
AUA: Ist Gratis-Wasser in Mini-Flaschen nachhaltig?
In der „Zeit vor Corona“ stand die Reduktion des Plastikmülls im öffentlichen Fokus. Umweltschützer weisen wiederholt mittels dramatischer Fotos auf die prekäre Situation in den Weltmeeren hin. Zahlreiche Airlines sprangen auf den Zug auf und verpassten sich durch Ankündigungen, dass an Bord weniger Plastik verwendet werden soll, ein grüneres Image. Auch Austrian Airlines sagte diesem Material den Kampf an, doch just erhöht man nun die Verwendung von Kunststoffen. Derzeit stellen Plastik-Getränkeflaschen ein wesentlich geringeres Problem für die Umwelt dar als Einmal-Masken. Zunehmen verbieten immer mehr Länder – darunter unter anderem Österreich und Deutschland – die Verwendung von waschbaren Stoffmasken. Die Einmal-Produkte – egal ob so genannte „medizinische“ MNS oder FFP2 – bestehen zum überwiegenden Teil aus Kunstoffen. Oftmals werden diese nach Verwendung achtlos weggeworfen. In vielen Staaten ist auch die Entsorgung auf dem legalen Weg ein ernsthaftes Problem, denn aufgrund der Vermischung verschiedener Kunststoffe sind die Einmal-Masken defacto nicht recycelbar. Anders ausgedrückt: Es wird Sondermüll geschaffen, der auch in den Weltmeeren landen kann und dort von Fischen, Meeressäugern und anderen Tieren irrtümlich für eine Qualle gehalten werden kann. Statt dem erhofften Leckerbissen folgt häufig der qualvolle Tod. Aus einem Plastikbecher wurden eine Mini-Plastikflasche und ein Plastikbecher Im Zuge der Umstellung des Catering-Konzepts auf den Verkauf von Speisen und Getränken im Namen und auf Rechnung der Retail in Motion schaffte Austrian Airlines auf Kurz- und Mittelstreckenflügen den bisher kostenfreien Ausschank von Tee, Kaffee und Wasser ab. Bislang wurde aus 1,5-Liter-Kunstoffflaschen in etwa 0,2-Liter fassende Plastikbecher umgefüllt. Rein rechnerisch konnten so in






