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Boeing rechnet mit steigender Nachfrage

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing rechnet damit, dass die Nachfrage nach neuen Verkehrsflugzeugen in den nächsten Jahren stark steigen wird. Man prognostiziert, dass zwischen 2021 und 2040 rund 43.610 Exemplare benötigt werden. Stan Deal, Leiter der Zivilsparte, ist der Ansicht, dass die Erholung der Branche nach und nach voranschreitet. Zunächst werde sich der Mittelstreckenverkehr auf das Vorkrisenniveau einpendeln und mit etwas Verzögerung nach der Interkontinentalverkehr. Seiner Meinung nach werde dies 2023 oder 2024 eintreten. Die Nachfrage nach neuen Flugzeugen ist nicht nur von der Nachfrage getrieben, sondern zahlreiche Carrier wollen die Kosten mit Hilfe treibstoffsparender Maschinen senken. In manchen Regionen der Erde könnte auch ein gewisser Druck in Sachen Umweltschutz eine Rolle spielen. Konkret rechnet man bei Boeing damit, dass bis zum Jahr 2030 etwa 19.330 Verkehrsflugzeuge mit mehr als 90 Sitzen gebaut werden. Die genannte Zahl schließt auch Frachter ein. Die überwiegende Mehrheit des Bedarfs soll auf Mittelstreckenjets wie Boeing 737 Max bzw. Airbus A320neo entfallen.

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Bevor’s in der Tonne landet: Swiss verkauft Paid-Catering am Abend billiger

Wer gegen Ende des Flugtages mit Swiss fliegt und Hunger hat soll künftig einen Preisnachlass bekommen. Der Carrier will so erreichen, dass die zum Kauf angebotenen Speisen nicht weggeworfen werden müssen. Daher will man einen Rabatt gewähren. Zunächst will Swiss dieses Konzent ab Genf testen. Im Grunde erinnert es an die Vorgehensweise von Supermärkten, die oftmals kurz vor dem Erreichen des “Ablaufdatums” Nachlässe von bis zu 70 Prozent gewähren. Sinn und Zweck ist nicht nur, dass Konsumenten Geld sparen, sondern dass die Ware nicht in der Mülltonne landet. Um einen Warenüberschuss zu verhindern, berechnet Swiss  bereits heute anhand der Verkaufshistorie eines jeden Fluges die Menge an frischen Produkten, die der Nachfrage am besten entspricht. Um diesen Ansatz weiter zu entwickeln, hat der Carrier beschlossen, gemeinsam mit ihrem Partner”Too Good To Go” alle unverkauften frischen Produkte zu einem reduzierten Preis anzubieten. Um die Akzeptanz dieses neuen Konzepts bei den Fluggästen zu ermitteln, wird von August bis September eine Testphase auf den letzten Tagesflügen ab Genf im europäischen Streckennetz durchgeführt. Unverkaufte frische Lebensmittel werden auf ausgewählten Flügen angeboten, die ihre Rotation beendet haben. Über eine Durchsage in der Kabine werden die Fluggäste über die Verfügbarkeit des Angebots informiert. Interessierten Kunden wird dann eine Tüte mit einem, zwei oder drei frischen Produkten zu einem Drittel des regulären Preises angeboten. Der Inhalt wird nicht vorab mitgeteilt und bleibt für die Fluggäste eine Überraschung. Tamur Goudarzi Pour, CCO von Swiss, erklärt: “Die Steuerung des Abfalls an Bord ist ein wichtiger Bestandteil unseres Engagements für mehr

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Flughafen Stuttgart bringt Rabatt-App an den Start

Kundenkarten, mit denen Punkte gesammelt werden können oder man mit diesen Rabatte erhält, gibt es so viele wie Sand am Meer. Nun führt der Flughafen Stuttgart-Echterdingen ebenfalls eine ein. Das neue Programm nennt sich “STRplus” und ist eine digitale Kundenkarte in Form einer App. Mit dieser sollen Vergünstigungen bei Shops, Restaurants und Dienstleistern am Airport gewährt werden. Es handelt sich aber nicht um eine zusätzliche App, sondern um eine neue Funktion der bestehenden des Airports. Laut Flughafen Stuttgart soll im Zuge der Anmeldung ein Willkommensgutschein, der in teilnehmenden Geschäften eingelöst werden kann, ausgestellt werden. Als Beispiel für Rabatte werden bis zu 50 Prozent auf einzelne Burger bei Mc Donalds genannt. Offensichtlich will der Airport mit diesem Programm den Mietern unter die Arme greifen und mehr lokale Bewohner zum Einkaufen in den Flughafen locken.

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Frankfurt: Lufthansa hat letzten Airbus A380 ausgeflogen

Lufthansa hat am Dienstagvormittag den Airbus A380 mit der Registrierung D-AIMH aus Frankfurt am Main ausgeflogen. Es handelt sich um die letzte Maschine dieses Typs, die noch auf der Homebase abgestellt war. Damit hat Lufthansa alle 14 Airbus A380 ins Long Time Storage ausgeflogen. Die D-AIMH befindet sich nun im spanischen Teruel. Letztmalig war dieser Superjumbo am 6. März 2020 auf der Strecke San Francisco-München im Einsatz. Ob der Kranich-Konzern die A380-Flotte jemals reaktivieren wird ist unklar. Firmenchef Carsten Spohr sagte wiederholt, dass er diesen Schritt für äußerst unwahrscheinlich hält. Gänzlich ausgeschlossen ist das Comeback aber nicht. Somit warten nun alle 14 Airbus A380 von Lufthansa im Long TIme Storage auf bessere Zeiten.

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Ab 1. Oktober 2021: AUA reaktiviert Montreal-Flüge

Per 1. Oktober 2021 wird Austrian Airlines die Nonstop-Verbindung zwischen Wien und dem kanadischen Montreal reaktivieren. Hintergrund ist auch, dass vollständig Geimpfte seit 7. September 2021 in den nordamerikanischen Staat einreisen können. Vorerst sollen drei wöchentliche Umläufe mit dem Maschinentyp Boeing 767 angeboten werden. Zuletzt bediente die Airline die Route von April 2019 bis März 2020, bevor sie wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt werden musste. “Nach über eineinhalb Jahren können wir Montreal endlich wieder in unser Destinationsportfolio aufnehmen. Wir freuen uns, unsere erfolgreiche Kooperation mit Air Canada weiterzuführen und unsere Heimatbasis in Wien zu stärken“, sagt Austrian Airlines CCO Michael Trestl. Seit dem 7. September können vollständig geimpfte Reisende mit einem PCR-Test ohne weitere Einschränkungen nach Kanada einreisen. „Es freut uns sehr, dass Kanada auf dem nordamerikanischen Subkontinent mit gutem Beispiel vorangeht und touristische Reisen erleichtert. Dank dieser Maßnahme können wir wieder Menschen rund um den Globus verbinden, egal ob Geschäftsreisende, Familien oder Reisende, die Neues mit uns entdecken wollen“, so CCO Michael Trestl. Auch bei Codeshare-Partner Air Canada sieht man die Wiederaufnahme der AUA-Langstreckenverbindung positiv. Dazu Mark Galardo, Senior Vice President, Network Planning and Revenue Management: „Mit großer Freude begrüßen wir Austrian Airlines zurück in Montreal. Vor allem in den Wintermonaten ist Wien mit seinen schönen Palästen und Weihnachtsmärkten eine einzigartige Destination. Darüber hinaus ermöglicht die langjährige Zusammenarbeit der beiden Fluggesellschaften den Passagieren in Wien eine nahtlose Verbindung zu wichtigen Zielen in Europa und im Nahen Osten“.

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Saudia will A321XLR in 2024 in Dienst stellen

Die Fluggesellschaft Saudia will ihren ersten Airbus A321XLR im Laufe des Jahres 2024 in den aktiven Liniendienst stellen. Der Carrier hat insgesamt 15 Exemplare dieses Typs bestellt. CH-Aviation.com berichtet in diesem Zusammenhang unter Berufung auf Firmenchef Ibrahim al-Koshy, dass das Muster A321XLR auf Strecken nach Europa und Asien sowie innerhalb des arabischen Raums eingesetzt werden soll. Der Manager rechnet damit, dass die Order bis Ende 2026 vollständig ausgeliefert sein wird. Saudia sorgte heuer bereits für Aufsehen, denn man organisierte sich von verschiedenen Banken rund drei Milliarden U.S.-Dollar. Mit diesem Finanzmitteln will man rund 70 neue Flugzeuge anschaffen. Mit Airbus und Boeing laufen dem Vernehmen nach intensive Verhandlungen.

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Cathay Pacific schließt auch Crew-Basis London

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific wird künftig keine Piloten mehr in der britischen Hauptstadt London beschäftigten. Die Schließung der dortigen Basis zeichnete sich schon einige Wochen ab, wurde jedoch erst jetzt offiziell bestätigt. Der Carrier aus Hong Kong will durch die Aufgabe ausländischer Crew-Bases die Kosten reduzieren. Dem Rotstift sind schon jene in Neuseeland, Australien, Kanada und Deutschland zum Opfer gefallen. Zwar sollen alternative Arbeitsplätze in Hong Kong angeboten werden, jedoch dürfte dies für nur wenige eine attraktive Lösung sein. Ausländischen Flugzeugführern wurden bereits vor einiger Zeit die Bezüge gekürzt. Auf dem Prüfstand stehen auch die Crew-Stützpunkte, die in den Vereinigten Staaten von Amerika unterhalten werden. Es handelt sich um die letzten außerhalb Hong Kongs. Von einer möglichen Schließung wären in etwa 140 Piloten betroffen. Eine finale Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

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Flughafen-Wien-Gruppe: August stärkster Reisemonat seit Pandemiebeginn

Der August 2021 war mit 2,2 Millionen Passagieren stärkster Sommer-Reisemonat in der Flughafen-Wien-Gruppe, am Standort Wien waren es rund 1,8 Millionen Fluggäste. Damit verdoppelte sich das Passagieraufkommen im Vergleich zum letzten Jahr – gegenüber dem Vorkrisenniveau im August 2019 ergibt das aber immer noch ein Passagierminus von 45,3 Prozent in der Gruppe. Im August 2021 verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe die meisten Fluggäste seit Pandemiebeginn: Die Passagierzahlen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) liegen im August 2021 mit minus 45,3 Prozent noch deutlich unter dem Vorkrisenniveau, sind mit 2.223.735 Reisenden aber mehr als doppelt so hoch wie im August des Vorjahres. Der Standort Flughafen Wien verzeichnete mit 1.778.054 Reisenden ebenfalls mehr als eine Verdoppelung gegenüber August 2020, liegt aber immer noch um 43,6 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des August 2019. Angesichts der aktuellen Passagierzahlen rechnet der Wiener Flughafenbetreiber damit, die selbst gesteckten Prognosen zu erreichen. „Die Verkehrsentwicklung am Flughafen Wien bewegt sich damit im Rahmen der Erwartungen, der Ausblick für das Gesamtjahr 2021 mit rund zehn Millionen Reisenden am Standort Wien und zwölf bis 13 Millionen Reisenden in der Flughafen Wien-Gruppe bleibt unverändert“, hieß es am Dienstag in einer Aussendung. Aktuell würden 162 Destinationen direkt ab Wien angeflogen, das seien rund 75 Prozent des Vorkrisenangebots.

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Cargo: Leipzig erneut auf Rekordkurs

Der Flughafen Leipzig/Halle konnte über das gesamte Jahr gesehen den Frachtumschlag um 18,4 Prozent auf 1.025.187 Tonnen steigern. Damit knackte man erstmals in der Firmengeschichte die 1-Millionen-Tonnen-Marke bereits im August. Im jüngst abgelaufenen Monat dieses Jahres sind rund 125.505 Tonnen abgefertigt worden. Das entspricht einer Steigerung von 15,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 1,38 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen, ein neues Rekordergebnis. Die Zahl der Flüge im Frachtverkehr wuchs in den ersten acht Monaten des Jahres um 25,8 Prozent auf über 40.000. Insgesamt steuern über 80 Fracht-Airlines den Airport an und bedienen ein Streckennetz, das über 270 Ziele weltweit umfasst. Wöchentlich verzeichnet der Airport bis zu 1.300 Starts und Landungen im Frachtverkehr. Der Airport ist das weltweit größte Drehkreuz der DHL sowie das erste regionale Luftfrachtzentrum von Amazon Air in Europa. Damit ist der Airport eines der bedeutendsten Drehkreuze für Express- und E-Commerce-Sendungen.

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Dortmund will über OTA Kiwi mehr Umsteiger gewinnen

Der Online Travel Agent Kiwi und der Flughafen Dortmund arbeiten seit 1. September 2021 im Bereich Anschlussflüge zusammen. Der Airport im Ruhrgebiet wird überwiegend von Lowcostern, die keine Umstiege anbieten, angeflogen. Und genau da kommt schon das erste Problem, denn Ryanair und Kiwi liegen sich so sehr in den Haaren, dass man sich diverse Auseinandersetzungen vor Gericht liefert. Beispielsweise akzeptiert der Billigflieger keine Bordkarten, die über den Check-in-Service von Kiwi ausgestellt wurden und erwirkte vor tschechischen Gerichten auch einige Einstweilige Verfügungen. Kiwi bietet seit einigen Jahren Umsteigeflüge an, die regulär bei den Fluggesellschaften nicht buchbar sind. Eigenen Angaben nach übernimmt man eine Garantie für die Verbindungen. Für Reisende mit Gepäck ist aber der zentrale Nachteil, dass in vielen Fällen die Gepäckstücke am Band abgeholt und am Schalter neu aufgegeben werden müssen. Mit dem Flughafen Dortmund hat Kiwi nun eine Partnerschaft abgeschlossen, die Umsteigern dieses OTAs die Nutzung der Security-Fastlane ermöglichen soll. Laut Airport soll dies die Umsteigezeit reduzieren. Dortmund hofft offenbar darauf, dass über Kiwi mehr Transferpassagiere gewonnen werden können. Vor Ort sind die Airlines Wizz Air und Ryanair dominierend. Beide bieten offiziell keine Umsteigeflüge über diesen Airport an. „Wir freuen uns mit Dortmund Airport einen weiteren Partnerflughafen begrüßen zu dürfen. Zusammen werden wir den Transferprozess mit unserem Smart Pass Service für die Passagiere verbessern und den Dortmunder Flughafen als einen attraktiven, unkomplizierten Umsteigepunkt positionieren“, erklärt Patrick Zeuner, Head of Airport Partnerships bei Kiwi. „Der große Vorteil für die Passagiere ist, dass über Kiwi.com Flüge von unterschiedlichen Airlines miteinander kombiniert

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