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Ljubljana kann sich nur sehr langsam erholen

Der Flughafen Ljubljana konnte an der Erholung des Luftverkehrs nicht wirklich partizipieren, denn das Passagieraufkommen war im August 2021 weiterhin niedrig. Man zählte 73.056 Reisende. Damit lag man um 65,4 Prozent unter dem Wert, den man im selben Montag im Jahr 2019 erreichen konnte. Negativ beigetragen haben sowohl der Wegfall des Homebase-Carriers Adria Airways als auch die Corona-Pandemie. Im Gegensatz zu anderen Airports waren die Fluggesellschaften in der slowenischen Hauptstadt zurückhaltend und haben trotz etwaiger Subventionen angekündigte Strecken wieder abgesagt oder aber vorzeitig eingestellt. Laut den von Fraport veröffentlichten Zahlen hatte Ljubljana im bisherigen Verlauf des Jahres 2021 insgesamt 208.541 Passagiere. Damit liegt man um 83,7 Prozent unter dem Wert, den man im Vergleichszeitraum des Jahres 2019 erreichen konnte. Die Erholung des Flugverkehrs geht somit in Slowenien wesentlich langsamer voran als in anderen Staaten.

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Winter: Eurowings Discover sagt USA-Flüge ab

Die neue Lufthansa-Tochter Eurowings Discover sagt für den Winterflugplan 2021/22 sämtliche USA-Strecken ab. Zuvor wurde bereits Las Vegas verschoben und nun trifft es auch die anderen Routen, die eigentlich In Kürze aufgenommen werden hätten sollen. Laut einem Bericht des Portals Aero.de verschiebt Eurowings Discover alle USA-Strecken in den Sommer 2022. Eine Sprecherin bestätigte, dass Anchorage (ANC), Fort Myers (RSW), Salt Lake City (SLC) und Las Vegas (LAS) nicht im Winter 2021/2022 bedient werden sollen. Las Vegas plant man für das kommende Jahr auch ab München.

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Congo Airways: erste Embraer eingetroffen

Die staatliche Fluggesellschaft der Demokratischen Republik Kongo hat gestern ihre erste Embraer übernommen. Doch dabei handelt es sich nicht um eine der bei Embraer bestellten Maschinen. Congo Airways ist die Nationalfluggesellschaft der Demokratischen Republik Kongo, auch als Kongo-Kinshasa bekannt. Sie wurde erst im Jahre 2014 gegründet und nahm am 9. Oktober 2015 den Flugbetrieb mit einer ersten ehemaligen Alitalia Airbus A320-200 ab Kinshasa-Ndjili auf. Noch im selben Monat konnte eine zweite A320 eingeflottet werden. Im April 2016 übernahm man von Air Niugini zwei DeHavilland Canada DHC-8-400. Seitdem hat sich die Flotte nicht verändert. Im Dezember 2019 bestellte man bei dem brasilianischen Hersteller Embraer zwei Embraer 175 und sicherte sich zwei weitere Optionen. Mit diesen beiden Jets sollen die beiden kanadischen Turboprops ersetzt werden. Doch ein knappes halbes Jahr später wandelte Congo Airways die Bestellung um. Die kongolesische Fluggesellschaft unterzeichnete einen Vertrag über zwei Embraer 190-E2 (plus zwei Optionen). Wiederum sechs Monate später wandelte Congo Airways die Optionen in Festgestellungen auf die Embraer 195-E2 um. Somit stehen nun je zwei E190-E2 und E195-E2 in den Büchern von Embraer. Und nun wurde gestern, 15. September 2021, eine erste Embraer in Congo Airways Farben nach Kinshasa überstellt. Doch dabei handelt es sich nicht um eine der vier Bestellungen. Mit Kenya Airways konnte man einen Vertrag eingehen über ein zweijähriges Wet-Lease von zwei Embraer 190. Die zweite Maschine soll heute ebenfalls in Kinshasa eintreffen. Beide Flugzeuge starteten die Karriere vor zehn Jahren bei Air Astana und wurden im Sommer 2019 an Kenya Airways übergeben.

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U-Bahn-Bau: Flughafen Kalkutta schon wieder unter Wasser

Nicht nur in Mailand, sondern auch in Indien hatte diese Woche ein Flughafen mit starken Wassermassen zu kämpfen. In Kalkutta war die Ursache allerdings eine gänzlich andere, denn der Bau einer U-Bahn soll laut lokalen Medienberichten verantwortlich sein. Teile des Vorfelds, die Zufahrtstraße und sogar einige Bereiche des Terminals standen am Dienstag unter Wasser. Der Flughafen erklärte, dass aufgrund der Bauarbeiten an einer U-Bahn-Anindung die Entwässerungssysteme verstopft waren. Das habe Staunässe geführt. Weiters: „Ein weiterer Grund für die Überschwemmung ist der Bau von Betonplatten für das Metro-Projekt entlang der Straßen, der zu einer Absenkung des Straßenniveaus führte“. Der Betreiber der Metro weist die Vorwürfe zurück. Man erklärt dazu, dass sich die Baustelle etwa 200 Meter vom Terminal entfernt befinden würde. Doch so ganz ohne Vorwarnung sind die Probleme nicht gekommen, denn bereits im August 2021 ist es zu Überschwemmungen gekommen und die Baustelle regelrecht vollgelaufen. Damals standen auch einige Flugzeuge mitten im Wasser. Diesmal konnte die Überschwemmung schneller beseitigt werden. Seitens des Airports verweist man darauf, dass die Feuerwehr deutlich mehr Pumpen zur Verfügung habe. Man habe aus dem Vorfall vom August gelernt und entsprechend aufgerüstet. Allerdings scheint die Stimmung zwischen dem Betreiber des Flughafens und der Metro-Gesellschaft nun endgültig angespannt zu sein.

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Alltours zahlt Beschäftigten Corona-Bonus

Alltours wird trotz anhaltender Pandemie aller Voraussicht nach das Geschäftsjahr mit einem zufriedenstellenden Ergebnis abschließen. Zumindest geht der Reiseveranstalter davon aus. Grund genug für die Geschäftsführung, der eigenen Belegschaft eine Corona-Unterstützung in Höhe von 450 Euro netto auszuzahlen. In den Genuss würden alle Beschäftigte kommen – ob in der Düsseldorfer Alltours-Zentrale oder in den Reisecentern sowie die Reiseleiter und Animateure. „Ich freue mich sehr, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern diese gute Nachricht geben zu können“, so Inhaber Willi Verhuven. Bei weiterhin positiver Geschäftsentwicklung verspricht er dem Personal zu einem späteren Zeitpunkt eine weitere Corona-Unterstützung.

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Chaos bei der AUA: Hunderte Computer-Bildschirme „verschwunden“

Austrian Airlines hat derzeit mit einem absurden Problem zu kämpfen: Im Büro im Office Park 2 am Flughafen Wien sind massenhaft Computer-Bildschirme, -Mäuse und –Tastaturen verschwunden. Das stellt Chief Commercial Officer Michael Trestl nicht nur vor ein Rätsel, sondern der Schaden ist beträchtlich. Austrian Airlines hat kürzlich unter dem Motto „NewWork@OS“ so genanntes Desk Sharing eingeführt. Das bedeutet, dass die Büromitarbeiter keinen fixen Schreibtisch mehr haben, sondern diesen mit Kollegen teilen. Alternativ können diese im Rahmen des „Mobile Office“ auch von zu Hause aus arbeiten. Laut einem internen Rundschrieben ist „das Arbeiten auch wieder in unseren Büroräumlichkeiten möglich“. Doch Chief Commercial Officer Michael Trestl muss feststellen, dass nicht alles so funktioniert wie geplant. In einem Rundschreiben, das Aviation Direct vorliegt, ist zu lesen: „Leider mussten wir in den letzten Wochen feststellen, dass in unseren adaptierten Büros im OP2 eine große Anzahl an Computer-Bildschirmen, Computer-Mäusen und Tastaturen verschwunden ist. Darüber hinaus wurden fertig eingerichtete Arbeitsplätze teilweise zerstört, so wurden etwa die Verkabelungen ausgefädelt, das Equipment abmontiert und auf anderen Arbeitsplätzen verteilt oder neue Monitore durch alte ersetz. Allein die Anzahl der fehlenden Monitore ist 3-stellig. Dies führt dazu, dass wir im OP2 nun aktuell nicht mehr – wie anfangs geplant – jeden Arbeitsplatz mit zwei Monitoren ausstatten können, ohne diese nachkaufen zu müssen.“ Nun will man die Mitarbeiter motivieren, dass diese sich bei einer internen Stelle melden und bekanntgeben, falls versehentlich EDV-Hardware mitgenommen wurde. Allerdings kann die Angelegenheit generell ein Nachspiel haben, wie das Vorstandmitglied weiters ausführt: „Ein derartiges Vorgehen ist

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Starker Regen: Land unter in Malpensa

Am Donnerstagabend musste der Flughafen Mailand-Malpensa aufgrund schwerer Regenfälle in der Zeit von 19 Uhr 00 bis 21 Uhr 15 gesperrt werden. Der Außenbereich des Terminals 1 sowie die Runways sind regelrecht „abgesoffen“. Die Feuerwehr teilte mit, dass mehrere Menschen aus Autos, die in den Wassermassen eingeschlossen waren, befreit werden mussten. Auch kam es am Vorfeld zu Problemen, denn mindestens 20 Flughafenarbeiter mussten mit Rafting-Booten evakuiert werden. Die Flughafenfeuerwehr musste gar Spezialisten zur Hilfe bitten, die eigentlich auf Rettungen von Personen aus Flüssen spezialisiert sind. Am Flughafen Malpensa ist ein hoher Sachschaden entstanden. Derzeit lässt sich die Höhe nicht beziffern. Der Flugbetrieb konnte gegen 21 Uhr 15 wieder aufgenommen werden. Zuvor mussten mindestens drei Flugzeuge nach Bergamo und Linate umgeleitet werden. Ob auch Flugzeuge beschädigt wurden, ist noch unklar.

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Britische Studie: IT-Branche klimaschädlicher als die Luftfahrt

So genannte Klimaschützer schieben seit einiger Zeit dem Flugverkehr den „schwarzen Peter“ in Sachen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß zu. Kreuzfahrtschiffe sind zumindest in der Öffentlichkeit fast unbemerkt. Eine aktuelle Studie aus dem Vereinigten Königreich kommt zum Ergebnis, dass die IT-Branche mehr Kohlenstoffdioxid ausstößt als die Luftfahrt und das mit stark steigender Tendenz. Rechenzentren brauchen Strom und zwar sehr viel Strom und Jahr für Jahr mehr. Zwar versuchen sich Großkonzerne besonders grün darzustellen, jedoch benötigt die fortschreitende Digitalisierung immer mehr Energie. In vielen Ländern stammt diese primär aus fossilen Trägern, was zusätzlichen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß verursacht. Die Studie kommt zum Schluss, dass rund 1,8 bis 2,8 Prozent des weltweiten Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes auf das Konto von Internet und Computern geht. Berücksichtigt man die gesamte Lieferkette, so könnte der Anteil gar bei 3,9 Prozent liegen. Damit liegt man deutlich über dem Niveau, das die weltweite Luftfahrt verursacht. Zum Vergleich: Im Jahr 2018 lag deren Anteil bei etwa 2,8 Prozent. Die britischen Forscher gehen davon aus, dass die Schere zwischen den beiden Branchen in den nächsten Jahren weiter aufgehen wird. In der Fliegerei werden nach und nach Maßnahmen zur Reduktion der Emissionen gesetzt, im IT-Bereich eher nicht. Dieser würde punktuell gar regelrechtes „Greenwashing“ betreiben. Die genauen Details der Studie können unter diesem Link nachgelesen werden.

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Wizz Air verdient mehr Geld mit Zusatzverkäufen als mit Tickets

Im Vorjahr haben die Fluggesellschaften weniger Geld aus dem Verkauf von Flugscheinen erlöst. Betrachtet man allerdings die Zusatzverkäufe, so konnten Billigflieger stark zulegen. Wizz Air hat dadurch im Vorjahr sogar mehr Geld eingenommen als mit Tickets. Das aktuelle Jahrbuch von Cartrawler befasst sich mit den so genannten Ancillary Revenues. Diese spielen bei Lowcostern eine besonders wichtige Rolle und zunehmend entdecken auch Netzwerkcarrier diese Einnahmemöglichkeit. Wizz Air konnte während der Corona-Pandemie den Anteil der Zusatzerlöse um 10,6 Prozentpunkte auf 55,9 Prozent steigern. Damit ist man laut Cartrawler nicht nur weltweite Nummer Eins, sondern hat erstmals mehr Geld mit Ancillary Revenues als mit den Flugscheinen verdient.  Ähnliche Werte konnte nur der U.S.-amerikanische Billigflieger Spirit erzielen. Abgeschlagen auf Platz sieben mit einem Zusatzverkäufe-Anteil von 36,7 Prozent befindet sich der Wizz-Air-Konkurrent Ryanair.   Table 1:  Top 10 Airlines – Ancillary Revenue as a % of  Total Revenue Rank Airlines 2020 Result 2019 Result Change from 2019 1 Wizz Air 55.9% 45.4% ↑10.6 points 2 Spirit 55.8% 47.0% ↑ 8.7 points 3 Viva Aerobus 52.6% 45.0% ↑ 7.7 points 4 Allegiant 51.8% 46.5% ↑ 5.4 points 5 Frontier 49.2% 43.6% ↑ 5.6 points 6 Volaris 42.9% 38.5% ↑ 4.4 points 7 Ryanair Group 36.7% 34.5% ↑ 2.2 points 8 Pegasus 33.8% 26.4% ↑ 7.4 points 9 Vietjet Air 33.4% 25.2% ↑ 8.2 points 10 Southwest 27.9% 20.1% ↑7.8 points Betrachtet man aber die tatsächlichen Einnahmen pro Passagier aus Ancillary Revenues, so liegt Jet2 mit 82,96 Euro auf Platz 1. Air Canada und Japan Airlines folgen

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Wien: Air Serbia reaktiviert Kraljevo-Flüge

Nach langer „Corona-Pause“ kündigt Air Serbia die Wiederaufnahme der Nonstop-Verbindung zwischen Kraljevo und Wien an. Ab 12. Oktober 2021 sollen zwei wöchentliche Umläufe angeboten werden. Ab dem Morava Airport gab es in der aktuellen Sommerflugplanperiode bislang nur vereinzelte Air-Serbia-Flüge nach Thessaloniki. Verhandlungen laufen derzeit über eine mögliche Strecke nach Tivat, aber final entschieden ist noch nichts. Nach Wien wird man künftig an den Verkehrstagen Dienstag und Donnerstag mit ATR72 abheben. Dazu Boško Rupić, Head of Sales bei Air Serbia: „Wir freuen uns, dass wir Passagieren aus Zentral- und Westserbien von unserem dritten Flughafen in Serbien aus Direktflüge nach Wien ermöglichen werden. Unser Ziel ist es, ihnen in der kommenden Zeit die Organisation von Reisen zu erleichtern und einen traditionell guten Service zu bieten, den unsere Passagiere auf allen unseren Flügen erwarten können“. Vorerst ist vorgesehen, dass die Route, die erstmals am 17. Dezember 2019 bedient wurde, bis 30. Dezember 2021 beflogen werden soll. Je nach Nachfrage ist eine Verlängerung bzw. dauerhafte Bedienung vorgesehen. Sommerflugplan: Flight No. Place of departure Time of departure Destination Time of arrival Frequency Date of beginning of flights JU 2602 Kraljevo (KVO) 08:00 Vienna (VIE) 09:40 Tue, Thu 12 October 2021 JU 2603 Vienna (VIE) 10:20 Kraljevo (KVO) 11:55 Tue, Thu 12 October 2021 Winterflugplan (bis 30.12.2021): Flight No. Place of departure Time of departure Destination Time of arrival Frequency Date of beginning of flights JU 2602 Kraljevo (KVO) 07:45 Vienna (VIE) 09:25 Tue, Thu 02 November 2021 JU 2603 Vienna (VIE) 10:05 Kraljevo (KVO) 11:40

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