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Ostern: Tui Deutschland rechnet mit Mallorca-Urlaub

Der vom deutschen Staat gerettete Reiseveranstalter Tui geht davon aus, dass während der Osterferien Urlaubsreisen nach Mallorca möglich sein werden. Deutschland-Chef Marek Andryszak sagte während einer Onlinekonferenz, dass seiner Ansicht nach die Kunden „weg wollen“ und „alle Erholung und Tapetenwechsel brauchen“. Weiters ist der Manager davon überzeugt, dass Impfungen, Immunitätsnachweise und Schnelltests „schon bald die Reisefreiheit zurückgeben werden“. Während die deutsche Politik weiterhin versucht das Reisen zu stigmatisieren, ist Andryszak der Ansicht, dass Osterurlaube auf Mallorca möglich sein werden. Dazu werde man ein konzerneigenes Hotel am 20. März 2021 öffnen und die Tuifly-Flüge von Hannover, Frankfurt und Düsseldorf nach Palma reaktivieren. Bislang hat die Bundesrepublik die Reisewarnung für Mallorca, die sich als regelrechter Nachfragekiller erweist, nicht aufgehoben. Das findet der Tui-Deutschland-Chef „enttäuschend“, hofft jedoch, dass dies bald geschehen wird. Die Balearen haben niedrige Infektionszahlen und unterschreiten gar die 35er-Marke von Angela Merkel. Es gilt zu bedenken, dass Spanien die Vorlage eines negativen PCR-Tests verlangt und bei Missachtung die Airline die Beförderung verweigern muss.

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Privatisierung: Air-India-Mitarbeiter sind aus dem Rennen

Vor einigen Wochen sorgten Mitarbeiter von Air India mit dem Plan ihren Arbeitgeber übernehmen zu wollen für Aufsehen. Die Regierung hat daran wenig Interesse, denn die Bietergemeinschaft ist im aktuellen Verkaufsanlauf aus dem Rennen. Die teilnehmenden Air-India-Mitarbeiter wurden laut der indischen Nachrichtenseite Moneycontrol am 8. März 2021 darüber informiert, dass es das Konsortium nicht auf die Shortlist der Regierung geschafft hat. Das Schreiben wurde von Kommerzdirektor Meenakshi Mallik, der an der Spitze des Übernahmeversuchs steht, unterschrieben. Demnach wäre man am Montag von Ernst & Young im Auftrag der Regierung darüber informiert worden, dass man aus dem Rennen ist. Die Dokumente des Konsortiums hätten die Vorgaben, die im Verkaufsprozess festgelegt sind, nicht erfüllt. Es bleibt also abzuwarten ob und an wen Air India verkauft wird. In der Vergangenheit sind mehrere Anläufe gescheitert.

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Amazon steigt bei Cargo-Airline ATSG mit 131 Millionen Dollar ein

Zum Preis von 131 Millionen U.S.-Dollar kauft sich Amazon bei der Frachtfluggesellschaft Air Transport Services Group ein. Der Versandhändler wird künftig 19,5 Prozent der Anteile bzw. 13,5 Millionen Aktien halten. ATSG soll noch heuer mit bis zu 46 Flugzeugen für Amazon fliegen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das U.S.-Verkehrsministerium, teilte die Airline mit. Die Beteiligung von Amazon könnte auf bis zu 39,9 Prozent steigen, sofern alle Optionen gezogen werden. Derzeit werden 33 Frachtmaschinen von ATSG im Auftrag des Versandhändlers betrieben. Noch heuer soll die Anzahl auf 46 erhöht werden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass sich Amazon elf Boeing 767 gesichert hat. Die Option zur Übernahme von ATSG-Aktien hält der Onlinehändler bereits seit dem Jahr 2016. Auch für Atlas Air und Sun Country Airlines – ebenfalls Operator von Cargo-Maschinen unter dem Brand Prime Air – besitzt Amazon Aktien-Kaufrechte.

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Salzburg: Eurowings Europe nimmt Larnaka auf

Die österreichische Fluggesellschaft Eurowings Europe wird im Sommerflugplan 2021 ab Salzburg mit Larnaka ein weiteres Mittelmeerziel aufnehmen. Die Route soll an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag mit Airbus A319 bedient werden. Es handelt sich um eine saisonale Verbindung, die vorerst im Zeitraum von 20. Mai 2021 bis 30. Oktober 2021 bedient werden soll. Eurowings Europe unterhält in der Mozartstadt eine Basis und ist dem aktuellen Planungsstand nach der größte Anbieter im Sommerflugplan 2021. Gemessen an der Anzahl der angebotenen Flugziele ist Salzburg auch jener österreichische Flughafen, an dem die Lufthansa-Tochter die meisten Ziele anbietet. Zypern ist momentan für Österreicher und Deutsche schwer zugänglich, da beide Staaten rot gelistet sind. Das hat zur Folge, dass bei der Einreise ein negativer PCR-Test vorgelegt werden muss und zusätzlich eine Quarantäne anzutreten ist. Es ist zwingend ein zweiter PCR in Zypern zu absolvieren. Fällt dieser negativ aus, so ist die Quarantäne beendet. Die Kosten sind selbst zu tragen. Die neuen Larnaka-Flüge ab Salzburg auf einen Blick:(Stand: 9. März 2021) von nach Flugnummer Flugzeiten Verkehrstage Salzburg Larnaka EW 4310 06:00-10:10 Donnerstag, Samstag Larnaka Salzburg EW 4311 10:55-13:25 Samstag Larnaka Salzburg EW 4311 11:00-13:30 Donnerstag

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Piloten: ACA fordert Verlängerung der Kurzarbeit

Die österreichische Pilotenvereinigung Austrian Cockpit Association fordert weitere Unterstützungsmaßnahmen für die Luftfahrt. Gleichzeitig ist man der Ansicht, dass die Kurzarbeit tausende Arbeitsplätze sichern würde. Aufgrund der inflationär ausgesprochenen Reisewarnungen und komplizierter Einreise- und Quarantänebestimmungen wurde die Branche besonders hart von der Corona-Pandemie getroffen. Dazu kommt, dass verschiedene Regierungen, beispielsweise jene von Deutschland, das Reisen momentan regelrecht stigmatisieren. Unter dem Strich steht, dass Hoteliers, Veranstalter, Flughäfen und Airlines ums Überleben kämpfen müssen. Die ACA ist der Ansicht, dass die milliardenschweren Rettungspakete sowie die Kurzarbeit dazu geführt haben, dass viele Arbeitsplätze gerettet werden konnten. Austrian Airlines erhielt in etwa 600 Millionen Euro, die jedoch –abgesehen von einem Zuschuss – zurückbezahlt werden müssen. Ob das der defizitären Lufthansa-Tochter bis 2026 gelingen wird, muss der Carrier noch beweisen. Auch befindet sich fast die gesamte AUA-Belegschaft in Kurzarbeit. Derzeit wird davon ausgegangen, dass es noch einige Jahre dauern wird bis die Luftfahrt wieder das Niveau des Jahres 2019 erreichen kann. Während Billigflieger wie Ryanair und Wizz Air sich optimistisch zeigen, dass es schnell gehen wird, ist man beispielsweise bei Lufthansa zurückhaltender. Fakt ist aber, dass niemand weiß was die Zukunft bringt, denn eine solche Situation hatte die Luftfahrt in Friedenszeiten noch nie. ACA tritt für Verlängerung der Kurzarbeit ein „Seit Ausbruch der Pandemie sind 18.000 PilotInnenjobs in der EU entweder schon verloren gegangen oder massiv gefährdet“, erklärt ACA-Vizepräsident Andreas Strobl, der selbst Berufspilot ist. Insgesamt befinden sich in Österreich rund 470.000 Menschen in Kurzarbeit. Grundsätzlich begrüßt die Pilotenvereinigung, dass die Corona-Kurzarbeit bis inklusive Juni 2021

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Urteil: Spicejet muss 42,95 Millionen Dollar an de Havilland zahlen

Die indische Billigfluggesellschaft Spicejet und de Havilland Aircraft of Canada (DHC) liegen sich seit einiger Zeit in den Haaren. Vor ein paar Jahren verkündete der kanadische Flugzeugbauer noch stolz eine Großbestellung über 25 Dash 8-400 mit erhöhter Sitzplatzkapazität. Nach Maschine Nummer fünf stockten die Zahlungen, DHC zog vor Gericht und obsiegte. Die DHC Dash 8-400 ist das Rückgrat der Regionalflotte von Spicejet, denn die Teilflotte besteht aus insgesamt 32 Exemplaren. Nur fünf davon sind in der speziellen „Billigfliegervariante“, die DHC und die Airline im Jahr 2017 stolz präsentierten. Doch nach der Auslieferung von Einheit Nummer fünf kamen die Zahlungen ins stocken und Spicejet verweigerte Anzahlungen für 15 weitere Dash 8-400. De Havilland Aircraft of Canada zog vor Gericht und forderte insgesamt 42,95 Millionen U.S.-Dollar ein. Dem Billigflieger wurde Vertragsbruch vorgeworfen, denn bestellt wurden im September 2017 insgesamt 25 Maschinen. Weiters sicherte sich Spicejet damals die Option auf 25 weitere Exemplare. Es gilt nun als äußerst unwahrscheinlich, dass der Auftrag noch ausgeliefert werden kann. Demnach wollte DHC die eingeklagte Summe auch als Schadenersatz haben. DHC obsiegt – Spicejet kündigt Berufung an Wie in der Luftfahrt häufig der Fall wurde als Gerichtsstandort für Streitigkeiten das Vereinigte Königreich vereinbart. Daher reichte De Havilland Aircraft of Canada im März 2020 eine Klage über 42,95 Millionen U.S.-Dollar gegen Spicejet ein. Aufgrund der Corona-Pandemie verzögerte sich das Verfahren, doch nun urteilte der High Court zu Gunsten des Herstellers. Spicejet wandte ein, dass der Auftrag nichtig ist, da DHC den Zeitplan nicht einhalten konnte. Das sah das

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Euro Atlantic baut nochmals viele Stellen ab

Bei der portugiesischen Euro Atlantic Airways steht abermals ein großer Stellenabbau bevor. Weitere 15 Prozent der Belegschaft sollen gekündigt werden. Firmenchef Eugénio Fernandes begründet den Schritt damit, dass die Einnahmen aufgrund der Coronakrise um 70 Prozent gesunken sind. Demnach müsse Euro Atlantic Airways die Kosten um 70 Prozent senken. Im Vorjahr kündigte der Carrier bereits 150 Mitarbeiter. Derzeit beschäftigt man noch etwa 200 Personen, Tendenz sinkend. „Momentan sehen wir immer noch jeden Monat einen Nettoverlust, das heißt, wir verbrennen monatlich Bargeld, aber ich würde sagen, dass wir es in absoluten Zahlen bereits geschafft haben, eine monatliche Kostenreduzierung von mehr als zwei Millionen Euro zu erzielen. Für unsere Größe ist das ziemlich viel“, so Fernandes gegenüber der Agentur Lusa. Bislang erhielt Euro Atlantic Airways keine Unterstützung vom Staat. Man sucht weiterhin das Gespräch mit der Regierung, jedoch hat man keine großen Hoffnungen, dass rasch Geld fließen könnte. Fernandes kritisiert, dass es vielen anderen Firmen in Portugal genau gleich gehen würde. Oftmals soll es gar keine Rückmeldung seitens der Staatsführung geben. Der Carrier benötigt rund 50 Millionen Euro um die Krise sicher überleben zu können. „Solange wir dranbleiben, werden sie uns nicht helfen. Wenn wir bereit sind zu sterben, werden sie uns helfen. Müssen wir auf die Straße gehen und sagen, wir haben nicht das Geld, um Gehälter zu zahlen, um geholfen zu werden? Ist es das, was unsere Regierung von Unternehmen erwartet?“, kritisiert der Euro Atlantic Chef gegenüber Lusa. Weiters kritisiert er auch, dass dem Mitbewerber TAP unter die Flügel gegriffen

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Kairo: SkyBird übernimmt ersten A320

Das in Kairo ansässige Startup SkyBird Airlines übernahm den ersten Airbus A320. Noch im Sommer 2021 will man Charterflüge von Europa nach Ägypten durchführen. Auf AOC und Betriebsbewilligung wartet man allerdings noch. Die erste Maschine ist der Airbus A320-200 mit der MSN 1873, der von Aero Capital Solutions gelast wird. Dies erklärte Firmenchef Magdy El Halfawy gegenüber CH-Aviation.com. Diese Maschine ist 18,5 Jahre alt und war zuletzt bei der lettischen SmartLyns Airlines im Einsatz. Zuletzt war der Zweistrahler in St. Athan abgestellt. El Halfawy führte gegenüber CH-Aviation.com weiters aus, dass er damit rechnet, dass AOC und Betriebsbewilligung ungefähr im Mai 2021 von der ägyptischen Zivilluftfahrtbehörde erteilt werden. Initial will man im Sommer 2021 Charterflüge im Auftrag von Veranstaltern von Europa nach Ägypten durchführen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Operation mit weiten Maschinen ausgebaut werden. Der Einstieg ins Liniengeschäft ist zumindest kurzfristig nicht angestrebt.

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Anschober halbiert Gültigkeit von Antikörper-Befunden

Formell wäre der österreichische „Lockdown“ am Dienstag ausgelaufen. Der Hauptausschuss des Nationalrats beschloss am Montag mit den Stimmen von ÖVP und Grünen eine Verlängerung der Betretungsverbote und Ausgangsbeschränkungen bis vorerst Sonntag. Neu ist, dass negative PCR-Befunde im Inland künftig 72 Stunden als „Eintrittskarte“ verwendet werden können. Als Testnachweis werden gemäß der von Gesundheitsminister Rudolf Anschober vorgelegten Verordnungsnovelle ein bestätigter negativer Antigen-Test bzw. ein negativer PCR-Test anerkannt, wobei Antigen-Tests maximal 48 Stunden und molekularbiologische Tests maximal 72 Stunden alt sein dürfen. Diese erweiterte Gültigkeitsregelung gilt künftig auch für den Besuch in Alten- und Pflegeheimen sowie für die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen wie Friseurbesuche. Genesene ab sofort schlechter gestellt Personen, die eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben, sind jedoch künftig schlechter gestellt. Ab sofort werden Nachweise über eine Genesung nur noch drei Monate lang anerkannt. Bislang galt dies für ein halbes Jahr. Vorgelegt werden können wahlweise Genesungsbestätigungen, positive Antikörper-Tests oder Absonderungsbescheide aufgrund einer amtlich festgestellten COVID-19-Infektion, allerdings nur noch bis maximal drei Monate lang. Danach sind die Papiere defacto wertlos. Die Opposition kritisiert die Entscheidungen der Regierung heftig und verweigerte geschlossen die Zustimmung. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) begründet die Entscheidung bezüglich genesener Personen damit, dass wissenschaftliche Erkenntnisse zu Grunde liegen würden. Welche sagte er jedoch nicht. Offen ließ Anschober, welche Lockerungsschritte es ab Montag, insbesondere in Vorarlberg, geben wird. Er könne „noch nichts im Detail darstellen, wir sind mitten im Arbeitsprozess“, sagte er. Tatsache sei aber, dass sich das Abkoppeln Vorarlbergs von der Bundesebene zuletzt sogar verstärkt habe. Die Situation sei dort „seit vier Wochen

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Bern: Flybair hakt das Jahr 2021 ab

Die Hausmarke des Flughafens Bern-Belp, FlyBair, wird im Sommerflugplan 2021 keine Ferienflüge anbieten. Der Neustart wird in das Jahr 2022 verschoben. Im Vorjahr konnten nur 32 von 150 Rotationen durchgeführt werden. „Aufgrund des unsicheren Marktumfelds und der mangelnden Planungssicherheit infolge der Pandemie haben Verwaltungsrat und Management gemeinsam beschlossen, einen „Einfrierprozess“ einzuleiten und alle derzeit geplanten Flugoperationen während der diesjährigen Sommersaison abzusagen“, so das Unternehmen. Im Vorjahr schrieb der virtuelle Carrier einen Verlust in der Höhe von 760.000 Schweizer Franken. Gleichzeitig streitet man um einen höheren Betrag mit Helvetic Airways. Die Regionalfluggesellschaft pocht auf die Bezahlung der im Vorjahr abgesagten Flüge. Flybair bestreitet den Anspruch und fordert geleistete Anzahlungen zurück.

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