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Österreich riegelt immer mehr Bezirke ab

Immer mehr österreichische Bezirke dürfen nur noch unter Vorlage negativer Coronatests, die nicht älter als 48 Stunden sein dürfen, verlassen werden. Anerkannt werden sowohl PCR- als auch Antigenbefunde. Wichtig: Antigen-Eigentestungen können hierfür nicht verwendet werden. Laut ÖAMTC sind von diesen Maßnahmen derzeit die Bezirke Wiener Neustadt-Bezirk, Wiener Neustadt-Stadt, Neunkirchen, das Gasteinertal, ganz Nordtirol sowie die Bezirke Kufstein und Schwaz sowie die Gemeinden Arzl im Pitztal, Virgenin Osttirol und Elbigenalp betroffen. Laut verschiedenen Medienberichten steht auch der Bezirk Scheibbs unmittelbar vor einer Ausreise-Testpflicht. Die Statutarstadt Wiener Neustadt teilte zwischenzeitlich mit, dass die Stadt und der Bezirk nun als eine Einheit betrachtet werden. Das bedeutet, dass innerhalb der Grenzen von Wiener Neustadt-Bezirk inklusive der Statutarstadt keine Ausreisetestpflicht besteht. Will man jedoch beispielsweise in den angrenzenden Bezirk Mattersburg fahren, so muss ein negativer Befund, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorgelegt werden. Bloßer Transit durch die “abgeriegelten” Teile Österreichs bleibt erlaubt. Das bedeutet, dass Passagiere der Südbahn-Strecke für die Durchfahrt durch Wiener Neustadt Hauptbahnhof keinen negativen Befund mitführen müssen. Das Verlassen des Bahnhofs kann allerdings dazu führen, dass man der Testpflicht unterliegt. Kostenfreie Antigen-Tests können in zahlreichen Apotheken sowie in den Stationen der Länder und Gemeinden vorgenommen werden. Neuerdings bietet auch der Großhändler Metro unter anderem in Vösendorf und Wiener Neustadt Gratis-Schnelltests auf den Parkplätzen an. In der Bundeshauptstadt Wien können sich Personen, die hier wohnen oder arbeiten, seit wenigen Tagen kostenlose PCR-Testkits in Bipa-Filialen abholen.

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Iran bläst Iran-Air-Privatisierung ab

Die staatliche Fluggesellschaft Iran Air soll nun doch nicht privatisiert werden. Verkehrsminister Mohammad Eslami erklärte am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz, dass der Carrier von der Liste der zu privatisierenden Unternehmen entfernt wurde. In seiner Ansprache sagte das Regierungsmitglied, dass Iran Air ein “nationales Asset ist” und bislang die Bemühungen private Eigentümer zu finden nicht erfolgreich waren. Dies würde auch daran liegen, dass die äußeren Bedingungen einen Verkauf schwierig machen würden. Daher habe man sich nun entschieden, dass die Fluggesellschaft im Staatseigentum bleiben wird. Die Corona-Pandemie habe dazu geführt, dass eine Privatisierung ein nicht kalkulierbares Risiko bringen würde. So wäre es möglich, dass private Eigentümer die hohen Kosten nicht stemmen wollen oder können. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn sich die Airline vollständig erholt hat, will der Iran einen neuen Verkaufsanlauf wagen. Einen Zeithorizont dafür gibt es nicht.

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Blue Air übernimmt erste Boeing 737-Max-8

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air übernahm am 30. April 2021 die erste von insgesamt zehn bestellten Boeing 737-Max-8. Die Flugzeuge wurden nicht direkt beim Hersteller bestellt, sondern über den Lessor Air Lease Corporation. In einer Aussendung erklärt das Unternehmen, dass die Einflottung dieses Maschinentyps nun die Flottenerneuerung beschleunigt. Blue Air wird Zug um Zug ältere Boeing 737-Classic ausflotten. Beispielsweise hat man noch fünf B737-500 und eine B737-300 in Betrieb. Die NG-Modelle (eine B737-700 und neun B737-800) sollen noch länger genutzt werden. Der Neuzugang trägt die Registrierung YR-MXA und machte sich am 30. April 2021 auf den Weg nach Bukarest. Die Ankunft dieser Boeing 737-Max-8 ist für den 1. April 2021 angekündigt. Auf dem Weg vom Werksflughafen Seattle in die rumänische Hauptstadt wird die Maschine in Keflavik (Island) einen technischen Zwischenstopp einlegen. Noch heuer sollen drei weitere Boeing 737-Max-8 übernommen werden. Die restlichen Einheiten im kommenden Jahr.

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Portugal schließt die Türen für Touristen

Die portugiesische Regierung zieht die Handbremse: Ein neues Dekret soll nun touristischen Reisen über die Osterfeiertage einen Riegel vorschieben. Aufgrund der so dynamischen Situation rundum mutierte Virusvarianten und Covid-19 verschärft Portugal die bestehenden Einreisepolitiken nun temporär. Demnach würden touristische Reisen zwischen dem 1. und vorerst 15. April vollständig untersagt, berichtet reisetopia.de. Mit dieser Neuregelung werden in den kommenden zwei Wochen also nur „essenzielle Einreisen“ geduldet. Hierdurch solle auch ein neuerlicher Lockdown verhindert und das diesjährige Sommergeschäft bestmöglich nicht bedroht werden.

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Schon wieder: Marokko verlängert Einreiseverbot für Ausländer

Die Wiedereröffnung Marokkos ist nur von kurzer Dauer: Die Regierung verlängert nun ein weiteres Mal das bestehende Einreiseverbot aus dem Ausland. Das geht aus einer Meldung des ADAC hervor. Demnach werde auch der internationale Flugverkehr bis auf Weiteres vollständig ausgesetzt. Damit ist derzeit kein Marokko-Urlaub möglich. Wer sich bereits in Marokko befindet, kann nicht auf direktem Wege, sondern nur – sofern Flüge verfügbar sind – über Drittstaaten ausreisen. Mit der kurzfristig beschlossenen drastischen Maßnahme will die Regierung die Ausbreitung von Virus-Mutationen verhindern. Aus marokkanischer Sicht gilt Deutschland als Virusvarianten-Gebiet.

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Corsair nimmt ersten A330neo entgegen

Die französische Charterfluggesellschaft hat heute in Toulouse ihren ersten Airbus A330-900 in Empfang genommen und den zweistrahligen Widebody nach Paris-Orly überführt. Die Airline will insgesamt fünf Flugzeuge dieses Musters übernehmen. Die heute ausgelieferte A330neo trägt die Hersteller-Seriennummer MSN1975 und das Kennzeichen F-HRNB. Sie wird von zwei Rolls-Royce Trent 7000-Turbofans angetrieben. Corsair hat das Flugzeug von der Leasinggesellschaft Avolon geleast. Eigentlich hatte Corsair ihre erste A330neo schon im vergangenen Jahr übernehmen wollen, doch die Coronakrise hatte die Airline bewogen, die Auslieferung ihrer ersten A330-900 in das Jahr 2021 zu verschieben. Die neuen Flugzeuge ersetzen die Boeing 747, die die Airline bis zum Dezember 2020 noch betrieben hatte.  Die F-HRNB ist der erste Airbus A330-900 in Kundenhand, der über eine erhöhte Startmasse von 251.000 Kilogramm verfügt. Die Corsair hat ihren ersten Airbus A330-900 mit 352 Passagiersitzen in einer Dreiklassen-Konfiguration bestuhlen lassen. Die Reichweite des Flugzeugs gibt Airbus mit 7.235 nautischen Meilen (13.400 Kilometer) an. Die Airline bedient mit ihren Flugzeugen vor allem Strecken aus Frankreich zu französischen Überseegebieten im Indischen Ozean wie Mauritius und La Réunion und in der Karibik wie beispielsweise Martinique.

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Kroatien akzeptiert ab sofort auch Antigen-Schnelltests

Kroatien lässt bei der Einreise aus Risikogebieten jetzt auch einen negativen Antigen-Schnelltest gelten. Währenddessen kippt ein Gericht in Tschechien die dortige CoV-Testpflicht für Rückkehrer. Ab sofort muss nicht zwingend ein PCR-Test an der kroatischen Grenze vorgelegt werden. Kroatiens Innenminister Davor Bozinovic sorgt jetzt dafür, dass auch Antigen-Schnelltestern die Heimquarantäne erspart bleibt. Wer bereits die Impfdosierung intus oder eine Covid-19-Erkrankung in den vergangenen sechs Monaten überstanden hat, werde ohne Testnachweis einreisen dürfen, berichtet der ORF.  Tschechisches Gericht erklärt Testpflicht für verfassungswidrig Auch in Tschechien kommt der Stein in Sachen CoV-Testungen ins Rollen – jedoch in die entgegengesetzte Richtung. Denn ein dortiges Gericht befindet die bisherige Regelung, die ein negatives Testergebnis bei der Einreise vorsieht, für unverhältnismäßig. Das Ziel, die Pandemie zu bekämpfen, könne auch mit milderen Mitteln erreicht werden, wie einer Quarantäne- und Testpflicht nach der Einreise. Es berief sich dabei auf die Grundrechtecharta der Verfassung, welche jederzeit die freie Rückkehr nach Tschechien zusichere. 

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Wieder ein Landeunfall am Bodensee Airport

Am Mittwochmittag wurde ein Kleinflugzeug bei der Landung so stark beschädigt, dass es erst neben der Flugbahn zum Stillstand kam. Es ist der zweite Unfall am Flughafen innerhalb weniger Tage. Die Maschine vom Typ Katana (Diamond Aircraft) war in Friedrichshafen zu einem Übungsflug gestartet. An Bord befand sich der Pilot, welcher unverletzt blieb. Allerdings musste der Bodensee-Airport rund eineinhalb Stunden lang gesperrt werden, bis das Flugzeug geborgen werden konnte. In Folge des Landeunfalls wurde ein Alarm ausgelöst, woraufhin die Feuerwehr anrückte. Bereits am vergangenen Wochenende musste der Bodensee Airport aufgrund eines Landeunfall gesperrt werden. Aus Sicht des Flughafengeschäftsführer Herr Claus-Dieter Wehr haben die Einsatzkräfte erneut sehr gute Arbeit geleistet: „Die Alarmierung aller Einsatzkräfte des Flughafens hat erneut, wie bereits am vergangenen Wochenende, reibungslos funktioniert. Wir sind erleichtert, dass dem betroffenen Piloten nichts passiert ist und nur Sachschaden zu verzeichnen war.“ Jetzt werden die Dokumentationen des Vorfalls zur weiteren Untersuchung an die Bundesstelle für Flughafenuntersuchungen (BFU) weitergeleitet, heißt es in der Aussendung.

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Malta will Tourismus ab Juni 2021 hochfahren

Im Sommer des Vorjahres praktizierte Malta eher lasche Einreisebestimmungen, doch die touristische Saison war eher ein Totalausfall. Nur wenige Ausländer “verirrten” sich auf die drei Mittelmeerinseln. Heuer soll alles besser werden, kündigt Tourismusminister Clayton Bartolo an. Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, sollen ohne Einschränkungen einreisen dürfen. Dies soll ungefähr ab Anfang Juni 2021 ermöglicht werden. Alternativ kann ein negativer Test vorgelegt werden. Einreisen ohne Impfung oder Test wird es nicht mehr geben, so Bartolo. Das Regierungsmitglied rechnet mit einer hohen Nachfrage und verweist dabei sowohl auf den hohen Impffortschritt im Vereinigten Königreich als auch auf jenen im eigenen Land. Malta hat bereits den Großteil der Bevölkerung zumindest einmal geimpft. Derzeit sind Einreisen nach Malta weitgehend unproblematisch, da lediglich ein negativer Testbefund vorgelegt werden muss. Allerdings ist die Anzahl der Flugverbindungen auf einem historischen Tiefpunkt angelegt.

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Österreich: Netzfahrkarte vom Bundesrat angenommen

Das von der österreichischen Bundesregierung geplante Netzticket für öffentliche Verkehrsmittel fand im Bundesrat die notwendige Zustimmung. Lediglich die FPÖ stimmte dagegen. Der Vertrieb der Fahrscheine soll über die eigens dafür gegründete One Mobility GmbH erfolgen. Unter dem Titel “Klimaticket” forciert das von Leonore Gewessler (Grüne) geführte Verkehrsministerium die Einführung von Netzfahrkarten. Diese sollen in drei Varianten (ein Bundesland, zwei Bundesländer und ganz Österreich) zum Kauf angeboten werden. Der Staat subventioniert die Fahrkarten, um die Endkundenpreis niedrig halten zu können. Vorgesehen ist, dass die Kosten zur Umsetzung des Klimatickets aus den eingehobenen Fahrgelderlösen sowie durch Zuwendungen aus dem Bundesbudget finanziert werden. Im Detail sollen die gesetzlichen Voraussetzungen für Abgeltungen an die Verkehrsunternehmen und die Rahmenbedingungen für die Verkehrsverbund-Organisationsgesellschaften festgelegt werden. Das Gesetz sieht vor, dass die Verkehrsministerin dazu Verordnungen erlassen und die notwendigen vertraglichen Vereinbarungen abschließen kann. Vertriebsgesellschaft gegründet Eine flankierende Maßnahme dazu stellt ein weiteres Bundesgesetz dar, mit dem das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie ermächtigt wird, eine One Mobility GmbH als gemeinsame Vertriebsplattform mehrerer Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbundorganisationsgesellschaften zu schaffen. Diese Gesellschaft soll einen diskriminierungsfreien Vertrieb des Klimatickets gewährleisten. Als nationale Vertriebsplattform soll sie transparente Tarife und eine Vereinheitlichung des Ticketings im öffentlichen Verkehr sicherstellen. Heute sei eine „entscheidende Weichenstellung“ für den öffentlichen Verkehr gelegt worden, zeigte sich Staatssekretär Magnus Brunner erfreut. Das Klimaticket sei ein Baustein unter vielen und ein wichtiges Signal für die Zukunft. Nun müssten durch weitere Verhandlungen mit den Bundesländern die rechtlichen Grundlagen „mit Leben erfüllt werden“. Das Klimaticket dürfe jedoch nicht

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