprünglich war geplant, dass die Fluglinie im Auftrag für Air Dolomiti Slots der Lufthansa nach Barcelona und Rom übernehmen wird – und das bereits im April! Doch es läuft eben nicht immer alles nach Plan. Denn aktuell stehe die Fluggesellschaft noch ohne jegliche Betriebserlaubnis des Luftfahrtbundesamtes (LBA) dar. Das berichtet Reisetopia. Dieser Umstand und die generell angespannte Lage in der Branche dürften wohl Anlass genug gewesen sein, den inoffiziellen Start der neuen Fluggesellschaft von April auf Mai zu verschieben. Dann wird die Airline voraussichtlich auf der Kurzstrecke nach Spanien und Italien fliegen – mit einem Airbus A330! Der offizielle Starttermin ist noch auf den Monat Juni datiert.

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