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Balearen: Ibiza wird dicht gemacht

Die Balearen-Regierung zieht die Reißleine und verschärft die Corona-Maßnahmen erneut. Mindestens bis zum 30. Jänner ist das Rausgehen nur unter bestimmten Ausnahmen möglich. Erlaubt sind jetzt nur noch essentielle Reisen. Dazu gehören etwa Arztbesuche, die Pflege von Angehörigen, berufliche Pflichten, Besuche von Bildungseinrichtungen, Behördengänge und ähnliches. Die Polizei wird die Kontrollenam Hafen und am Flughafen deutlich erhöhen. Die Corona-Pandemie setzt Mallorcas Nachbarinsel in den letzten Tagen deutlich zu. Hatte es zu Weihnachten noch eine 14-Tages-Inzidenz von 159 Fällen pro 100.000 Einwohnern, sind es inzwischen 1.970 Fälle und damit die höchste Inzidenz einer der Balearen-Inseln während der gesamten Pandemie. Auch Formentera trifft es ähnlich hart. Dort wurde seit neuestem ebenfalls die höchste Corona-Warnstufe verhängt, berichtet mallorcazeitung.es.

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Lufthansa bewältigt Erstattungs-Problem

Der Lufthansa-Konzern ist wohl über den Berg – zumindest bei den Rückerstattungen. Denn diese sind bei der Fluglinie schon auf Vorkrisen-Niveau. Das Corona-Jahr war zweifelsohne mit vielen Unsicherheiten verbunden. So auch für Flugreisende, die 2020 monatelang auf ihr Geld warten mussten, ihnen laut einer EU-Richtlinie innerhalb von sieben Tagen zugestanden war. Doch jetzt soll damit Schluss sein. Zumindest bei der Kranich-Airline. Denn diese meldet, bei der Erstattung von stornierten Flugtickets nicht mehr im Verzug zu sein. Aktuell seien noch rund 100.000 Vorgänge im Wert von rund 43 Millionen Euro offen, berichtete das Unternehmen am Montag in Frankfurt. Davon betreffen 1200 Rückerstattungsanträge mit einem Wert von 480.000 Euro die heimische Tochter Austrian Airlines, berichtet die Presse. Die Werte entsprechen ungefähr dem normalen Niveau vor der Coronakrise und werden im laufenden Jahr voraussichtlich noch leicht abnehmen, wegen fortlaufender Neu-Stornierungen aber nie gänzlich null erreichen, erklärte der deutsche Airlinekonzern. Wegen der zahlreichen Flugabsagen hatte es im vergangenen Sommer bei der Lufthansa-Gruppe und anderen Airlines erhebliche Staus bei den Erstattungen gegeben. 

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AUA-Crew lässt Mindestabstand vermissen

Das Facebook-Posting einer AUA-Flugzeugbesatzung macht derzeit in den sozialen Netzwerken die Runde. Darin winken zwölf Menschen fröhlich in die Kamera – ohne auch nur einen Gedanken an den Mindestabstand zu verlieren. Ein kühler Cocktail an der Strandbar, Palmen und die untergehende Sonne bilden die Kulisse: In so ein Szenario wünschen sich derzeit viele Österreicher. Doch der harte Covid-19-Lockdown macht das unmöglich. Aber eben nicht für alle. Denn die Crews der Lufthansa-Tochter sind immer noch weltweit unterwegs – wenn auch nicht mehr so oft. Und da lassen sie es sich augenscheinlich gut gehen, wie ein Schnappschuss auf den Malediven deutlich macht. Das Foto sorgte in Luftfahrt-Kreisen für großen Unmut. Nicht nur, weil es vielleicht in Zeiten wie diesen moralisch nicht gerade vorbildlich ist, solche Inhalte zu teilen. Sondern auch, weil natürlich ein Risiko für die Fluggäste bestehen könnte. Auf KURIER-Anfrage sah man das Posting bei der AUA aber recht locker: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen sich im Ausland an die lokalen Vorschriften halten bzw. die Einreisevoraussetzungen erfüllen. Im Fall der Malediven ist das ein negativer PCR-Test, der bei der Einreise vorgelegt werden muss. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden vorab negativ getestet“, sagt ein Sprecher der Airline. Auch auf den Malediven gilt übrigens eine Ein-Meter-Abstandspflicht. Laut der Airline wurde diese Maßnahme aber nicht umgangen, da es sich bei der Crew schließlich um eine geschlossene Gruppe handelt und die Regelung in diesem Fall nicht gilt.

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Etihad warnt vor weiteren Stellenkürzungen

Etihad Airways muss wohl wieder Nägel mit Köpfen machen. Bei dem Golf-Carrier könnte es in absehbarer Zeit wieder einmal zu Kündigungen kommen. Ein geleaktes Dokument deutet jedenfalls darauf hin. In diesem warnt der Arbeitgeber seine Belegschaft vor weiteren Arbeitsplatzverlusten. Etihad sehe derzeit keinen anderen Ausweg und müsse die Reißleine ziehen – und das so schnell wie möglich. Denn der Flugverkehr erhole sich einfach zu langsam. Wie viele Mitarbeiter letztendlich vor die Tür gesetzt werden, sei noch ungewiss, berichtet das Luftfahrtportal CH-Aviation. Schon im November des letzten Jahres griff die Fluggesellschaft zu ähnlichen Maßnahmen, um die Kostenstruktur zu senken. Damals traf es rund 20 Prozent der Kabinenbesatzungen. Angekündigt wurde der Jobabbau auf ähnliche Weise, eine interne Quelle hatte es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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Erste Malta-Air-Winglets in Renton gesichtet

Momentan fliegen sämtliche Maschinen von Malta Air in der Livery von Ryanair. Lediglich ein kleiner Sticker weist auf die maltesische Tochter hin. Das wird sich ändern, denn die Boeing 737-Max-200 werden – analog der polnischen Schwester Buzz – eine eigene Lackierung tragen. Im amerikanischen Renton wurden nun die ersten Winglets der ersten für Malta Air bestimmten Boeing 737-Max-200 fotografiert. Diese zeigen den Schriftzug „Malta“. Wann die Maschine an die maltesische Fluggesellschaft ausgeliefert wird und wo sie stationiert wird, ist noch offen. Die Ryanair Group hofft, dass im Laufe des Jahres 2021 rund 50 Einheiten übernommen werden können. Die Flugzeuge sollen – im Gegensatz zur bisherigen Praxis – die Livery des jeweiligen Betreibers tragen. Wie viele Boeing 737-Max-200 für Ryanair DAC, Ryanair UK, Buzz und Malta Air bestimmt sind, teilte der Konzern bislang nicht mit. Eddie Wilson, CEO von Ryanair DAC, sagte lediglich, dass die ersten Einheiten ab dem Vereinigten Königreich zum Einsatz kommen werden. Konzernchef Michael O’Leary sagte im Herbst, dass auch Lauda Europe auf Boeing „umgestellt“ werden könnte, sofern Airbus nicht auf seine Preisvorstellungen eingehen sollte. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Leasingverträge der A320 nicht verlängert werden und als „Nachfolger“ Boeing 737 Max 200 eingeflottet werden. Endgültig fix ist das noch nicht, wobei was ist bei der Ryanair Group schon final und endgültig fix?

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Ryanair darf umstrittenen Werbe-Banner nicht mehr verwenden

Die ASA (Advertising Standards Authority), eine Organisation der britischen Werbebranche, verbietet der Fluggesellschaft nun, die umstrittene „Jab and Go“ – Anzeige erneut zu verwenden. Das ging wohl nach hinten los: Der Low-Coster Ryanair hat zuletzt mit dem Werbeslogan „Jab and Go“ – übersetzt „Stechen und los“ – für Aufsehen gesorgt. Damit sollten potenzielle Kunden dazu ermutigt werden, sich bereits jetzt um ihren Urlaub im kommenden Frühjahr zu kümmern. Schließlich würde der Impfstoff bald für alle Teile der Gesellschaft verfügbar sein. Doch damit würde die Fluglinie den Menschen suggerieren, dass Reisen in Zukunft nur nach erfolgter Impfung möglich sei. Das würde rein faktisch nicht stimmen, so die nichtstaatliche Organisation. Diese mögliche Fehlinterpretation habe das Unternehmen billigend in Kauf genommen. Dafür müssen jetzt die Konsequenzen getragen werden.  Und das tut Ryanair auch: Obwohl „die Entscheidung der ASA sachlich ungerechtfertigt“ sei, werde man diese akzeptieren und die Werbekampagne künftig aussetzen, heißt es auf der Plattform Simple Flying. Ein Sprecher des Flugunternehmens versichert zudem, dass auch in Zukunft keine Impfung notwendig sein wird, um mit Ryanair zu fliegen. Mit dem Slogan freue man sich lediglich darüber, dass es endlich einen Impfstoff gebe. Auf Twitter werfen einige Nutzer dem Unternehmen vor, Profit aus der Pandemie schlagen zu wollen und dabei die dramatische Lage zu verleugnen. „Das ist vermutlich die entsetzlichste Werbung, die ich je gesehen habe“, schreibt ein Twitter-Nutzer. Eine Frau ist ähnlich schockiert: „Ryanairs neuer Spruch für 2021 ist „Stechen und los“ – wie ekelhaft ist das denn?“.

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Luxair hängt Saarbrücken ab

Die Fluggesellschaft Luxair verzichtet ab März 2021 auf der Strecke Luxemburg-Hamburg auf den Zwischenstopp in Saarbrücken. Die Route wird künftig nonstop bedient. Das hat aber Folgen für den saarländischen Airport: Dieser verliert nicht nur die Route in die Hansestadt, sondern Luxair verlässt den Flughafen. Vor einiger Zeit stellte Luxair ab Saarbrücken die Berlin-Strecke ein. Diese wurde im Jänner 2020 von Danish Air Transport übernommen. Mit der bevorstehenden Aufgabe des Zwischenstopps zwischen Luxemburg und Saarbrücken zieht sich der Carrier gänzlich zurück. Der Airport entfernte zwischenzeitlich alle Luxair-Logos von der Homepage. Neu wird Luxair zweimal pro Woche von Luxemburg nach Heringsdorf fliegen. Der kleine Airport befindet sich auf Usedom, eine beliebte Urlaubsinsel in der Ostsee. Die Strecke soll mit DHC Dash 8-400 bedient werden. Ebenfalls neu im Luxair-Programm: Rostock-Laage.

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Salzburg: Ryanair streicht Dublin und London-Stansted

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Sommerflugplan 2021 die Präsenz auf dem Flughafen Salzburg reduzieren. Die Ziele London-Stansted und Dublin werden dem aktuellen Informationsstand nicht mehr reaktiviert. Damit verbleibt Palma de Mallorca, das ab 28. März 2021 angesteuert werden soll. Derzeit ist geplant, dass diese Route täglich mit Boeing 737-800 ex Palma bedient werden soll. Stansted und Dublin sollen zumindest im Sommer 2021 nicht bedient werden. Derzeit pausieren aufgrund der Corona-Pandemie sämtliche Ryanair-Strecken ab der Mozartstadt.

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Frachter-Wetlease: Spicejet flottet A330 und B767 ein

Die indische Billigfluggesellschaft nimmt im Rahmen von Wetlease-Verträgen zwei Frachtflugzeuge in die Flotte auf. Dabei handelt es sich um einen Airbus A330 und eine Boeing 767. Diese sollen unter der Marke „SpiceXpress“ betrieben werden. „Mit der neuesten Einführung will SpiceXpress, der Frachtarm der Fluggesellschaft, ihre Frachtflotte weiter stärken und gleichzeitig einen nahtlosen und sicheren Transport des COVID-19-Impfstoffs ermöglichen“, so das Unternehmen in einer Medienmitteilung. Im Zuge der Corona-Pandemie ist der Lowcoster ins Cargogeschäft eingestiegen. Bislang setzte man überwiegend eigene Passagierflugzeuge, denen die Sitze entfernt wurden ein. Neun DHC Dash 8-400 wurden so in Frachter konvertiert. Weiters werden unter dem Brand SpiceXpress drei Boeing 737-700BDSF und zwei 737-800BCF betrieben. Im Rahmen eines Wetlease-Vertrags ist auch ein von Hifly Malta betriebener Airbus A340-300 auf Cargostrecken im Einsatz. Welcher Subunternehmer die Boeing 767 und den A330 betreiben wird, teilte Spicejet allerdings nicht mit. Man befinde sich noch in finalen Verhandlungen.

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Genf: Air Serbia nimmt Belgrad auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia beabsichtigt ab 1. März 2021 zwischen Belgrad und Genf zu fliegen. Vorerst soll an den Verkehrstagen Montag und Freitag geflogen werden. Ursprünglich sollte die Route bereits im Vorjahr aufgenommen werden, wurde jedoch aufgrund der Corona-Pandemie verschoben. Air Serbia bedient in der Schweiz bereits Zürich. Mit der Aufnahme von Genf wird der Carrier in der Eidgenossenschaft zwei Ziele ansteuern. Im Sommer 2018 bediente die serbische Fluggesellschaft diese Route bereits als saisonale Sommerstrecke. Ab 1. März 2021 sollen Maschinen des Typs Airbus A319 eingesetzt werden.

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