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USA: Eurowings Discover bittet um Fluggenehmigung

Mit insgesamt acht Destinationen möchte der Carrier starten – darunter auch amerikanische Flughäfen. Für die geplanten US-Ziele wurde nun die nötige Fluggenehmigung beantragt. Die Lufthansa Gruppe wird um eine Airline reicher, denn Eurowings Discover erblickt im Juni das Licht der Welt. Höchste Zeit also, sich Gedanken über die benötigten Genehmigungen zu machen. Die Anträge hierzu seien beim US-Verkehrsministerium bereits eingereicht worden, wie das Portal Reisetopia berichtet. Auch die Betriebserlaubnis in Deutschland würde derzeit noch fehlen. Auf dem Radar der neuen Tochtergesellschaft der AUA-Mutter befinden sich hauptsächlich touristische Langstreckenziele. Zum Start sind insgesamt acht Destinationen geplant, zwei davon in den Vereinigten Staaten. Hier sind die Städte Anchorage in Alaska und Las Vegas in Nevada vorgesehen. Daneben werden auch Ziele in Afrika und der Karibik angesteuert. Zum Einsatz kommen vier Flugzeuge des Typs Airbus A330.

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Malta: 18 Airlines sollen ab Juni 2021 angeflogen kommen

Das maltesische Tourismusministerium geht davon aus, dass im Sommer 2021 insgesamt 18 Fluggesellschaften den einzigen Zivilflughafen des Landes, Luqa, anfliegen werden. Malta, Gozo und Comino sollen ab 1. Juni 2021 wieder im großen Stil Touristen empfangen. Die Vorjahressaison war aufgrund der Pandemie äußerst schwach. „In diesem Sommer werden 18 Fluggesellschaften Malta anfliegen, und vier davon sind neue Betreiber. Fluggesellschaften sind die Lebensadern des Tourismussektors und sie dürfen nicht vergessen werden“, erklärt der maltesische Außenminister Evarist Bartolo. Weiters verweist das Regierungsmitglied darauf, dass ab Juni 2021 rund 70 Prozent der Routen, die im Jahr 2019 angeboten wurden, wiederhergestellt sein sollen. Vier dieser Fluggesellschaften sind neu, und die Behörde für Tourismus führt aktuell auch Gespräche mit weiteren vier Fluggesellschaften, die ernsthaft an der Aufnahme von Routen nach Malta interessiert sind. Neben den Flugzeugen werden in diesem Sommer auch Kreuzfahrtschiffe ihren Dienst wiederaufnehmen. Bis Ende Juni sind immerhin 34 Hafenanfahrten geplant. Malta hofft auf den Green Pass Die maltesische Regierung führt aktuell auch Gespräche mit der Europäischen Kommission, und hofft auf die Zulassung von „grünen“ Pässen für Geimpfte, mit denen Gäste innerhalb Maltas ohne Einschränkungen reisen könnten. Der vom Minister Bartolo dargelegte Plan sieht vor, dass geimpfte Touristen Malta ohne Einschränkungen besuchen können, indem sie bei der Ankunft einen digitalen „grünen Pass“ vorlegen, während nicht geimpfte Touristen ein negatives Resultat eines PCR COVID-19-Tests vorlegen müssen, der einige Stunden vor ihrer Ankunft durchgeführt wurde. In den letzten Jahren waren die maltesischen Inseln in den Sommermonaten äußerst überlaufen. Das Jahr 2019 bildete aufgrund der Pandemie

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Memmingen: Ryanair kündigt zwei neue Strecken an

Der bayerische Regionalflughafen Memmingen hofft darauf, dass sich in den nächsten Monaten die Nachfrage stabilisieren wird. In einer Aussendung verweist der Airport darauf, dass die Sommerflugplanperiode erst Ende Oktober 2020 endet. Angeboten werden sollen rund 40 Destinationen. „Er gilt ja bis Ende Oktober und bietet in den kommenden Monaten zahlreiche Reise- und Urlaubsmöglichkeiten“, erläutert Marcel Schütz, Vertriebsleiter des Flughafens. Neu im Streckennetz ist eine von der Ryanair-Tochter Lauda Europe bediente Nonstop-Verbindung nach Zagreb. Diese soll am 3. September 2021 aufgenommen werden. Lauda Europe wird im Auftrag der irischen Billigfluggesellschaft zwei Airbus A320 in der kroatischen Hauptstadt stationieren. Ebenfalls neu im Programm ist die Ryanair-Strecke nach Rhodos, die ab 3. Juli 2021 an den Verkehrstagen Samstag und Dienstag bedient werden soll. Der irische Lowocoster wird im Sommerflugplan 2021 eine Basis auf der griechischen Insel unterhalten. Diese wird mit Boeing 737-800 betrieben. Der aktuelle Flugplan in Memmingen verfügt über mehr als 40 Flugverbindungen in Europa – vom Sonnenstrand bis zum Städtetrip. Überdies haben die Fluggesellschaften auch bereits Teile ihrer Winterflugpläne für die Buchung freigegeben. Das aktuelle Gesundheitsgeschehen in den jeweiligen Ländern kann zu Auflagen oder Restriktionen führen. „Reisen bleibt aber weiterhin möglich und wird bis in den Herbst wohl immer sicherer zu planen sein“, sagt Marcel Schütz.

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Impfpflicht bei Swiss ist nicht vom Tisch

Dem fliegenden Personal der Fluggesellschaft Swiss könnte eine Impfpflicht blühen. Eigentlich hieß es zunächst, dass sich die Flugbegleiter und Piloten freiwillig impfen lassen können, doch laut einem Bericht der Zeitung „Blick“ ist eine mögliche Pflicht nicht vom Tisch. Gegenüber dem Medium erklärte die Lufthansa-Tochter, dass man die Situation abhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemie neu beurteilen müsse. Weiters: „Es hängt von den Einreisebestimmungen der jeweiligen Länder ab, ob die Flugbesatzung geimpft sein muss.“ Auf die explizite Frage inwiefern dies nachteilig für nicht-geimpfte „Fliegende“ werden könnte, wollte das Unternehmen keine näheren Angaben machen. Swiss empfiehlt den Mitarbeitern sich impfen zu lassen und ist laut CH-Media derzeit dabei eine eigene Impfaktion zu organisieren. Der Carrier beschäftigt in etwa 6.000 Mitarbeiter. Gegenüber den Zeitungen des genannten Verlags meinte ein Sprecher, dass eine Sonder-Impfaktion durchgeführt werden soll. Er schränkte aber auch ein „sobald ausreichend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung steht“. Vereinfacht gesagt: Swiss wird sich in keiner Art und Weise vordrängeln, sondern lediglich innerbetriebliche Impfstationen einrichten. Hierzu befindet man sich im Dialog mit dem Kanton Zürich, denn es muss abgeklärt werden, ob die Swiss-Mitarbeiter eine öffentliche Impfstraße nutzen müssen oder aber ob der betriebsärztliche Dienst eine eigene aufsperren darf.

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AUA: Ist Gratis-Wasser in Mini-Flaschen nachhaltig?

In der „Zeit vor Corona“ stand die Reduktion des Plastikmülls im öffentlichen Fokus. Umweltschützer weisen wiederholt mittels dramatischer Fotos auf die prekäre Situation in den Weltmeeren hin. Zahlreiche Airlines sprangen auf den Zug auf und verpassten sich durch Ankündigungen, dass an Bord weniger Plastik verwendet werden soll, ein grüneres Image. Auch Austrian Airlines sagte diesem Material den Kampf an, doch just erhöht man nun die Verwendung von Kunststoffen. Derzeit stellen Plastik-Getränkeflaschen ein wesentlich geringeres Problem für die Umwelt dar als Einmal-Masken. Zunehmen verbieten immer mehr Länder – darunter unter anderem Österreich und Deutschland – die Verwendung von waschbaren Stoffmasken. Die Einmal-Produkte – egal ob so genannte „medizinische“ MNS oder FFP2 – bestehen zum überwiegenden Teil aus Kunstoffen. Oftmals werden diese nach Verwendung achtlos weggeworfen. In vielen Staaten ist auch die Entsorgung auf dem legalen Weg ein ernsthaftes Problem, denn aufgrund der Vermischung verschiedener Kunststoffe sind die Einmal-Masken defacto nicht recycelbar. Anders ausgedrückt: Es wird Sondermüll geschaffen, der auch in den Weltmeeren landen kann und dort von Fischen, Meeressäugern und anderen Tieren irrtümlich für eine Qualle gehalten werden kann. Statt dem erhofften Leckerbissen folgt häufig der qualvolle Tod. Aus einem Plastikbecher wurden eine Mini-Plastikflasche und ein Plastikbecher Im Zuge der Umstellung des Catering-Konzepts auf den Verkauf von Speisen und Getränken im Namen und auf Rechnung der Retail in Motion schaffte Austrian Airlines auf Kurz- und Mittelstreckenflügen den bisher kostenfreien Ausschank von Tee, Kaffee und Wasser ab. Bislang wurde aus 1,5-Liter-Kunstoffflaschen in etwa 0,2-Liter fassende Plastikbecher umgefüllt. Rein rechnerisch konnten so in

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United schafft kostenlose Max-Umbuchungen ab

Bislang ermöglichte United Airlines Passagieren, die vom Maschinentyp Boeing 737 Max überrascht wurden, kostenfreie Umbuchungen. Diese Praxis wurde am Donnerstag abgeschafft. Das hat zur Folge, dass der Einsatz des krisengeschüttelten Jets nicht mehr zum kostenlosen Rücktritt oder spesenfreien Änderung der Buchung berechtigt. Das Portal Simpleflying.com berichtet in diesem Zusammenhang, dass nur Buchungen, die ab dem 8. April 2021 getätigt werden von dieser Umstellung betroffen sind. Tickets, die vor diesem Stichtag verkauft wurden, können im Falle des Einsatzes von Boeing 737 Max storniert bzw. umgebucht werden. Seitens United Airlines sieht man keine Notwendigkeit die bisherige Kulanz fortzuführen. Einige wenige Fluggesellschaften bieten weiterhin kostenfreie Änderungen im Falle des Einsatzes der Boeing 737 Max an. Es ist allerdings davon auszugehen, dass diese Kulanz bald branchenweit abgeschafft wird. Man führte diese ursprünglich ein, da befürchtet wurde, dass Passagiere gegen dieses Muster rebellieren könnten. Dies soll jedoch laut verschiedenen Fluggesellschaften bis dato nur in sehr geringem Umfang eingetreten sein.

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Aus To Montenegro wird Air Montenegro

Das Airline-Startup To Montenegro wird unter dem Namen Air Montenegro an den Start gehen. Dies geht aus einer offiziellen Mitteilung der Regierung des Balkan-Staats hervor. Der neue Carrier soll die Nachfolge von Montenegro Airlines antreten. Die zuletzt genannte Fluggesellschaft soll abgewickelt werden. Die momentane Regierung wirft ihren Vorgängern jahrelanges Missmanagement vor und entschied sich daher Montenegro Airlines zu schließen und mit einer neuen staatlichen Fluggesellschaft durchzustarten. Diese sollte zunächst den Namen To Montenegro tragen. Allerdings wird nur der Markenname angepasst, denn der formelle Firmenname soll weiterhin ToMontenegro d.o.o. bleiben. Eine Umbenennung zu einem späteren Zeitpunkt wird allerdings nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Der Staat will dem Startup mit rund 20 Millionen Euro in die Luft verhelfen. Geplant ist, dass zunächst zwei Embraer 195 eingesetzt werden.

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Ostukraine: FAA untersagt Überflüge

Da sich zwischen der Ukraine und den Rebellen-Regionen im Osten des Landes die Spannungen zuletzt deutlich erhöht haben, warnt die U.S.-amerikanische Behörde vor Überflügen rund um Donezk und Lugansk. In einer Anweisung an Piloten und Airlines, jeweils mit U.S.-amerikanischen Lizenzen, werden Überflüge über die Ostukraine komplett verboten. Die Behörde rechnet mit einer militärischen Eskalation und verweist unter anderem auch auf Truppenbewegungen auf russischen Staatsgebiet. Als reine Vorsichtsmaßnahme haben U.S.-amerikanische Piloten diesem Gebiet fernzubleiben. Im Jahr 2014 wurde Malaysia-Flug MH17 auf dem Weg von Amsterdam nach Kula Lumpur über der Ostukraine von einer Rakete abgeschossen. Alle Insassen kamen dabei ums Leben. Offizielle Untersuchungen haben ergeben, dass der todesursächliche Sprengkörper von ostukrainischen Rebellen abgefeuert wurde.

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Urteil: Reiseveranstalter haften für Corona-Einschränkungen

Können Pauschalurlauber eine Reisepreisminderung fordern, wenn im Hotel aufgrund der Corona-Pandemie einige Einrichtungen nicht zur Verfügung stehen? Ja, urteilte das Amtsgericht Düsseldorf in erster Instanz. Das Gericht ordnete an, dass der Reiseveranstalter aufgrund des Umstands, dass wegen der Pandemie Spielplatz und Pool geschlossen waren, 20 Prozent des Preises zurückbezahlt werden müssen. Dieses erstinstanzliche Urteil wird mit hoher Wahrscheinlichkeit für Kopfzerbrechen bei Veranstaltern sorgen, denn in vielen Ländern sind aufgrund der Pandemie zahlreiche Hotel-Angebote behördlich geschlossen. Das bedeutet, dass die Beherbergungsbetriebe diese momentan gar nicht öffnen dürfen. Das Amtsgericht Düsseldorf stellte aber fest, dass der Reiseveranstalter dafür haftet und sich ein Reisepreisminderungsanspruch ergibt. Hintergrund der Entscheidung ist, dass eine Familie für vier Personen etwa 4.700 Euro für einen zweiwöchigen Urlaub in Portugal bezahlt hatte. Im Katalog waren unter anderem Hallenbad, Pools, Fitnessraum und Spielplatz angeführt. Der Beherbergungsbetrieb musste diese aufgrund einer behördlichen Anordnung sperren, so dass die Reisenden diese nicht nutzen konnten. Es ergaben sich weitere Einschränkungen, die von der Buchung abgewichen sind. Dem Vernehmen nach hielt sich das Hotel penibel genau an die Anweisungen der portugiesischen Regierung. Haftung könnte problematisch werden Unter der Geschäftszahl 37 C 414/20 stellte das Amtsgericht Düsseldorf fest, dass die Einschränkungen das „typische Alltagsausmaß“ weit überschreiten und von Urlaubern nicht hinnehmbar sind. Es wurde festgelegt, dass eine Preisminderung von 20 Prozent gerechtfertigt ist. Im Einzelfall betrachtet ist das Urteil wenig problematisch, doch es könnte für die Branche Signalwirkung haben, denn die Haltung des Gerichts legt eine generelle Haftung der Veranstalter für Coronamaßnahmen offen. Daher ist davon

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Gläubiger genehmigen Sundair-Sanierungsplan

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair kann das Schutzschirmverfahren verlassen. Die Gläubiger haben die notwendige Zustimmung erteilt. Geschäftsführer Marcos Rossello sagte, dass die von ihm geleitete Fluggesellschaft „als saniertes und profitables Unternehmen“ aus dem Verfahren hervorgeht. Im Gegensatz zu Lufthansa hat Sundair keine Staatshilfe erhalten. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Einnahmen drastisch eingebrochen. Im Oktober 2020 meldete die Ferienfluggesellschaft ein so genanntes Schutzschirmverfahren an. Dabei handelt es sich um eine Sonderform im deutschen Insolvenzrecht, das beispielsweise Condor angewandt hatte. Auch der Flughafen Friedrichshafen befindet sich derzeit in einem solchen Verfahren. Die Aufsicht über den Sundair-Schutzschirm hatte Rechtsanwalt Lucas Flöther, der bereits bei Condor und Air Berlin als Sachwalter fungierte. In einer Medienerklärung sagt der Jurist, dass die Annahme des Sanierungsplans durch die Gläubiger ein „eindrucksvoller Vertrauensbeweis in den Sanierungsplan und die Geschäftsführung“ ist. Im Zuge des Schutzschirmverfahrens führte Sundair diverse Maßnahmen durch, um die Fixkosten senken zu können. Exemplarisch aufgezeigt wird hier der Austausch der Flotte. Zur Reduktion der Leasingkosten gab man die ursprüngliche Flotte an die Eigentümer zurück und least stattdessen andere Maschinen. Die „neuen“ Airbus-Jets haben niedrigere monatliche Leasingraten.

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