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737-Max: Boeing bestellt wieder neuen Programmchef

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing bestellt zum fünften Mal innerhalb von nicht ganz zwei Jahren einen neuen Programmchef für das krisengeschüttelte Muster 737-Max. Hintergrund ist aber diesmal eine Pensionierung, denn Walter Odisho geht in Rente. Das Max-Programm steht nun unter der Leitung von Ed Clark. Dieser Maschinentyp wird hauptsächlich am Boeing-Standort Renton hergestellt. Aufgrund des mittlerweile in vielen Staaten aufgehobenen Flugverbots ist der Hersteller momentan dabei den „Lagerbestand“ abzuarbeiten. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass weitere Stornos kassiert wurden und einige Airlines mit Boeing über spätere Liefertermine verhandelt werden. Die akut auf der Kippe stehende Großbestellung von Norwegian wird der Hersteller wohl nicht mehr ausliefern können. Es könnte in diesem Zusammenhang noch zu einer Gerichtsverhandlung in den Vereinigten Staaten kommen. Es ist anzunehmen, dass über die Höhe der Entschädigung, die der insolvente Lowcoster an Boeing zahlen muss, verhandelt wird. In diesem Zusammenhang meldete Norwegian ein Chapter-15-Verfahren in New York an.

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Austrian Airlines fliegt wieder nach Tel Aviv

Aufgrund des Umstands, dass Israel die Einreisebestimmungen – zumindest für eigene Einwohner – lockern musste, fliegt Austrian Airlines seit Montag wieder zwischen Wien und Tel Aviv. Vorerst soll nachfrageorientiert „bis zu einmal täglich“ geflogen werden. Die Regierung Israels hatte die Anzahl der täglichen Einreisen auf dem Ben-Gurion-Airport auf 3.000 Personen pro Tag beschränkt. Diese Regelung wurde von einem Gericht als nicht mit den Grundrechten in Einklang zu bringen gekippt. Dennoch dürfen – abgesehen von wenigen Ausnahmen – weiterhin nur Einwohner und Staatsbürger Israels einreisen. Da die österreichische Bundesregierung das Landeverbot für Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, aufgehoben hat, bedient die AUA seit Montag auch wieder London Heathrow-Wien. Zuvor ist die Lufthansa-Tochter mit Passagieren in die Metropole an der Themse geflogen, aufgrund des Landeverbots allerdings ohne Fluggäste zurück nach Wien. London ist ab heute in beide Richtungen wieder mit bis zu zwei täglichen Flügen im Angebot.

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Jet2 kündigt Comeback in Salzburg und Innsbruck an

Die britische Fluggesellschaft Jet2 plant im Winter 2021/22 wieder mit Schiurlaubern und hat bereits erste Verbindungen nach Salzburg und Innsbruck zur Buchung freigegeben. Derzeit sind zwei Ziele von/nach Tirol buchbar. Salzburg will Jet2 in der Schisaison 2021/22 jeweils an Samstagen ab London-Stansted, Manchester, Newcastle, Leeds/Bradford, Edinburgh, East Midlands, Bristol, Birmingham und Belfast anfliegen. Nach Innsbruck soll es ab der schottischen Hauptstadt und ab Bristol gehen. Zunächst plant der Carrier ab 20. Dezember 2021 an Montagen zu fliegen und stellt ab 8. Jänner 2022 auf den Verkehrstag Samstag um. Sowohl in Tirol als auch in Salzburg ist die laufende Winter-Chartersaison aufgrund der Corona-Pandemie fast vollständig ausgefallen. Beide Flughäfen machen den Großteil ihres Jahresumsatzes mit Schicharter, weshalb sich dies äußerst nachteilig auf die Finanzlage in Salzburg und Innsbruck auswirkt. Im Jahr 2020 waren in Österreich die Monate Jänner und Feber von der Corona-Pandemie noch weitgehend unbetroffen.

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Deutschland: Regierung will Mallorca-Urlaube versalzen

Die deutsche Bundesregierung könnte Oster-Urlaube auf Mallorca noch gehörig versalzen, denn derzeit wird darüber verhandelt, dass alle Personen, die aus dem Ausland kommend unabhängig von der Inzidenz in Quarantäne gesteckt werden sollen. In einem Beschlussentwurf ist die Rede davon, dass „insbesondere Urlaubsreisen ins Ausland daher unabhängig von Inzidenzen im Zielland mit einer epidemiologisch gebotenen Quarantäne und einer Testpflicht vor Rückreise und bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland verbunden sein“. Noch ist unklar, ob dies umgesetzt wird, doch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) drängt die Landesregierungen auf einen längeren Lockdown. Ihr ist die Siebtages-Inzidenz von etwa 100 pro 100.000 Einwohner zu hoch. Fraglich erscheint aber wie weit die deutsche Bevölkerung den faktisch seit November 2020 andauernden Lockdown („light“ und „hart“) noch mittragen wird. Bezüglich Österreich sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) kürzlich gegenüber der Bildzeitung, dass „ein Lockdown, bei dem keiner mehr mitmacht, nichts bringt“. Dennoch ist auch in Österreich eine Verschärfung in Diskussion, wobei am Montagabend mit Entscheidungen zu rechnen ist. Mallorca-Urlauber benötigen bei der Einreise nach Spanien einen negativen PCR-Test. Dieser ist momentan bei der Rückkunft nach Deutschland nicht erforderlich. Daran haben sich bereits das Land Niedersachsen und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angestoßen. Nun gibt es klare Anzeichen dafür, dass aufgrund der hohen Buchungszahlen eine „Anlassgesetzgebung“ geschaffen wird, die sprichwörtlich zum „Versalzen“ von Urlauben führen könnte.

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Israel: Gericht kippt Einreise-Deckelung

Die von der Regierung Israels festgelegte Einreise-Höchstmarke von 3.000 Personen pro Tag wurde gerichtlich gekippt. Die Richter begründeten die Entscheidung unter anderem damit, dass die Anordnung gegen die Grundrechte verstößt. Somit wurde diese Einschränkung am Sonntag aufgehoben. Von dieser Entscheidung können nur Bewohner Israels profitieren, denn Ausländer können nur in äußerst beschränktem Umfang einreisen. Laut Regierung sollen nun mehr Flüge zugelassen werden, jedoch die tägliche Anzahl soll sich an der täglichen Testkapazität am Ben Gurion Flughafen orientieren. Der Airport Eilat-Ramon wird derzeit fast ausschließlich im Inlandsverkehr angeflogen. Wie es mit den Einreisebeschränkungen in Israel weitergehen wird, ist noch unklar. Am Dienstag finden Parlamentswahlen statt. Während der Pandemie wurden die Flughäfen mehrfach für den internationalen Verkehr geschlossen. Israel ist in Sachen Impfungen mittlerweile sehr weit vorangeschritten und dient mit dem „Green Pass“ auch als Vorbild für Europa.

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Olbia: Volotea kündigt zweite Sardinien-Basis an

Die spanische Billigfluggesellschaft kündigt für den 4. Juni 2021 die Eröffnung einer Basis in Olbia (Sardinien) an. Eine Maschine des Typs Airbus A320 soll auf der italienischen Mittelmeerinsel stationiert werden. Der Carrier setzt stärker denn je auf das Geschäft innerhalb von Italien. Ab Olbia wird der Lowcoster im Sommer 2021 insgesamt 19 Ziele anbieten. Volotea erklärt, dass man das Angebot – im direkten Vergleich mit 2019 – sogar verdoppeln wird, wobei der Fokus auf Inlandsflügen liegt. So werden mit Bordeaux, Marseille, Nantes und Straßburg nur vier internationale Ziele angeboten Inneritalienisch will der spanische Billigflieger ab Olbia nachstehende Städte anfliegen: Ancona, Bari, Bologna, Genua, Mailand Bergamo, Neapel, Palermo, Pescara, Pisa, Turin, Triest, Venedig, Verona, Cuneo und Catania. Die neu angekündigte Basis soll vorläufig saisonal betrieben werden. Volotea hat in Italien in Venedig, Verona, Palermo, Genua, Cagliari und Neapel Flugzeuge stationiert. Die Neuzugänge des Typs Airbus A320 sollen vorerst primär ab diesem Staat zum Einsatz kommen.

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Ostern: Easyjet legt Hamburg-Palma auf

Der Billigflieger Easyjet Europe will ein weiteres Stück vom „Mallorca-Kuchen“ rund um Ostern haben. Der Carrier startet am 1. April 2020 zwei wöchentliche Nonstop-Flüge von Hamburg nach Palma. Die Route soll mit in Spanien stationierten Airbus A320 bedient werden. Die Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen führte zu einem regelrechten Boom an Neubuchungen. So haben unter anderem Eurowings, Lufthansa, Vueling, Sundair und Easyjet zusätzliche Flüge rund um Ostern aufgelegt. Der Lufthansa-Billigflieger stockte das Angebot erst kürzlich nochmals um 50 Flüge auf. Easyjet verzeichnet ab der Schweiz und Deutschland eine erhöhte Nachfrage in Richtung Portugal und Spanien. Die neue Strecke ab Hamburg soll vorerst bis zum 23. Mai 2021 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag angeboten werden. Über eine mögliche Fortführung in den Sommer 2021 hinein wurde noch nicht final entschieden.

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Umfrage: 70 Prozent der Österreicher glauben nicht an Impfung vor dem Sommer

Nur 26 Prozent der Österreicher sind davon überzeugt, dass sie noch vor dem Sommerurlaub Zugang zur einer Covid-19-Impfung haben werden. Die überwiegende Mehrheit ist der Ansicht, dass sich das nicht ausgehen wird. Zu diesem Schluss kommt eine von Unique Research im Auftrag des Nachrichtenmagazins „Profil“ durchgeführte Umfrage. Auf die Frage, ob alle Personen, die sich impfen lassen wollen, diese noch vor dem Sommer 2021 erhalten werden, antworteten 42 Prozent mit „eher nein“. 28 Prozent sagten „nein, ganz sicher nicht“. Nur fünf Prozent waren der Meinung „ja, ganz sicher“. Weitere 21 gaben „eher ja“ an. Die „Lücke“ auf 100 Prozent hat keine Einschätzung angegeben. Befragt wurden laut Unique Research 500 Personen. Die Schwankungsbreite wird mit 4,4 Prozent kommuniziert. Thematisch dazu passend führte der Fernsehsender ATV eine andere Umfrage durch. In dieser wurden 500 Bewohner Österreichs ersucht den Spitzenpolitikern Schulnoten zum Krisenmanagement zu vergeben. Mit einem Notendurchschnitt von 3,2 wird Rudolf Anschobers Krisenmanagement von den Österreichern noch am besten beurteilt, gefolgt von Sebastian Kurz‘ mit 3,3. Werner Koglers Fähigkeiten werden im Schnitt mit einer 3,4 beurteilt und Karl Nehammer belegt mit einem Notenschnitt von 3,5 den letzten Platz. Meinungsforscher Peter Hajek erklärte zur Umfrage: „Auffallend ist, dass die Grüne Wählerschaft deutlich kritischer ist als ihr türkises Pendant: Rudi Anschober erhält von seiner Wählerklientel einen Notendurchschnitt von 2,3, Sebastian Kurz 3,3. Die türkisen Wähler versehen ihren Kanzler mit 1,7. Anschober bekommt eine 2,4. Solange die ÖVP-Wählerschaft positiv gestimmt ist, kann Kurz wenig passieren. Allzu lang sollte die angespannte Situation aber nicht mehr andauern.“

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Gastkommentar: Dürfen Steuerzahler bei der Geldverbrennung endlich mitreden?

In einem aktuellen Gastkommentar befasst sich Frank Benz, der vor der Gründung seines eigenen Unternehmens, über viele Jahre hinweg als Flugbegleiter und in anderen Funktionen bei Airlines gearbeitet hat, mit dem pikanten Thema „Staatshilfen“. Liebe Politiker, wann dürfen wir Steuerzahler endlich mal mitentscheiden, wie unser Geld verbrannt wird? Die Airline Branche hat es momentan nicht einfach. Täglich neue Einreisebeschränkungen und Restriktionen lassen einen geregelten Flugbetrieb nahezu unmöglich erscheinen. Hinzu die nicht kalkulierbare Nachfrage und damit verbundenen Risiken können ein hohes finanzielles Risiko für die einzelnen Airlines darstellen. Viele „systemrelevante“ Carrier konnten bereits auf staatliche Hilfe zurückgreifen – andere bekamen diese nicht, und mussten den Flugbetrieb einstellen. Für mich persönlich ist es nicht nachvollziehbar, wie einige Airlines mit den Staatshilfen haushalten. Da wird zur Airport Eröffnung eine Maschine speziell foliiert oder Langstrecken Maschinen „aus technischen Gründen“ bereits nach 4 Jahren in die neue CI um-lackiert. Ich selbst führe ein kleines Unternehmen im Aviatik Bereich, welches täglich Umsatz generieren muss, um Angestellte und Steuern zu bezahlen – ohne, dass wir auf eine Hilfe vom Staat hoffen dürfen. Ich bewundere daher jede Airline, die es schafft, seit Jahren ebenso ohne Staatshilfe weiter in der Luft zu bleiben. SUNDAIR nahm beispielsweise 2017 den Flugbetrieb auf, und hat sich in den letzten 3 Jahren zu einer konstanten Größe im Charter- & Nischenmarkt entwickelt. Speziell die Flüge zwischen Düsseldorf und Berlin nach Beirut gehören zwischenzeitlich zum Kerngeschäft der deutschen Airline. Aufgrund der globalen Restriktionen war jedoch auch SUNDAIR angehalten, den Flugbetrieb mit bis zu 7 Airbussen

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Deutschland prüft Lockerung der Einreisebestimmungen

Deutschland plant die derzeit durchaus harten Einreisebestimmungen deutlich zu lockern. Können sich Bund und Länder auf den aktuellen Entwurf einigen, würde bei der Einreise aus so genannten Risikogebieten ein Antigen-Schnelltest ausreichen, um Quarantäne vermeiden zu können. Hat man sich in so genannten „Hochinzidenzgebieten“ aufgehalten, müssen zwei negative Tests vorgelegt werden, um sich nach fünf Tagen „freitesten“ zu können. Aus dem aktuellen Entwurf, der Aviation Direct vorliegt, kann entnommen werden, dass auch hierfür Schnelltests ausreichend sein werden. Lediglich aus „Variantengebieten“ kommend soll eine 14-tägige Quarantäne – ohne Möglichkeit des „Freitestens“ – bleiben. Der Ablauf könnte sich grundlegend ändern, denn die Befunde sollen über das Portal, über das die Einreiseanmeldung zu tätigen ist, hochgeladen werden. Das soll auch für den „Freitester“ gelten. Auch wird die Einrichtung so genannter Flugkorridore diskutiert. Diese werden als mögliche Option für nicht näher bezeichnete Nicht-EU-Staaten betrachtet. Fix ist jedoch noch nichts, denn es handelt sich derzeit nur um einen Entwurf. Anzunehmen ist, dass darüber noch viel verhandelt wird und die Lobbyverbände der Reisebranche sich bemühen werden, dass es möglichst einfach wird. Inwiefern der seitens der EU geplante „Green Pass“ einbezogen wird, ist unklar.

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