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Wizz Air Abu Dhabi will Tel Aviv am 18. April 2021 aufnehmen

Eigentlich wollte Wizz Air Abu Dhabi schon im Feber 2021 eine Nonstopverbindung zwischen Abu Dhabi und Tel Aviv aufnehmen. Aufgrund der weiterhin harten Einreisebestimmungen Israels wurde die Aufnahme wiederholt verschoben. Nun kündigte der Carrier an, dass ab 18. April 2021 geflogen werden soll. Vorerst will Wizz Air Abu Dhabi dreimal pro Woche zwischen den beiden Städten pendeln. Der Mitbewerber Etihad Airways feierte Anfang dieser Woche den Erstflug auf dieser Route. Je nach Erfolg will die Billigfluggesellschaft die Frequenz auf tägliche Flüge aufstocken. Laut einem Medienstatement von Wizz Air Abu Dhabi könnte es bereits im Mai 2021 soweit sein.

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Alliance Airlines startet Embraer-190-Betrieb

Die australische Regionalfluggesellschaft Alliance Airlines ist derzeit einer der größten Fokker-Betreiber der Welt. Am 10. April 2021 wird ab Adelaide und Darwin das Muster Embraer 190 kommerziell eingesetzt. Langfristig werden diese Regionaljets die in die Jahre gekommene Fokker-Flotte ersetzen. Alliance Airlines hat derzeit 27 Fokker 100, 14 Fokker 70 und fünf Fokker 50 in Betrieb. Zahlreiche Fokker 70/100 stammen aus Beständen von Austrian Airlines und Helvetic Airways. Da die Maschinen mittlerweile in die Jahre gekommen sind, wird die australische Fluggesellschaft diese mittelfristig durch gebrauchte Embraer 190 ersetzen. Derzeit hat man bereits fünf Exemplare dieses Typs und erhielt Ende März 2021 die formelle Genehmigung für die Inbetriebnahme. Man sicherte sich insgesamt 30 Embraer 190.

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Chair Airlines schreibt HB-JOH als wirtschaftlichen Totalschaden ab

Der von Chair Airlines betriebene Airbus A319 mit der Registrierung HB-JOH wurde im Zuge einer Wartung so schwer beschädigt, dass die Maschine als wirtschaftlicher Totalschaden eingestuft wurrde. Laut Firmenchef Shpend Ibrahimi soll der Mittelstreckenjet durch das Tor eines Hangars in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Die Flotte von Chair Airlines bestand zuletzt aus drei A319. Das unglückliche Exemplar wird laut Travel Inside nicht repariert, sondern als Ersatzteilspender fungieren. Ibrahimi bestätigte gegenüber dem Medium, dass ein wirtschaftlicher Totalschaden vorliegt. Das bedeutet, dass die Instandsetzung zu teuer wäre. Da der Flugbetrieb aufgrund der Pandemie ohnehin reduziert ist, hat der Totalschaden keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Chair ist nun auf der Suche nach einem geeigneten Ersatz, der noch vor dem Sommer 2021 in Dienst gestellt werden soll. Die HB-JOH wurde im Jahr 2008 ursprünglich an Hamburg International ausgeliefert.

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MUC: Pandemie verursacht dreistelligen Millionenverlust

Die weltweite Corona-Pandemie mit ihren gravierenden Auswirkungen auf den Reiseverkehr führt beim bayerischen Flughafenbetreiber – trotz sofort eingeleiteter Gegenmaßnahmen – im Jahr 2020 nach vorläufigen Berechnungen zu einem dreistelligen Millionenverlust.  Verzeichnete die Flughafen München GmbH im Jahr 2019 zusammen mit seinen Tochtergesellschaften konzernweit noch Umsatzerlöse von 1,6 Milliarden Euro, sank dieser Wert im vergangenen Jahr auf 580 Millionen. Als Gesamtergebnis nach Steuern wird der Flughafen München nach den bisher vorliegenden Zahlen einen Verlust in Höhe von 320 Millionen Euro hinnehmen müssen. Im Rekordjahr 2019 konnte der Flughafen laut eigenen Angaben noch einen Gewinn in der Höhe von 178 Millionen Euro verbuchen.

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Weltweit einmaliges Projekt: Lufthansa baut A350 zum Klimaforschungsflieger um

Noch genauer das Wetter vorhersagen, noch präziser Klimaveränderungen analysieren, noch besser erforschen, wie die Welt sich entwickelt. Das ist das Ziel einer weltweit einmaligen Kooperation zwischen Lufthansa und mehreren Forschungsinstituten. Und genau zu diesem Zweck rüstet die AUA-Mutter einen Airbus A350-900 mit dem Taufnamen „Erfurt“ (Registrierung D-AIXJ) um. Konkret soll das Langstreckenflugzeug in Zukunft nicht mehr nur Passagiere um die Welt fliegen, sondern zugleich Daten für die Klimaforschung erheben. Die Airbus-Maschine wird also zum fliegenden Forschungslabor. Dazu erfolgten im Hangar von Lufthansa Technik auf Malta bereits umfassende Umbauarbeiten. „Am unteren Flugzeugrumpf wurden die Vorbereitungen für die Installation des Luft-Einlasssystems getroffen. Danach folgt eine Reihe von Testfügen, an deren Ende die Zertifizierung eines rund 1,6 Tonnen schweren Klimaforschungslabors, des sogenannten Caribic-Messcontainers, steht“, erklärt die Lufthansa. Wesentlich genauer als satelliten- oder bodengestützte Messsysteme Voraussichtlich Ende 2021 hebt die „Erfurt“ dann ab München zu ihrem ersten Flug im Dienst der Klimaforschung ab. Er misst dann in der Tropopausenregion (in neun bis zwölf Kilometern Flughöhe) rund 100 verschiedene Spurengase, Aerosol- und Wolkenparameter. Das Besondere: Klimarelevante Parameter können in dieser Höhe mit deutlich höherer Genauigkeit und zeitlicher Auflösung an Bord des Flugzeugs erfasst werden als mit satelliten- oder bodengestützten Messsystemen. Mit den von der D-AIXJ gewonnen Daten soll die Leistungsfähigkeit heutiger Atmosphären- und Klimamodelle und damit deren Aussagekraft für das zukünftige Klima auf der Erde bewerten werden. Das alles soll während des normalen Passagierverkehrs geschehen. „Wir glauben, dass Verkehrsflugzeuge eine wichtige Rolle spielen, um ein besseres Verständnis der Auswirkungen von CO2- und Non-CO2-Emissionen auf den Klimawandel zu

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Michael O’Leary: Ryanair-Verlust soll niedriger ausfallen

Die Ryanair Group beförderte im März 2021 rund 0,5 Millionen Passagiere. Damit lag der Konzern um 91 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Gegenüber Feber 2021 konnte sich der Billigflieger nicht nennenswert verändern. Ryanair teilte mit, dass man mit einem Verlust in der Höhe von 800 bis 850 Millionen Euro rechnet. Damit wurde die Prognose verbessert, denn zuletzt ging man von einem Fehlbetrag von bis zu 950 Millionen Euro aus. Das Geschäftsjahr des Lowcosters endete am 31. März 2021. Eine Prognose für die seit 1. April 2021 laufende Periode wollte Konzernchef Michael O’Leary unter Hinweis auf die dynamische Pandemielage nicht abgeben. Es wurde angedeutet, dass möglicherweise erneut rote Zahlen eingeflogen werden könnten. Das voraussichtliche Fluggastaufkommen wurde auf 80 bis 120 Millionen Reisende nach unten korrigiert. Dies begründete O’Leary mit dem langsamen Impffortschritt in der Europäischen Union.

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Wizz Air konnte im März 2021 leicht zulegen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air konnte im März 2021 streckennetzweit 480.203 Passagiere befördern. Im Direkten Vergleich mit Feber 2021 konnte man sich um etwa 25 Prozent steigern. Gegenüber dem Vorjahresmonat, der nur teilweise von der Corona-Pandemie betroffen war, beträgt der Rückgang 72,62 Prozent. Die Auslastung entwickelte sich bei Wizz Air im ersten Quartal 2021 unterschiedlich. Im Jänner meldete man 61 Prozent, im Feber 69,8 Prozent und zuletzt im März wurde der Ladefaktor mit 62,5 Prozent kommuniziert. Dem gegenüberstehen Werte zwischen 90,2 Prozent und 93 Prozent, die in den Vorjahresmonaten erzielt wurden.

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EASA gibt grünes Licht für Boeing 737 Max 200

Dem kommerziellen Einsatz der Boeing 737 Max 200 durch die Ryanair Group steht nun nichts mehr im Weg. Die europäische Luftfahrtbehörde EASA erteilte am Dienstag grünes Licht. Zwar will der irische Konzern noch im April 2021 den Erstflug mit diesem Muster durchführen, doch werden bis Sommer 2021 nur 16 Exemplare ausgeliefert werden. Die Ryanair Group ist Boeings einziger europäischer Kunde für diese spezielle Billigflieger-Variante der B737 Max 8. Formell wird diese als „Boeing 737-8200“ bezeichnet. Der europäische Erstkunde will die Maschinen laut Ryanair-DAC-Chef Eddie Wilson zunächst bei Ryanair UK zum Einsatz bringen. Die Töchter Buzz und Malta Air werden ebenfalls mit diesen Flugzeugen ausgerüstet. Mit der Einflottung der B737 Max 200 werden die beiden genannten Airlines auch in eigener Livery unterwegs sein. Derzeit ist das nur beim Airbus-Operator Lauda Europe der Fall. In der nachstehenden Slideshow sind Fotos von Boeing 737 Max 200 in den Lackierungen von Buzz, Malta Air und Ryanair dargestellt. Noch gibt sich Konzernchef Michael O’Leary hinsichtlich der Stationierung der Neuauslieferungen bedeckt. Dies könnte auch damit zusammenhängen, dass in der Bevölkerung gewisse Vorbehalte gegen die Max bestehen. In diesem Zusammenhang muss Hersteller Boeing noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Die für die Ryanair Group bestimmten B737 Max 200 sind mit bis zu 210 Sitzen und Air-Stairs ausgerüstet.

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Umfrage: Schweizer sehnen sich nach Urlaub im Ausland

Der Reiseveranstalter Hotelplan Suisse geht von einer hohen Nachfrage im Bereich Urlaube im Ausland aus. Dabei beruft sich das Unternehmen auf eine Umfrage, an der rund 13.000 Personen teilgenommen haben. Die Resultate zeigen laut Hotelplan, dass das Bedürfnis nach Ferien außerhalb der Schweiz groß ist. 65 Prozent der befragten Romands gaben an, dass sie aktuell sehr grosse Lust nach Ferien haben. In der Deutschschweiz sind es 47 Prozent, die aktuell in die Ferien reisen möchten. Der Großteil aller Befragten (60 Prozent) gab jedoch an, dass die Pandemie sie aktuell noch davon abhält, ins Ausland zu reisen. „Die Umfrage zeigt, dass das Nachholbedürfnis bei unseren Kundinnen und Kunden gross ist und sie sich eine Auszeit von den Corona-Maßnahmen in der Schweiz wünschen. Die volatilen Reisebestimmungen der verschiedenen Länder sowie die Testpflicht bei Ein- und Rückreise hält sie aktuell jedoch noch davon ab, ihre nächsten Ferien zu planen und zu buchen“, sagt Tim Bachmann, CEO Hotelplan Suisse. 47 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie wieder ins Ausland reisen werden, sobald sie gegen Covid-19 geimpft sind und 63 Prozent ziehen eine Auslandreise in Betracht, sofern sie für ihre Reise keinen Covid-19 Test machen müssen. Zudem gaben 44 Prozent der Befragten an, aktuell nicht ins Ausland zu reisen, da die Sorge vor einer Corona-Erkrankung groß ist oder dass sie aufgrund ihrer sozialen Verantwortung momentan nicht Reisen möchten (47 Prozent aller Befragten). Wie den Auswertungen der Kundenumfrage weiter zu entnehmen ist, wünschen sich 76 Prozent der Kundinnen und Kunden Sicherheit sowie flexible Annullationsbedingungen von

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Linz: Eurowings verschiebt auch Palma-Wiederaufnahme

Das Comeback der regelmäßigen Linienflüge gestaltet sich am Flughafen Linz-Hörsching besonders zäh. Die Wiederaufnahmen der Ziele Frankfurt am Main (Lufthansa) und Düsseldorf (Eurowings) sind auf unbestimmte Zeit verschoben. Nun trifft es auch noch die einstige Rennstrecke Palma de Mallorca. Während in Deutschland rund um Ostern ein kleiner Mallorca-Boom stattgefunden hat, konnten die ab Österreich tätigen Luftfahrtunternehmen davon nur in geringem Umfang profitieren. Hintergrund ist, dass Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) die Zwangsquarantäne bis mindestens Ende Mai 2021 verlängert hat. Wer nicht unter eine Ausnahme schlüpfen kann, muss zehn Tage in Quarantäne, wobei nach fünf Tagen die Möglichkeit des „Freitestens“ besteht. Dies wirkt sich auch in Linz extrem nachteilig auf die Nachfrage aus, denn eigentlich war das Kalendermonat Mai stets ganz gut in Richtung Palma gebucht. Das Vorjahr stellt aus bekannten Gründen eine Ausnahme dar. Eurowings nahm jedenfalls die Flüge ab der Mittelmeerinsel aus dem Verkauf und will diese voraussichtlich vier Wochen später starten. Ab Graz und Linz wollte die Lufthansa-Tochter je eine Route von Austrian Airlines übernehmen und per 12. April 2021 reaktivieren. Sowohl Stuttgart (ab Graz) als auch Düsseldorf (ab Linz) wurden auf unbestimmte Zeit verschoben. Ein Sprecher sagte gegenüber Aviation Direct, dass

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