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Ruefa Reisebüros vor großem Personalabbau

Die größte Reisebürokette Österreichs Ruefa steht vor einem großen Personalabbau, der bereits im Rahmen des Frühwarnsystems beim Arbeitsmarktservice angezeigt wurde. Rund 100 der 600 Jobs stehen auf der Kippe, berichtet der Radiosender Ö1. Ruefa ist eine Marke des heimischen Tourismuskonzerns Verkehrsbüro. Seit einigen Jahren treten alle Reisebüros der Firmengruppe unter der Marke Ruefa, die man übernommen hat, auf. Eine Sprecherin bestätigte, dass der Personalabbau unmittelbar bevorsteht. Exakte Zahlen wollte sie allerdings nicht nennen. „Die Zahl selbst kann ich so nicht bestätigen, aber es wird aufgrund der weiterhin sehr herausfordernden Gesamtsituation für die Reisebranche auch bei uns zu Maßnahmen kommen müssen, und da ist leider auch ein Personalabbau angedacht“, so die Sprecherin der Verkehrsbüro-Group. Ursache für die Maßnahme ist laut dem Konzern, dass der Umsatz im Vorjahr um 70 Prozent eingebrochen ist. Auch ist heuer das Reisen „fast nicht mehr möglich“. Daher sollen die Gründe für den Stellenabbau „ganz plausibel“ sein und „auf der Hand“ liegen. Weiters fordert die Verkehrsbüro Gruppe Sonderlösungen für Großunternehmen, denn diese würden aufgrund der Deckelung um einen Großteil der Förderung „umfallen“. Es brauche „definitiv Sonderlösungen“. Ob aufgrund des Stellenabbaus auch einzelne Ruefa-Reisebüros dauerhaft geschlossen werden, ist noch unklar. In Deutschland kündigte vor wenigen Tagen DER die Schließung zahlreicher Standorte an. Dort will man, nach Möglichkeit, das betroffene Personal in anderen Reisebüros des Konzerns einsetzen.

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Mesa Airlines gründet Europa-Tochter

Die U.S.-amerikanische Regionalfluggesellschaft Mesa Airlines will in Form eines Ablegers nach Europa expandieren. Der Carrier gab am Dienstag bekannt, dass man gemeinsam mit Gramercy Associates Limited ein Unternehmen gegründet hat, das um europäische Zulassungen ansuchen wird. Mesa wird an der Neugründung 49 Prozent halten, da eine Mehrheitseigentümerschaft aufgrund der EU-Bestimmungen nicht zulässig wäre. 51 Prozent werden im Eigentum Gramercy stehen. Diese Gesellschaft wird von Tony Davis, ehemaliger Geschäftsführer von Tiger Airways, geleitet. Als frühestmöglicher Starttermin für den Erstflug wird „Ende 2021“ angepeilt. Der Europa-Ableger, der noch keinen Markennamen hat, wird Regionaljets des Typs Bombardier CRJ-900 betreiben. Mesa verfügt in den USA über 54 Exemplare dieses Typs. Der Carrier erbringt überwiegend ACMI-Dienstleistungen für die großen U.S.-Fluggesellschaften. Genau auf dieses Konzept will man in Europa auch setzen, fasst jedoch auch Flüge auf eigene Rechnung ins Auge.

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Aer Lingus schickt Basis Shannon zum Arbeitsamt

Das IAG-Konzernmitglied Aer Lingus wird 129 Mitarbeiter der Basis Shannon zwischen 8. März 2021 und voraussichtlich 7. Juni 2021 nicht beschäftigen. In diesem Zeitraum werden die Betroffenen kein Gehalt bekommen. Allenfalls können diese beim Arbeitsamt eine Unterstützung beantragen. Die Vorgehensweise von Aer Lingus erinnert stark an die Praxis, die im Baugewerbe üblich ist. Über den Winter melden viele Betriebe ihre Beschäftigten ab. Diese beziehen dann Arbeitslosengeld und im Frühjahr werden die Mitarbeiter wiedereingestellt. Bei manchen Betrieben wiederholt sich dieses Prozedere jedes Jahr. Aer Lingus geht nun ähnlich vor, was die Gewerkschaften zur Weißglut treibt. Unter anderem kritisieren die Arbeitnehmervertreter, dass die Beschäftigten ohnehin bereits stark reduzierte Löhne bekommen und nun in Form von Arbeitslosengeld nochmals weniger. Aer Lingus hält dagegen, dass man seit April 2020 keine Flüge ab der Basis Shannon durchführen konnte und vor Juli 2021 keine Aussicht auf Besserung besteht. Aus finanziellen Gründen habe man keine andere Wahl.

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Ukraine: Bees Airlines will noch im März 2021 abheben

Das ukrainische Airline-Start-Up Bees Airline hat die ersten beiden Maschinen des Typs Boeing 737-800 übernommen. Der Carrier hat bislang AOC und Betriebsbewilligung noch nicht erteilt bekommen, befindet sich eigenen Angaben jedoch kurz vor dem Erhalt der Zertifikate. Beide Maschinen sind geleast und waren laut CH-Aviation.com vormals bei Ukraine International im Einsatz. Die Homebase des Carriers ist der Flughafen Kiew-Schuljany, der sich im Gegensatz zu Borispil innerhalb des Stadtgebiets der Hauptstadt der Ukraine befindet. Hier unterhält beispielsweise Wizz Air eine Basis, weshalb mit starkem Wettbewerb zu rechnen ist. Die UR-URB wurde bereits nach Schuljany überführt. Die UR-URA befindet ist laut CH-Aviation.com weiterhin in Rzeszow (Polen) abgestellt. Beide Maschinen wurden im Jahr 2010 gefertigt. Bees Airlines will unmittelbar nach dem Erhalt den Flugbetrieb aufnehmen und Charterflüge im Auftrag eines Tour Operators nach Marsa Alam und Mombasa durchführen.

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Starke Nachfrage im Inland: Air India holt Piloten zurück

Das Star-Alliance-Mitglied Air India verzeichnet wieder eine stark steigende Nachfrage und holt daher beurlaubte Piloten in den Flugdienst zurück. Die Erholung betrifft allerdings fast ausschließlich das Inlandsgeschäft auf dem Subkontinent. In einigen Märkten ist seit dem Beginn der Corona-Pandemie zu beobachten, dass die Einbrüche im Domestic-Verkehr eher kurzfristig waren und sich die Branche rasch erholen konnte. In Europa ist das fast nirgendwo der Fall, wenn gleich beispielsweise innerspanisch oder –italienisch die Airlines mit einem sprichwörtlichen „blauen Auge“ davon gekommen sind. In Deutschland brach die Nachfrage im Inland im Jänner 2020 drastisch ein und war verschwindend gering. India Times berichtet unter Berufung auf ein internes Rundschreiben, dass die Beurlaubung zahlreicher Flugzeugführer aufgehoben wird. Diese benötigt man für das Inlandsgeschäft. Auch werden im für ATR-Turbopropflugzeuge zusätzliche Piloten gesucht. Der Wiedereinsatz der Flugzeugführer dürfte sich aber zunächst auf das Inland beschränken, denn das internationale Geschäft ist extrem stark zurückgefahren. Eine Aussicht auf rasche Reaktivierungen besteht derzeit aufgrund der Pandemie-Lage nicht. Der Carrier musste die Termine wiederholt nach hinten verschieben.

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Feber 2021: Ryanair hatte nochmals 60 Prozent Rückgang

Die Ryanair Group verzeichnete im Feber 2021 – im direkten Vergleich mit Jänner 2021 – einen äußerst hohen Passagierrückgang. Der Carrier hatte nur noch 0,5 Millionen Reisende an Bord – ein Rückgang von über 60 Prozent. Noch drastischer fällt das Bild aus, wenn man Feber 2020 und 2021 miteinander vergleicht. Im Vorjahresmonat hatte der irische Luftfahrtkonzern gruppenweit noch 10,5 Millionen Fluggäste. Heuer erreichte man nur noch knapp 4,7 Prozent dieser Leistung. Mit anderen Worten: Ein Rückgang um rund 95,3 Prozent. Der Trend zeigt bei Ryanair seit einigen Monaten deutlich nach unten. Zwar konnte man im Juli und August wieder steigende Zahlen, die stark unter 2019 lagen, verzeichnen, jedoch seither geht es Monat für Monat weiter bergab. Dies könnte auch maßgeblich dazu beigetragen haben, dass ab Wien-Schwechat die Wiederaufnahme vieler Strecken erheblich, zum Teil bis in die Sommerferien, nach hinten verschoben wurde.

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Wizz Air: Passagierzahlen noch weiter im Keller

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air verzeichnete im Feber 2021 neuerlich einen Passagierrückgang. Befördert wurden 382.928 Reisende. Im direkten Vergleich mit Jänner 2021 hatte man somit um rund 33 Prozent weniger Fluggäste an Bord. Im Vorjahr waren die Kalendermonate Jänner und Feber von der Corona-Pandemie nicht betroffen. Wizz Air beförderte damals jeweils über drei Millionen Passagiere. Vergleicht man den Wert von Feber 2021 mit dem Vorjahresmonat so liegt der Rückgang bei etwa 87 Prozent. Die Verkehrszahlen des Lowcosters sind seit einigen Monaten wieder rückläufig. Dies dürfte auch eine Ursache dafür sein, dass die Wiederaufnahme zahlreicher Routen ab Wien weit nach hinten verschobenen wurde. Das Comeback in Salzburg wird ebenfalls später und noch dazu verkleinert ausfallen.

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ÖAMTC: Hohes Interesse an neuem EU-Drohnenregulativ

Seit Jahresbeginn gilt in Österreich das neue EU-weite Drohnenregulativ, das wichtige Neuerungen wie die Online-Registrierung, den Drohnenführerschein und neue Kategorien zur Unterteilung der Fluggeräte mit sich brachte. Aktuell haben 25.000 Drohnenpiloten die ÖAMTC Drohnen-Info App mit allen Informationen zu den neuen Regeln installiert. Das große Interesse an den Fluggeräten spiegelt sich aber auch in zahlreichen Anfragen beim ÖAMTC wider, was es nun zu beachten gilt, damit man legal und sicher im Luftraum unterwegs ist. „Gerade jetzt bei frühlingshaftem Wetter und wenige Wochen vor Ostern kontaktieren uns viele Eltern, die ihren Kindern eine Drohne schenken wollen. Sie fragen, ob eine bestimmte Drohne als Spielzeugdrohne gilt oder ob eine Registrierung sowie die Absolvierung des Drohnenführerscheins notwendig sind“, erklärt ÖAMTC-Drohnenexperte Benjamin Hetzendorfer. Die Auskunft ist meist ernüchternd: Denn für alle Drohnen mit montierter Kamera muss prinzipiell eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden und eine Online-Registrierung erfolgen. „Einzige Ausnahme ist, wenn die Drohne unter die EU-Spielzeugrichtlinie fällt und somit für Kinder unter 14 Jahren geeignet ist. Ein weiterer Hinweis ist die CE-Kennzeichnung. Sie muss deutlich sichtbar auf der Verpackung angebracht sein. Fehlt diese Kennzeichnung, kann das Gerät nicht als Spielzeug verkauft werden „, stellt Hetzendorfer klar. Erfahrungsgemäß fallen nur sehr kleine, maximal handtellergroße Drohnen unter diese Spielzeugrichtlinie. Die fünf wichtigsten Neuerungen durch die EU-Drohnenverordnung Gilt die Drohne nicht als Spielzeug, sollte man sich – am besten schon vor der Anschaffung – über die geltenden Vorschriften informieren. Der ÖAMTC-Drohnenexperte fasst die wichtigsten Punkte zusammen: Registrierungspflicht: Alle Drohnen über 250 g müssen auf der Online-Plattform www.dronespace.at registriert werden.

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Einreiseanmeldungen: Anschober feiert sich selbst

Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) feiert sich mal wieder selbst. Diesmal ist er ganz davon überzeugt, dass die Online-Einreiseanmeldungen (Pre-Travel-Clearance) ein Erfolg auf ganzer Linie sein sollen. Der Verwaltungsaufwand wäre massiv gesenkt worden. Laut dem Regierungsmitglied habe es seit dem 15. Jänner 2021 858.000 Pre-Travel-Clearance-Einreichungen gegeben. Davon wurden 85 Prozent über das Internet und der Rest in Form der Papierformulare erstattet. Seit der verpflichtenden Registrierung von PendlerInnen stieg die Inanspruchnahme der Pre-Trave-Clearance um das bis zu 8-fache. Allein in der vergangenen Woche wurden 238.000 Einreisen nach Österreich vorab online registriert. „Durch die elektronische Vorerfassung der Daten und die Digitalisierung dieses Prozesses schaffen wir eine massive Entlastung der involvierten Behörden und gleichzeitig die notwendige Kontrolle, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die dadurch freiwerdenden Ressourcen können beispielsweise für das Contact Tracing eingesetzt werden. Ich freue mich sehr, dass die Maßnahme so gut angenommen wird und möchte mich bei allen Beteiligten für die gute technische Umsetzung bedanken“, so Gesundheitsminister Anschober. Das Pre-Travel-Clearance-Formular findet sich unter diesem Link auf der Homepage der Bundesregierung. Wichtig: Österreich erhebt keinerlei Gebühren für die Einreiseanmeldung. In Deutschland kam es wiederholt dazu, dass Passagiere Betrügern aufgesessen sind, die gegen Bezahlung das Ausfüllen vornehmen wollten. Die deutsche Bundespolizei warnt ausdrücklich und rät ausschließlich die offiziellen Homepages der Behörden zu nutzen.

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Rumänien: Just Us Air wirft das Handtuch

Der rumänischen Charterfluggesellschaft Just Us Air wurden am 1. März 2021 AOC und Betriebsbewilligung entzogen. Laut lokalen Medienberichten soll der Carrier selbst den entsprechenden Antrag gestellt haben, da man den Geschäftsbetrieb aufgeben will. Der auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisierte Anbieter sieht demnach keine kurzfristige Erholung der Branche. Eigenen Angaben nach konnte man für die kommenden Monate keine Aufträge an Land ziehen. Daher zieht man nun den Schlussstrich und will das Unternehmen freiwillig schließen. In diesem Zusammenhang brachte man Anträge auf Suspendierung der luftfahrtrechtlichen Zulassungen ein. Erst vor wenigen Tagen sorgte Just Us Air in Irland für Aufsehen, denn auf Antrag des Unternehmens ordnete ein irisches Gericht die Pfändung eines Flugzeugs Air Moldova an. Die betroffene Maschine wurde auf dem Flughafen Dublin an die Kette gelegt, was auch zur Streichung von Flügen führte. Hintergrund der Maßnahme waren unbezahlte Rechnungen aus ACMI-Dienstleistungen.

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