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AUA: Ist Gratis-Wasser in Mini-Flaschen nachhaltig?

In der „Zeit vor Corona“ stand die Reduktion des Plastikmülls im öffentlichen Fokus. Umweltschützer weisen wiederholt mittels dramatischer Fotos auf die prekäre Situation in den Weltmeeren hin. Zahlreiche Airlines sprangen auf den Zug auf und verpassten sich durch Ankündigungen, dass an Bord weniger Plastik verwendet werden soll, ein grüneres Image. Auch Austrian Airlines sagte diesem Material den Kampf an, doch just erhöht man nun die Verwendung von Kunststoffen. Derzeit stellen Plastik-Getränkeflaschen ein wesentlich geringeres Problem für die Umwelt dar als Einmal-Masken. Zunehmen verbieten immer mehr Länder – darunter unter anderem Österreich und Deutschland – die Verwendung von waschbaren Stoffmasken. Die Einmal-Produkte – egal ob so genannte „medizinische“ MNS oder FFP2 – bestehen zum überwiegenden Teil aus Kunstoffen. Oftmals werden diese nach Verwendung achtlos weggeworfen. In vielen Staaten ist auch die Entsorgung auf dem legalen Weg ein ernsthaftes Problem, denn aufgrund der Vermischung verschiedener Kunststoffe sind die Einmal-Masken defacto nicht recycelbar. Anders ausgedrückt: Es wird Sondermüll geschaffen, der auch in den Weltmeeren landen kann und dort von Fischen, Meeressäugern und anderen Tieren irrtümlich für eine Qualle gehalten werden kann. Statt dem erhofften Leckerbissen folgt häufig der qualvolle Tod. Aus einem Plastikbecher wurden eine Mini-Plastikflasche und ein Plastikbecher Im Zuge der Umstellung des Catering-Konzepts auf den Verkauf von Speisen und Getränken im Namen und auf Rechnung der Retail in Motion schaffte Austrian Airlines auf Kurz- und Mittelstreckenflügen den bisher kostenfreien Ausschank von Tee, Kaffee und Wasser ab. Bislang wurde aus 1,5-Liter-Kunstoffflaschen in etwa 0,2-Liter fassende Plastikbecher umgefüllt. Rein rechnerisch konnten so in

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United schafft kostenlose Max-Umbuchungen ab

Bislang ermöglichte United Airlines Passagieren, die vom Maschinentyp Boeing 737 Max überrascht wurden, kostenfreie Umbuchungen. Diese Praxis wurde am Donnerstag abgeschafft. Das hat zur Folge, dass der Einsatz des krisengeschüttelten Jets nicht mehr zum kostenlosen Rücktritt oder spesenfreien Änderung der Buchung berechtigt. Das Portal Simpleflying.com berichtet in diesem Zusammenhang, dass nur Buchungen, die ab dem 8. April 2021 getätigt werden von dieser Umstellung betroffen sind. Tickets, die vor diesem Stichtag verkauft wurden, können im Falle des Einsatzes von Boeing 737 Max storniert bzw. umgebucht werden. Seitens United Airlines sieht man keine Notwendigkeit die bisherige Kulanz fortzuführen. Einige wenige Fluggesellschaften bieten weiterhin kostenfreie Änderungen im Falle des Einsatzes der Boeing 737 Max an. Es ist allerdings davon auszugehen, dass diese Kulanz bald branchenweit abgeschafft wird. Man führte diese ursprünglich ein, da befürchtet wurde, dass Passagiere gegen dieses Muster rebellieren könnten. Dies soll jedoch laut verschiedenen Fluggesellschaften bis dato nur in sehr geringem Umfang eingetreten sein.

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Aus To Montenegro wird Air Montenegro

Das Airline-Startup To Montenegro wird unter dem Namen Air Montenegro an den Start gehen. Dies geht aus einer offiziellen Mitteilung der Regierung des Balkan-Staats hervor. Der neue Carrier soll die Nachfolge von Montenegro Airlines antreten. Die zuletzt genannte Fluggesellschaft soll abgewickelt werden. Die momentane Regierung wirft ihren Vorgängern jahrelanges Missmanagement vor und entschied sich daher Montenegro Airlines zu schließen und mit einer neuen staatlichen Fluggesellschaft durchzustarten. Diese sollte zunächst den Namen To Montenegro tragen. Allerdings wird nur der Markenname angepasst, denn der formelle Firmenname soll weiterhin ToMontenegro d.o.o. bleiben. Eine Umbenennung zu einem späteren Zeitpunkt wird allerdings nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Der Staat will dem Startup mit rund 20 Millionen Euro in die Luft verhelfen. Geplant ist, dass zunächst zwei Embraer 195 eingesetzt werden.

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Ostukraine: FAA untersagt Überflüge

Da sich zwischen der Ukraine und den Rebellen-Regionen im Osten des Landes die Spannungen zuletzt deutlich erhöht haben, warnt die U.S.-amerikanische Behörde vor Überflügen rund um Donezk und Lugansk. In einer Anweisung an Piloten und Airlines, jeweils mit U.S.-amerikanischen Lizenzen, werden Überflüge über die Ostukraine komplett verboten. Die Behörde rechnet mit einer militärischen Eskalation und verweist unter anderem auch auf Truppenbewegungen auf russischen Staatsgebiet. Als reine Vorsichtsmaßnahme haben U.S.-amerikanische Piloten diesem Gebiet fernzubleiben. Im Jahr 2014 wurde Malaysia-Flug MH17 auf dem Weg von Amsterdam nach Kula Lumpur über der Ostukraine von einer Rakete abgeschossen. Alle Insassen kamen dabei ums Leben. Offizielle Untersuchungen haben ergeben, dass der todesursächliche Sprengkörper von ostukrainischen Rebellen abgefeuert wurde.

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Urteil: Reiseveranstalter haften für Corona-Einschränkungen

Können Pauschalurlauber eine Reisepreisminderung fordern, wenn im Hotel aufgrund der Corona-Pandemie einige Einrichtungen nicht zur Verfügung stehen? Ja, urteilte das Amtsgericht Düsseldorf in erster Instanz. Das Gericht ordnete an, dass der Reiseveranstalter aufgrund des Umstands, dass wegen der Pandemie Spielplatz und Pool geschlossen waren, 20 Prozent des Preises zurückbezahlt werden müssen. Dieses erstinstanzliche Urteil wird mit hoher Wahrscheinlichkeit für Kopfzerbrechen bei Veranstaltern sorgen, denn in vielen Ländern sind aufgrund der Pandemie zahlreiche Hotel-Angebote behördlich geschlossen. Das bedeutet, dass die Beherbergungsbetriebe diese momentan gar nicht öffnen dürfen. Das Amtsgericht Düsseldorf stellte aber fest, dass der Reiseveranstalter dafür haftet und sich ein Reisepreisminderungsanspruch ergibt. Hintergrund der Entscheidung ist, dass eine Familie für vier Personen etwa 4.700 Euro für einen zweiwöchigen Urlaub in Portugal bezahlt hatte. Im Katalog waren unter anderem Hallenbad, Pools, Fitnessraum und Spielplatz angeführt. Der Beherbergungsbetrieb musste diese aufgrund einer behördlichen Anordnung sperren, so dass die Reisenden diese nicht nutzen konnten. Es ergaben sich weitere Einschränkungen, die von der Buchung abgewichen sind. Dem Vernehmen nach hielt sich das Hotel penibel genau an die Anweisungen der portugiesischen Regierung. Haftung könnte problematisch werden Unter der Geschäftszahl 37 C 414/20 stellte das Amtsgericht Düsseldorf fest, dass die Einschränkungen das „typische Alltagsausmaß“ weit überschreiten und von Urlaubern nicht hinnehmbar sind. Es wurde festgelegt, dass eine Preisminderung von 20 Prozent gerechtfertigt ist. Im Einzelfall betrachtet ist das Urteil wenig problematisch, doch es könnte für die Branche Signalwirkung haben, denn die Haltung des Gerichts legt eine generelle Haftung der Veranstalter für Coronamaßnahmen offen. Daher ist davon

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Gläubiger genehmigen Sundair-Sanierungsplan

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair kann das Schutzschirmverfahren verlassen. Die Gläubiger haben die notwendige Zustimmung erteilt. Geschäftsführer Marcos Rossello sagte, dass die von ihm geleitete Fluggesellschaft „als saniertes und profitables Unternehmen“ aus dem Verfahren hervorgeht. Im Gegensatz zu Lufthansa hat Sundair keine Staatshilfe erhalten. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Einnahmen drastisch eingebrochen. Im Oktober 2020 meldete die Ferienfluggesellschaft ein so genanntes Schutzschirmverfahren an. Dabei handelt es sich um eine Sonderform im deutschen Insolvenzrecht, das beispielsweise Condor angewandt hatte. Auch der Flughafen Friedrichshafen befindet sich derzeit in einem solchen Verfahren. Die Aufsicht über den Sundair-Schutzschirm hatte Rechtsanwalt Lucas Flöther, der bereits bei Condor und Air Berlin als Sachwalter fungierte. In einer Medienerklärung sagt der Jurist, dass die Annahme des Sanierungsplans durch die Gläubiger ein „eindrucksvoller Vertrauensbeweis in den Sanierungsplan und die Geschäftsführung“ ist. Im Zuge des Schutzschirmverfahrens führte Sundair diverse Maßnahmen durch, um die Fixkosten senken zu können. Exemplarisch aufgezeigt wird hier der Austausch der Flotte. Zur Reduktion der Leasingkosten gab man die ursprüngliche Flotte an die Eigentümer zurück und least stattdessen andere Maschinen. Die „neuen“ Airbus-Jets haben niedrigere monatliche Leasingraten.

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Alitalia kann März-Löhne nicht mehr vollständig bezahlen

Für die insolvente Fluggesellschaft Alitalia wird die Luft immer dünner. Der Carrier konnte zuletzt nur noch die Hälfte der März-Gehälter an die rund 10.500 Mitarbeiter ausbezahlen. Das Geld wird jetzt richtig knapp und gleichzeitig bleiben nur noch etwa drei Wochen, um eine Lösung in Form des Nachfolgers Ita zu finden. Laut einem Bericht der Tageszeitung Corriere della Sera sind die Verhandlungen zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung noch immer nicht abgeschlossen. Die Knackpunkte sind unter anderem die weitere Nutzung der Marke Alitalia sowie die Übertragung der Slots. Die Wettbewerbshüter in Brüssel wollen einen harten Neustart, der auch zur Folge haben soll, dass sich Italia Trasporto Aereo neu um Start- und Landerechte bewerben muss. Genau das will Rom verhindern. Seit 2017 befindet sich Alitalia in einem Insolvenzverfahren und ist nur aufgrund wiederholter staatlicher Zuschüsse und Kredite in der Luft. Mehrere Verkaufsanläufe schlugen fehl. In den letzten Jahren flossen mehr als fünf Milliarden Euro in die marode Fluggesellschaft. Italien wollte den Carrier auf die Neugründung ITA aufsetzen, jedoch will die EU-Kommission die Wiederholung der „Neugründung“ diesmal nicht mehr einfach so durchwinken. Nochmalige Staatshilfe für Alitalia steht im Raum Das hat zur Folge, dass verlangt wird, dass Alitalia-Assets zum Verkauf ausgeschrieben werden müssen und Italia Trasporto Aereo hierfür marktübliche Preise zu bezahlen hat. Wenn die Marke Alitalia und die Slots am Flughafen Linate weiterhin genutzt werden sollen, dann müssen diese erworben werden. Diese können aber nicht für einen Euro verschoben werden, sondern der Insolvenzverwalter hat diese öffentlich auszuschreiben und jede interessierte Person

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Rostock rechnet mit sechs Flügen pro Woche

Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Linienflugbetrieb in Rostock-Laage bereits seit längerer Zeit faktisch nicht mehr existent. Das soll sich im Sommer 2021 ändern, denn pro Woche sind sechs Umläufe geplant. Die genauen Aufnahmetermine hängen allerdings noch in der Luft. In diesem Zusammenhang sagte Geschäftsführerin Dörthe Hausmann gegenüber der DPA, dass der Airport eine Vorlaufzeit von etwa 14 Tagen benötigen wird. Momentan gibt es in Rostock-Laage im zivilen Bereich nur General Aviation. Charter- oder Linienflüge hat der ostdeutsche Airport schon länger nicht mehr gesehen. Im Sommer 2021 sollen Ziele in Richtung Ägypten, Griechenland, Türkei und Luxemburg angeboten werden. Wann und ob die Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz München reaktiviert wird, ist noch offen. Der Fokus liegt im Sommer jedenfalls auf Warmwasser-Zielen. Wie sich die Einreise- und Quarantänebestimmungen entwickelt werden, ist derzeit nicht abschätzbar.

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Wizz Air Abu Dhabi will Tel Aviv am 18. April 2021 aufnehmen

Eigentlich wollte Wizz Air Abu Dhabi schon im Feber 2021 eine Nonstopverbindung zwischen Abu Dhabi und Tel Aviv aufnehmen. Aufgrund der weiterhin harten Einreisebestimmungen Israels wurde die Aufnahme wiederholt verschoben. Nun kündigte der Carrier an, dass ab 18. April 2021 geflogen werden soll. Vorerst will Wizz Air Abu Dhabi dreimal pro Woche zwischen den beiden Städten pendeln. Der Mitbewerber Etihad Airways feierte Anfang dieser Woche den Erstflug auf dieser Route. Je nach Erfolg will die Billigfluggesellschaft die Frequenz auf tägliche Flüge aufstocken. Laut einem Medienstatement von Wizz Air Abu Dhabi könnte es bereits im Mai 2021 soweit sein.

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Alliance Airlines startet Embraer-190-Betrieb

Die australische Regionalfluggesellschaft Alliance Airlines ist derzeit einer der größten Fokker-Betreiber der Welt. Am 10. April 2021 wird ab Adelaide und Darwin das Muster Embraer 190 kommerziell eingesetzt. Langfristig werden diese Regionaljets die in die Jahre gekommene Fokker-Flotte ersetzen. Alliance Airlines hat derzeit 27 Fokker 100, 14 Fokker 70 und fünf Fokker 50 in Betrieb. Zahlreiche Fokker 70/100 stammen aus Beständen von Austrian Airlines und Helvetic Airways. Da die Maschinen mittlerweile in die Jahre gekommen sind, wird die australische Fluggesellschaft diese mittelfristig durch gebrauchte Embraer 190 ersetzen. Derzeit hat man bereits fünf Exemplare dieses Typs und erhielt Ende März 2021 die formelle Genehmigung für die Inbetriebnahme. Man sicherte sich insgesamt 30 Embraer 190.

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