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Crif-Bürgel: Reisebranche steht vor einer Pleitewelle

In Deutschland sollen rund 1.800 Unternehmen aus der Reisebranche akut insolvenzgefährdet sein. Die Anzahl der Reiseveranstalter und –büros, die vor der Pleite stehen sollen, ist laut der Wirtschaftsauskunftei Crif-Bürgel um 31 Prozent gestiegen. Der Gesamtanteil der touristischen Unternehmen mit akuten Finanzproblemen soll laut der Analyse bei etwa acht Prozent liegen. Die Auskunftei nahm eigenen Angaben nach die Liquidität von etwa 22.600 Vermittlern und Tour Operators unter die Lupe. Crif-Bürgel rechnet damit, dass der Anteil der insolvenzgefährdeten Betriebe in dieser Branche auf rund zehn Prozent ansteigen wird. Im Jahr 2020 mussten laut der Wirtschaftsauskunftei deutlich mehr Firmen aus dieser Branche den Gang zum Konkursrichter antreten. So stieg die Anzahl der Insolvenzfälle auf 150 an. Im Jahr 2019 sollen es 83 Pleiten gewesen sein.

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Wizz Air plant 45 Ziele ab Dortmund

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air plant ab Dortmund zwischen April und Oktober 2021 insgesamt 45 Ziele in 24 Ländern anzubieten. Auf diesem Airport unterhält der Lowcoster die erste und bislang einzige Basis auf deutschem Boden. „Wir gehen davon aus, dass sich die Anzahl der Ziele im Laufe der nächsten Wochen und Monate noch erhöhen wird. Aber schon jetzt steht Passagieren eine große Vielfalt an Zielen zur Verfügung“, teilt Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmund Airport, mit. „Natürlich wollen wir unseren Fluggästen gerade in diesen Zeiten ein Höchstmaß an Flexibilität ermöglichen“, erläutert Wizz Air Sprecher Andras Rado und verweist auf das kostenpflichtige Flex-Paket, das Umbuchungen und Stornierungen bis zu drei Stunden vor Abflug ermöglicht. Allerdings findet dann keine Rückzahlung statt, sondern die Passagiere erhalten eine Gutschrift. Die geplanten Wizz-Air-Ziele ab Dortmund auf einen Blick: Athen Belgrad Bari Budapest Cluj Catania Fuerteventura Danzig Heraklion Charkiw Iasi Kiew-Schuljany Nis Santorini Reykjavik Chișinău Kattowitz Kutaisi Larnaca Lissabon Lwiw Ohrid Porto Bukarest Saporischschja Pristina Marrakesch-Menara Riga Sibiu Suceva Sarajevo Thessaloniki Skopje Sofia Split Olsztyn-Mazury Podgorica Târgu Mureș Tirana Timișoara Tuzla Varna Wien Vilnius Breslau

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Etihad setzt nur noch geimpftes Personal ein

Golfcarrier Etihad Airways teilte am Mittwoch mit, dass man die weltweit erste Fluggesellschaft ist, die alle Piloten und Flugbegleiter gegen das Coronavirus geimpft hat. Das Medical Center der Airline wird auch weiterhin als Impfzentrum genutzt. Etihad betont, dass das momentan fliegende Personal vollständig durchgeimpft wurde. Jene Piloten und Flugbegleiter, die derzeit nicht eingesetzt werden, haben zum Teil noch nicht beide Dosen erhalten. Das soll in den nächsten Wochen nachgeholt werden. In der Luft sind, so der Golfcarrier, nur geimpfte Personen.

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Israel: Auch Geimpfte benötigen negativen Corona-Test

In Israel gehen die Impfkampagnen so schnell voran wie in kaum einem anderen Land. Doch die Regierung verschärft die Einreise-Regeln. Und hat es jetzt auch auf Geimpfte abgesehen. Denn auch Geimpfte müssen ab Anfang nächster Woche bei der Einreise nachweisen, nicht mit dem Covid-19-Erreger infiziert zu sein. Der entsprechende Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Darüber informierte das zuständige Gesundheitsministerium in der Nach auf Mittwoch. Des Weiteren verlangt die geltende Corona-Verordnung eine neuerliche Testung nach der Ankunft. Fällt auch dieser negativ aus, müssen sich Geimpfte nicht in Quarantäne begeben. Damit werden die ohnehin schon strengen Corona-Bestimmungen ausgeweitet. Seit einigen Tagen hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Flugverkehr nach Israel lahmgelegt und so das Land nahezu komplett von der Außenwelt abgeschottet. In dem Neun-Millionen-Einwohner-Land hätten bisher rund 3,6 Millionen Menschen eine Erstimpfung erhalten, berichtet der ORF. Davon bekamen etwa 2,2 Millionen auch die zweite Dosis. 

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Lufthansa Airlines setzen Umbuchungsgebühren weiter aus

Seit Ende August sind sämtliche Tarife von Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings gebührenfrei umbuchbar. Ursprünglich galt dieses Tarifangebot bis Februar. Nun wird das Angebot aber erneut verlängert: Sämtliche Tarife der Airlines sind nun bei einer Ticketausstellung bis zum 31. Mai 2021 beliebig oft gebührenfrei umbuchbar, wenn die Umbuchung ebenfalls bis dahin erfolgt. Danach ist noch eine weitere gebührenfreie Umbuchung möglich. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Lufthansa Group Airlines ihren Kunden eine gebührenfreie Umbuchung ermöglicht. Der Verzicht auf Umbuchungsgebühren gilt weltweit sowohl bei Kurz-, Mittel- als auch bei Langstrecken für alle Neubuchungen in allen Tarifen. Dies soll allen Kunden der Lufthansa Gruppe eine flexible Reiseplanung ermöglichen. Mehrkosten können bei Umbuchungen allerdings entstehen, wenn beispielsweise bei einem Wechsel auf ein anderes Datum oder zu einem anderen Reiseziel die ursprüngliche Buchungsklasse nicht mehr verfügbar ist. Auch die Umbuchung von Tickets, die bis einschließlich 31. August 2020 ausgestellt wurden, kann nun bis zum 31. Mai 2021 erfolgen.

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Thai Airways setzt Piloten und Flugzeuge vor die Tür

Der finanziell gebeutelten Thai Airways geht so langsam die Luft aus. Aus diesem Grund zieht die Fluggesellschaft jetzt alle Register.  Thai Airways kämpft verzweifelt ums Überleben. Der Flugbetrieb von Thailands Staats-Airline läuft auf absoluter Sparflamme, gerade einmal neun von insgesamt 61 Thai-Maschinen sind derzeit als aktiv gemeldet. Ein Ende scheint nicht in Sicht, zumal sich die Corona-Situation in einigen Ländern trotz Impfung weiter zuspitzt. Deswegen muss nun die eigene Belegschaft dran glauben: Insgesamt 395 Piloten würden vor die Tür gesetzt. Das berichtet unter anderem das Luftfahrtportal „Simple Flying“. Damit wolle die Fluglinie die Kostenstruktur senken und den Sinkflug bremsen.  Darüber hinaus dreht der Carrier auch anderweitig an der Kostenschraube. So soll die Flotte erheblich geschmälert werden. Berichten zufolge sind die Tage der A380 gezählt, allem Anschein nach werden die Superjumbos nicht mehr zurückkehren. Doch nicht nur für die sechs A380 dürfte dies das endgültige Aus bedeuten, auch den A330-Maschinen geht es an den Kragen. Sie werden „dauerhaft gegroundet“ – was in diesem Fall wohl so viel bedeutet wie: sie werden nicht mehr wiederkommen. Alles in allem verabschiedet sich Thai also von 21 Flugzeugen: 15 A330-300 (Durchschnittsalter zehn Jahre) und sechs A380 (im Durchschnitt gut acht Jahre alt). Es ist zudem nicht unwahrscheinlich, dass weitere Flugzeugmodelle in Zukunft folgen könnten.

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Smartline bedient Graz-Stuttgart mit dem Businessjet

Das Vorarlberger Bedarfsluftfahrtunternehmen bedient seit wenigen Tagen im Auftrag eines deutschen Brokers die von Austrian Airlines ausgesetzte Route von Graz nach Stuttgart. Durchgeführt werden zwei Umläufe pro Woche. Zum Einsatz kommen Businessjets des Typs Cessna 525C, die maximal neun Passagiere befördern können. Die Maschinen werden von drei Grazer Unternehmen über den deutschen Broker Pro Sky AG gechartert. Geplant ist, dass bis inklusive 26. März 2021 in dieser Form geflogen wird. Für die Zeit danach hofft man darauf, dass Austrian Airlines die Stuttgart-Strecke reaktiviert. Hintergrund der Maßnahme ist, dass insbesondere die steiermärkischen Betriebe, die im Automobilbereich tätig sind, auf Verbindungen nach Stuttgart angewiesen sind. Dort sitzen die Daimler AG und die Dr.-Ing. h.c. F. Porsche AG – wichtige Auftraggeber der österreichischen Zulieferer. Bedingt dadurch, dass Austrian Airlines die Strecke mangels Nachfrage erneut ausgesetzt hat und auch ab Wien die Frequenzen stark ausgedünnt sind, sind Reisen zwischen Graz und Stuttgart derzeit kompliziert. Abhilfe sollen die Charterflüge schaffen. Freie Plätze können bei Pro Sky AG unter +49 221 9204413 bzw. [email protected] angefragt werden. Unter diesen Kontaktdaten können auch Buchungen vorgenommen werden. Es gibt keinen Verkauf über eine Homepage oder über Reisebüros. Der von Smartline im Auftrag der Pro Sky AG bediente Flugplan bis 26. März 2021: Verkehrstag Mittwoch:Graz-Stuttgart 07 Uhr 00 – 08 Uhr 00Stuttgart-Graz 08 Uhr 45 – 09 Uhr 45 Verkehrstag Freitag:Graz-Stuttgart 17 Uhr 00 – 18 Uhr 00Stuttgart-Graz 18 Uhr 45 – 19 Uhr 45

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Malta: Passagieraufkommen noch tiefer im Keller

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind am Airport Luqa, der maltesischen Tochtergesellschaft der Flughafen Wien AG, enorm. Mehr als 70 Prozent der Flugstrecken liegen brach. Für den Inselstaat ist das durchaus problematisch, denn dieser ist zunehmend von der Außenwelt abgehängt. Das „Einschleppen von Infektionen“ spielt aufgrund des äußerst geringen Angebots kaum mehr eine Rolle, doch der Mangel an Passagierflügen macht auch die Logistik immer komplizierter. Normalerweise fliegt in den Cargoräumen der Maschinen viel Fracht und Post mit. Zum Teil müssen die Güter nun aufwendige Umwege nehmen, um auf die maltesischen Inseln gelangen zu können. Jene Destinationen, die noch bedient werden, sind stark ausgedünnt. Beispielsweise wurde Rom im Jänner 2020 noch mit 27 wöchentlichen Umläufen bedient. Heuer waren es jedoch nur acht Rotationen und zwar im gesamten Monat Jänner und nicht pro Woche. Die Folge daraus ist, dass das Passagieraufkommen um 90 Prozent zurückgegangen ist und der Jänner 2021 der schwächste Monat seit der Wiedereröffnung im Juli 2020 war. Gezählt wurden lediglich 38.938 Fluggäste. Normalerweise hat Luqa im Winter diese Passagieranzahl in drei Tagen erreicht. Doch die Aussichten auf Feber 2021 sind noch miserabler, denn viele Routen, darunter auch Wien, pausieren und Homebase-Carrier Air Malta kündigte erst kürzlich eine nochmalige Reduktion des Flugplans an. Grund: Mangelnde Nachfrage.

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Deutschland will Personen aus Österreich scharf kontrollieren

Der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem wortgewaltigen bayerischen Ministerpräsidenten, Markus Söder (CSU), passt es offensichtlich überhaupt nicht in den Kram, dass Österreich am Montag einige Lockerungen vorgenommen hat. Als „verantwortungslos“ bezeichneten deutsche Politiker die Entscheidung im Nachbarland. Die Grenzkontrollen sollen nun „massiv verstärkt“ werden, denn man meint so verhindern zu können, dass die in Tirol vermehrt aufgetretene südafrikanische Mutation des Coronavirus nach Bayern „überschwappt“. Es soll sowohl auf Haupt- als auch auf Nebenstrecken am Landweg sowie auf dem Luftweg verstärkt kontrolliert werden. Zunächst setzt diesen Schritt jedoch nur Bayern. Indes scheint Bundeskanzlerin Angela Merkel den deutschen Lockdown bis mindestens 1. März 2021 verlängern zu wollen. Deutsche Medien berichten dies, wobei die Abstimmungen mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer noch laufen. In Österreich wurden bezüglich Tirol seitens der Regierung harte Maßnahmen ergriffen. Ab Freitag darf das Bundesland nur noch mit einem negativen Coronatest, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, verlassen werden. Näheres dazu in diesem Artikel. Deutschland stellt auch die Schließung der Grenze in den Raum.

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Eurowings Discover: Erste Winterziele ab Frankfurt

Im Winterflugplan 2021/2022 plant Eurowings Discover ab Frankfurt am Main die Destinationen Montego Bay und Varadero anzufliegen. Die Verbindung ist laut einer Mitteilung er Lufthansa Group sowohl unter Eurowings- als auch Lufthansa-Flugnummern buchbar. Gänzlich neu sind die beiden Ziele nicht, jedoch werden diese künftig im Rahmen von Eurowings Discover, die sich auf touristische Langstreckenziele fokussieren soll, angeboten. Das Projekt ist unter Arbeitnehmervertretern massiv umstritten. Der Mitbewerber Condor wirft aufgrund der Kündigung der Zubringerflüge gar den Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung mit Hilfe von staatlichen Finanzmitteln vor. Die Ferienfluggesellschaft erhielt selbst wiederholt Kredite, für die die Bundesrepublik Deutschland haftet.

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