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Swiss: Romain Vetter wird neuer Westschweiz-Chef

Mit 1. April 2021 ist bei Swiss mit Romain Vetter ein neuer Leiter für das Gebiet der Westschweiz verantwortlich. Er trägt die kommerzielle Verantwortung für die Aktivitäten am Flughafen Genf. Zuvor war Vetter als Head of Purchase Management Leisure für die Lufthansa Group tätig. Der Manager folgt auf Lorenzo Stoll, der am 1. April 2021 seine neue Funktion als Head of Swiss Worldcargo antreten wird. Vetter wird direkt an den Swiss-Kommerzchef, Tamur Goudarzi Pour, berichten. Der neue Westschweiz-Leiter ist seit 2015 für die Lufthansa-Tochter tätig. “Ich freue mich sehr, dass wir mit Romain Vetter einen Westschweizer aus den eigenen Reihen gewinnen konnten. Gemeinsam mit seinen Teams hat er in den vergangenen fünf Jahren in verschiedenen Schlüsselpositionen maßgeblich zum kommerziellen und technischen Erfolg des Vertriebsmanagements der Lufthansa Group beigetragen und dabei den Bereich Distribution erfolgreich mitgestaltet. Er bringt somit die richtigen Voraussetzungen mit, den für Swiss und die Lufthansa Group strategisch wichtigen Standort Genf auch in Zukunft erfolgreich weiterzuentwickeln. Ich danke ihm für sein grosses bisheriges Engagement und wünsche ihm viel Zufriedenheit und Erfolg in seiner neuen Funktion”, so Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour.

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Österreich: Green Pass steckt im Bundesrat fest

Eigentlich wollten Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) den forcierten “Green Pass” bereits im April 2021 auf nationaler Ebene, also für die Anwendung im Inland, einsetzen. Daraus wird nun vorläufig nichts, denn der Bundesrat lehnte die Novellen der Gesetze mit 29 zu 27 Stimmen ab. Betroffen sind auch die geplanten Zutrittstest für den Handel. Die Umstände, die zur Ablehnung in der Länderkammer geführt haben, sind durchaus bemerkenswert, denn die SPÖ ist strikt gegen die Pläne der Regierung. Burgenlands Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil (SPÖ) ersuchte “seine” Bundesräte den Saal zu verlassen, um einerseits nicht gegen die Parteilinie zu stimmen und andererseits dem Vorhaben der Regierung so eine Mehrheit verschaffen zu können. Das taten die Burgenländer auch, aber für eine Zustimmung im Bundesrat reichte es nicht, denn zwei ÖVP-Mandatare und einer von den Grünen waren erkrankt und daher generell an diesem Tag nicht anwesend. Somit hatten die Regierungsparteien keine Mehrheit im Bundesrat. Die anwesenden Bundesräte der Opposition waren daher in der Überzahl und stimmten geschlossen gegen die geplanten Änderungen der Epidemie- und Covid-19-Maßnahmengesetze. Das hat nun zur Folge, dass die Vorhaben nun acht Wochen liegen bleiben und erst dann kundgemacht werden können. Diese Schlappe könnte jedoch für die Bevölkerung weitreichende Folgen haben, denn dem Vernehmen nach will das Anschober-Ministerium spätestens nach Ostern den nächsten bundesweiten Lockdown durchsetzen. Diesmal wird die Situation in den Intensivstationen als Begründung herangezogen. Da bei diesem Thema große Unstimmigkeiten zwischen BUnd und Ländern herrschen, bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten.

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London: JetBlue setzt auf Heathrow

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft JetBlue plant im Transatlantikverkehr den Flughafen London-Heathrow anzusteuern. Fix war bislang nur, dass die britische Hauptstadt ins Streckennetz aufgenommen wird, doch neben Heathrow soll sich auch Gatwick Hoffnungen gemacht haben. Laut dem Slotkoordinator des Vereinigten Königreichs meldete JetBlue am größten Airport des Landes an. Zugeteilt wurden mit Wirksamkeit zum 2. August 2021 14 Paare pro Woche. Laut FlightGlobal kommen ab 20. September 2021 noch vier weitere dazu, so dass JetBlue dann 28 Slotpaare pro Woche zur Verfügung haben wird. Das Unternehmen will auf der Strecke New York JFK-London Heathrow das Muster Airbus A321LR zum Einsatz bringen. Auch hat man 13 Stück der XLR-Variante bestellt. Mit dieser will man Ziele, die außerhalb der Range des LR liegen, aufnehmen. Ein genauer Termin für die Auslieferungen des XLR steht noch nicht fest.

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Deutschland: Corona hinterlässt tiefe Spuren an Flughäfen

Die Corona-Pandemie hat auf Deutschlands Flughäfen tiefe Spuren hinterlassen. Das Flugangebot ist mangels Nachfrage eingebrochen und in weiterer Folge sanken auch die Einnahmen der Airports rapide ab. Die derzeit erhöhte Nachfrage in Richtung Mallorca und Mexiko ist nur ein kleiner Strohhalm, denn ansonsten sehen die Prognosen für April und Mai 2021 nicht gerade rosig aus. Die Hoffnungen der Reiseveranstalter, Flughäfen, Hoteliers und Airlines liegen in den Pfingstferien, aber insbesondere in der traditionell reisestarken Sommerzeit. Einige Staaten haben bereits angekündigt, dass es für Geimpfte kaum Beschränkungen geben wird, doch werden viele Menschen bis dahin nicht vollständig geimpft sein. Somit wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu beiderseitigen Testpflichten, die sich negativ auf die Nachfrage auswirken könnten, kommen. “Die Flughäfen und alle Partner der Luftfahrtbranche sind durch die Corona-Pandemie in eine schwere, nie dagewesene Krise geraten. Trotz aktuell gestiegener Buchungszahlen durch den Osterreiseverkehr kämpft die gebeutelte Luftverkehrsbranche ums Überleben. Weiter verschärfte Einreisebeschränkungen, ein unüberschaubarer, sich ständig ändernder Flickenteppich von länderspezifischen Corona-Bestimmungen und pauschale Quarantäneregelungen bremsen jede Erholung des Luftverkehrs. Das Passagieraufkommen liegt fernab jeder Normalität”, schreibt die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen in einer Medienmitteilung. Die bisherigen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Deutschlands Flughäfen fasst der ADV nachstehend zusammen: Minus 85,5 Prozent Passagiere im Zeitraum März 2020 – Februar 2021 62,9 Mio. Passagiere im Jahr 2020 gegenüber 248,6 Mio. in 2019; das entspricht dem Verkehrsniveau der späten 80iger Jahre 1,8 Mrd. EUR voraussichtlicher Verlust aller Flughäfen in Deutschland in 2020; nach einem Vorsteuergewinn von fast 800 Millionen EUR in 2019 2,6 Mrd. EUR voraussichtlicher Umsatzausfall in

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FACC und Airbus entwickeln Flügel der Zukunft

Der österreichische Luftfahrt-Zulieferer FACC konnte in Zusammenarbeit mit Airbus die Entwicklung neuer Flügeltechnologien positiv abschließen. Nun wurde mit der Entwicklung einer innovativen Landeklappe ein Teilprojekt erfolgreich abgeschlossen. „Ein wichtiger Teil unserer Innovationstätigkeit liegt in der gemeinsamen Forschungsarbeit mit international führenden Flugzeugherstellern“, berichtet Robert Machtlinger, CEO der FACC AG. „Unsere Entwicklungsingenieure forschen an neuen Technologien und Produkten für neue Flugzeuggenerationen. Eine Leuchtturminitiative ist das ‚Wing of Tomorrow‘-Programm, das Airbus 2018 in Kooperation mit FACC und weiteren Industriepartnern gestartet hat.“ Im Rahmen des Projektes „Wing of Tomorrow“ arbeitet FACC an der Entwicklung innovativer Fertigungsverfahren, die bei der Herstellung von drei wesentlichen Tragflächenkomponenten zum Einsatz kommen: den Flügelkasten-Beplankung (Wing Box Lower Cover), der Landeklappe (Flap) und der Störklappen (Spoiler & Droop Panel). Ziel ist es, komplexe Komponenten schneller, einfacher und kostengünstiger zu produzieren. Das erste Teilprojekt – die Beplankung des Flügelkastens – konnte FACC bereits im Vorjahr erfolgreich abschließen. Vor kurzem wurde nun im zweiten Teilprojekt der Prototyp einer Landeklappe fertiggestellt. Dabei verwendete FACC das Resin Transfer Moulding-Verfahren, das schon früher bei Projekten zum Einsatz kam – jedoch noch nie in dieser Größenordnung und Komplexität. Integralbauweise spart Zeit und Kosten Bei der Entwicklung der fünf Meter langen „Multicell Flap“ stand das Ausloten der technischen Möglichkeiten im Vordergrund. „Airbus strebt bei der neuen Flügelgeneration einen hohen Integrationsgrad an, um nachfolgende Arbeitsschritte soweit es geht zu reduzieren und dementsprechend kostengünstiger zu werden“, sagt Patrick Petz, FACC Lead Program Engineer für Aerostructures Airbus. „Für uns bedeutet die Integralbauweise, dass wir uns den hohen Montage-Aufwand im Nachhinein

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Zürich: Edelweiss kündigt vier neue Ferienziele an

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air kündigt für den Sommer 2021 mit Preveza/Lefkada, Skiathos, Tivat und Newquay vier zusätzliche Destinationen ab Zürich-Kloten an. Diese sollen ab 1. Juli 2021 aufgenommen werden. Nach Preveza/Lefkada und Tivat geht es ab 1. Juli 2021 einmal pro Woche. Am 4. Juli 2021 folgt Newquay. Das griechische Skiathos wird ab 7. Juli 2021 angeflogen. Edelweiss wird im Sommer 2021 insgesamt 12 Ziele in Griechenland bedienen. Flugscheine können laut der Fluggesellschaft bereits online und über Reisebüros gekauft werden. Die Langstreckenflotte von Edelweiss wird vorläufig auf die Vierstrahler des Typs Airbus A340-300 konzentriert. Die beiden A330 werden künftig von Eurowings Discover ab Deutschland betrieben. Mittelfristig schließt man bei der Swiss-Konzernschwester jedoch nicht aus, dass wieder ein zweiter Maschinentyp auf der Long Haul zum Einsatz kommen könnte. Der Fokus auf Vierstrahler ist derzeit in der Branche ein eher untypischer Weg.

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Volotea schielt auf Airbus A220

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea fasst nun auch das Muster Airbus A220 ins Auge. Dieses könnte indirekt als Nachfolger für die vor einigen Wochen ausgeflottete Boeing 717 fungieren. Kurzfristig sind aber keine Änderungen geplant. Firmenchef Carlos Muñoz deutete während einer Onlinekonferenz an, dass der A220 mittelfristig eine Option für Volotea sein könnte. Kurzfristig wird man aber auf die Muster A319 und A320 setzen. Von zuletzt genanntem Flugzeugtyp sollen bis zu 19 Exemplare eingeflottet werden, wobei man sich bereits 15 Stück vertraglich gesichert hat. Es handelt sich ausschließlich um gebrauchte Maschinen, die über diverse Leasinggeber bezogen werden. Muñoz geht davon aus, dass die Nachfrage im Sommer 2021 äußerst hoch sein wird und meinte, dass möglicherweise erneut Wetlease-Kapazitäten benötigt werden. Er verwies darauf, dass Volotea im Vorjahr besonders innerhalb Spaniens eine hohe Nachfrage verzeichnete und auf zusätzliche Wetlease-Maschinen angewiesen war. Langfristig denkt aber aber nicht an die Einflottung größerer Airbus A321.

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Umfrage: 69 Prozent der Österreicher für Sputnik-Impfstoff

Laut einer aktuellen Umfrage, die von BB Research Affairs GmbH durchgeführt wurde, sprechen sich 69 Prozent der Österreicher für einen Ankauf des russischen Covid-Vakzins Sputnik V aus. Festgestellt wurde dabei auch, dass ältere Menschen und Männer diesem Impfstoff tendenziell offener gegenüberstehen. 57 Prozent der Befragten können sich vorstellen, sich selbst mit Sputnik V impfen zu lassen. Auch in diesem Zusammenhang ist der Zuspruch unter Männern (64 Prozent) im Vergleich zu Frauen (50 Prozent) höher. “Um so rasch wie möglich wieder zu einem normalen Leben zurückzukehren, wünscht man sich schnellere Impfungen. Ein zusätzlicher Impfstoff könnte einen wesentlichen Beitrag dazu leisten. Sputnik V wird daher von der Bevölkerung als Retter in der Not gesehen”, erklärt Studienautorin Sabine Beinschab. Die Studie kann unter diesem Link im PDF-Format heruntergeladen werden.

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Bescheid: Ministerium lässt Bäume in Klagenfurt absägen

Der Klagenfurter Flughafen muss aufgrund eines Bescheids des österreichischen Verkehrsministeriums Kettensägen und sonstiges Gerät schwingen und die Bäume in der westlichen Einflugschneise stutzen bzw. teilweise sogar entfernen. Dies geht aus dem vorliegenden Dokument hervor. Die Durchführung wurde der Stadt auferlegt. Das Ministerium ist der Ansicht, dass die Pflanzen zu hoch sind und daher eine Gefahr für den Flugverkehr darstellen könnten. Da sich die meisten Bäume auf öffentlichem Grund befinden, wurde der Stadt Klagenfurt auferlegt diese Arbeiten durchzuführen. Laut einer Regionalzeitung sollen sich 21 Gewächse auf dem Areal eines Kindergartens befinden. Diese Bäume könnten nun abgesägt werden. Die Gartenbau-Abteilung der Landeshauptstadt Kärntens kündigte an, dass die Arbeiter in den nächsten Tagen ausrücken werden und den Schnitt bzw. teilweise auch das Absägen durchführen werden. Für Bäume, die dem Bescheid zum Opfer fallen, sollen im Herbst 2021 neue gepflanzt werden.

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Superspreader: Flugbegleiter landet zwei Jahre im Knast

Ein vietnamesisches Gericht verurteilte einen Flugbegleiter am Dienstag aufgrund der Missachtung von Quarantäne-Vorschriften zu zwei Jahren Jahren Haft. Der 29-jährige Mann war bislang für Vietnam Airlines tätig. Das Gericht ist der Ansicht, dass sie durch ihr Verhalten zahlreiche Menschen gefährdet und angesteckt habe. Im November 2020 flog der Mann von Japan in den Vietnam und hätte eigentlich eine 14-tägige Heimquarantäne absitzen müssen. Diese soll er aber missachtet haben und sich mit mindestens 46 Personen getroffen haben und sogar Führungen mit Schulklassen durchgeführt haben. Der Flugbegleiter wurde laut Reuters am 28. November 2020 positiv auf das Coronavirus getestet. Im Anschluss baten die Behörden rund 2.000 Menschen, die als sogenannte K1-Kontaktpersonen in Frage gekommen sind, zur Testung. Dadurch sollen Kosten in der Höhe von 194.192 U.S.-Dollar entstanden sein. Weiters wirft man dem Mann vor, dass er als Superspreader besonders viele Menschen, von denen 35 verstorben sein sollen, angesteckt habe. Das Gericht in der Hauptstadt Hanoi ist der Ansicht, dass das Verhalten des Flugbegleiters gemeingefährlich war und verurteilte ihn daher zu einer unbedingten Haftstrafe von zwei Jahren. Die direkte Verantwortung an den Todesfällen wurde allerdings verneint, da nicht ohne jeden Zweifel nachgewiesen werden konnte, dass er die Quelle der Infektion war.

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