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Wien: Luftfahrt-Konferenz „Aviation Event“ abgesagt

Am 18. März 2021 sollte in den Konferenzräumlichkeiten auf dem Flughafen Wien-Schwechat eine Luftfahrttagung stattfinden. Die Veranstalter waren sich zunächst sehr sicher, dass diese als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden kann. Allerdings wird daraus nichts, denn der Gesetzgeber lässt auch weiterhin keine Veranstaltungen zu. Eigentlich hätte das „Aviation Event“ bereits im Vorjahr auf dem Flughafen Wien-Schwechat durchgeführt werden sollen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste dieses jedoch abgesagt und verschoben werden. Der angepeilte Ersatztermin, 18. März 2021, wurde zuletzt unter anderem von einer Illustrierten im Internet beworben, kann jedoch aufgrund der in Österreich weiterhin gültigen Veranstaltungsverbote, die von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) per Verordnung verfügt wurden, nicht durchgeführt werden. Ebenfalls dürften sich die Einreise- und Quarantänebestimmungen, die laut Anschobers Verordnung bis mindestens Ende März 2021 gültig sind, negativ für die angekündigten Redner auswirken. Besonders jenen, deren Wohn- bzw. Arbeitsort außerhalb der EU liegt, könnte im Extremfall aufgrund der derzeit gültigen Verordnung sogar die Untersagung der Einreise blühen. Alle anderen laufen akut Gefahr, dass die Teilnahme an einer Veranstaltung nicht als unaufschiebbarer beruflicher Termin klassifiziert wird, so dass statt der Konferenz eine zehntägige Quarantäne blühen würde. All die Umstände haben dazu geführt, dass der Ersatztermin des Aviation Event der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen ist. Die Veranstalter kündigen auf ihrer Homepage an, dass im April 2021 ein neuer Anlauf versucht wird, jedoch nennt man keinen konkreten Termin mehr. Ob die Durchführung dann möglich ist, liegt nicht in den Händen des Veranstalters, denn die Bundesregierung gibt momentan vor was stattfinden kann und was nicht. Betroffen sind derzeit

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Verkehrsrechte: SunExpress lässt Air Cairo nach Hurghada fliegen

Aufgrund der Schließung des Deutschland-Ablegers kann SunExpress aus verkehrsrechtlichen Gründen keine Flüge zwischen der Bundesrepublik und Ägypten anbieten. Nun kooperiert man mit Air Cairo und will damit die entstandene Lücke schließen. Im Vorjahr sorgte die Schließung von SunExpress Deutschland für Aufsehen. Auch ziehen zahlreiche Mitarbeiter vor Gericht und klagen auf Feststellung eines Betriebsübergangs auf Eurowings Discover. Die türkische SunExpress darf aus verkehrsrechtlichen Gründen keine Flüge innerhalb der EU bzw. von der EU in Drittstaaten (ausgenommen Türkei) anbieten. Die Hurghada-Flüge werden daher künftig von der Egypt-Air-Tochter Air Cairo durchgeführt. SunExpress wird den Vertrieb koordinieren, die operative Durchführung erfolgt jedoch durch das ägyptische Luftfahrtunternehmen. Die Egypt Air Tochter führt Flüge von von insgesamt 14 Abflughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch und bietet bis zu 30 Verbindungen pro Woche. Ab Ende März sollen die Air-Cairo-Flugangebote nach Hurghada über SunExpress buchbar gemacht werden. „Ich bin davon überzeugt, dass das Air Cairo Produkt zu den Wünschen unserer Kunden passt. Unseren Partnern bieten wir ‘the best of both worlds’. Ein lokales Produkt zum unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis mit verlässlicher deutschsprachiger Ägypten-Expertise im Vertrieb“, erklärt Peter Glade, Chief Commercial Officer von SunExpress. Derzeit ist geplant, mit dem Flugprogramm Ende Mai/Anfang Juni 2021 zu beginnen und es schrittweise bis zu den Sommerferien auszubauen. Im Laufe der Partnerschaft planen SunExpress und Air Cairo das gemeinsame Angebot auf weitere Flughäfen außerhalb des deutschsprachigen Raum auszuweiten.

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In eigener Sache: Vereinzelte Einschränkungen wegen Wartungsarbeiten

Aus technischen Gründen werden derzeit vereinzelt Nachrichtenartikel der letzten Tage nicht dargestellt. Nach Abschluss von Wartungsarbeiten, die mit der Implementierung eines neuen Features verbunden sind, werden diese wieder wie gewohnt abrufbar sein. Sehr geehrte Leserinnen und Leser, derzeit werden einige Nachrichtenartikel vom 4. und 5. März 2021 nicht dargestellt. Hintergrund ist, dass im Zuge der Implementierung eines neuen Features aufwendige Wartungsarbeiten durchgeführt werden müssen. Diese sind unaufschiebbar. Aus diesem Grund wird Ihnen temporär ein Backup dargestellt, das teilweise die Berichterstattung vom 4. und 5. März 2021 nicht enthält. Nach Abschluss der technischen Arbeiten werden diese wieder wie gewohnt abrufbar sein. Wir bedauern, dass es über das Wochenende zu diesen technisch bedingten Einschränkungen kommt. Falls Sie Fragen zu diesem Thema haben, so können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren. IhrAviation Direct Team

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UFO fordert rasche Impfungen für Flugbegleiter

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO fordert, dass das Kabinenpersonal zeitnah die Möglichkeit zur Impfung gegen Covid-19 erhalten soll. Damit schließt man sich dem Standpunkt des europäischen Dachverbands EurECCA an. „Wir sind im permanenten Kontakt mit wechselnden Personen auf engstem Raum. Dadurch tragen wir einerseits eine besondere Verantwortung, das Virus nicht zu verbreiten, und sind andererseits aber auch selbst speziell gefährdet“, so UFO-Vorsitzende Anja Bronstert. „Vor dem Hintergrund der erhofften höheren Buchungsnachfrage in den Sommermonaten erwarten wir für unseren Berufsstand nun ein zügiges Angebot für alle impfbereiten Kolleginnen und Kollegen“. Derzeit sind Flugbegleiter in der Gruppe 3 der deutschen Impfverordnung aufgenommen. Diese sieht unter anderem vor, dass Personen, die „in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere […] im Transport- und Verkehrswesen“, für eine Schutzimpfung priorisiert werden.

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Erstkunde: Wizz Air kauft Lufthansa-Software

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air ist der erste Kunde der Technical Logbook Lösung der Lufthansa-Tochter Aviatar. Durch die neu entwickelte Anwendung wird Wizz Air den manuellen und papierbasierten Prozess der Erfassung von technischen Problemen während des Fluges/am Boden ersetzen und die digitale Lösung für die Zusammenarbeit zwischen Cockpit-Crew und Wartungspersonal implementieren. Das Technical Logbook bietet vorausgefüllte Textblöcke und automatisierte Eingabemasken, mit deren Hilfe technische Probleme des Flugzeugs während des Fluges und am Boden erfasst werden können. Es ersetzt damit zeitaufwändige manuelle Einträge in Papierbücher und verbessert die Datenqualität sowie die Transparenz. Die neue Anwendung funktioniert mit jedem Hardware-Gerät (z.B. Tablet, Smartphone oder Desktop-Computer) und bietet den Piloten jederzeit und überall Zugriff auf den Flugzeugstatus. Außerdem bietet sie Back-up-Prozesse für den Fall von Konnektivitätsproblemen. Die Verfügbarkeit von Daten in Echtzeit, die direkt mit dem M&E-System (Maintenance and Engineering System) verbunden sind, gewährleistet die Wartung bei der Ankunft und ermöglicht eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Pilot und Wartung – was zu geringeren Durchlaufzeiten und Kosten führt. Darüber hinaus hilft die standardisierte Datenstruktur den Fluggesellschaften Einblicke in Trendanalysen zu gewinnen. „Wir verfolgen das Ziel, eine papierfreie Airline zu werden und unseren ökologischen Fußabdruck weiter deutlich zu reduzieren. Deshalb freuen wir uns, als Erstkunde die Technical Logbook-Lösung von Aviatar in Partnerschaft mit Lufthansa Technik einzuführen. Aviatars Technical Logbook wird Wizz Air dabei helfen, diese Ziele zu erreichen, indem es ein vollständig papierloses Cockpit für unsere Crews und auch für die Wartung ermöglicht. Aufgrund der vollständigen Integration mit AMOS, d.h. auch einem Live-Feed ins MOC (Maintenance Operations

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Lufthansa bildet den Aufsichtsrat um

Das Lufthansa-Aufsichtsratsmitglied Stephan Sturm wird sein Mandat mit der Hauptversammlung am 4. Mai 2021 niederlegen. Als Nachfolgerin wird das Gremium Britta Seeger vorschlagen. Die Managerin ist derzeit im Vorstand der Daimler AG. Den Vorsitz des Prüfungsausschusses, den momentan Sturm innehat, soll ab der Generalversammlung der Aktionäre das Aufsichtsratsmitglied Harald Krüger übernehmen. Das Kontrollgremium der Lufthansa hat weiters beschlossen, dass der Vertrag mit Detlef Kayser vorzeitig um drei Jahre bis zum 31. Dezember 2024 verlängert wird. „Ich freue mich, dass wir der Hauptversammlung mit Britta Seeger eine hervorra­gende Kandidatin für unseren Aufsichtsrat vorschlagen können. Die international erfahrene Managerin wird eine gute Nachfolgerin für Stephan Sturm sein, der den Aufsichtsrat auf eigenen Wunsch verlässt und dem ich für seine hervorragende Ar­beit in den vergangenen sechs Jahren danken möchte“, sagt Dr. Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutschen Lufthansa AG. „Wir freuen uns, dass Detlef Kayser seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen wird. In dieser herausfordernden Zeit, in der wir das Unternehmen mit großer Geschwindigkeit transformieren, ist seine Expertise als erfahrener und kluger Stratege enorm wichtig für uns“.

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Norwegian schreibt Boeing 737-Max-Order ab

Die insolvente Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle bestätigte, dass man die bestellten Maschinen des Typs Boeing 737 Max weder abnehmen noch im Flugbetrieb einsetzen wird. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Billigflieger das Gläubigerschutzverfahren positiv abschließen kann. Sollte das nicht der Fall sein, so blüht Norwegian Air Shuttle im zweiten Quartal 2021 die Liquidation. Der Carrier verschuldete sich bereits lange vor der Corona-Pandemie mit einer aggressiven Expansion enorm. Allein im vierten Quartal des Jahres 2020 schrieb man einen Verlust in der Höhe von 1,95 Milliarden U.S.-Dollar. Sowohl in Irland als auch in Norwegen befindet man sich unter Gläubigerschutz. Eine Einigung über das Storno der Großbestellung konnte man Boeing bislang nicht erzielen. Die Airbus-Order wurde man jedoch los. Das Unternehmen schreibt nun die bereits an beide Hersteller geleisteten Anzahlungen ab. Man habe keine Alternative, da man mit Boeing noch zu keiner Einigung gekommen ist. In Irland versucht man diese über ein Gerichtsverfahren zu erreichen, doch Boeing pocht auf den Standort USA. Mittlerweile droht selbst die Zwangsversteigerung von zehn B737-800.

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Volocopter sammelt weitere 200 Millionen Euro ein

Der Flugtaxi-Pionier Volocopter konnte eigenen Angaben nach weitere 200 Millionen Euro von Investoren an Land ziehen. Die Mittel sollen in die Entwicklung des Produkts Volocity fliegen. Dieses soll auf kommerziellen Strecken eingesetzt werden. Die Liste der Unternehmen, die sich an der Runde beteiligt haben, weist prominente Namen wie Blackrock, DB Schenker, Daimler und Continental auf. Der chinesische Autokonzern Geely zeichnete ebenfalls. Insgesamt konnte Volocopter – eigenen Angaben nach – bislang 372 Millionen Euro von Investoren für die Entwicklung des Flugtaxis bekommen.

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SunExpress startet kostenpflichtige „Corona-Storno“-Option

Die Ferienfluggesellschaft SunExpress will mit einer optionalen „Corona-Care-Garantie“ zusätzliches Vertrauen schaffen und damit Neubuchungen an Land ziehen. Dieses kostet auf internationalen Flügen drei Euro bzw. innerhalb der Türkei sieben Türkische Lira. Gegen Bezahlung der Gebühr sollen Reisende ihre Buchung stornieren oder ändern können, wenn sie sich selbst oder Angehörige ersten Grades mit dem Coronavirus infiziert haben. Bis zu zehn Tage nach dem geplanten Abflug muss ein entsprechender Nachweis vorgelegt werden. Passagieren mit einer bestehenden Buchung bietet die deutsch-türkische Fluggesellschaft SunExpress als Bestandteil des Corona-Care-Garantie-Paketes zudem Umbuchungs- und Stornierungsmöglichkeiten für den Fall an, dass eine Reisewarnung für Reisen zwischen Deutschland und der Türkei ausgesprochen wird. Davon unabhängig bietet SunExpress weiterhin die „SunFlex“-Option an, die Reisenden ermöglicht ihre Buchung bis zu 30 Tage vor dem Abflug ohne Gebühren zu ändern. Im Premium-Tarif steht diese Möglichkeit bis zu sieben Tage zur Verfügung. Bis Ende März 2021 kann der Classic-Tarif bis 15 Tage vorher geändert werden. Es können jedoch Tarifdifferenzen verrechnet werden.

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Zürich: Schnelltests in der Lounge zum Wucherpreis

Am Flughafen Zürich-Kloten wurden zwei weitere Teststationen eröffnet. Eine davon befindet sich im Sicherheitsbereich. Diese bietet Antigen-Schnelltests an und soll Umsteigern das Reisen erleichtern. Die Schweiz verlangt neuerdings auch von Personen, die lediglich das Flugzeug wechseln, die Vorlage eines negativen Befunds. Im Ankunftsbereich 1 im Terminal 1 bietet die Firma Wochout GmbH täglich von 5 Uhr 00 bis 20 Uhr 00 Schnelltests für asymptomatische Personen an. Der Preis liegt bei 80 Schweizer Franken. Das Ergebnis soll innerhalb von 15 Minuten per SMS und E-Mail in englischer Sprache zugestellt werden. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, wird jedoch empfohlen. Es ist geplant, dass im neuen Testcenter zu einem späteren Zeitpunkt auch PCR-Tests angeboten werden. Das neue Testcenter im Terminal 1 ergänzt das bisher bestehende Testcenter im Terminal 2 von Checkport/Ender Diagnostics, das nebst PCR-Tests per Speichelprobe seit dem 1. März ebenfalls Antigen-Schnelltests anbietet. Letztere kosten 80 Schweizer Franken Die Auswertung dauert rund 15 Minuten. Auch das Testangebot des Airport Medical Centers (PCR, Antikörpertest IgG sowie Antigen-Schnelltests) auf Voranmeldung bleibt weiterhin bestehen. Neue Testlounge auf der Luftseite Seit dem 25. Februar 2021 steht Reisenden und Flughafen-Partnern am Flughafen Zürich die temporär zur Test-Lokalität umgenutzte Marhaba Lounge im 3. Stock des Airside Centers für Antigen-Schnelltests zur Verfügung. Betrieben wird die Testlounge vom Ground Handler dnata in Kooperation mit Testpartner Viselio. In der zum „Classroom“ umgebauten Lounge wird der Fokus auf einen hohen Durchsatz an Passagieren in kürzester Zeit gelegt – im Vollausbau sollen so innerhalb einer Stunde die Passagiere eines voll ausgelasteten Kurzstreckenflugzeugs unter

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