secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Linz: AUA pausiert Düsseldorf-Strecke noch länger

Die Lufthansa Gruppe bleibt dem oberösterreichischen Flughafen Linz-Hörsching noch länger fern, denn Austrian Airlines verlängert das temporäre Aussetzen der Düsseldorf-Strecke bis mindestens 31. Mai 2021. Damit ruht diese Route dann weit über ein Jahr. Die Konzernmutter Lufthansa, die eigentlich die Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt am Main bedient, lässt Linz ebenfalls unbedient. Es gibt derzeit keinen Termin für eine mögliche Reaktivierung, allenfalls jedoch soll dies nicht vor dem 17. Juni 2021 erfolgen. Auch diese Route ruht seit März 2020. Der oberösterreichische Flughafen bleibt damit auch weiterhin ohne regelmäßige Linienflüge auf den Strecken nach Düsseldorf und Frankfurt am Main. Im Ferienflugsegment gibt es aber Aufwind, denn ab Mai 2021 sollen die ersten Flüge durchgeführt werden, berichtet Aviation Direct.

weiterlesen »

Kein Boom: Frachtaufkommen in Österreich eingebrochen

Immer wieder sprechen Fluggesellschaften von einem regelrechten „Frachtboom“, der als Begleiterscheinung der Corona-Pandemie aufgetreten ist. In manchen Märkten konnten tatsächlich beachtliche Zuwächse erzielt werden, aber in Österreich ist alles anders. Sowohl die Anzahl der Cargo-Flüge als auch das Frachtaufkommen gingen im Jahr 2020 rapide zurück. Austrian Airlines feierte sich vor wenigen Tagen, dass man mit dem „Preighter“ OE-LPA den Cargoflug Nummer 100 durchgeführt hat. Auf den ersten Blick ist das eine erfreuliche Zahl, doch bei genauerer Betrachtung wird schnell klar: Die Boeing 777 stand sich den Großteil des Jahres 2020 regelrecht die Räder platt, denn die Maschine war regelrecht unterbeschäftigt. Für die AUA war der Einstieg ins Cargo-Business eine notwendige Entscheidung, um wenigstens ein bisschen Geld verdienen zu können. Mit Paletten, Paketen oder was auch immer an Bord verdient man Geld, am Boden entstehen jeden Tag exorbitant hohe Kosten bei null Einnahmen. Insofern ist die Entscheidung sicherlich nicht falsch gewesen, jedoch konnte die AUA von keinem „Nachfrage-Boom“ im Cargo-Sektor profitieren. 2020 war äußerst schwaches Cargo-Jahr Die „nackten Zahlen“ sprechen eine klare Sprache, denn im Jahr 2020 kamen 99.640.513Kilogramm Fracht in der Alpenrepublik an. Ein Jahr zuvor waren es noch 113.053.073 Kilogramm. Trotz vieler China-Importe im medizinischen Bereich kam damit um 12 Prozent weniger Fracht in Österreich an. Im Export musste die Branche ganz ordentlich Federn lassen: Im Jahr 2020 reduzierte sich das ausgehende Cargo-Aufkommen um 41 Prozent auf 58.884.900 Kilogramm. Im Jahr 2019 waren es noch 99.108.834 Kilogramm. Auch im Transit-Umschlag gab es einen 14-prozentigen Rückgang auf 29.796.050 Kilogramm. Zum

weiterlesen »

Umfrage: Österreicher lehnen Impfpflicht für Urlaubsreisen ab

Vor wenigen Tagen überraschte Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) damit, dass er eine Art „Privilegienpass“ für Geimpfte einführen will. Auf EU-Ebene gab es dafür durchaus Zustimmung und zuletzt sagte gar Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dass eine solche Lösung kommen muss und auch Diskriminierung Ungeimpfter realistisch erscheint. Doch wie stehen eigentlich Reisende zu den Vorschlägen? Das österreichische Portal Urlaubsguru führte eine Umfrage durch und diese ergab laut Geschäftsführer Daniel Frick, dass die Reiselust heuer sehr hoch ist. Allerdings konnten sich 73 Prozent der 1.800 Befragten nicht damit anfreunden, dass Urlaube nur mit Impfung möglich sein sollen. Als Hauptargument wird die Entscheidungsfreiheit darüber, ob man sich impfen lassen möchte, angeführt. Die Entscheidung dürfe nicht automatisch zu Beschränkungen führen. Rund 33 Prozent der Befragten würden sich impfen lassen, um Länder mit möglichen Impfvorschriften für die Einreise besuchen zu können. Die Frage, ob man bis zur eigenen Impfung mit dem Reisen warten würde, beantworteten 72 Prozent der Teilnehmenden mit Nein. Nur 21 Prozent können sich vorstellen, bis nach der vollständigen Impfung auf die nächste Reise zu warten. Etwa 7 Prozent sind unentschieden.  Und wäre es in Ordnung, wenn bereits geimpfte Mitbürger wieder verreisen dürfen, während man selbst noch auf die Impfung wartet? Die Antwort ist eindeutig. Rund  68 Prozent  wollen nicht, dass  bereits Geimpfte andere Reiseprivilegien genießen als Ungeimpfte. Die Befragten sprechen sich auch gegen Reiseprivilegien bei Inlandsreisen aus. Knapp dreiviertel der Befragten sind der Ansicht, dass Hotels auch ungeimpfte Gäste empfangen sollten. Impffortschritt in Urlaubsländern nicht ausschlaggebend für Reisevorhaben  Nicht nur die eigene Impfung kann vor einer  Ansteckung mit dem Coronavirus im  Ausland schützen. Der Impffortschritt in der Bevölkerung im Urlaubsland

weiterlesen »

Schweizer Startup will Pauschalreisen im Privatjet etablieren

Im Vorjahr konnte die Business-Jet-Branche zum Teil beachtliche Zuwächse erzielen, denn Firmen und wohlhabende Privatpersonen legten bei der Reiseplanung viel Wert auf die Minimierung theoretischer Ansteckungsgefahren. Nun startet ein Schweizer Startup Pauschalreisen und linienähnliche Dienste mit Privatjets. Zunächst will man ab Frankfurt, München, Düsseldorf und Zürich diverse Warmwasserziele anfliegen. Diese werden teilweise zweimal pro Woche angeboten. Ab dem größten Airport der Schweiz fasst man auch Amsterdam ins Auge. Die Maschinen werden von der im Sommer 2020 gegründeten Travelcoup Schweiz AG gechartert. „Travelcoup Deluxe bietet ein Geschäftsmodell, das in ganz Europa einzigartig ist: Eine Pauschalreise mit dem Privatjet im Einzelplatzverkauf – so wird Reisen und Fliegen endlich wieder zu einem echten Erlebnis“, erläutert Niclas Seitz, CEO von Travelcoup Deluxe. „Nach dem erfolgreichen Produktlaunch in der Schweiz im vergangenen Jahr war die Expansion nach Deutschland für uns der nächste logische und strategische Schritt. Der Privatjet ist der klare Gewinner der Krise, dementsprechend ambitioniert sind auch unsere Wachstumspläne: Wir wollen unsere Strecken und Frequenzen möglichst bereits im ersten Geschäftsjahr verdoppeln.“ Das exklusive First-Class-Reiseerlebnis zum Business-Class-Preis wird mit Travelcoup Deluxe erschwinglich, da sich die Reisenden den Privatjet mit anderen Passagieren teilen. Maximal sind jedoch acht Fluggäste an Bord, was in den aktuellen Zeiten für ein zusätzliches Sicherheits- und Komfortgefühl sorgt. Sieben Tage Mallorca inklusive Premium-Hotel, Flug im Privatjet mit Luxus-Catering und zwei Transfers sind so ab München beispielsweise bereits ab 2.320 Euro pro Person buchbar. „Gerade jetzt, wo sich so viele Menschen aufgrund der Entbehrungen durch Corona besonders nach ihrem nächsten, wohlverdienten Urlaub sehnen,

weiterlesen »

Gegen Gebühr: Emirates bietet leere Sitzplätze an

Mit Wirksamkeit zum 3. März 2021 erhöht Golfcarrier Emirates Airline die Frequenzen zwischen Wien und Dubai auf sechs Rotationen pro Woche. Neu ist ein Umlauf am Verkehrstag Mittwoch, der diese Woche wieder angeboten wird. Gegen Aufpreis können Passagiere dieser Fluggesellschaft auch bis zu drei Nebensitze buchen, die dann während der Reise freibleiben. Damit will der Carrier Personen, die mehr Abstand zu Mitreisenden haben wollen, ansprechen. Pro leerem Sitzplatz fallen – exklusive Steuern – zwischen 55 und 165 U.S.-Dollar verlangt. Die Buchung und die Bezahlung können vorerst nur am Check-In-Schalter erfolgen. Emirates teilt dazu mit, dass die Verfügbarkeit von der Auslastung abhängig ist. Das kostenpflichtige Extra steht Reisenden in der Economy-Class zur Verfügung. Die Buchung des „Leersitzes“ kann auch genutzt werden, um beispielsweise mehr Platz für Kleinkinder zu haben.

weiterlesen »

Kassel: Rhein-Neckar Air fliegt wieder nach Sylt

Die Hausmarke des Flughafens Mannheim, Rhein-Neckar Air, wird im Sommer 2021 Nonstop-Flüge zwischen Kassel-Calden und Sylt anbieten. Sämtliche Flüge dieses Anbieters werden operativ von der bayerischen MHS Aviation durchgeführt. Rhein-Neckar Air wurde vor einigen Jahren vom Flughafen Mannheim, lokalen Unternehmern und MHS Aviation ins Leben gerufen, um für regelmäßige Linienflüge auf dem kleinen Airport sorgen zu können. Zum Einsatz kommen Turbopropflugzeuge des Typs Dornier 328. Das Liniennetz aus Mannheim besteht aus den Zielen Berlin, Hamburg und Sylt. Letzteres Ziel wird saisonal auch ab anderen Airports, beispielsweise Kassel-Calden, angeboten. Die Corona-Pandemie machte auch für dem Mannheimer Flughafen nicht Halt. Deshalb ist das Angebot stark reduziert bzw. vorübergehend eingestellt. Ab Kassel-Calden will die Sylt-Strecke wieder ab 12. Mai 2021 anbieten. Bis Ende Oktober 2021 will man einmal pro Woche fliegen. Die Durchführung erfolgt ab der Homebase nach dem Muster Mannheim-Sylt-Kassel Calden-Sylt-Mannheim.

weiterlesen »

Air Asia X parkte sich tief in die roten Zahlen

Der Langstrecken-Billigflieger Air Asia X verzeichnete im vierten Quartal 2020 einen Verlust in der Höhe von 43 Millionen U.S.-Dollar. Im Gesamtjahr 2020 lag der Fehlbetrag bei etwa 330 Millionen U.S.-Dollar. Vor der Corona-Pandemie expandierte die Air Asia Group durchaus aggressiv. Die Langstrecke war allerdings ein „Zuschussgeschäft“, denn in den letzten Jahren flog man in diesem Segment stets Verluste ein. Die Krise brachte die Firmengruppe ordentlich unter Druck. So wurde der Betrieb des japanischen Ablegers endgültig eingestellt. Die indische Beteiligung wurde von Tata aufgefangen. Laut Medienmitteilung konnte Air Asia X im vierten Quartal des Jahres 2020 rund 860.772 U.S.-Dollar mittels Charter einnehmen. Der Frachtbereich erzielte 954.249 U.S.-Dollar. Keinerlei Einkünfte gab es aus den linienmäßigen Passagierflügen. Der Großteil der Flotte ist seit April 2021 abgestellt. Nur wenige Maschinen kommen punktuell für Charter- und Cargoflüge zum Einsatz. Das schlägt sich auch beim Umsatz nieder, denn dieser soll – so Air Asia X – im vierten Quartal 2020 bei nur 13,5 Millionen U.S.-Dollar gelegen haben. Dem stehen Wartungskosten in der Höhe von 28.338.643 U.S.-Dollar gegenüber. Das Unternehmen erklärt dazu, dass in dieser Summe sowohl die Kosten für die Instandhaltung der geparkten Flugzeuge als auch größere Checks, die man an einem Teil der aus 22 Airbus A330-300 bestehenden Flotte durchgeführt hat, enthalten sind.

weiterlesen »

MUC: Swissport-Ableger liebäugelt mit Insolvenz

Der Schweizer Flughafen-Dienstleister Swissport plant offenbar drastische Einschnitte bei seiner Tochtergesellschaft in München. Die Corona-Pandemie traf die Luftfahrtbranche mit voller Wucht. So auch den Flughafen-Dienstleister Swissport Losch. Allein am Flughafen München sei die Zahl der von Swissport Losch abgefertigten Passagiere im vergangenen Jahr um 75 Prozent eingebrochen. Zuletzt habe sich die Lage weiter zugespitzt. „Im Januar und Februar 2021 liegen wir rund 90 Prozent unter den Vorjahreswerten“, hieß es. Angesichts dieser Entwicklung deutete das Unternehmen einschneidende Maßnahmen an seinem bayerischen Standort an. „Wir prüfen verschiedene Optionen“, so der Sprecher. Nach einem Bericht des Portals Business Insider bereitet Swissport bereits die Insolvenz der Münchner Betriebsgesellschaft Swissport Losch München GmbH & Co. KG vor. Damit stünden rund 900 Arbeitsplätze vor dem Aus. Dazu hätte der Konzern-Sprecher jedoch jeden Kommentar abgelehnt, berichtet merkur.de. Swissport Losch ist ein Joint Venture von Swissport International und der Stuttgarter Losch Gruppe. Pro Jahr fertigt das Unternehmen am Flughafen München nach eigenen Angaben rund 85.000 Flüge ab. Am zweitgrößten deutschen Airport betreut das Unternehmen rund 40 Airlines, darunter auch die Lufthansa.

weiterlesen »

Berlin-Tempelhof: Ex-Airport wird als CoV-Impfzentrum genutzt

Der ehemalige Zentralflughafen dient ab dem 8. März als Impfzentrum.  Damit wären alle sechs im Herbst 2020 angekündigten Impfzentren in Berlin eröffnet worden, heißt es im Tagesspiegel. In Tempelhof, wo der Flugverkehr 2008 eingestellt wurde, wird dann der umstrittene Impfstoff von Astrazeneca eingesetzt. Das Zentrum soll vorerst nur nachmittags öffnen. Astrazeneca ist in Deutschland für Impflinge unter 65 Jahren zugelassen – obwohl Mediziner betonen, dass das Mittel auch für Ältere infrage käme.

weiterlesen »

Messe Graz sichert sich Anteile am Flughafen

Die Messe Graz steigt beim Grazer Flughafen ein. Wie die Holding Graz am Samstag mitteilte, wird ein Anteil von sechs Prozent am Flughafen an die MCG (Messe-Congressgruppe) übertragen. Im Gegenzug dazu fließen rund 2,3 Millionen Euro an den Airport. Finanz- und Beteiligungsstadtrat Günter Riegler (ÖVP) sagte gegenüber den Salzburger Nachrichten, er sei „zuversichtlich, dass wir damit dem Flughafen Graz eine weitere Stärkung in schwierigen Zeiten zuteilwerden“ habe lassen. Nach Ende der Covid-Krise will man wieder zu den mittelfristig geplanten Passagierzahlen zurückkehren. Laut MCG-Vorständin Barbara Muhr sei der Flughafen Graz ein strategischer Partner der MCG, man habe ein hohes Interesse daran, dass nach Bewältigung der Covid-19-Pandemie „so rasch wie möglich wieder die guten Flugverbindungen“ aufgebaut werden. Im Corona-Jahr musste GRZ ein Minus von 81 Prozent hinnehmen, nur knapp 200.000 Fluggäste wurden registriert.

weiterlesen »