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Fraport schließt Großprojekt ab

Der Flughafenbetreiber Fraport hat die Modernisierung von 14 griechischen Flughäfen drei Monate früher fertiggestellt als geplant. Dies teilte am Mittwoch der Chef von Fraport Griechenland Alexander Zinell mit. Es seien 440 Millionen Euro investiert worden. Fünf Flughäfen haben nun ein völlig neues Gebäude bekommen, darunter die Airports der Inseln Lesbos, Kefalonia und Mykonos. Zudem wurden bei zwölf Flughäfen die Landebahnen modernisiert und ausgebaut. Es seien auch moderne Sicherheitssysteme installiert worden. Modernisiert und verdoppelt wurden zudem die Anlagen des Flughafens der zweitgrößten griechischen Stadt Thessaloniki. Griechenland verfüge nun über 14 moderne Flughäfen und sei damit „für den Neustart der Tourismusindustrie“ bereit, erklärte Zinell. Fraport hatte im April 2017 offiziell den Betrieb von 14 griechischen Regionalflughäfen übernommen. Die Vergabe der Konzessionen über die Dauer von 40 Jahren gilt als eines der größten Privatisierungsprojekte im damals völlig überschuldeten Griechenland. Athens Privatisierungsfonds hätte dafür 1,234 Milliarden Euro kassiert, wie news.gtp.gr berichtet.

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Slowakei schickt alle Einreisenden in Quarantäne

Die slowakische Regierung macht Nägel mit Köpfen. Die Slowakei verschärft ab Montag kommender Woche ihre Grenzpolitik. Laut einem Regierungsbeschluss werden restlos alle Personen, die aus dem Ausland einreisen, verpflichtend eine 14-tägige Quarantäne antreten müssen, verkündete Gesundheitsminister Marek Krajci heute in Bratislava. Und zwar ausnahmslos alle – auch Menschen, die aus „sicheren Ländern“ ankommen, so Krajci. Ab Montag werden zudem staatliche Einrichtungen angeboten, in denen Einreisende ihre Isolationszeit verbringen können. Frühestens am achten Tag könne die Quarantäne durch ein negatives Testergebnis vorzeigt beendet werden, so der ORF. Sollte es die Situation erfordern, könnten die Regeln noch strikter gestaltet werden, warnte Krajci. Infrage komme auch eine rein staatliche Pflicht-Quarantäne. Einzig und allein Pendler bleiben von diesen einschneidenden Maßnahmen weitestgehend verschont. Allem Anschein nach werden sie für die Einreise weiterhin einen negativen Covid-19-Test benötigen, der nicht älter als sieben Tage ist.

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Regierung schickt Air Namibia in die Liquidation

Die Fluggesellschaft Air Namibia ist am Ende. Der Flugbetrieb wurde am Donnerstag eingestellt und laut Regierung soll das Unternehmen, das rund 75 Jahre lang in der Luft war, liquidiert werden. Betroffene Passagiere sollen sich für mögliche Erstattungsansprüche bei der Airline melden. Das staatliche Luftfahrtunternehmen beschäftigt derzeit 636 Mitarbeiter, die eine Abfindung erhalten sollen. Die Aussichten auf neue Jobs sind allerdings angesichts der momentanen Coronakrise nicht gerade rosig. Am Donnerstag wollen Vertreter von Air Namibia, der Gewerkschaft und der Regierung zusammentreffen und weitere Details der Liquidation besprechen. Hintergrund der Schließung ist, dass die Fluggesellschaft Anfang des Monats vor dem Höchstgericht Namibias einer Klage des Leasinggebers Challengair unterlegen ist. Verhandelt wurde über ausstehende Leasingraten für eine Boeing 767-300ER. Die Forderungen gehen bis in das Jahr 1998 zurück. Letztlich einigte man sich darauf, dass eine Summe in der Höhe von 9,9 Millionen Euro in Raten bezahlt wird. Die erste Teilzahlung in der Höhe von fünf Millionen Euro ist am 18. Feber 2021 fällig. Jedenfalls ist die Regierung mit dieser Entscheidung nicht einverstanden und da die staatliche Air Namibia ohnehin finanziell angeschlagen ist, entschied man sich für die Liquidation. Finanzminister Ipumbu Shiimi bezifferte den Kapitalbedarf mit rund 461,6 Millionen U.S.-Dollar. Diese Summe will man den Steuerzahlern nicht zumuten. Die Flotte von Air Nambia bestand zuletzt aus drei Airbus A319, zwei A330-200, vier Embraer 135 und einer inaktiven Boeing 737-500. Die Langstreckenjets werden von Castlelake geleast. Ein Airbus A319 wird von Deucalion Aviation Funds geleast. Die anderen Maschinen befinden sich im Eigentum der Fluggesellschaft.

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Adria Airways: Markenrechte für nur 33.000 Euro verkauft

Nach mehreren Anläufen ist des dem Insolvenzverwalter gelungen die Marke Adria Airways zu verkaufen. Der Erlös ist aber nicht sonderlich hoch, denn laut offizieller Mitteilung wurden nur 33.000 Euro eingenommen. Ziemlich wenig für ein einst stolzes Brand. Doch gerade der Ruf, den Adria Airways in den letzten Jahren der Existenz genossen hat, dürfte sich äußerst negativ auf den Kaufpreis der Markenrechte ausgewirkt haben. Der Pleite-Carrier und der mittlerweile in der Versenkung verschwundene deutsche Eigentümer sorgten regelmäßig für negative Schlagzeilen. Daher ist es auch gar nicht verwunderlich, dass der Insolvenzverwalter gleich mehrere Anläufe unternehmen musste, um einen Käufer für das Brand zu finden. Das Mindestgebot wurde wiederholt abgesenkt und nun schlug ein nicht näher genannter Bieter zum Preis von 33.000 Euro zu. Der zuletzt abermals reduzierte Rufpreis war 10.000 Euro. Vor der letzten Reduktion erhielt man übrigens überhaupt keine Gebote.

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Frankfurt: ANA legt Sonderflüge nach Nagoya auf

Die japanische Fluggesellschaft ANA wird im März 2021 zwei Rotationen zwischen Nagoya und Frankfurt am Main durchführen. Zielgruppe sind im Ausland arbeitende oder studierende Japaner, denn die Einreise- und Quarantänebestimmungen sind hart. Der Flug NH 1916 wird für den 14. und den 21. März 2021 angeboten. Zum Einsatz kommt dafür eine Boeing 777-300. Der Flug startet in Frankfurt um 18:00 Uhr und erreicht den Flughafen Chubu bei Nagoya um 13:30 Uhr des Folgetages. Weiters konnten für die Monate Februar und März 2021 zusätzliche Flüge aufgelegt werden. Das Angebot wird auf Flügen von Tokio nach Bangkok und Manila ausgebaut und um einzelne weitere Flugverbindungen vornehmlich in die Chubu-Region ergänzt. Zum Beispiel ab Los Angeles, San Francisco, Chicago – und eben aus Frankfurt.

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Jänner 2021: 86 Prozent weniger Reisende in Zürich

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im Jänner 2021 von 287.767 Passagieren genutzt. Damit verzeichnete der größte Airport der Schweiz im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat einen Rückgang von 86 Prozent. Die Anzahl der lokalen Fluggäste sank im Jänner 2021 um 84,5 Prozent auf 229.080 Reisende. Der Anteil der Umsteigepassagiere lag bei 19,7 Prozent (-11.4 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr) und die Zahl der Umsteiger sank um 91,6 Prozent auf 56.342. Gezählt wurden auch um 73 Prozent weniger Flugbewegungen. Durchgeführt wurden 5.553 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Auslastung der Maschinen lag mit 79,4 Reisenden um 34,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Ladefaktor verschlechterte sich um 26,3 Prozentpunkte auf 45,6 Prozent. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Jänner 23.685 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einem Rückgang von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

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Abha: A320 von Flyadeal nach Beschuss in Brand

Am Mittwoch wurde auf dem Flughafen Abha in Saudi-Arabien ein Airbus A320 von Flyadeal beschossen. Die Maschine befand sich auf dem Boden, geriet jedoch in Brand. Offizielle Stellen behaupten, dass schiitische Rebellen für die Tat verantwortlich sein sollen. Betroffen ist die HZ-FAB, die ihren vorerst letzten kommerziellen Flug am 10. Feber 2021 als F34512 von Dammam nach Abha absolvierte. Es ist unklar, ob sich zum Zeitpunkt des Brandes Personen an Bord der Maschine befunden haben. Vermutet wird, dass für den Angriff Drohnen eingesetzt wurden.

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Nächste Panne: BER kämpft mit Temperaturproblemen

Der Flughafen Berlin-Brandenburg kommt einfach nicht aus den Schlagzeilen heraus: Weil es in der Ende Oktober 2020 eröffneten Haupthalle des Terminals 1 zu kalt ist, wurde die Passagierabfertigung in die seitlichen Anbauten verlegt. Laut Betreibergesellschaft kann die Haupthalle zwar betreten werden, jedoch finden Check-In und Sicherheitskontrollen in den seitlichen Flügeln statt. Der Tagesspiegel berichtet, dass die Temperaturen in den anderen Bereichen zu niedrig sind. In den Anbauten könnte man für das Personal und die Passagiere angenehmere Temperaturen erreichen, so der BER. Hintergrund des kühlen Terminals: Bedingt dadurch, dass nur wenige Reisende ab dem Terminal 1 fliegen, heizt sich dieses nur schleppend auf. Dazu kommt, dass der sich im Keller befindliche Bahnhof kalte Luft in die Haupthalle befördert. An den Bahnsteigen wurden rund 12 Grad gemessen, nahe der Check-in-Schalter des Terminals 1 sollen es 18 Grad Celsius gewesen sein. In den als Pavillons bezeichneten Seitenflügeln will die Betreibergesellschaft am Mittwoch über 20 Grad gemessen haben. In Kürze wird der Betrieb der ehemaligen Schönefeld-Gebäude, die als Terminal 5 bezeichnet werden, eingestellt. Diese sollen für zumindest ein Jahr vom Netz genommen werden, wobei eine mögliche Wiedereröffnung noch ungewiss ist. Das sich neben dem T1 befindliche Terminal 2 ist zwar fertiggestellt, wurde jedoch mangels Passagieraufkommen bis dato nicht eröffnet.

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Russland: Erste ATR-Maschinen registriert

Die Einflottung der ersten beiden ATR72-500 bei der russischen Regionalfluggesellschaft KrasAvia ist ein weiterer Meilenstein für den Hersteller. Zwar handelt es sich um gebrauchte Maschinen, doch wurden erstmals Flugzeuge von ATR ins russische Register eingetragen. KrasAvia modernisiert mit diesen Turbopropmaschinen die in die Jahre gekommene Flotte. Zum Teil kommen Flugzeuge der Typen Antonow An-24 und An-26, die mitunter schon 40 Jahre auf dem Buckel haben. Für den Carrier ist die ATR-Einflottung auch in anderer Hinsicht eine Premiere, denn erstmals betreibt man Muster, die im Ausland hergestellt wurden. „Die Akquisition dieser beiden ATR 72-500 zeigt, dass wir uns immer mehr dafür einsetzen, unsere Flotte zu verbessern und unseren Passagieren ein reibungsloseres Flugerlebnis zu bieten. Dank der Vielseitigkeit des ATR 72-500 und der modernen und geräumigen Kabine werden wir die weiterhin unterstützen Konnektivitätsanforderungen der sibirischen Gemeinden mit höherer Sitzkapazität und höherem Komfortstandard“, so KrasAvia-Chef Andrey Egorov.

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Mallorcas Hoteliers drängen auf Sputnik V

Die Hoteliers auf der Balearen-Insel Mallorca blicken mit immer größerer Sorge auf die bevorstehende Sommersaison 2021. Die Impfungen gehen auch in Spanien nur sehr langsam voran, denn wie in der gesamten Europäischen Union mangelt es an Impfstoff. Das will man nun auf eigene Kosten beheben und das russische Sputnik V kaufen. Die Präsidenten der Hoteliersvereinigung FEHM, Maria Frontera, macht sich laut Mallorca Zeitung Sorgen, dass es den Betrieben gelingen wird bis zum Beginn der Sommersaison das Personal durchzuimpfen. Nun evaluiert man Alternativen, um das Ziel schneller erreichen zu können. Ins Auge hat man dabei den russischen Impfstoff Sputnik V gefasst. Dieser hat noch keine Zulassung in der Europäischen Union, doch beispielsweise drängt auch Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz darauf, dass dieser angeschafft wird und zum Einsatz kommt. Die Hotelbesitzer Mallorcas verweisen auf Mexiko, wo derzeit Verhandlungen mit der Regierung laufen, die zum Ziel haben sollen, dass die Hoteliers selbst Impfstoffe beschaffen und verimpfen lassen können. Nun fordert auch die Vereinigung auf Mallorca, dass der russische Impfstoff Sputnik V – nach Zulassung in Europa – auch privat für das Personal der touristischen Betriebe angeschafft werden kann. Die Regionalregierung solle in Madrid Druck machen. Die Touristik wäre auf eine möglichst gute Sommersaison angewiesen und könne sich finanziell nicht nochmals einen Ausfall leiten. Frontera meinte: „Wir können es uns nicht erlauben, dass man uns Ende des Sommers impft“. Finanziell würden sich die Hotelbesitzer an den Kosten beteiligen.

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